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Ben Chananja · 1858-01-01 · 6 (1858) · p. Seite 244

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
1 (1858)
Issue
6 (1858)
Date
1858-01-01
Page
Seite 244 (sequence 4)
Language
German
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— 244 — Ohne Widerspruch zu erfahren, durfte GesentuS in seiner Geschichte der hebr. Sprache (S. 105) berichten: ״Mit dem AnfMge des 16. Jahrhunderts ging das Studium der hebr. Sprache zu den Christen über, und die Juden, die mit einem Elias Levita den Kulminationspunkt erreichten, treten von nun an fast ganz in den Hintergrund". Auch Luzzatto gesteht zu, daß ״bei den Israeliten die hebräische Grammatik nach dem Tode Levita's ungefähr ein Jahrhundert stazionär geblieben sei *)"• Und ob auch Luzzatto, kundiger und wol auch gerechter als Gesenius, den Nachfolgern Levita's, — Moses Provenzale (1535), Salomo b. Melech (1550), Emanuel di Benevento (1560), Jakob Levita (1605), Menachem Lonzano (1620), Menasse b. Israel, Abram b. Rafael, Samuel Levita, Salomo Jedidja Norzi (1630), Salomo Oliweyra, Juda Löw Neumark (1680), David Altaras, Alexander Süßkind, Salomo Cohen Hanau, dessen Plagiarius Alois Sonnenfels war, Reuben Levita- Jakob Bassani, Benjamin Simon Levita (1760) und den neuern jüdischen Grammatikern, — Gerechtigkeit widerfahren läßt; so ist es doch unbestreitbar., daß selbst große Koryphäen der Halacha Blößen gaben, so oft sie grammatische Fragen besprachen! Sätze, wie!ןנא'_ר לסניו שירה הרשו wurden geradezu als sprachrichtig vertheidigt"). Ausdrücklich wird gelehrt, daß in den betreffenden Benediktionen לזמן ה1ה punktirt werden müffe 3), während die ersten Elemente der Grammatik |£1ל fordern. Als im vorigen Jahrhundert in Hamburg ein heftiger Streit wegen der Setzung des Accentes auf das Wort '^אר ausbrach, nahm der hierüber befragte R. Ezechiel Landau in Prag keinen Anstand zu erklären, daß er sich mit hebräischer Grammatik wenig befaßt habe 4). Wir brauche» übrigens wol nicht erst zu versichern, daß dieser Rückblick Niemanden herabznsetzen beabsichtige. Vielmehr wird jeder gründliche Kenner der exklusiven Pilpulmethode gerne einräumen, daß grammatisch-historische Studien dieser nur dem Pi- ') Proleg. §. 32. ף T. Sahab und M. Abr. 473. Ende. ') S. M. Abr. 67 8. Auf. J) N. B. I. 1, L

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