Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 72 (1931)
- Issue
- Heft 42 (15.10.1931)
- Date
- 1931-10-15
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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Seite 8 Nr. 42 Der Israelit 15. Oktober 1931 :7 Oberkanlor Makhan Nakhanfohn ..... Altona. 7. Oktober. In den Stunden, m denen sich seine Gemeinde zur Thorafreude rüstete, ist unser lieber Ehason, Oberkantor N. Nathansohn, in die Gefilde ewiger Freude heimgekehrt. Das ist eine Nachricht, bei der auch der längst dem Heimatsorte yntftemdete geborene Altonaer nah und fern in aller-Welt den Atem einen Augenblick ünhält, ein Ereignis, das hinter einem besonnten Kapitel unserer glorreichen Gemeindegeschichte den Schlußpunkt setzt. Ein Mann ist nicht mehr, den noch R. Jakob Ettlinger s. A. in sein Amt geführt und der drei Altonaer Oberrqbbiner überlebt Hab Eine Stimme ist verstummt, die über ein halbes Jahrhundert den Gebeten der Altonaer Frommen und Gelehrten in ihren vollen Akkorden den Weg zum Himmel gebahnt und dessen Melodien .ein Jeder mit in die Ferne verpflanzt hat, der sie von Klein auf aus seinem Munde hörte. Es ist ein Zeitalter beendigt, ein Kantorenleben beschlossen, wie es in der Altonaer Gemeinde wohl so bald nicht wieder seinesgleichen findet und auch in ihrer Vorgeschichte nur ein einziges Vorbild hatte: R. Hendel Bachrach, der „Bayreuther Ehason", 1764—1818, Mitverfasser des Altonaer Machsor und Begründer des. dortigen, Minhagimwesens, Neeman der Gemeinde urster sieben Oberrabbinaten. Er war in seiner Jugend Schüler der Jeschiwa zu Tels in Litauen, war dann von 1869—1873 Kantor in Beuchen und kam von da, jungverehelicht, nach, Altona. Seine Kinder verließen das Elternhaus zu frühem Erwerbsfleiß, und auch aus der Ferne bezeugten Kinder, 'Enkel und Urenkel unausgesetzt Ehrfurcht und Liebe dem Patriarchen ihres,-Hauses; während er selber durch sein freundliches und schlichtes Wesen zum väterlichen Freunde zweier ganzer Generationen von Altonaer Gemeindemitgliedern wurde und an ihrem Geschick teilnahm. Er verlor schon vor 17 Jahren seine wackere Gattin und hat sich mit seiner Vereinsamung nie abgefunden. Auch der Krieg raubte ihm einen Sohn, und ein anderer Sohn ging ihm vor wenigen Jahren im Tode voran. Noch bei der Bestattung des Oberrabbiners Dr. Lerner f. A. vor fünf Vierteljahren und noch am Kolnidreabend des darauffolgenden Jahres haben seine alten Verehrer den vollen und ungetrübten Klang seiner Stimme und seinen weder fühllos trocken noch überschwänglich gewordenen, immer lebenskräftigen klassischen Vortrag bestaunt und bewundert. Er war auch, solange es ihm die Gesundheit gestattete, selbst an anstrengenden Schächttagen, täglicher Gast der Klausschiurim und hat auch in den Jahren seines Religionslehreramts in der Gemeindeschule Ersprießliches gewirkt. Es wird vornehmlich das Verdienst seiner Pünktlichkeit und nie ermüdend wirkenden Regelmäßigkeit bleiben, wenn über die bewegtesten Zeiten hinweg der Altonaer Synagogenbrauch sich in alter Treue frisch erhält, wie auch König David, der g'ttliche Sänger, in seinen „letzten Worten" von seinem Hause rühmen konnte, daß es gefestigt dastand und -über Morgenlicht und Regenwolke bewahrt blieb. In die Herzen derer, die als Knaben seinem freiwilligen Chor angehören durften, hat N. zeitlebens die Liebe zu den Weisen des Gebetes zu pflanzen gewußt. Zu den Jubelfesten seines Alters, siebzigsten Geburtstag, goldenen Jubiläum und achtzigsten Geburtstag, hatte er das Glück, außer seinem zahlreichen Familienkreise noch Zuschriften und Gratulationen buchstäblich aus aller Herren Länder bei sich versammelt zu sehen, und der Vorstand seiner Gemeinde hat ihm bei einem dieser frohen Feste dasselbe bestätigt, was wir ihm heute schmerzerfüllt Nachrufen, nämlich die Gewißheit, daß noch lange Jahrzehnte hindurch mit der Andacht manches Gebets und der gesanglichen Weihe mancher heiligsten Stunde der Jomim noraim der Gedanke verbunden sein wird: So hat Nathansohn das gebetet. So bleibt sein Leben mit dem seiner Gemeinde verbunden. Und noch oft wird an schönen Sommertagen in der reizvollen Umgebung Altonas, wohin er, schon in sorgloserer Zeit, kostspieligen Reisen abhold, seine Erholungsspaziergänge täglich lenkte und wo er gute Freunde, wenn er sie traf, bereitwilligst -in den heiligen Melodien unterwies, den Schüler hörbar des Meisters Seele im Lied der Sehnsucht aus den Bäumen umrauschen, des Sehnens nach Zeiten, die nicht wiederkommen wollen . . . Seine Stimme, die sich ttn (Baden n unserer Andacht 53 Jahre pa zi-nn» jai’n ni-i> erging, wird den Atem mi noch manches kommendem Tages in uns beleben, damit wir Mut fassen, das hbl.ige Geisteserbe der Väter zu erhalten, bis durch die Welt das große feierabendliche Aufatmen geht "jbn bv Iw-, N7 Dvn rvn*> und wiederum eines königlichen Sängers Sproß erscheint, um Israel den Frieden, der Welt die Erneuerung zu bringen und sie in einen G'ttesgarten zu verwandeln, traa- Bei der Bestattung sprachen Herr Oberrabb. Dr. C a r l e b a ch, Herr Sanitätsrat Dr. Frank als erster Vorsteher der Gemeinde und Herr Kantor Meno Cohen als Vertreter des Kantorenverbandes und als Schüler. Das Andenken des Verstorbenen bleibt gesegnet. fräsen Trier, 8. Oktober. Am 1. Oktober trat Herr Lehrer Moses Berlinger nach 45jähriger Tätigkeit in den Ruhestand. Herr Lehrer Berlinger wirkte mehr als 20 Jahre an der jüdischen Volksschule zu Illingen (Saar) und folgten im Jahre 1916 einer Berufung zum Lehrer der Jüdischen Volksschule in Trier. Er genoß während seiner ganzen Amtstätigkeit bei Behörden und Elternschaft den Ruf eines hervorragenden Pädagogen und eines besonders pflichttreuen Menschen. In allen Kreisen der jüdischen und auch der nichtjüdischen Bevölkerung unserer : Stadt erfreut sich Herr Lehrer Berlinger der^größteir Beliebtheit. Ein schöner Beweis der Anerkennung war c die erhebende Abschiedsfeier, die dem von seinem Amte Scheidenden veranstaltet wurde. Während derselben * überbrachte Herr Kreisschulrat Dr. Braun dem Jubilar I die Wünsche des Staates und der Staht und dankte den), i bewährten Erzieher in herzlichen' Horten für seine auf-'. } opfernde und hingebungsvolle Tätigkeit. Die Uöber- , reichung des Diploms und eines Glückwunschschreibens [ der Stadt Trier gaben den inhaltvollen Worten Ihre . äußere Form. — Im Namen der Gemeinde dankte Herr ' Oberrabbiner Dr. Altmann in sinnvoller Deutung eines ' Bibel- und Midraschwortes für die liebevolle Besorgnis ' um die Heranwachsende Jugend und die bewundernswerte ' Selbstlosigkeit, mit der Herr Lehrer Berlinger unter steter ' Hintansetzung seiner Person seinem idealen Berufe diente. Als Vorsteher der Gemeinde sprach Herr Moritz Kauf- . mann Worte der Anerkennung und hob besonders die; Verdienste des Jubilars als Mitgliedes der Repräsentan-; tenversammlung der Jüdischen Gemeinde zu Trier her- ' vor. — Für die Lehrerschaft fand Herr Rektor Halfen . besonders schöne Worte über das kollegiale und fried-! fertige Wesen des Herrn Lehrer Berlinger, der es stets verstanden hat, in konfessioneller Eintracht und aufrichti- ' ger Freundschaft mit allen Kollegen zu verkehren. — Eine; Fülle von schönen Darbietungen des Schülerchores sowie! einzelner Schüler und Schülerinnen und die Ueberrei- „ chung eines Ehrengeschenkes sollten den Dank und die! Anhänglichkeit der Schüler zum Ausdruck bringen. — Herr Lehrer Berlinger dankte in tiefer Rührung für all; die Worte der Anerkennung und die Beweise der Ver- ' ehrung. Er ermahnte die Schüler zu weiterem fleißigem Schaffen und legte ihnen ans Herz, bewußte Juden und nützliche Glieder der menschlichen Gesellschaft zu werden. rrasan- . Ttiederaula, 10. Oktober. Am mv.-,-Abend verschied ’ hier im gesegneten Alter von 87 Jahren Frau Dorette Seligmann geb. Löwenstein. Mit ihr ist eine Frau dahingegangen, die ihr Haus, früher in Hattenbach, später hier, zu einem Abrahams-Haus zu machen verstanden hatte, in dem weitestgehende Gastlichkeit waltete und rrai in schönster Weise geübt wurde. Von inniger Frömmigkeit getragen, ertrug sie im festesten pnva die Beschwerden des Alters mit Heiterkeit. Jahrzehntelang genoß sie als Vorsitzende der man das Vertrauen ihrer Mitschwestern. Vis zu ihrem Lebensende war ihr Geist klar geblieben und ließ sie an allen Geschehnissen des Tages lebhaften Anteil nehmen. Am nun nnvv, ihrem 87. Geburtstage, haben wir sie in stillem Schmerz zu Grabe getragen, .n:rai> npis -di Iakob Flörsheim y^T* Hamburg, 11. Oktober. „Denn ich errettete den Armen, der da schrie und den Waisen, der keinen Helfer hatte. Der Segen des, der verderben sollte, kam über mich, und ich erfreute das Herz der Witwe. Gerechtigkeit legte ich an und sie kleidte mich, wie Oberkleid und Bund mein Richterspruch. Ich war des Blinden Auge und des Lahmen Fuß. Ich war ein Vater der Armen, auch die Streitsache des Unbekannten untersuchte ich." (Hiob 29; 12—16). Diese Charakteristik Hiobs war das Lebensprogramm von Jakob Flörsheim Nach Vollendung von 73 gesegneten Jahren, eines arbeitsreichen Lebens ging er ein in die Welt der Wahrheit. Kein Wort der Klagerede darf, fernem Wunsche entsprechend, Dolmetsch der Gefühle werden, die Familie und Gemeinde tief bewegen. Ein „Vater der Armen" ist von uns gegangen, anerkannt in ehrenvollster Weife auch von den staatlichen Behörden, so sorgte er jahrzehntelang für die Bedrücktesten unter den Elenden. Seine gewinnende Liebenswürdigkeit, sein rastloser Eifer, der keine Mühe scheute, machten ihm zum „Auge des Blinden" und „Fuß des Lahmen". Sein Haus war geöffnet zur Weite, wer bedrückt zu ihm ging, getröstet, beruhigt konnte er von ihm scheiden, seine Erfahrung wußte Rat und Hilfe. Seine aufrichtige Frömmigkeit fand stets Mittel und Wege auf neuartige Weife Kinder in jüdische Pflege zu bringen, Arbeitsgelegenheit unter Wahrung der Sabbathut zu schaffen. Als langjähriger Vorsitzender des Delegierten-Kollegiums des Synagogen-Verbandes und als Vorsitzender der ehrwürdigen Klausinstitution bewährte er sich als ein Mann von echter Prinzipientreue, bescheiden gegenüber den Trägern der min- Innige Liebe zur min erfüllte ihn, es war das Höchsts Glück feines Alters, mit den Enkeln zu „lernen". Seine Frömmigkeit hielt den schweren Schicksalsschlägen seines Lebens stand. Gerechtigkeit und Frömmigkeit waren die tragenden Grundpfeiler seines Wesens. In Vollendung ging er von uns zu dem ewigen pn vwim 'an nuai’K- Der Allgütige schicke seiner ihm ebenbürtigen Gattin und seinen Kindern Trost, sie und die Gemeinde werden sein Andenken lebendig erhalten. n"inn> kiel, 10. Oktober. Am mvrna z^rnwurde in Berlin der Lehrer und Kantor i. R. Gerson C h a i m zu Grabe getragen. Nach kaum zehn Monaten seines Ruhestandes machte ein kurzes, aber schweres Leiden seinem Leben ein Ende. G. Chaim stammte aus Znin, Prov. Posen und war ein Neffe des Rabbi Abraham Elias Cheim, der als Zniner Raw in der Provinz Posen bekannt war und dessen Lebensbild und Bedeutung der „Israelit" nach feinem Tode — am 8. Adar 5652 — gezeichnet hatte. Er war ein Lieblingsschüler des Rektors Plato vom Kölner Seminar und führte sich Zeit seines Lebens im GMte seiner. großeniÄhnen: Nach 26jährrger Tätigkeit ln Thorn kam er nach Umschwung der politischen. PerhältnMe-1920 nach Kiel und - tätigtesichln seinem: Amte," nicht zuletzt als erfolgreicher Lehrerder Jugend, die er für die Ideale der heiligen Thora begeistern wollte. Bei feiner Beerdigung .sprachen, der frühtztD Thprner Rabbiner -Dr.. SWenberg,- .HeööÄÄrjig, ,.qls'DKtretzM.r dem Kieler" Gemeinde und Rabbiner Dr, P d s sie r (Kiel)^' der das Lebensbild und das Wesen des Dahingegangenen so zeichnete; wie er seinen Beruf aufgefaßt hatte, darüber hatte er in der Abschiedsrede vor der Kieler Gemeinde in schönen Worten und in ergreifender Wehmut gesprochen. Er war. auch, viele Jahrzehnte Mohel und wollte in jedem Sinne leben „im Dienste G'ttes und dev Gemeinde". Die Erschütterung über seinen frühen Heimgang — er hatte das 69. Lebensjahr noch nicht vollendet — ist in allen Kreisen groß. G'tt möge seiner ' Witwe und seinen Kindern beistehen. --mann Vermischtes Berlin, 11. Oktober. Das Stellenvermittlungsamt des V. I. A. (Rechtsanwalt Dr. Artur Katz, Berlin E. 54„ Rosenthalerstr. 43) weist eine günstige Nitzderlassungsmöglichkeit für einen Nervenarzt in einem süddeutschen Badeort nach. Ferner suchen Zahnärzte Assistenzstellen (Gegend gleichgültig). .Sachdienliche Mitteilungen aller Art nimmt das Amt dankbar entgegen. < Ansbach, 12. Okt. Gestern Abend hielt der strebsame Verein „Jüdische Jugend Ansbach" im vollbesetzten Saale des deutschen Hofes feine Simchas Thoraseier. Dieselbe wurde deshalb auf diesen Abend verlegt, weil viel auswärtige Gäste zu erwarten waren, die sich auch, zahlreich einstellten. Nachdem der 1. Vorstands Ezechiel W allerstein e r, mit herzlichen Worten die Anwesenden begrüßt und ein Vorstandsmitglied einen Prolog gesprochen hatte, wickelte sich das reichhaltige Programm in schönster, harmonischer Weise ab. Komische Intermezzos wechselten mit musikalischen Darbietungen seitens verschiedener Mitglieder, Kinderaufführungen und Gabenverlosung^ Außerdem wurden jedem Kinde eine Tüte verschiedenen eßbaren Inhalts verabreicht. Sämtliche Vorführungen ernteten allgemeinen, verdienten Beifall und manche Lachsalve ertönte. Befriedigt gingen die Zuhörer in früher Morgenstunde nach Hause, im Bewußtsein einer schönen, echt jüdischen Feier beigewohnt zu haben. Der jüdischen Jugend in Ansbach wünschen wir ein fortschreitendes Gedeihen, auch wie bisher in der Liebe zum Judentum und seiner Thora. Lörrach, 14. Okt. Zwecks Zusammenschlusses der hiesigen jüdischen Jugend fand hier auf Anregung des Herrn. Lehrer Gabel eine Besprechung statt. Nach einem Vortrag des Hernr Gabel, in welchem die Notwendigkeit und- Bedeutung eines solchen Zusammenschlusses eingehendbegründet wurde, beschloß man einstimmig, den in früheren Jahren hier bereits bestandenen Jüdischen Jugendbund neu ins Leben zu rufen. Es ist zu hoffen, daß durch die geplanten Vorträge und geselligen Zusammenkünfte an den kommenden Winterabenden, durch Fahrten und Wanderungen das religiöse Leben in unserer Stadt einen Aufschwung erfahren wird. London» 12. Okt. Der Lordmayor von London empfing dieser Tage eine Deputation polnischer Rabbiner, die zur Zeit in Qonbon weiten, unter Führung von Mr. H. A. Goodman. Der Lordmayor brachte feinen Dank für den Besuch zum Ausdruck. Die Woche. Zur Eruw-Ängelegenheil. Von der Ritualkommission der Israe - litischenGemeinde" ist uns zu unserer Veröffentlichung von voriger Woche ein ausführliches Schreiben zugegangen, worin gegen unsere Darlegungen im einzelnen polemisiert, schließlich aber dem Rabbinat der „Israelitischen Religionsgesellschaft" überhaupt das Recht bestritten wird, „einen Eruw für ^ivo zu erklären, für den andere rabbinische Autoritäten die Verantwortung tragen." Wir haben die Veröffentlichung dieser Zuschrift abgelehnt, weil — abgesehen von formellen Gründen — ihre Diskussion uns zwingen würde, auf zahlreiche halachifche Einzelheiten einzugehen, was wir, wie bereits vorige Woche bemerkt, für sinnlos und gemeinschädlich halten. Alle Cruw-Problematik trägt ihrer Natur nach einen halachisch-fachwissenschastlichen Charakter und gehört nicht vor das Forum der breiten Oeffentlichkeit. Nur zu der letzten, prinzipiellen Kundgebung des uns zugegangenen Schreibens fühlen wir uns bei allem- Wunsche nach Frieden und Abschluß der Diskussion doch verpflichtet, eine Bemerkung zu machen. Es wird immer wieder die irreführende Vorstellung erweckt, als habe der Rabbiner der Religionsgesellschaft plötzlich in irgend einer ihn gar nicht berührenden Angelegenheit einen Jssur ausgesprochen und man hat sich dabei nicht einmal gescheut, in dem offiziellen Blatt der '