Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 1926
- Date
- 1926-01-01
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
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das Thema „Hartwig Wessely (geb. 1725) als Grammatiker und Dichter" auszuschreiben. Der Preis wurde Herrn cand. phil. llaim Borodianski zuerkannt, der das Thema in ausgezeichneter Weise bearbeitet hat. Unsere Bibliothek hat durch Kauf und Schenkungen einen Zu- Bibliothek wachs von 42 5 Bänden erfahren. Dieselben verteilen sich auf folgende Gebiete: Biblische Wissenschaften........ f\S Rabbinische Literatur......... 5o ürienlalia............. 17 Geschichte und Literatur des Judentums . . .119 Systematische und praktische Theologie . . . 3i Philosophie . . .........-. . 9 Religionsphilosophie und Religionsgeschichte . . 20 Periodica (Jahresberichte, Jahrbücher und . . Zeitschriften).......... 101 Allgemeines............ '»o Gesamtbesland [\q[\(\5 Bünde. Über die Einnahmen und Ausgaben gibt Anlage ß, über den Finanzbericht Vermögensbestand Anlage C Auskunft Wie der Rechnungsbericht fceigt, haben die Ausgaben sich bedeutend erhöht und den Betrag von mehr als M. 100.000 erreicht. Die Einnahmen haben damit nictit gleichen Schritt gehalten. Die uns in den Jahren 1923 und 1924 zugeflossenen Spenden des American Jewish Joint Distribution Committee fielen fort Hingegen hat uns Herr Dr. Stephen S. Wise, der Direktor des Jewish Institute of Religion in New York, erneut zu herzlichem Dank verpflichtet, da er, wie in den Vorjahren, uns wieder ^1000 Dollar hochherzig zur \crÜügüng stellte. Aus der auf seine Anregung von der Central Conference of American Rabbis (Vorsitzender: Rabbi Dr. Abraham Simon, Washington D. C.) veranstalteten Sammlung zugunsten der jüdisch-wissenschaftlichen Institute Mitteleuropas wurden uns t\ 16,66 Dollar überwiesen, wofür wir ebenfalls unseren aufrichtigen Dank sagen. Wir waren aut diese Spenden um so mehr angewiesen, als die Schenkungen im Inland hinter denen der Vorjahre bedeutend zurückblieben. Die schwierige Wirtschaftslage, der allgemeine Kapitalmangel, die Verarmung früher wohlhabender Schichten haben zur Folge, daß selbst solche Kreise, die iür die Bedeutung unserer Hochschule Verständnis besitzen und ihrer Erhaltung Interesse entgegenbringen, nicht mehr in der Lage sind, ma- 11