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Das Echo · 1960-01-30 · 218 (30.1.1960) · p. [Seite 1]

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Journal
Das Echo
Volume
10 (1959-1960)
Issue
218 (30.1.1960)
Date
1960-01-30
Page
[Seite 1] (sequence 1)
Language
German
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... #-->■ 500 Incidentes A ntijudíos Durante 3 Semanas — - .—~~~ - - — ■“ NUEVA YORK (OJI) — Acaba - mes directos de las comuiudades de revelar el Congreso Judío í y organismos representativos afi- Mundiel que en el lapso del 25 de diciembre al 15 de enero se produjeron más de 500 incidentes antijudíos en 240 localidades de 34 países. El estudio respectivo fue realizado por el Instituto de Asuntos Judíos del Congreso en esta ciudad, a base de inforliados al Congreso, como as'unis mo ,por los datos recogidos de 145 periódicos de diversas partes del mundo. Al dar a conocer el resultado del estudio, el Dr. Maurice L. Perlzweig, director de Asuntos Internacionales del Congreso, dijo incidentes mencionados se habían registrado en cuatro países. Estos son: Alemania Occidental, con 55; EE. UU., 44; Italia, 27; e Inglaterra, 24. Les siguen con 12 cada uno, Francia y Suecia. Aparte de los EE. UU., dijo el informante, se produjeron incidentes antijudíos, sobre todo en de la cruz gamada, en varios países de ambas Américas: en tres ciudades del Canadá, en otras tantas de Argentina, Brasil y México, e incidentes aislados en Chile, Colombia, Ecuador, Panamá y Uruguay. Ni siquiera se ha escapado de la “epidemia de la cruz gamada” ron swásticas pintadas en lugares públicos de Tel Aviv, Lida, Elat y otros puntos de IsraeL En lo que respecta a los países comunistas, han llegado informes solamente de los brotes antijudíos en la República Popular de Alemania, tuvieron lugar en el Este de Berlín y Oranienburg. DAS ECHO REVISTA DEMOCRATICA CULTURAL EN IDIOMA ALEMAN Die unabhaengige Halbmonatsschrift Boliviens ln d eutscher Sprache für Politik, Kultur und Wirtschaft DIREKTOR UND CHEFREDAKTE UR: Dr. LUDWIG K. STARGARDT Verlag: Editorial “El Progreso”, Empresa de Pro paganda y Publicidad, La Paz — Miraflores. — Büros: La Paz, Harrison 3 — Telefon 8403. / Co chabamba, Baptista 429. / Postanschriften: Revista “EL ECO”, Casilla 2217 La Paz, oder Casilla 748 Cochabamba / Druck: “Talleres Gráficos Bolivianos”, La Paz. DAS ECHO erscheint am 15. und 30. eines jeden Monats. Anzeigenpreis: 1 komplette Seite Bs. 500.000; kleinere Flaechen entsprechend weniger. — Sprechstunde der Redaktion (nach vorheriger telefonischer Vereinbarung) Mittwoch nachmittags. Jahrgang X — Nummer 218 — 30. Januar 1960 Preis: Bs. 500. NEU : STRICK JETZT in drei Modellen: BOY MAGIC und das altbewaehrte Perfect - 0 - Ment Prüfen Sie diese neuen Modelle bei der EMPRESA HUGO LANGER LA PAZ Potosí 261 - Telefon 8433 - Casilla 479 Bonn und dfe Folgen Als Ende Dezember - Anfang Januar die Fratze des Nazismus aufs Neue sichtbar in Erscheinung trat und durch die Welt geisterte, da wurde es auch den gutglaeubigsten Parteigaengern Bonns klar, dass etwas faul im Staate sei. Erschüttert musste man feststellen, dass die Naziorganisation international arbeitet und ausserordentliche Moeglichkeiten zur Entfaltung besitzt. Die Schlagartigkeit des antisemitischen Einsatzes bewies die Grosszahl der Nazifreunde in aller Welt, deren wirksamer Dienst und die BegeLterun'r für das Boese und Schlechte. Dass solche Aktionen überhaupt moeglich -varen, nachdem erst ein AtemhoVn ’n -*rr T”Mtgeschichte stattfand, bewies die Anfaelligkeit der Masse für die Parolen des Nazismus. Es ist durchaus nicht so, wie es eine gutgesinnte demokratische Presse glauben machen will, dass die Voelker mit Empoerung auf den nazistischen Antisemitismus reagierten. Wir wissen heute vielmehr, dass es besorgnisserregend grosse Kreise gibt, die dieses Aufflammen des Nazismus begrüssten und hoffen, dass der antisemitische Funke zur faschistischen Flamme wird. Anderseits konnte man jedoch mit Freude feststellen, dass wohl alle Regierungen und alle wichtigen Institutionen energisch von der antisemitischen Dreckwelle abrückten und entsprechende Erklaerungen abgaben. In dieser Situation zeigte besonders der deutsche Regierung-Chef, Konrad Adenauer, eine erfreuliche und feste Haltung; unmtesverstendlich ist seine Erklaerung: "Meine Regierung ist vollstaendig auf Seiten des jüdischen Volkes; dafür gebe ich mein Wort!”. Wir wollen hier nicht die aussenpolitischen Hintergründe untersuchen, die philosemitische Regierungserklaerungen veran fassten; wir wollen uns heute über diese freuen und als Zeichen sauberer demokratischer Haltung werten. Jedoch, wie wir schon anführten: Die graue Masse, das anonyme Volk, stand den beschaemenden Ereignissen bestenfalls gleichgültig gegenüber — und darin liegt die Tragik dieser Stunde! Die Tragik dieser Stunde liegt darin, dass der Beweis für allzu schnelles Vergessen grauenvoller Taten, gegeben wurde. Mit Entsetzen muss man feststellen, dass nach nur 15 Jahren des Zusammenbruches des nazistischen Urwaldes es schon heute wieder moeglich ist, antisemitische Parolen in ordinaerster Gas- Schweigen oder man sprach um dieses Thema herum, zeprflückte es und nahm mit nichtssagenden Worten zu den Vorfaellen Stellung. So wie die Menschen in Bolivien auf das Unwesen der Hakenkreuzianer reagierten, so dürfte es im allgemeinen überall gewesen sein. Diese Erkenntnis ist im humanistischen Sinne tragisch; hier liegt die schwaerende Wunde in unserer sittlich kranken Zeit! Texto del Mensaje del Presidente Eisenhower al Congreso Judío NUEVA YORK (OJI) — El Mensaje del Presidente Eisenhower al Congreso Judio Americano, en la conferencia extraordinaria que éste convocara para deliberar sobre la campaña antijudía y la mane, ra de contrarrestarla, reza, en la versión castellana de la Oficina Judía de Información (OJI), textualmente: “Lamentamos profundamente que el virus de la intolerancia parezca estar siempre presente en la sociedad. No podemos pasar por alto, ni podemos permitir oue se extienda una sola pulgada. Porque una vez desenfrenado, puede ocasionar la destrucción de toda libertad y decencia. “En esta era, cuando tanto se espera y se pide de Norteamérica, apenas podemos permitirnos perder un solo día en la lucha local contra la intolerancia y los prejuicios. Unidos con un ideal común, en un armonioso esfuerzo, libre y responsable, de todas las razas, todas las creencias y todas las nacionalidades, seguiremos procurando el progreso del bienestar general de todo nuestro pueblo y de nues tros vecinos en otros países”. senart zu verbreiten, ohne dass diese christliche Voelker zutiefst berühren und empoeren. Die kürzliche Vergangenheit wurde nicht bewaeltigt — das bewies eklatant, die internationale nazistisch - antisemitische Aktion! Der Schreiber dieser Zeilen nahm Gelegenheit mit Christen über diese Ereignisse zu sprechen und animierte diese zu Diskussionen. In fast allen Faellen musste er erkennen, dass “die Sache mit dem Hakenkreuz” den Meisten sehr uninteressant war; entweder man hüllte sich in (ausdruckvolles) Die Welt weiss, von den einzigartigen Brutalitaeten und Verbrechen der Faschisten und Nationalsozialisten, es ist nicht so wie damals, als man sagen konnte “wir wussten ja von nichts!” und doch gab es nicht nur militante Faschisten die wieder an das Tageslicht tauchten, sondern sie konnten sich auf eine grosse Anzahl von Helfern und Sympathisanten stützen. Gewisse Kreise machten es wie Goebbels - Goering, indem sie sagten “die Kommunisten sind schuld!”. Wie damals wurden bequemerweise die Kommunisten beschuldigt, bevor man Beweise fuer die Untaten besass, damals war es der “Reichtstagsbrand”. heute die antisemitischen Aktionen. Wir erlebten es, dass Menschen von denen man annehmen mussten, dass sie nicht voellig apolitisch sind, überzeugt davon waren, dass die boesen Kommunisten auch an diesen Aktivitaeten schuld waren. Diese guten Bürger und Bonn - Verteidiger laden eine grosse Schuld auf sich, indem sie - wenn auch unwissend - eine Schutzmauer um die wahren Verbrecher bilden und somit die Nazis quasi reinwaschen. Der Fluch des Vergessens, die Inkonsequenz im demokratischen Denken und Fnehren, sind das Beste, was die Ex-und Neo - Nazis sich wünschen koennen. In Westdeutschland konnte sich der Nazismus zu neuen Schlagkraft formieren, weil die Bonn - Regierung jeden anfauchte, der aussagte, dass der Nazismus noch heute in Deutschland springlebendig sei und eine lebensdrohende Gefahr für das demokratische Deutschland bildet Im Schutze des Unglaubens an den Nazismus hat sich nun für alle sichtbar der erbaermliche Nazismus wieder so entwickelt, dass er zu einer neuen moralischen und politischen Gefahr wurde. In unserer vorigen Ausgabe haben wir darauf hingewiesen, dass die aktiven Nazis leichte Arbeit haben, solange nazistische Groessen in deutschen Ministerien und auf anderen wichtigen Posten wirken. Auf den Druck des Auslandes, hat sich nun die Adenauer - Regierung dazu entschlossen, das Personal in führenden Positionen auf ihre nazistische Vergangenheit hin zu überprüfen. Wir befürchten dass dabei nichts heraushommt, da man wohl mehr als die Haelfte der massgebenden Persoenlichkeiten in Bonn und in andern deutschen Verwaltungszentren entlassen müsste. Dazu wird es nicht kommen. Nachdem die Forsetzpng Seite 2 Für alle Versicherungen-Credinform International PI EEQ BALuK UF-Yi ' /

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