Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 19 (1902)
- Issue
- 8 (21.2.1902)
- Date
- 1902-02-21
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seit« 128 Dr Bloches Wochen schritte Nr 8 Dr. Böla B e r n st e i n (Steinamanger). Etwas Schutt, Dr. Franz M e zei (Budapest). Sisera (Gedicht), Ttbor D 6 ves (Budapest). Das Judenthum in der Weltausstellung, Dr. Bernhard Heller (Budapest). Die Eschatologie in der jüdischen Religionslehre, Rabbiner Dr. Jakob Steinherz (Stuhlweißenburg). Kiudermärchen, Dr. Alexander F e l e k i (Budapest). Von jüdischen Kunstdenkmälern. Bela Löwiner (Budapest). Nathan der Weise, Rabbiner Dr. Alexander Rosenberg (Arad). Römische Denkmäler pannonischer Juden, Dr. Saume! Krause (Budapest). Außer den 8 Jahrbüchern gab die Literaturgesellschast bisher folgende selbstständige Werke heraus: 1. Talmudische Lebensregeln und Sittenlehre. Aus dem Hebräischen übersetzt und mit Anmerkungen versehen von Dr. Samuel Kraus, 1896. 2. Bericht des alexandrinischen Philo über die Gesandtschaft an Cajus Ealigula. Aus dem Griechischen übersetzt von Salomon Schill, 1896. 3. Geschichte der Juden in Oedenburg, von Dr. Max Pollak, Rabbiner zu Oedenburg. 1897. 4. Die heilige Schrift, I. Band. Die Thora, die fünf Bücher Moses, 1698. 5. Die heilige Schrift, II. Band. Die früheren Propheten, 1900. 6. Der ungarische Freiheitskrieg 1848/9 und die Juden, von Dr. Bela B e r n st e i n, Rabbiner zu Steinamanger, 1899. 7. Geschichte der Juden in Budapest, von Dr. Alexander B ü ß l e r. Rabbiner zu Keszthelh. 8. Das oben bereits erwähnte preisgekrönte Werk: Die Organisation des Judenthums in den europäischen Staaten, von Dr. Ludwig Venetianer. Sämmtliche Ausgaben, insbesondere aber die unter Redaction des Secretärs der Gesellschaft, des Akademikers und Directors des israelftische« Landes-Lehrerseminars, Dr. Josef Bänüczi, stehenden Jahrbücher zeugen, sowohl was Jnhaft als auch äußere Ausstattung anbelangt, von dem seinen literarischen und ästhetischen Geschmacke dieses hervorragenden Gelehrten. Budapest, Mitte Februar. _ B. M—l. Neue Bücher. M. Grunwald. Mittheilungen der Gesellschaft für jüdische Volkskunde. Heft IX. Inhalt: Landau M.. Zur Geschichte der jüdischen Vornamen. — Köhler K., Zur Beleuchtung jüdischer Sagen und Bräuche. > — Wolf A., Etwas über jüdische Kunst und ältere jüdische Künstler. — Eingänge und Erwerbungen. — Nachrichten. Hamburg 1902. Selbstverlag der Gesellschaft. David Fräukel. Tos’ foth zum Tract. Aboda Sara vom Rabbi Nchanan, Sohn des Rabbi Jsak aus Dompair. Husiatyn 1901. Verlag des Vereines vobbebbe Liftbe Jeschenim. Responsen des Rabbi Jsak Bar S ch e s ch e t h. Nach ulten Handschriften zum erstenmale edirt von David Fränkel. Herausgegeben vom Vereine Vobbebbe Liktbe JesebeniminHusiatyn. Oskar Waldeck. P a n's Gelächter, Satiren. Zweite Serie. Commiffionsverlag vom Buchhandlung Gebrüder Schwarz, Preßburg, Michaelergasse 4. 1902. Dr. phU. Jacob Gerzon. Die jüdisch-deutsche Sprache. Eine grammtisch-lexikalische Untersuchung ihres deutschen Grundbestandes. Frankfurt a. M., Verlag von I. K a u f f m a n n. 1902. Dr. Heinrich Berger, Rabbiner in Krotoschin. Der Commentar des R. Benjamin ben Jehuda zu den Sprüchen. (Sonderabdruck aus der Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judenthums. Heft 3—4 und 8—9.) Rabbiner E. Rabinowitsch, P o l t a w a (Rußland). „Hapeles". Jüdisch-Literarische Monatsschrift. Heft 1—4. 2. Jahrgang. Gesellschaft für Sammlung und Conservirung von kunstnnd historischen Denkmälern des Judenthums. Vierter Jahresbericht 1899. Mit den wissenschaftlichen Beiträgen: „Am Tage der fünfzigjährigen Gründungsfeier des Tempels", Gedicht von Ludwig August Frankl. „Die Juden in China", von Dr. Karlvon Scherzer. „Der Talmud". Bortrag gehalten im „Jüdischen Museum" am31. Jänner 1901 von RectorDr. AdvlfSchwarz. Wien, 1901. Verlag der Gesellschaft. Lehranstalt für die Wissenschaft des Judenthnms in Berlin. Neunzehnter Bericht, erstattet vom Curatorium. Borangeht als.wissenschaftliche Beilage: Die Herausgeber und verantwortlicher Redacteur Dr. Josef ältesten Phasen in der Entwicklung der jüdischen Predigt. (Erste Hälfte) von D r. S. M a y b a u m. Berlin 1901. Ost und West. Jllustrirte Monatsschrift für modernes Judenthum. Februar 1902. H» ft 2. Verlag von S. C a l v a r y n. Co., Berlin, NW. 7. Nene Wilhelmstraße 1. Inhalt: Die Entwicklung der nationalen Idee unter den Juden von E. H. d'Avigdor. Ein jüdischer Kaufmann, Gemälde von Rembrandt, Schalten, Gedicht von Theodor Zlocisti. Die Jeschubah, Gemälde von S. Hirszenberg. Das Judenthum und seine Geschichte von Dr. S. Bernfeld. Ein Dichter des Jargon von Jaroslav Vrchlicky. „Lieder des Ghetto", Buchumschlag von E. M. Lilien. Die Nationalbibliothek in Jerusalem von N. Sahuwi. „Höre Israel", Gedicht von M. A. Klausner. Ein offener Brief von E. M. Lilien. Zeichnungen von Regina Mundlack. Die Frankfurter Gesellschaft zur Erforschung jüdischer Kunstdenkmäler von D. T. Der neue Meffias von Rudolf Lothar. Die Judenbraut, Gemälde von Rembrandt. Elias in der Wüste, Gemälde von P. P. Rubens. Preisausschreiben, Literarisches, Misccllen, Aphorismen, Revue der Presse. Rabbiner Dr. Kirsch: Der Erstgeborne nach Mosaisch-Talmud. R'cht. I. Theil: Die Stellung, Rechte und Pflichten des Erstgeborenen parallel zu der Primogenitur der antiken Völker dargestellt. Verlag von I. Kauffmann, Frankfurt a. M. 1901. Salomon Buber. Sech el Tob. Commentar zum ersten und zweiten Buch Mosis, von Rabbi Menachem ben Salomo verfaßt im Jahre 1139. II. Theil: Das 2. BuchMosis. Berlin. H. Jtzkowski, Gips-Str. 9. 1901. Briefkasten. R. Der märkische Adel im XIII. und XTV. Jahrhundert hat es nicht verschmäht, neben seinem Raubritterthum, wie Felix Priebatsch in einem in dem Februarhefte der „Historischen Zeitschrift" veröffentlichten Aufsatze nachweist, ungestraft mit betrügerischen Goldschmieden zu verkehr n, Testamente zu fälschen. Mündel zu betrügen, Geldempfänge abzuleugnen, Schenkungen von Verwandten an Kirchen einfach für sich einzuziehen u. s. w. War das märkische Junkerthum damals etwa schon verjudet? K. Wien. Der Jugendgottesdienst dankt seine Entstehung und Einführung einem tüchtigen Beamten der Wiener israelitischen Cultusgemeinde, welcher die Einführung angeregt und mit allem Eifer gefördert hatte. . B. In München starb Victorine Gräfin Buttler-Haimhausen im Alter von 91 Jahren. Seit fünf Jahrzehnten war die Verstorbene durch ihre werkthätige Nächstenliebe und eifrige Theilnahme an allen öffentlichen Humanitären Bestrebungen und social-wirthschaftlichen Fragen weithin bekannt und hochgeschätzt. Sie hat vor einigen Jahren ein Flugblatt gegen die Antisemiten herausgegeben. Herrn Eman. Schulz, Vorsteher der israelitischen Cultusgemeinde Amstetten. Ueber Ihren Wunsch bestätigen wir Ihnen der Wahrheit gemäß, daß der Bericht: „Amstetten" — 8 — in Nr. 7, S. 106 der „Oesterr. Wochenschrift" nicht von Ihnen herrührt. Hs BarmizOTah-Geschenk eignet sich vorzüglich das berühmte Prachtwerk Professor Dr. Julius FürsPs illustrirte fünf Bücher Moses m. deutsch. Uebersetzung, erläuternd. Anmerkungen u. 223 Illnstr. Preis in Prachtband statt fl. 8.50 jetzt nur fl. 3.50. Zu haben in jeder grösseren Buchhandlung oder gegen Einsendung des Betrages direct zu beziehen von Samuel W, Pascheies, Prag, Zeitnergasse 4. Samuel W. Pascheies, Verlagsbuchhandlung, Prag, Zeitnergasse Nr. 4, nächst dem Bing, offerirt in reichster Auswahl Professor Kfimpf's allgemein beliebte Braatgebetbücher und deutsche Andachtsbacher für israelitische Frauen und Jungfrauen in elegantesten Einbänden, ferner Seiden- und Woll-Talesim, Gold- und Silber-Borden. S.Bloch. — Druck von L. Beck u. Sohn, Wien, VÖL