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191319221931
  1. 1931-08-14 · Heft 204 (14.8.1931) · page 4

    Eines stand jedenfalls fest: der neue jüdische Politiker konnte und durfte keine anderen Interessen, als die des Volkes vertreten, unbehindert und unbeengt durch irgend welche andere Rücksichten. Nun tritt an die Spitze unserer politischen Arbeit in Palästina ein Mann, der diese Freiheit der Handlung nicht besitzt. Er ist weitestgehend gebunden durch seine Rücksichten auf die befreundete Labour-Party, die gegenwartig die Geschicke des britischen Reiches bestimmt. … An diese Erklärung muß um so mehr erinnert werden, als Arlosoroff nun die politische Führung in der Palästina*Exekutive innehaben soll. Man kann sich leicht vorstellen» wie der genannte Kongreßbeschluß durchgeführt Wörden wird.

  2. 1913-11-21 · 47 (21.11.1913) · p. Seite 5

    . — Dienstag, den 25. d., Oeffentliche Vereinsprüfungv — Mittwoch, den 26. d., Palästina-Seminar,. V. — Freitag, den 28. d., Jüdisch-Abend, II. — Beginn der Vorträge präz. 8 Uhr; Gäste willkommen! Wien.. … Engel“, XXI., Am Spitz ein Vortrag der Frau Anitta Müller-Rosenzweig: „Meine Reise in Aegypten und Palästina“ mit 100 Lichtbildern statt Karten bei R. Grün, Buchhandlung, Wien; XXI., Am. Spitz 6. Brünn. Am 15. d. M. fand die Generalversammlung des Zionistischen: Mädchenhundes .Mirjam“, Brünn, statt, bei welcher die Wahl folgendes Resultat hatte: Präsidentin: Irma Weiß; Vizepräsidentin: Olga WLttmann; I.

  3. 1926-06-18 · 25 (18.6.1926) · page 6

    Von besonderem Interesse wird der Vergleich der Einwanderung nach Amerika mit der nach Palästina fein. Das schwerste aller Wanderungsprobleme, die fast völlig versperrte Einwanderung nach Amerika, macht die Bedeutung der folgenden Mteilung: .Der jüdische Mensch im jüdischen Lande" besonders deutlich. … Bei der Tropenhygiene läßt sich mancherlei in bezug auf Palästina, bei den Insektionskrankheiten des Ostens (z. B. Fleckfiebcr) wesentliches über die Gefahren lernen, denen die Juden im Osten ausgcsetzt sind.

  4. 1928-06-19 · Heft 48 (19.6.1928) · page 3

    Allein um der zwei Romane willen, in denen sie das Leben des jüdischen Osteuropa uns schildern, dem ״Königreich Gottes“ und dem ״Schatten des Kreuzes“, die seinerzeit an dieser Stelle besprochen wurden. Ganz abgesehen davon, daß auch in den Palästina-Büchern derselben Verfasser, gegen deren einseitige Darstellung von Gomelski*) die obigen Zeilen Ver- Währung einlegen wollen, bei einiger Unempfindlichkeit viel Positives in der Erfassung der Atmosphäre, der Bedingungen, der Probleme des Landes zu finden ist. … Diese Persönlichkeiten, dann die Familie Eskeles und andere Notabein, sind gleichzeitig die Be- Schützer ihres Volkes. Auch zu Palästina haben die Wiener Juden bereits Anfang des 18. Jahrhunderts Beziehungen und eine damals geschaffene Stiftung zugunsten der Armen Palästinas erhielt sich bis zur Inflation nach dem Weltkrieg.