Das Echo
- Journal
- Das Echo
- Volume
- 10 (1959-1960)
- Issue
- 214 (20.11.1959)
- Date
- 1959-11-20
- Page
- [Seite 1] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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REVISTA DEMOCRATICA CULTURAL EN IDIOMA ALEMAN Die unabhaengige Halbmonatsschrft Boliviens in tf eutscher Sprache fuer Politik, Kultur und Wirtschaft Direktor und Chefredakteur: Dr. Ludwig K. Stargardt Verlag: Editorial “El Progreso”, Empresa de Propaganda y Publicidad, La Paz - Obrajes - Bueros: La Paz, calle Yungas 534 und Cochabamba, Calle Baptista 429. - Postanschriften: Revista El Eco - Casilla 2217 La Paz oder Casilla 748 Cochabamba. — Druck: Editorial “Koliasuyo”, Loayza 304. DAS ECHO erscheint am 15. und 30. eines jeden Monats. Anzeigenpreis: 1 komiplette Seite Bs. 500.000.—; kleinere Flaechen entsprechend weniger. — Sprechstunde der Redaktion: Mittwoch 6-7 Uhr nachmitags._ Jahrgang X — Nummer 214 — 20. November 1959. Preis: Bs. 500. i < -! 4 Schocnheit und bessere Gesundheit durch das bekannte Schlankheitsmittel Ein Produkt der deutschen Pharmazie, welches durch seine Qualitaet sich Weltruf erworben hat! Wenn Abmagerungskur - nur durch die wirksamen und unschaedlichen Dragees Verlangen Sie FUGOA in Ihrer Apotheke! EL ASESINATO EN LA VIDA POLITICA ARABE Por Walter Eytan. JERUSALEM, Israel (JADLA). — La reciente tentativa de asesinar al general Kassem, Primer Ministro de Irak, indicó una vez más una característica de la vida pública árabe. Es curioso pero la palabra “asesino” entró en el latín de Ja Edad Media a través de una raíz árabe, de modo que el asesinato politico quizás haya sido un rasgo de la vida árabe desde hace más tiempo de lo que se supone generalmente. Glubb Pashá, un leal amigo de los árabes, recordó en uno de sus libros que después deJ asesinato dei Rey Abdullah de Jordania en 1951, un diario de El Cairo había publicado una lista de hombres públicos árabes asesinados durante los cinco años precedentes. La lista incluye dos reyes( además de Abdullah, e; Rey del Yemen), un presidente (Husni Zaim, de Siria), cuatro Primeros Ministros (dos de Egipto, uno de Siria y uno del Líbano), y muchos otros, desde un ministro de gabinete egipcio a un comandante en jefe sirio pasando por I líderes políticos, jefes de policía y I jueces. Y Glubb Pashá terminó con ' el comentario de que, además “se había intentado asesinar sin éxito a muchos otros primeros ministros, ministros y hombres públicos”. Esta situación trágica no ha cambiado en los ocho años transcurridos desde e! asesinato deü Rey Abdullah. Durante este período, para mencionar solo unas pocas de las víctimas más importantes, los asesinados h.an incluido al Rey Feisal del Irak y su tío el Príncipe Adbul-Llla, el Primer Ministro de Irak, Nuri Said, Y dos ministros jordanos, Fbrahiní Hashem y Suleiman Nabulsi, también asesinados en ,el Irak. Hace pocos días 8 hombres fueron ejecutados en Túnez por intentar asesinar al Presidente Bourguiba, bajo órdenes del Presidente Nasser. De hecho, apenas hay un país árabe que no haya sido azotado por la plaga del asesinato político desde fines de 3a Segunda Guerra Mundial. El asesinato, desde luego es un argumento efectivo. Silencia a sus víctimas para siempre. Nadie puede hacerles más daño y ellos mismos no pueden dañar a otros. Pero el daño que el asesinato político causa a la vida publica de un país se vuelve pedr con cada caso y cuando los asesinatos se convierten en un rasgo normal, casi una costumbre, el daño es casi irreparable. Una y otra vez a! regresar visitantes neutrales de países árabes, han mencionado que ios líderes árabes re- •onoeian la realidad y estabilidad de Israel y de que había llegado el momento de resolver las diferencias pendientes, pero que no podían decirlo en voz alta por temor a ser asesinados. “China ist ein schlafender Riese. Lasst ihn schlafen;- denn, wenn er einmal erwalcht, wird er die Welt in i Bewegung petzen”. j Napo'eón. Selbst die groessten Kommunistenfresser sind heute der Meinung, dass Moskau nicht an einen Krieg denkt. Die demokratische Welt weiss, dass 'es Kruschtschew Ernst damit ist, Frieden zu haf.ten, die West-Ost-Beziehungen zu staerken, eine neue, gute Epoche einzulLiten. Der Kreml wiú, Frieden, und er braucht Frieden, er hat heute keinen Ehrgeiz, sein Territorium zu erweitern, er wiij aus der Starre der bclschewististen Dogmen heraus, um dem russischen Volk mehr Freiheit und besseren Sozialismus zu geben. Nikiti Kruschtschew hat sich mit Klaren Augen in den USA umgeeetien, er weiss sehr wohl, wo es heute in der UdSSR hapert: an Bürg er glück, bessere Freizeitgestaltung, groesserer Liberalisierug des gesellschaftlichen Lebens. Kruschtschew ist viel zu intelligent um zu glauben, dass toeä “ihnf ’ alles gut und woanders alles schlecht ist; er kennt die Staerke aber auch die Sehwaechen seines Systems. Kruschtschew ist im Gegensatz zu Stalin kein sturer, noch weniger fanatischer Politiker. Er hat ein feines Gefühl für die Zeitstunde, und stein Bemühen ist es, diese nicht unausgenutzt zu fassen. Die Westwelt sieht trotz allem mit Bangigkeit nach Richtung Moskau, sie treibt heute eine Politik in falscher Blickrichtung^ Moskau ist ruhig, und sein)» Politik wirkt beruhigend. Der Unruheherd liegt mcht in Moskau, er liegt in Peking; darüber muss man sich heute klar sein und El temor al asesinato es muy real entre los políticos árabes ¿y quién puede culparlos? En otras partes un gobierno puede tomar decisiones impopulares que considera necesarias sin que el jefe de estado o el primer ministro tengan que temer ser asesinados. En el mundo árabe las . propias vidas de los líderes políticos están a merced de la turba o de los grupos organizados de oposición. No hay síntomas de una reducción en este peligro profesional que envenena la vida del mundo árabe. No sé que es lo que pueden hacer los líderes árabes para eliminar esta plaga, aunque supongo que deberá incluir un largo proceso educativo, pero mientras no logren eliminarla será muy difícil que prevalezcan las opiniones moderadas respecto no sólo a sus relaciones con Israel sino también a muchos otras cuestiones. VS. n dementsprechend sein politisches B.id I fermen. Mao Tse-tung bereitet Kruschtj schew groesste Sorgen. Rot-China j rpest sich immer mehr von der mos- | koviter Linie, es ist starr stalmistisch | ausgerichtet, es ist fanat.Gch und! daher weltgefaehrlich. Der kürzliche Besuch von Kruschtschew bewies den Mangel an Herzlichkeit der Peking- Regierung sowie des chinesischen Volkes, gegenüber dem Herrscher des Kreml Kruschtschew musste in Peking erfahren, dass Rot-China durchaus nacht mit seiner neuen Westpolitik einverstanden sei, die sie für schwach und nicht revolutionaer halelt.! Die Küh'e, mit der Kruschtschew von; Mait) Tse-Tung und Chou En-la! begrüsst wurde, war eine eindringliche Demonstration gegen dfc Kreml-Politik. Peking war auch durchaus nicht damit einverstanden, dass Kruschtschew sich mit Eisenhower über die Situation in Rot-China unterhielt und ihm empfahl, China mit waermeien Gefühlen zu betrachten. Der Kreml ist europaeisch orientert, Peking ist asiatisch; darin liegt die Grumdversehiedenheit in dien Formen der russischen und chinesischen Politik. Peking hasst mit asiatischer Glut die Europaeer und die WeisPen; ihm ist der Gedanke einer Kcl-Existenz mit j den west?ichen Maechten unertraegüch. Die Gegensaetze zwischen Moskau und Peking ergeben sich auch daraus, dass Moskau die Evolution, Peking die Revolution wünscht; der Kreml will das Niveau seiner Bürger bessern, den Standard hehlen — China will um das zukunftreiche Asien kaempfen, die groessten Entbehrungen auf sich nehmen, um diesen Erdteil unter seinen bedingungslosen Einfluss zu bekommen. China ist Russland gegenüber auch deshalb unfreundlich, weil les nach dessen Ansicht von Moskau aus ungenügend unterstützt wird. Auch die Frage um die russische Mitwirkung zur Schaffung cer chinesischen Atombombe, spielt eine wesentliche Rolle, da Moskau heute Reserve zeigt, weil es nicht klar sieht, wohin diia Peking- Politik treibt. Russland versucht mit groesster Bemühung, Peking im Moskau-Kurs zu halten; sollte Moskau tatsaechlich die Kontrolle über das kommunistische China verlieiln, dann ist die Zeit reif für den Alarmruf SOS. Peking drasugt heute mit aller Macht nach der kommunistischen Weltführung, es will Moskau in seiner FührungssteHung verdraengen, um die marxistisch linistische Parteilinie wieder als absolutes Doktrin international zu verankern. Peking glaubt, dass es aus den kommunistischen Kindheitstagen hieraus ist und nicht mehr die untreue Gouvernante aus Moskau braucht. De Regierung in Peking konnte sich cLrrh Moskau entwickeln, sie ist sich voll ihier Macht bewusst, da sie sich auf rund 650 Millionen Einwohner stützen kann, die sich jaehrlich um 30 000 000 vermehren. Tatsaechlich ist heute China industriell gut entwickelt, landwirtschaftlich relativ in guter Form, sodass es Ansprüche erheben kann. Diese Ansprüche aber gefaehrden den Frieden der Welt. DG Sorgen von Nikita Kruschtschew um China sind berechtigt. Dtnn es geht hier nicht nur um Führungsrivalitaet, sondern schlechte, Lg um die Weltordnung. Kommt Peking tatsaechlich zur Führung, so wird es einen wesentlich andern Weg einschlagen als Moskau, waches sich langsam aber sichtbar demokratisiert. Diese alarmierende Entwicklung von Rot-China ist nicht zuletzt Schu'd von Washington, welches dieses Riesenland his heute nicht anerkannt hat und welches stets “No” sagte, wenn es darum ging, Peking in die “Vereinten Nationen” aufzunehmen. Das Weisse Haus sollte es heute für sein» dringendste Aufgabe halten, Peking den Weg zur UN-Mitgüedschaft frei zu machen, denn nur dadurch ist die Moegßchkeit gegeben, das revolutlonaere China e'tii gennassen unter Kontrolle zu halten. Die “Gelbe Gefahr" ist heute wirklich aktuell Jetzt hat es sich zu beweisen, ob der weisse Westen intelligenter sein wird als das gelbe Asien. Diese Intelligenz- und Kraftprobe kann die Zukunft der Welt entscheiden. LUDWIG K. STARGARDT. DURCH VERSCHULDEN der Druckerei konnte diese Ausgabe nicht rechtzeitig den Leser erreichen. Wir bitten dieserhalb unsere Leser um Entschuldigung. Verlag “DAS ECHO”