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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1929-01-01 · 16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929 · p. Seite 399

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929
Date
1929-01-01
Page
Seite 399 (sequence 537)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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Soloweitschik, Rosenblüth, Margulies, Halpern, Goldberg, 399 Wise Mehrheit geeinigt. Das ist ein durchschlagender Grund, den Antrag der Revisionisten abzulehnen. Der Abänderungsvorschlag der Revisionisten wird mit 112 gegen 36 Stimmen abgelehnt. Dr. M. Soloweitschik (A. C, Radikal): Sie haben eben den Antrag der Revisionisten, d. h. den Antrag der Zionisten (Applaus) abgelehnt, dass der Zionistischen Organisation nicht das Recht genommen werden soll, nach Ablauf von drei Jahren die Abmachung mit den Nichtzionisten zu kündigen. Im Namen einer anderen Gruppe von Zionisten, der Radikalen, schlage ich Ihnen vor, den Antrag der Radikalen zu Paragraph 12, Absatz 1) anzunehmen. Der Vorsitzende der Kommission hat sich auf das A. C. berufen. Das ist der Beginn der neuen Periode, in der der Kongress seine Souveränität verliert. Heute ist es das A. G, morgen wird es die Exekutive dex vereinigten Jewish Agency sein, nach der sich der Kongress zu richten hat. In der letzten Stunde der Existenz der souveränen zionistischen Organisation appelliere ich an Euch. Es ist ein Verbrechen gegen die dreissigjährige Geschichte der Zionistischen Organisation, sich den anderen auszuliefern, ohne die Möglichkeit zu haben, den Vertrag mit Majorität aufzuheben. Dreimal wurde der Antrag der Radikalen in der Kommission angenommen, und erst als der Vertreter der Exekutive darauf drang, wurde er immer wieder reassumiert. Ich bitte den Kongress, den Antrag anzunehmen. Abraham Goldberg A C, Amerika: Dr. Soloweitschik will hier den Eindruck erwecken, dass der Kongress die Souveränität verloren hat, weil sich der Referent auf die Beschlüsse des A. C. berufen hat. Wenn wir an die Beschlüsse des A. C. gebunden wären, brauchten wir ja gar nicht abzustimmen. Das Erfordernis der Zweidrittel-Majorität für die Aufhebung unserer Vereinbarungen mit den Nichtzionisten soll uns schützen, soll die Agency schützen und damit den Aufbau Erez Israels. Dr. Stephen Wise (A. C, Amerika): Ich protestiere gegen den Versuch, auf die Delegierten Zwang und Terrorismus auszuüben. Wenn wir frei sind, anzunehmen oder abzulehnen, dann ist es gut, dann sollen wir handeln, wie es uns richtig erscheint. Bei der Sitzung des A. C. im Dezember 1928 und mehr noch im Juni hat das A. C. Beschlüsse des XIV. und XV. Kongresses systematisch missachtet und umgestossen. Wenn Sie uns sagen, dass wir, wenn wir einmal in der Jewish Agency sind, auch dort bleiben müssen, so muss ich mich dagegen wenden. Das würde bedeuten, dass die andern weggehen können, wir aber nicht. Wenn Sie uns vor sechs Jahren gesagt

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