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Israelitischer Jugendfreund · 1895-01-01 · 1 (1895) · p. Seite 14

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Journal
Israelitischer Jugendfreund
Volume
1 (1895)
Issue
1 (1895)
Date
1895-01-01
Page
Seite 14 (sequence 30)
Language
German
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14 unveräußerliches „Erbe der Gemeinde Jakobs" Jahrtausende hindurch sich fortgeerbt hat in Israel von Vater aus Sohn, von Sohn auf Enkel, bis auf den heutigen Tag. Das ist der Engel, der Israel erlöst hat bis aus den heutigen Tag! Und dieser Engel wird auch segnend ausbreiten seine Fittiche über die Kinder, die Söhne und Töchter, Jünglinge und Jungfrauen in Israel. Dieser Segcnseiigel wird nicht weichen von ihrer Seite, er wird seinen Wohnsitz ans schlagen in der Tiefe ihrer Herzen, sie begleiten auf Schritt und Tritt: die begeisterte Liebe und Treue für unfern heiligen Glauben, für die hehre Lehre der reinsten Gotteserkeuutuis und der unterschiedslosen Liebe zu alleu, allen Menschen. Welchem Berufe du immer dich weihen, welches Lebensziel du dir stecken mögest, ob du Gelehrter, Künstler, Handwerker, Kaufmann oder Ackersmaun wirst, eines, mein liebes Kind, bleibe immer: Jsraelite im herrlichsten Sinne des Wortes! Daun wird dich der Engel, der erlöst hat unsere Väter „von allem Übel," segnen, daß du den Namen unserer Väter, den Namen Israelit in Ehren führest! Der Mensch. Ein bedeutender jüdischer Gelehrter, Ben Soma, sagte: „Wie viel Mühe hatten doch die ersten Menschen, bis sie nur ein Stück Brot essen konnten! Sie mutzten ,'elllst ackern, säen, schneiden, Garben binden, dreschen, worfeln, mahlen, kneten und backen, danu erst konnten sie Brot essen. Ich aber finde mein Brot und viele köstliche Speisen und Getränke ohne viele Mühe. Und wie mußten die ersten Menschen sich plagen, um nur ein einfaches' Kleid zu bekommen! Sie mußten scheeren, bleichen, reinigen, spinnen, weben, tzirben, schneiden und nähen. Ich aber finde meine bequeme Kleidung fertig und darr sie nur anziehen". <.TM„n.d.) Es ist deshalb eines jeden Pflicht, das Gemeinwohl nach Klärten zu fördern wie Goethe sagt: „Wenn Andre vieles um den Einen thun, „So ist's auch billig, daß der Eine wieder, „Sich fleißig frage, was den Andern nützt." Handfertigkeiten und Spiele. (An dieser Stelle bringen wir Handarbeiten und Spiele für nnien lieben kleinen Leser und Leserinnen zur Kurzweil für müßige Stunden. Der Onkel ..Fugendireund" wird sich sehr freuen, wenn vchr die schönen Handarbeiten, die hier besprochen werden, recht sauber anfertigen werdet. Für Knalieiu PyoiogvapyLe-WlMlm. Es beitebt aus 8 Pappstückchen von 13 cm. Länge und 10 cm. Breite. Zwei derselben werden auf einer Seite mit Leinwand beklebt, die glatt und ohne Falten sitzen muß. ^edet einzelne Teil ist mit dem andern mittels eines kleinen Streifens Lein- *

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