Jüdisches Gemeindeblatt für den Verband der Kultusgemeinden in Bayern und die Kultusgemeinden München, Augsburg, Bamberg, Würzburg
- Journal
- Jüdisches Gemeindeblatt für den Verband der Kultusgemeinden in Bayern und die Kultusgemeinden München, Augsburg, Bamberg, Würzburg
- Volume
- 14 (Ausgabe A) (1938)
- Issue
- 9 (1.5.1938)
- Date
- 1938-05-01
- Page
- Seite 132 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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140 Jüdisches Gemeindeblatt für den Verband der Kultusgemeinden in Bayern Nr. 9 All« Artikel des täglichen Bedarfs gut und billig MfflH M w>4±Ui Ußlfelder Csnk$ mündm. Im ÄWnta/ Aus den neuesten jüdischen Zeitschriften Zeltschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland, herausgegeben von Professor Dr. Ismar Elbogen, Professor Dr. Aron Freimann und Dr. Moritz Stern. Jahrgang 7, Heft 4. Philo G. m. b. H. Jüdischer Buchverlag und Buchvertrieb, Berlin W 15. Die erste jüdische Zeitschrift in deutscher Sprache ist. wie aus dem von Dr. Siegfried Stein verfaßten umfangreichen Leitaufsatz des neuesten Heftes der „Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland" (Philo G. m. b. H., Berlin W 15) hervorgeht, „Sulainith" gewesen. Sie erschien von 1806 bis 1848 in Dessau, vorübergehend auch in Kassel. Ihr Herausgeber. David Frankel, setzte die emanzipatorische Tendenz der Meassefim auf pädagogischem, politischem, religiösem und wissenschaftlnchem Gebiet in verstärktem Muße fort, ohne jedoch im allgemeinen die Grundsätze der jüdischen Überlieferung zu durchbrechen. In dem gleichen Heft wird das vorläufige Personenregister zu dem in~Bearbeitung befindlichen 2. Band (1238—1350) der Germania Judalca veröffentlicht. Über die Speyerer Judenprivilegien von 1084 und 1090 schreibt Dr. Raphael Straus, und Direktor Dr. Felix Lazarus behandelt „Die Judenbefehlshaber im Münsterland". An Hermann Dickers Geschichte der Juden in Ulm im Mittelalter knüpft Oberhibliothekar i. R. Dr. Moritz Stern ausführliche Bemerkungen. Von "den Besprechungen neuerer, in das Forschungsgebiet der Zeitschrift fallender Literatur sei die Rezension des Buches von Mortimer J. Cohen über Jacob Emden (1697—1776) hervorgehoben, das den Rahmen einer Biographie weit überschreitet. Die Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland beschließt, mit diesem inhaltsreichen Heft ihren VII. Jahrgang.- i Monatsschrift für Geschichte und Wissenschalt des Judentums. 82. Jahrgang. Jüd. Buchverlag Stefan Münz. Breslau (1938). Über Wandlungen in der Bibelwissenschaft berichtet das neue Heft der Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des 'Judentums. An der Hand zweier Neuerscheinungen zeigt E. Urbach, daß sich hier ein ähnlicher Wandel vollzieht, wie er sich uuf dem Gebiet der klassischen Altertumswissenschaft bereits durchgesetzt hat: ein Ubergang zu weit größerer Behutsamkeit in der Kritik an der Überlieferung, sowohl hinsichtlich der Datierung der Urkunde wie bzgl. der Textkritik. Diesen Nachweis ergänzt Max Grünewald durch die Besprechung der Behandlung einer Tagung von Altjestamentlern. welche den Wert unserer Bibel auch für den nichtjüdischen Menschen gebührend hervorhebt. Sehr gediegene Aufsätze zur'Bibelerklärung und zur Geschichte der jüdischen Bibelforschung fügen sich in diesen Rahmen ein. Seblstverständlich behält aber die MGWJ. welche nunmehr in ihren 82. Jahrgang eingetreten ist, die gesamte Weite der. jüdisch-wissenschaftlichen Forschung im Auge und gibt Gelehrten Und Fernerstehenden Gelegenheit, sich über ihre Fortschritte zu orientieren. Man abonniert die „Monatsschrift", indem man Mitglied der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft^des^ Judentums in Berlin wird" und den jährlichen Mindestbeitrasr-von RM. 10.— an die Gesellschaft (Postscheckkonto: Berlin Nr. 7030) sendet. Mitteilungsblätter der Hebräischen Universität Jerusalem Das soeben erschienene Heft 4 der „Mitteilungsblätter der Hebräischen Universität Jerusalem", das, zum ersten Male gedruckt, sich in neuem handlichen Format und besonders ansprechender Ausstattung darbietet, gibt ein Spiegelbild der Entwicklung der Universität. Es bietet neben Mitteilungen über das interne Leben der Universität eine Reihe literarischer Beiträge von Mitgliedern des Lehrkörpers. So erörtert Prof. G. S c h 01 e m, der Fachkenner auf dem Gebiete der Erforschung der Kabbalah ist. eine Reihe von Fragen auf diesem Gebiet. Praktische Probleme behandelt Dr. A. D u s h k i n in einem Aufsatz über die pädagogische Abteilung der Universität, die in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Unterrichtswesen im Vaad Leumi bemüht ist, für die palästinensischen Schulen ein modernes Unterrichtssystem zu schaffen. Dem jüdischen Studium in Vergangenheit und Gegenwart widmet Prof. Klausner einen Beitrag, während Professor H. T o r c z y n e r in seinem Aufsatz „Wie Satan in die Welt kam" eine philologische Untersuchung über die Entstehung des Begriffes „Satan" gibt. Besonderes Interesse verdient eine Beschreibung der sehr wertvollen Sammlung hebräischer Inkunabeln, die Herr Salmann Schocken (der Vorsitzende des Exekutivkomitees) det: National- und Universitätsbibliothek geschenkt hat. 1 Einen Einblick in die Arbeit einiger naturwissenschaftlicher Abteilungen bieten die Arbeiten von Prof. F. Bodenheimer und von Dr. A. Reife n r>e r g. Mehrere Aufsätze geben,ein Bild von der praktischen Zusammenarbeit der Universität mit den Siedlungen im Lande. Daran schließen sich Berichte der in der ganzen Welt existierenden „Gesellschaften der Freunde der Hebräischen Universität", die beweisen, wie tief der Universitätsgedanke bereits in alle Kreise der Judenheit eingedrungen ist. Eine Reihe guter Aufnahmen, darunter ein Bild des kürzlich verstorbenen Mitbegründers der Hebräischen Universität, Felix M. Warburg (nach einer Radierung von Hermann Struck) ergänzen den Text des Heftes. Druck und Ausstattung zeigen, auf welcher Höhe heute bereits das Druckwesen in Erez Israel steht. v Geschäftliches Herr Dipl.-In«. M. E. Fulda, Heizungsanlagen, Nibelungenstr. 14, empfiehlt sich für die Ausführung von Heizungsanlagen aller Systeme, sowie für Reparaturarbeiten. Siehe Inserat! .„ Schone gediegene zweckentsprechende lÄtCOUCHES JnTanf Tri MÖBEL Leo Schneider, Nürnberg. ^T!&TrU&Lü SCHUHHAUS M. FLEISCHMANN MÜNCHEN, THEATINERSTRASSE 17 Spezialität, IALLY-SCHUHE M. «■ I.BKRTH41 A CO. KAUTHfeUSTBASSB 10 Das Haus für hübsche Geschenke in Uarea tftehaack Sllbcrwarea Kaltnsgpräte LevInger Zigarren haben ihre Stammkunden! S. LEVINGER, Bayersfr.21 im Hot.l Rheinischer Hof. Gegr. 1886 Fernsprecher 54897