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Bayerische israelitische Gemeindezeitung · 1935-12-15 · 24 (15.12.1935) · p. Seite 540

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Journal
Bayerische israelitische Gemeindezeitung
Volume
11 (1935)
Issue
24 (15.12.1935)
Date
1935-12-15
Page
Seite 540 (sequence 6)
Language
German
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540 Bayerische Israelitische Gemeindezeitung Nr. .24. Alle Artikel des täglichen Bedarfs gut und billig IHjIfcIdcr Cmb.f). Wündjon, im Sloxental Im zweiten Teil des von palästinensischen Liedern der Jugendbünde umrahmten Abends wurde der neue Palästinafilm Dr. Gidals gezeigt, über den wir besonders berichten. Zionistische Ortsgruppe München Chanukkah-Kinderiest der ZOG am Sonntag, den 22. Dezember 1935, nachmittags. Die ZOG München veranstaltet zu Chanukkah ein Kinderfest mit besonders reichhaltigem und originellem Programm, an dem nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen Freude haben werden. Näheres darüber ist der Anzeige in dieser Nummer zu entnehmen. Es wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, daß keinesfalls mehr Karten ausgegeben werden, als Sitzplätze vorhanden sind. Es kann also nur dann sicher mit Platz gerechnet werden, wenn die Karten im Vorverkauf gelöst werden. Es wird empfohlen, die Karten bald zu besorgen, um sich gute Plätze zu sichern. Das Programm wird pünktlich um halb 4 Uhr beginnen. Vorträge innerhalb der Bildungskurse der ZOG Nach Abschluß der Kurse über „Jüdische Geschichte im Mittelalter" von Dr. Siegfried Kessler und „Die Mischna" von Dr. Ludwig Feuchtwanger, über die noch zusammenfassend ausführlicher berichtet wird, haben jetzt die Kurse über die aktuellen Themen „Zioniusmus" und „Palästinakunde" begonnen. In der zweiten Dezemberhälfte finden im Rahmen dieser Kurse folgende Vorträge statt, deren Besuch auch einzeln gegen eine Gebühr von 25 Rpf. möglich ist:. Montag, den 16. Dezember, 20 Uhr: „Theodor Herzl". Montag, den 16. Dezember, 21 Uhr: „Bevölkerung und Geschichte Palästinas". Referent für beide Themen: Dr. Nachum G i d a 1 e w i t s c h. Montag, den 23. Dezember, 20 Uhr: „Wandlungen der zionistischen Idee". Referent: Dr. Richard Eisen. Montag, den 23. Dezember, 21 Uhr: „Landwirtschaft und Siedlungsformen Palästinas — Geschichte der nationalen Kolonisation". Referent: Dr. Hans C a p e 11. Seit 1845 Hebräische Sprachkurse München. Ein neuer Anfängerkurs beginnt Anfang Januar. Weitere Meldungen werden schriftlich an die ZOG, Schlosserstraße 2, erbeten. Am Dienstag, den 17. Dezember, 20.30 Uhr, findet in den Räumen der Kurse, Herzog-Rudolf-Straße 1, eine Vorbesprechung für diesen Kurs statt, zu der alle Interessenten eingeladen sind. — Im Rahmen der Hebräischen Sprachkurse soll ein Kurs für Bibel -Lektüre mit Raschi-Kommentar gebildet werden, dessen Leitung Herr Justizrat Dr. Emil Fränkel übernommen hat. Zeit nach Ubereinkunft. Anmeldungen an die ZOG. Die Frauenarbeitsgemeinschaft für Palästina-Arbeit weist ausdrücklich darauf hin, daß die Mittwoch - Beratungsstunde für Frauen und Mädchen nur Fragen umfaßt, die auf dem speziellen Gebiete der Frau (Haushalt-Einrichtungen usw., Aus künfte über die Bedingungen des Landes auf diesen Gebieten u. ä.) liegen. — Alle übrigen Anfragen und Beratungen, erledigt das Palästina-Arnt. Reichsbund jüd. Frontsoldaten Ortsgruppe München Chanukkah-Feier. Der nächste kameradschaftliche Abend am 23. Dezember 1935 wird zu einer Chanukkah-Feier gestaltet. Die Kameraden und ihre Familienangehörigen werden hiemit freundlichst eingeladen, zu erscheinen. Eine Reihe bewährter Kräfte aus imserem Kameradenkreise und eine Kapelle werden für gute Unterhaltung sorgen. Beginn 20 Uhr. Durch rechtzeitiges Erscheinen in der Gaststätte. Schwarz, Schlosserstraße 2, sichern Sie sich einen guten Platz. Ein Jubiläum. Am 1. Januar 1936 sind 25 Jahre vergangen, vor denen die Gaststätte Schwarz ihre heutigen Räume in der Schlosserstraße bezog. Das Restauraint „Schwarz" ist längst in München zu einem Begriff geworden. Sein Inhaber, Albert Schwarz, ist vor 27 Jahren als junger Küchenchef nach München gekommen, nachdem er vorher als Koch und später als Küchenchef in fast allen europäischen Ländern, auch auf großen Überseedampfern, gearbeitet hatte. In München fing er zunächst mit einer kleinen Zahl von ständigen Besuchern in einer Wohnung in der Löwengrube an. Aus den bescheidenen Anfängen konnte Schwarz nach und nach in zäher Arbeit, unterstützt von seiner unermüdlichen Frau, das Restaurant zu dem heutigen modernen Betrieb mit eigener Metzgerei, Konditorei und Frigidaire- Anlage ausbauen. Das Ehepaar Schwarz hatte jederzeit eine offene Hand für Hilfsbedürftige aller Konfessionen, auch wenn es ihm selbst nicht glänzend ging. „Schwarz" war viele Jährender Treffpunkt der bekanntesten Künstler, Dichter und Schriftsteller aus allen Richtungen und gehörte zu den bekanntesten Gaststätten weit über die deutschen Grenzen hinaus. Heute hat sich der Charakter des Restaurants der Zeit entsprechend geändert, es hat einen mehr familiären Einschlag gewonnen, die .Gäste sind in der Hauptsache auswärtige jüdische Fremde oder Münchener Familien. Die Leistungen von Küche und Keller, die den gutem Ruf von „Schwarz" begründet haben, sind unverändert gleichgeblieben. — Aus Anlaß des 25jähr. Bestehens veranstaltet Schwarz in seinen Räumen am 31. Dezember (Silvester) eine kleine Feier mit musikalischen Darbietungen durch Münchener Künstler. SälTlti Sßldß Und Woll6 geschmackvoU, haltbar und preiswert bei Stets willkommene Geschenke! HAIMANN am Schillerdenkmal

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