Das Echo
- Journal
- Das Echo
- Volume
- 9 (1958-1959)
- Issue
- 198 (28.2.1959)
- Date
- 1959-02-28
- Page
- [Seite 1] (sequence 1)
- Language
- German
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España y los Países Arabes i■ j.. n.’.ui:«- a^ou., ii.-,;,!-, u,-, i noc Mu» líHimament» sp establecen ennolíetica v geográfica de España, Quizá uno de los acontecimientos más pintorescos de la semana —puesto que en realidad no tiene mucha importancia— es el comunicado que se da en Madrid después de las conversaciones celebradas en El Cairo entre d Canciller hispano Castiella y e! general Nasser. Esta nota oficial, aunque sus lineas podían ser intuidas, dada la posición general que asume España ante el bloque árabe, no deja ■de constituir una sorpresa, por cuanto es una nota maximalista. E'l comunicado aborda dos puntos. •Hélos aquí; —España s e compromete a no reconocer a Israel hasta ^1 momento en que ilo hagan los países árabes. —-Y España brinda garantía militar a ia República Arabe Unida, en el sentido de que si Israel atacara a la República Arabe, el gobierno español prestaría ayuda militar a la potencia atacada. Es sabido que España, en relación al Islam, desde hace mucho tiempo —desde que empezara la crisis francesa en Africa del norte— se coloca en una posición muy especial, insolidaria de La posición general europea. Para España —ello es fácil de comprender— el islam representa la salida internacional más propicia en el 'frente exterior. Ello se debe a una serie de causas muy transparentes: —España no cuenta con aliados directos en Europa occidental. En efecto, y a pesar de las buenas relaciones que últimamente se establecen entre Madrid y París, España no logra penetrar el ’frente diplomático europeo y asumir un papel dinámico en el concierto europeo. — Es decir, España no pertenece a la integración europea de tipo militar que se llama Pacto del Atlántico, a pesar de su alianza con Estados Unidos. Tampoco entra en el llamado Mercado Europeo, a pesar de que su situación geográfica y su economía la designaban candidata apta para la colaboración económica continental. —La única alianza en Europa —la alianza intencional con Portugal— no basta para romper el aislamiento en que se encuentra. Portugal, extensión políetica y geográfica de España, no es, en definitiva, una potencia de rango mundial. En consecuencia, el gobierno de Madrid, desde hace mucho tiempo, esgrime una constante diplomacia, estrechar los lazos diplomáticos, políticos y económicos con los países árabes —v ello, aunque las demás potencias europeas se sientan amenazadas en sus intereses coloniales o ex coloniales por la conducta diplomática española. No es la primera vez que el Canciller de Madrid visita las capitales árabes. Pero en esta ocasión el gobierno de Madrid d,a un salto hacia adelante y se compromete de manera mucho más concreta y audaz Pasa a la pág. 2 "W w ww w w REVISTA DEMOCRATICA CULTURAL IDIOMA ALEMAN Die unabhaengige HaHwnonatsschrft Boliviens in deutscher Sprache fuer Politik, Kultur und Wirtschaft Direktor und Chefredakteur: Ehr. Ludwig K. Stargardt Verlag: Editorial "El Progreso”, Empresa de Propaganda y Publicidad, La Paz - Obrajes - Bueros: La Paz, CaHe Yungas 36 und Cochabamba, CaUeBaptista 429. - Postanschriften: Revista “El Eco” - Casilla 2217 La Paz, oder Casilla 748 Cochabamba. — Druck: Editorial “KoUasuyo”, Loayza 304. DAS ECHO erscheint am 15. und 30. eines jeden Monats. Anzeigenpreis: 1 komiplette Seite Bs. 500.000.—; kleinere Ftaechen entsprechend weniger. — Sprechstunde der Redaktion: Mittwoch 6-7 Uhr nachmitags. Jahrgang IX Nummer 198. 28. Februar 1959. Preis: Bs. 500.— 7 empfiehlt sich fuer die Durchfuehrung von Reisen : im Flugzeug, mit Schiff oder Bahn Beraten Sie sich mit uns - Sie werden durch TurBol gut bedient! Man spricht deutsch, englisch, franzoesisch und italienisch! SUCRE PALACE HOTEL Telef. 7651 - 4873 — Casilla 1129 kt A A A Was geht in Moskau vor?.. Der politische Beobachter konnte in letzter Zeit viele Widersorueche in dter ausssenpolitischen Haltung des Kremls feststellen. Teile von Aeusserungen Mikoyan gegenüber amerikanischen Pressevertretern, wurden von Moskau dementiert und auch sonst gab es in letzter Zeit Unklarheiten, die sehr dazu angetan warten, das politische Bild zu verwirren. Was geht in Moskau vor? Wird das Deutschland-Problem zu neuen schweren Spannungen führen? Wird dite Berlin-Frage zu einem kompromisslosen "Entweder - Oder” werden? Werden Washington, London und Paris zu einer Uebereinstimmung in den wesentlichen Punkten mit Moskau gelangen? Diese weltwichtigen Fragen sind nur zwei-seitig kresbar. Wird es moeglich sein, dten Westen für den Osten zu qewinnen; wird es moeglich sein, i dass der Osten zum Westen in ein i neues Vetrautensverhaeltnis gelangt? j Es scheint so, dass neue und schj were Komplikationen im Anmarsch I sind. Nikita Chrustschew ist trotz aller politischer Cholerik ein gtemütlicher Mann, der seinen Frieden haben moechte. Er bemueht sich teine “weiche Linie” einzuhalten, und den sturen Stalinismus zu überwinden. Dass er es 'ernst mit seiner Versoehnungspolitik meint, hat er vielfach in Wort und Schrift untermauert. Anderseits aber konnte man eine gefatehrliche Zickzack- Linie im moskowiter Aussenkurs feststellen, sodass die Frage sich aufdratengt: was wird im Kreml gespielt? Im Kreml ist gegenwaertig wieder ein harter Machtkampf im Gangte. Michail A. Suslow bedraengt aufs Schwerste die gemaessigte Linie von Chrustschew, der anderseits wiederum, konsequent bei seinen Prinzipien be-- harrt. Suslow, Vorsitzender ¿es Ausschusses fiter Auswaertige Angelegenheiten, ein Mann von 56 Jahren (um 8 Jahre jünger als Chrustschew), Dogmatiker und hervorragender Redner, ist tein verschworener Stalinist, der hassverkrampft den Westen verurteilt und in ihm den Todfeind für den Kommunismus sieht; nach Ansicht von Suslow muss der Westen vernichtet werden, damit der kommunistische Osten leben kann. Suslow hat im Kreml einen derartigen Einfluss, dass manchte aussenipolitischen Entschlüsse der Chrrustschew - Gruppe geaendert werden mussten, um einen eklatanten Aufprall der beiden Machtgruppen zu vermeiden. So ist es zu verstehen, dass manche Chrustschew-Po'jitik in ein Zwielicht geraet, die geeignet ist, die politische Nervcsitaet in der Welt weiter zu steigern. Da auch Mao Tste-tunq zu den unverbesserlichen Stalinisten gehoert, wird die Position von Chrustschew immer schwieriger. Peking ist für den Kiternl eines seiner wichtigsten Fundamente, weshalb auch Chrustschew sich nicht erlauben kann, eine Politik zu treiben, die im Gegensatz zu der von Mao Tste-tung steht. Die Lage vou Nikita Chrustschew ist daher prekaer und damit auch die gesamte politische Weltsituation. Die Welt wird immer witeder aufs neue aufgeschreckt durch den hemdsaermligen Ton des sowjetischen Minislterpraesidenten. Tatsaechiich benimmt si-’h Nikita Chrustschew oft wie ein politischer Hausknecht (der seine Kuhhirten1-Vergangen heit kaum verleugntet). Dennoch waere es verhaengnisvoll falsch, in Chrustschew nur einen Staatsmann mit ordinaerer Sprache zu sehen. Denn es gibt qenug Berichtte führender Westpolitiker die bescheinigen, dass der russische Staats-Chef im persoenlichen Verkehr charmant und gemütlich sein kann, insbesondere aber werden seine hohe Intelligenz und sein starker Wille von allen seinen Interviewern bescheinigt. Chrustschew wünscht nicht als Diktator angesprochten zu werden; er regiert autoritaer, ohne jedoch seinen Willen seinem Kabinett aufzuzwingen. Da sich Chrustschew bemüht, mit allten politischen Gruppen in der USSR zui rammen zu arbeiten, ergeben sich! Komplikationen, denen ein brutaler i Diktator nicht ausgesetzt ist- Chrusti schews grossstes Bemühen besteht! z.zt. darin, die Aussenpolitik unter se'ne Kontrolle zu bringen - gelingt dies, so dürfte sich die Welf noch teine zeil.anq des Friedens erfreuen. Wenn Chrustschew dten Frieden zu erhalten wünscht, so geschieht es sicherlich nicht aus ethischen, sondern lediglich aus rationalen Gründten. Der russiche Premier weiss sehr wohl, welch ein furchtbares Risiko es für Russland isti, einen atomaren, einten absoluten Krieg zu führen. Chrustschew ist immer noch der Meinung, dass ein “kalter Krieg” besster als ein “heisser Krieg” sei, über dessen Ausgang es keine klaren Prognosten geben kann. Der Kreml ist durchaus nicht sicher, dass fein 3. Weltkrieg ideologische und auch politische Fra- Fortzetzung Seite 2 í , die Weltmarke... auch fuer D™D TONBANDGERAETE! 14 Modelle 1959! HOECHSTE KLANGREINHEIT _ EINFACHSTE HANDHABUNG W IDEALE FORMSCHOENHEIT " GUENSTIGSTE PREISE M vereinen die neuen KOERTING- TONBANDGERAETE! Hi Fi-Radios “Koerting” 1959 sind eingetroffen und bitten um Ihre Besichtigung! Empresa HUGO LANGER - La Paz Calle Potosí 261 - Telefon 8443 - Casilla 479 i uwsi äox - reieion - casilla 479 I