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  1. 1935-06-01 · Heft 3 (Juni 1935) · p. 133 · Das hebräische Theater

    Jetzt lockt ein Preisausschreiben die in Palästina noch spärlicher als anderswo bezahlten Poeten. Hundert Pfund sind zu verdienen. Das heilige Land hat schon mancherlei Wunder erlebt, beglaubigte und unbeglaubigte, aber ob sich Dichtungen aus seinem Boden stampfen lassen? … Was man erlebt, läßt sich im Augenblick des Erlebens nur erzählen. Was heute in Palästina geschieht, ist zu gewaltig, als daß es heute auch schon Dichtung sein könnte. Es ist Stoff zur Reportage, nicht mehr.

  2. 1932-08-05 · Heft 255 (5.8.1932) · page 8

    Auf der Früchteschau sind 400 Obstarten ausgestellt. Ein britischer Jude aus Palästina deportiert. Jeru salem, 29. Juli. (J. T. A.) Schalom David Da noch, ein Jude britischer Staatsangehörigkeit, der vor . sechs Jahren nach Palästina gekommen und vor drei Monaten wegen Störung der öffentlichen Ordnung vom Jaffaer Gericht zu Gefängnis und nachträglicher Landesverweisung verurteilt worden war, ißt dieser Tage, ungeachtet der zu seinen Gunsten von der Jewish Agency unternommenen Interventionen, aus Palästina deportiert worden. … Lebens das Protektorat über das Makkabi-Palästina inne. Bautätigkeit in Tel-Awiw im Juni. Das technische Departement der Stadtverwaltung von Tel- Awiw bewilligte im Monat Juni Bauten mit insgesamt 171 Zimmern und 11 Geschäftslokalen.

  3. 1938-10-04 · Heft 79 (4.10.1938) · page 2

    In einer Welt, die von zahllosen Konflikten erschüttert wird, sind die Gefahren für die Verstärkung der Spannung in einem Lande wie Palästina gewiß sehr groß; wenn es gelingen sollte, diese Krisenherde weiterhin einzudämmen oder gar zu beseitigen, wenn insbesondere im Gebiete des Mittelmeeres eine endgültige Bereinigung der dort vorhandenen politischen Probleme erfolgen sollte, dann wächst unsere Hoffnung auf ein Gelingen des Versuches, auch in Palästina wieder die Atmosphäre friedlicher Arbeit heraistellen. … Es geht dabei nicht so sehr um die Einzelheiten der Regelung als um das Problem, das die Lebensfrage der jüdisehen Arbeit in Palästina und des jüdischen Volkes überhaupt ist. Das für die zukünftige jüdische Arbeit vorgesehene Gebiet muß eine derartige Einwanderung und Kolonisation zulassen.

  4. 1938-03-04 · Heft 18 (4.3.1938) · page 15

    Grünewald wies auf die Chance hin, die das jüdische Volk in Palästina habe, und wandte sich dann unmittelbar an die Jugend, deren Glück darin bestelle, daß ihre Erziehung und ihr Weg übereinstimmen. … seine Rolle im Kampf um die Durchsetzung der praktischen Arbeit in Palästina. Als letzter Redner sprach Dr. David Schloßberg, der das Charakterbild Warburgs nachzeichnete und ihn als eine zionistische Persönlichkeit von hohem Rang charakterisierte. —• Die Veranstaltung wurde von Orgelspiel umrahmt.

  5. 1934-11-23 · Heft 94 (23.11.1934) · page 6

    Von der Uebcrwindiing dieser Kr« nicht von der Konjunktur, hänge in erster Linie das weiters Schicksal des jüdischen Palästina und damit des Zionismus überhaupt ab.“ Damit spricht der Verfasser eine Ansicht am die von den verantwortlichen ■׳ionislischcn Instanzen durch! … Allerdings darf man dabei nicht verkenn« daß auch die gegenwärtige Prosperity in Palästina und die durch sie gegebene Möglichkeit zur quantitativen Ausweitu«״ des jüdischen Palästinawerkes positiv dazu beiträgt, d!!

  6. 1935-02-07 · 6 (7.2.1935) · page 8

    Südafrika war das Vovwicgcrrde Aus« wanderungSziel jüdischer Frauen. Amerika rangiert für beide Geschlechter danach. Nach Palästina wan« dcrten im lohten Jahrzwölft etwa 6000 litauische Juden aus. Auch in jüngster Zeit hat die Aus. Wanderung noch ein beachtliches Maß. So wandcrten 1950 beispielsweise noch 1800 Juden aus Litauen ans, darunter etwa aber nur 120 nach Palästina. 1931 über 1100, darunter etwa 180 nach Palästina. Die Inden Litauens verteilen sich über alle 24 Distrikte des Lande?.

  7. 1936-02-07 · Heft 11 (7.2.1936) · page 17

    KuHurabteilung: Die jüdische Frau haut aut: (Eine Höru, Bildfolge aus dem Leben der jüd. Frau in Palästina) Dr. Eva Lübeck, Lola Landau. WittenbergplaU Tee - Abend W. Lichtental, Dr. O. Adler. Halensee Unsere Jujrrnd in Palästina: (mit Lichtbildern) Eva Stern. Barbaro-isaplatt Palästina im Bilde: Monntsrhovi und Hule - Bildstreifen Bereit Vortrag; Dr. Hardi Swarsensky. Herrn annplßlfc AWxander Mach*.

  8. 1928-11-20 · Heft 92 (20.11.1928) · page 4

    Der schnell arbeitende Schmelztiegel wird es verschlingen. Bleibt Palästina. Die wenigen Sätze, in denen Prof. Perles das schon heute vorhandene IJcbergewicht Palästinas darstellte, des einzigen Landes, das jüdische, hebräische Atmosphäre hat; in dem Judentum und Leben eins sind, zeigten gerade in ihrer zurückhaltenden Sachlichkeit, wie Palästina auf den wirkt, der von außen kommt, lim längere Zeit beobachtend da zu sein. Palästina wird den ferneren Strom des Judentums aufnehmen; es ist das einzige Land, in dem der Strom fließt Und nicht Episoden sich abspielen; das ist der Glaube des Vortragenden.

  9. 1935-04-17 · Heft 31-32 (17.4.1935) · page 53

    Das Einzigartige an dieser Kundgebung aber war dies: daß sich eine Reihe der bedeutendsten jüdischen Künstler Berlins in selbstloser Weise in den Dienst der jüdischen Sache gestellt haben, daß sie unter Verzicht auf Honorar und unter freiwilliger Uebernahmc mancher Unbequemlichkeiten vor der jüdischen Öffentlichkeit für die Notwendigkeit des Bodenerwerbs in Palästina demonstrierten. Diese Besonderheit des Abends bestimmte die Atmosphäre. In seiner einleitenden Ansprache wies Rabbiner Dr. … Von dieser Tatsache ausgehend, beleuchtete er in kurzen Ausführungen die Schwierigkeiten und das Glück des heutigen Lebens eines Juden in Palästina und suchte Volkstum und Kunst in Verbindung zu setzen, weil sich wahre Kunst nur aus einem echten Volkstum entwickeln kann.

  10. 1920-10-17 · Heft 622 (17.10.1920) · p. Seite 7

    AlDDttSLLLLNs IM.4r»««)v^»/iAoMirn von Jakob7FingermaZn / Preis 12 Mark R. LSwit Verlaq / Men, I.» FleischmaeKt 1 Da» «r«e Palästina im Film. Der seit längerer Zeit uugrkündigte Film gelangt am 80.. 21., .22., 25., 26. und 27. d.M. um Vs6 Ühr und %B Uhr abends im Sophiensaal, Ul., Marxerlgaffe. zur Autführung.Mil Rücksicht auf den wohltätigen Zweck und die äußerst interessanten Vorführungen ist ein großer Zuspruch zu erwarte«. … ^g fried Bernfeld, Aus einem jüdischen Kinderheim.^ H e l e n e H a n n a,C o h n, Die jüdische Frau in .Palästina.'^ T h e o d o r Z l o c i st i, Briefe zur Vorgeschichte der ChibbatH Zion (aus dem Nachlaß von Moses Heß)., ,— J a k o.,' «l a tz k i «, Wvlfssohn-Anetdvten, ihm nacherzählt. --- J o'so Po vper-Lynte u s, Eine Sabbathseier des Baalschea — Bemerkungen: Max B r o d, Jüdische Schnle.,^ O S k a r K a r b a ch, Presse und Assimilation. — Ums ch d Siegfried B e r n f e l d.

  11. 1937-05-14 · Heft 38-39 (14.5.1937) · page 5

    Die Problematik wird eine konkrete angesichts der Tatsache des neuen Palästina. Das jüdische Volk muß hier den Beweis erbringen, daß es aus Palästina nicht eine Anti-Oaluth schlechthin macht in dem Sinne, daß es der übermäßigen geistigen Einseitigkeit des Ghettos die ungehemmte geistlose Kraftentwicklung des eigenen Landes gegenüberstellt.

  12. 1937-07-08 · 27 (8.7.1937) · page 14

    Das Lexikon umiasst das gesamte Material der Geschichte der Palästina-Bewegung. Es wird aus vier grossen illustrierten Bänden bestehen. An dem Lexikon, dessen Redaktion in den Händen von Dr. … Mayer, an dem Papyrologischen Kongress in Oxford teil und wird dort ein Referat über die in Palästina gefundenen arabischen Papyri halten. Der Mathematiker Professor A. H. Frankel kommt zum Internationalen Philosophenkongress nach Paris.

  13. 1911-09-22 · 38 (22.9.1911) · page 8

    Dieser Antrag entsprang der Erkenntnis, daß man für die Tätigkeit des Vereins einen realen Grund legen müsse. (Der Baurkommt nicht sehr hoch, da man in Palästina wegen der großen Hitze keinen geschlossenen Saal nötig hat.) Der Antrag ist noch nicht verwirklicht worden, aber als ersten Schritt zur Verwirklichung gab der Verein besondere Marken heraus, die auf jede Karte geklebt werden; ihr Preis beträgt zehn Prozent vom Preise der Karte.

  14. 1916-03-31 · Heft 13 (31.3.1916) · page 8

    . ־,- Elngeg. b. Verband jüdischer Frauen für Kulturarbeit In Palästina lies, auf d. Reise Hannover-Berlin durch Gustav Schwabe, Varel, 3, , Fr. Gust. Schwabe 5,— 8- Propagandafond■ der Z.

  15. 1989-01-01 · No. 53 (1989) · p. Seite 8

    Ich unterbrach meine Talmudstunden, denn meine Vorbereitungen für Palästina führten mich ins Neuhebräische. In diesen Jahren lebte Max Nussbaum in Breslau und studierte am Rabbiner Seminar. Er wurde im Jahre 1934 Rabbiner und war später nach seiner Auswanderung Rabbi am Temple Israel in Hollywood.

  16. 1922-04-16 · Heft 1154 (16.4.1922) · p. Seite 10

    Der Kampf um die .nationale Idee inner- * halb der Loge, den Wolffsohn mit Bodenheimer gemeinsam •führte, die Betätigung innerhalb des Literaturvereins, die; Gründung des Kölner Vereins zur Förderung von Ackerbau und Handwerk in Palästina bilden die Anfänge von ' Wolffsohns zionistischer Tätigkeit. Die Bekanntschaft mit ■ Herzl, dessen „Judenstaat* auf Wol^söhn einen tiefen Eindruck machte, ward für.

  17. 1933-08-01 · 9 (1.8.1933) · page 8

    Die Firma führt als Spezialität Transporte nach Frankreich und Palästina aus, befaßt sich mit Möbellagerung und arbeitet zu zeitgemäßen Preisen. Wer fachmännisch be- «- dient sein .will, wer auf sorgfältige Erledigung seiner Aufträge Wert legt, der wende sich an „Möbeltransport Merkur“.

  18. 1968-09-20 · 2286 (20.9.1968) · p. [Seite 18]

    Ein anderes Denkmal zur Ehrung vop „Professor Boris“, der Juden geholfen hatte, nach Palästina zu gehen, wurde hier von den „Mitgliedern der Bricha“ aufgestellt. Da ein Teil der Bevölkerung Sympathien für den Nationalsozialismus gezeigt hatte, flüchteten etwa 100 Naziverbrecher nach Meran und fanden hier und in der Umgebung Aufnahme.

  19. 1937-01-07 · 1 (7.1.1937) · page 8

    Ein weitgespanntes Bild von dem wecbselvollen Geschick jüdischen Landes entrollte der Redner im klaren Lichte moderner Geschichtsforschung und mit manchem Hinblick auf realpolitische Gesichtspunkte, die von kundiger Warte viel Bedenkenswertes zu dem Palästina- Problem unserer Tage aufzeigten. Die Chanukkah-Feier im Jüdischen Kulturbund Hamburg begann mit einer festlichen Ouvertüre, von Oswald Behrens komponiert und von ihm selbst dirigiert.