Kalender und Jahrbuch für Israeliten
- Journal
- Kalender und Jahrbuch für Israeliten
- Volume
- Zweite Folge - dritter Jahrgang 5628 (1867-1868) (1868)
- Date
- 1868-01-01
- Page
- Seite 53 (sequence 88)
- Language
- German
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53 und d) erwähnten Begünstigungen keinen zureichenden Be« stimmungsgrund, um seinen Abscheu gegen den Ackerbau zu überwinden und über die Wirkung des uä o) angeführten Gesetzes von der Entrichtung der Heiratstaxen in Naturalien mochte er sich mit dem Gedanken beruhigt haben, daß wenn keine Naturalien von jüdischen Händen erzeugt werden, es von der Verbindlichkeit die Consenstaxe damit zu berichtigen, von selbst abkommen wird. Es haben sich zwar einige Juden um Gründe gemeldet, wenn aber einzelne Beispiele schon hier an sich selbst nichts beweisen, so können auch diese um so weniger Eindruck machen, als es den Juden, von deren Anträgen selbe entlehnt sind, größtentheils nur um einen Vorwand zu thun war, damit sie unter der scheinbaren Befolgung eines -Gesetzes die Uebertretung aller übrigen desto sicherer verbergen konnten. Eine auffallende Probe davon enthält der mittels untertänigsten Vortrages zur höchsten Entschließung vorgelegte Fall der Zaleßiker Juden, die um eine Grundzutheilung in der Bukowina baten und unter mancherlei Vorwänden alle ihnen angetragenen Gegenden bis aus jene ausschlugen, wo sie wegen der zusammentreffenden galizischen, polnischen und türkischen Grenze die bequemste Gelegenheit zum Schwärzen fanden. Galizien hatte vormals einige Tausende jüdischer Pächter, jeder hatte eigene der Arrenda zugetheilte Gründe und keiner verarbeitete sie selbst oder durch jüdische Knechte. Die Hofstellen glauben daher: daß die Absicht v ermögliche Juden zum Ackevbau zu verwenden , stets