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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1929-01-01 · 16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929 · p. Seite 429

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929
Date
1929-01-01
Page
Seite 429 (sequence 567)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476286--7579-3483727
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Barth, Grünbaum, Freiman, Rosenblüth, Hellmann 429 reif sind, sind sie auch reif für die Vereinheitlichung in Form eines Territorialverbandes; wo aber der Vereinheitlichungsgedanke noch nicht durchgedrungen ist, werden wir auch die territoriale Arbeitsgemeinschaft nicht in die Praxis umsetzen. Ich empfehle Ihnen folgenden Zusatzantrag der Exekutive: Der Kongress begrüsst den Vorschlag einer organisatorischen Zusammenfassung der Zionisten in den Ländern und Ortschaften in der Weise, dass einheitliche Verbände und Ortsgruppen aller Zionisten geschaffen werden, wobei das volle Recht der gleichzeitigen Zugehörigkeit zu interterritorialen zionistischen Sonderverbänden gewährleistet bleiben soll. Die Exekutive wird aufgefordert, in Ländern, in denen die Verhältnisse für einen Zusammenschluss günstig sind, auf Bildung einheitlicher Territorialverbände hinzuwirken und in anderen Ländern den Zusammenschluss vorzubereiten. Die Exekutive hat im Auge, dass ihr vom Kongress der organisationspolitische Auftrag erteilt werde, einen Territorialverband nicht für Schekelzahler, sondern für fest organisierte Zionisten anzustreben, wo dies zu erreichen ist. Ich stimme mit Grünbaum überein, dass es im Zeichen der Jewish Agency notwendig ist, dass der organisatorische Einheitsgedanke gestärkt wird. Der Antrag der Exekutive ist auch annehmbar, selbst wenn der kombinierte Antrag Schwarzbart-Barth akzeptiert wird, und bedeutet, dass wir die territoriale Arbe:tsgemeinschaft annehmen, aber darüber hinaus den Territorialverband dort empfehlen, wo die Verhältnisse dafür reif sind. Das Wesentlichste an dem Kommissionsvorschlag ist, die territoriale Arbeitsgemeinschaft zwangsweise zu schaffen. Gegen din Widerstand der einzelnen Gruppen würde sich eine solche Reform nicht in die Praxis umsetzen lassen. Und auch dieser Beschluss würde daher in der Praxis nur eine Empfehlung bedeuten. Vors. Motzkin: Es ist Uebergang zur Tagesordnung über den Vorschlag der Organisationskommission beantragt. Dr. J. Hellmann (A. C, Hitachduth): spricht sich gegen den Antrag auf Uebergang zur Tagesordnung aus. Bei der Abstimmung wird der Antrag auf Uebergang zur Tagesordnung über den Antrag der Organisationskommission mit 103 :56 Stimmen angenommen. Hierauf wird der Minderheitsantrag Barth-Schwarzbart angenommen: „Die Exekutive wird beauftragt, Massnahmen zu ergreifen, am den Beschluss des XV. Zionistenkongresses bezüglich Bildung territorialer Arbeitsgemeinschaften in allen Ländern durchzuführen.*4

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