Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- IX (1905)
- Issue
- 1 (Januar-Februar 1905)
- Date
- 1905-01-01
- Page
- Seite 31 (sequence 31)
- Language
- German
- Belongs to
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31 Zwei unbekannte Ausgaben des Traktats Gittiii. In ZfHB. VIII, S. 57 habe ich eine unbekannte Konstantinopeler Ausgabe dieses Traktats beschrieben. Neuerdings kaufte unsere Bibliothek von E. Deinard eine Ausgabe Basel 1760 und erhielt als Qeschenk den Band, der Ausgabe Prag 1729. Beide sind Bibliographisch nicht verzeichnet. Der Titel der ersten lautet: מסבת גיטיץ עם פירוש רש״י ותוספות לתקן הטעיות שנפלו בדפוסים הקדמונים ונדפסו עם יופי האותיות בשיעור דף על דף •ממש. ועם נר מצוה ותורה אור ומסורת הש״ס ועין משפט הכל על מכונו הראוי: נדפס בבסיליאד, איה ס£ר כרץ־/ות אמעט לפ״ק. Um den Titel herum ist eine Bordüre, auf der oben ein siebenarmiger Leuchter, rechts davon Salomo, links David mit einer Leier, seitwärts rechts Moses, links Ahron, unten Jakob’s Leiter, Isaaks Opferung und die Segnung Jakobs abgebildet sind. Auf der Rückseite des Titelblattes finden sich unter einer Vignette חלופי גרסאות והגהות רש/<ל ורש/,א ומהר״ם ומגדול דוד. Letzteres ist vermutlich das Benjakob p. 289 No 367 als מגדל דוד verzeichnete Buch,־ das mir hier nicht zur Verfügung steht. Das Buch gehörte früher ישראל חי בכמה״ר יעקב חיים קזיס. Die Prager Ausgabe (הלכות גיטין) ist 1739 (,ויצאה מביתי והלכה רהיתך לאיש אחר לפ/׳ק) gedruckt und wird von Rabbinowitz (מאמר על הדפסת התלמוד p. 99ff.), der alle anderen Teile von סדר נשים nennt, nictrtferwähnt. Als Drucker nennt sich am Schlüsse ליבריל בן מאיר שטראז נכד המנוח מהור״ר ליבריל דמ״ש פה פראג בעל המחבר ספד מתתיה.. Auf פסקי תוספות folgen: משניות מהלכות גטין עם פירוש רבינו משה בר מימון ז״ל (ohne Text), רא״ש und קיצור פסקי רא״ש. Auf dem Titelblatt wird unter den Vorzügen dieser Ausgabe der zweite durch Quadratschrift hervorgehoben: המעלה השנית נתוסף עוד מראה מקום מדיני הש״ס בפוסקים. והם המימוני וסמ״ע וארבע טורים על איזה גמרות שחסר בדפוסי ש״ס הראשונים והם ברכות נדרים סוטה נזיר נדה בכורות. Nachträge zu meinen ל ז ח ו ת ז כ ר ו ן S. 9 Z. 25, 1. (יהושע אייזק שפירא (חריף, seine Biographie v. B. Eisen- Stadt erschien (New-York 1904) in Jargon. — S. 18 (Anm. 15) ist zu bemerken, dass Chmielnik bereits im Jahre 1648 eine bedeutende Gemeinde war, die etwa 100 jüd. Eamilien zählte, und fasst sämtlich dem Chmielnickischen Gemetzel zum Opfer fielen (vgl. טיט היון Ed. Gurland S. 19). Auch erwähnt Zebi b. Josef am Schlüsse seines Werkes נחלת צבי (Krakau 1646—9 fol.), dass einer seiner Brüder in Chmielnik Tora lehrte. — S. 25 Z. 18 הלכות עולם ist zu streichen. — S. 28 (Anm.) zur Familie Morawczik gehörte auch Moses b. Ahron, Verf. des כיצד סדר המשנה u. a. W. (vgl. Steinschn. C. B. No. 6421). — S. 43 (Anm. 31) ist zu ergänzen, dass vor 1770 ein gewisser R. Jehoschua als Rabbiner in Tomaszow fungierte (vgl. Buber, קריה נשגבה S. 72). Auch diese Gemeinde verwüstete Chmiolnicki im J. 1648 (vgl. Gurland לקורות הגזרות H. 2 S. 17). — S. 50 die Frau des Salomon b. Joel (nicht wie irrtümmlich gedruckt J aco b) hiess דיזל und starb gegen 1578 (Beerdigungsbuch Blatt 38b). — S. öl Z. 31 (בעלזאסס) ist zu streichen. — S. 55 Jecheskel b. Mos. ist auch Mitherausgeber des מחזור Krakau 1585 fol., wovon bis jetzt nur ein defektes*Exp 1. in der Bodleiana in Oxford bekannt war (St C. B. No. 2458), neuerdings tauchte ein zweites fasst vollständiges Expl. auf. — S. 62; Jsak Satanow erwähnt am Anfänge seines '0 המדות (Berlin ,1784) eine fingierte Approbation, vom Satanower Rabbiner Mordechai Seb*; soll vielleicht auch dieser Name fingiert sein? — S. 65, Z. 5 1. סא. — S. 73, Z; 12 1. מררוהו — S. 77, Z. 23 1. סט. — S., 84, Z. 12 1. פט. — S. 99, Z. 10 1. 8חנ״ח ״. — S. 122, Z. 23 1. שע״ד. B. Frieäberg.