Das Echo
- Journal
- Das Echo
- Volume
- 10 (1959-1960)
- Issue
- 217 (15.1.1960)
- Date
- 1960-01-15
- Page
- [Seite 4] (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 84% known words query
- IRI
…/9620162-9632912-9625804--329-9625808- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- La Paz 2× ep/1044973
- Haifa 1× ep/1047930
OCR text
4. DAS ECHO 15. Januar 1960. EITE Los hebreos han tenido, desde su más remota antigüedad, el culto a la mujer. No creo que haya otro pueblo que le dé igual figuración su tradición y en su historia. Es la Biblia el primer libro que nos da el sentido de “la mujer fuerte”. Cuando niño, me enamoré de las mujeres bíblicas cuyas estampas, intuidas por grandes pintores, figuraban en grabados con que los hermanos Cristianos me iniciaban, al lado de mis compa¬ ñeros de clase, en los episodios de la Historia Sagrada. Amé a Rebeca abrebando a los siervos y los camellos que acompañaron a Jacob a la tierra de su tio Laban. Admiré a Ruth espigando en los campos de Boaz. Ganó mi admiración la audacia de la viuda Judith cuando decapitó a Holofernes, el invasor de su patria. Me sentí prendado de la discreta Ester, que aconsejada por y Mardoqueo, humilló la aroganciat j de Amán, ganó el corazón de! | Azuero y consiguió bienestar pa-; ra su pueblo sometido al destierro y a la esclavitud. DER FRAU MUJERES DE ISRAEL Por GIL BLAS TEJEIRA DAS ECHO erreichen Sie in ailen Verlags - und Redaktions- Angelegenheiten telefonisch unter Nummer 8 7 2 4 Con tan grandes mujeres en su historia, ¿que mucho que el Estado de Israel haya hecho de las de hoy un aprcio insuperado por los pueblos orientales? La suerte quiso que en casi todo mi recorrido por Israel las mujeres fueran mis principales guías. En la Universidad de Jerusalem, en el Instituto Weizmann de Tel Aviv, en el Tecnológico de Haifa, las tres instituciones que forman el trípode sobre el que se asienta la nueva nación, en la recién nacida y pujante ciudad de Beersheba, en fin, doquira que fui en compañía de mi esposa, damas israelíes me guiaron y me ilustraron con palabras cálidas de entusiasmo, precisas y claras, de las cosas que hoy se gestan en la fracción de la antigua tierra de los profetas recobrada por los hebreos del Siglo XX. Los israelíes son soldados para defender la integridad de la patria. La disciplina militar las hace fuertes. El estudio les da independencia. Se disciplinan para los afanes bélicos separadamente de los hombres, más alternan con ellos en las aulas universitarias, en los laboratorios, en los kibutzim, en el desempeño de los cargos públicos, en fin, en cuantas actividades puede ofrecer un estado moderno. El Ministerio de Relaciones Exteriores está confiado a una mujer a la que no tuve la suerte de encontrar porque viajaba por América durante mi visita a Palestina. Las gentes de Israel me hablaron de ella con admiración y sin demostrar extrañ^za por su ascenso al alto cargo>fúe desempeña. Recuerdo que cuando íbamos a tomar el avión al aeropuerto de Roma para volar a Israel, mi compañera me llamó la atención hacia una dama que se tapaba la cara tras grueso velo, a la usanza de las mujeres del Oriente mahometano. Su séquito y sus ropas denunciaban su distinción. Más tarde, al conocer mujeres israelíes trajeadas a la europea, de amena, ilustrada y discreta conversación el recuerdo de la velada me obsesionó más de una vez. No podía resistir la inclinación a hacer el paralelo entre la mujer de Israel, de exqusita cultura y dueña de sí misma y aquella dama mahometana, ejemplar típico de un grupo humano que la mantiene atada a viejas tradiciones y restada a los afanes del progreso y la civilización. (Del diario “EL Día” de Panamá. ERESNEWS).- Nur Panagra fliegt 4 mal wöchentlich nach NUEVA »OB* LA PAZ, 'BUENOS AHES m M FLIEGEN AUCH SIE MIT Geschwindigkeit - Erste Klasse und Touristenklasse 9 ßf Regelmässigkeit - Radar - Vorzügliche Küche Verantwortungsbewusstsein - Erfahrung - Unmittelbare Flugverbindung nach U.S.A.und Europa« Dies alles bietet Ihnen Panagra! PAN AMERICAN- GRACE AIRWAYS Besuchen Sie Ihre Reiseagentur oder Panagra, wo man Sie gerne beraten wird! PANAGRA: Mercado 1085 Tel. 12100 - 12105 * La Paz. Chemie für die Hausfrau Sie sind bestimmt eine Hausfrau ohne Tadel. Wissen Sie aber beispielsweise, warum das Brot kleine Loecher und die gebratene Kartoffel eine Kruste hat? Jede Hausfrau ist beim Kochen mit einem Chemiker und ihre Küche mit einem Laboratorium zu vergleichen. Was in den Toepfen und Pfannen beim Kochen der Speisen geschieht, weiss die Hausfrau nicht; sie weiss nur eines, dass das Essen pünktlich auf den Tisch kommen soll. Aber ist es nicht einmal interessant zu erfahren was mit der rohen Kartoffel geschieht, die, sauber geschaelt, in Salzwasser gargekocht wird? Was beim Kartoffelkochen geschieht Beim Kochen platzen durch die Hitze die Zellenwaende der Kartoffeln, und das Wasser dringt in die unzaehligen Staerkekoernchen ein, die die Kartoffel enthaelt. Die Kartoffeln quellen auf, werden wich und sehen mehlig aus, weil die Staerkekoernchen alle Feuchtigkeit, die in die Kartoffel eindrang, aufgesogen haben. Beim Braten der Kartoffeln wird die Staerke der Kartoffeln in Dextrin — in Leim — verwandelt, und dieser Leim haelt die einzelnen Staerkekoernchen, die die Kartoffel enthaelt, in einer Kruste zusammen. Aehnlich ist der Vorgang beim Staerken der Waesche. Das Kartoffelmehl, aus dem die Waeschestaerke besteht, verwandelt sich bei grosser Hitze in Dextrin, und deshalb wird die in Staerkewasser getauchte Waesche nicht etwa steif, wenn sie in dieses Wasser getaucht wird, sondern erst beim Bügeln. Unter der Hitze des Bügeleisens überzieht sich naemlich die gestaerkte Waesche mit einer Kruste — sie wird steif. Aber nicht nur Kartoffelmehl, auch jedes andere Mehl enthaelt Staerke. Und deshalb ist die Kruste auf Brot und Semmeln im Prinzip dasselbe wie die Kruste, die sich auf den Bratkartoffeln und der gestaerkten, gebügelten Waesche bildet. Der Hefepilz: eine chemische Fabrik Das Geheimnis des Mehlteiges, der sich durch die Beigabe von Hefe “aufblaeht”, ist auch ganz einfach erklaert. Jeder Hefepilz ist naemlich eine winzig kleine chemische Fabrik, die Kohlensaeure herstellt. Wenn man dem Teig eine groessere Menge von Hefepilzen beimengt, bilden sich unzaehlige Kohlensaeureblaeschen, die den Teig aufblaehen wie einen Fussball, den man voll Luft pumpt. Enthielte das Mehl — und damit der Teig — keinen Klebstoff, dann würden die eben gebildeten Kohlensaeureblaeschen sofort wieder entweichen. Nur dem Leim, der im Mehl enthalten ist, ist es zu verdanken, dass sie nicht herauskoennen. An der Oberflaeche des Brotes, wo die Hitze im Backofen ist, verwandelt sich diese am staerksten in Dextrin, die die harte Kruste bildet. Warum die Milch sauer wird, wenn man sie einen Tag stehen laesst? Daran sind die winzigen Pilze schuld, die staendigjn der Luft herumfliegen, und die mit dem menschliden Auge nicht sichtbar sind. Geraten diese Pilze in die Milch, dann verwandeln sie den Milchzucker in Milchsaeure, die die Milch gerinen laesst. Man kann Milch aber auch künstlich zum Gerinnen bringen und in Quark verwandeln, wenn man etwas Essig in die Milch giesst. Quark ist Kasein, das Eiweiss, das die Milch enthaelt. Giesst man ein wenig Saeure in die Milch, sondert sich das Kasein ab und nimmt das Fett mit sich Laesst man den so gewonnenen. Quark einige Tage stehen, so setzen die Pilze, die in die Milch eindrangen, ihr Werk fort. Der Quark wird zu Kaese und im Kaese entstehen durch die Kohlensaeure, die die Pilze erzeugten, kleine und giosse Loecher. ER UND SIE Man sprach von der Liebe “Und was glauben Sie”, fragte jemand, “welche Rolle die Liebe im Loben einer Frau spielt?” “Eine sehr grosse Rolle”, nickte Maurice Chevalier, der franzoesische Filmschauspieler und Chansonnier. “Aber es kommt einer Frau weniger darauf an, dass man sie liebt, als darauf, dass man keine andere liebt...” Eine neugierige junge Dame unterhielt sich mit Thomas Edison, dem Erfinder des Grammophons. Sie stellte viele Fragen. “Nicht wahr, Mr. Edison, Sie haben doch die Sprechmaschine erfunden?” “Da irren Sie sich”, erwiderte der greise Erfinder. “Die erste Sprechmaschine wurde aus Adams Rippe hergestellt. Ich habe nur die Sprechmaschine erfunden, die man abstellen kann”. Ein Ingenieur hielt in London einen Vortrag über Wasserkraft. Er schilderte in Einzelheiten die grösste Turbinenanlage der Welt und rühmte die kolossalen Kraefte, die dem Wasser innewohnen Nach drei Stunden schloss er endlich: “Nun habe ich wohl alles gesagt, was über das Thema Wasserkraft zu sagen ist”. Im Zuhoererraum stand ein weissbaertiger Herr auf und rief: “Von der allerstaerksten Wasserkraft haben Sie noch kein Wort gesagt!” “Welche meinen Sie denn?” fragte der Ingenieur erschreckt. “Die weiblichen Traenen!” sagte der weissbaertige Herr. Es war Bernard Shaw. Tennessee Williams, der amerikanische Dramatiker, hielt einen Vortrag. Einer der Zuhoerer, der ihn wohl nicht ganz verstanden hatte, fragte: “Warum hassen Sie die Frauen, Mr. Williams?”. “Ich hasse die Frauen nicht”, antwortete Williams. “Zwar hat mich eine Frau zur Welt gebracht, aber das habe ich ihr verziehen!”. foocíernsíéj durch Credinform International