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Der israelitische Bote · 1879-08-28 · 35 (28.8.1879) · p. [Seite 4]

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Journal
Der israelitische Bote
Volume
5 (1879)
Issue
35 (28.8.1879)
Date
1879-08-28
Page
[Seite 4] (sequence 4)
Language
German
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Gegen Franko-Einsendung von 25 Pfg. pro Zeile nebst 10 Psg. für Rückantwort (den Betrag in Freimarken erwünscht) übermittelt die Expedition des Israelitischen Boten die genauen Adressen der nachstehenden Gesuche Einen Lehrling für ein Herren-Consections-Geschäft bei freier Station gesucht. L* 1. Zu den hohen Feiertagen einen Vorbeter gesucht, L. 2. Einen Lehrling für eine Verlags-Buchhandlung gesucht. L. 3. Für die bevorstehenden Feiertage ein guter Vorbeter gesucht. L. 4. Für eine Lederhandlung einen Lehrling sofort gesucht. L. 5. Eine erste Arbeiterin für ein Mode-Geschäft bei hohem Salair gesucht. L. 6. Zwei Verkäuferinnen für ein Galanterieu. Porzellan- Geschäft sofort gesucht. Photographie erwünscht. I-.7. Ein Cassirer für ein Porzellan- und Galanterie-Geschäft gesucht. L. 8. Für eine Wollwaarenfabrik einen Lehrling gegen monatliche Vergütung zum 1. Sept. ges. I*. 9. Eine Direktrice für ein Putzgeschäft sofort ges. Photographie und Zeugnisse erwünscht. L. 10. Unterzeichneter empfiehlt sich als Krankenwärter für hier als auch für Auswärts. Hermann Weiß, Bonn, Engelthalerstraße 11. 'mbsn mritD 'y6sn 'dvi^b dürre u. grüne, 'ovmnö 'DWDin sowie Gratulations - Postkarten in verschiedener Auswahl. Um frdl. Bestellungen bittet Blumenthal, 2480 Deutz, Mittelstraße Nr. 5. 222 Oberländische 2££ und Aökniscde Rückerei von Nathan Jacobi in Köln am Rhein, 30. Thieboldsgasse 30. Empfiehlt echt oberländer Roggenbrod, mit und ohne Kümmel. Oberl. Weißbrod; Schößchen — Challes vom feinsten ung. Kaisermehl gebacken. Alle feineren Backwerke. Besonders die besten Rollkuchen, Bunte, Zuckerkuchen to"' bv rc. 2477 Bestellungen werden schnell und gut besorgt. Nathan Jacobi, Bäckermeister. Ganz neu. Praktisch u. Elegant I Gegen Franko-Einsendung des Betrages in Baar oder Marken versende ich franko: 12 Stück hochfeine Gratul.-Karten in Oct.-Briefform u. Briestext zu 85 Pf. 12 „ ,, „ mit Namen u. Wohnort des Absenders Mk. 1,40 12 „ „ „ auf Hochs, färb. Damast-Billet-Pap. Mk. 1,15 Außerdem versende ich franko: 12 Stück Gratul.-Postkarten mit Briestext auf feinstem Elfenbeincarion zu 85 Pf. 12 „ dto. mit Namen und Wohnort des Absenders Mk. 1,40 Sämmtliche Sorten in Gold-, Silber- oder Kupferschrist per 12 Stück 20 Pfg. höher. Wiederverkäufern bei Abnahme von mindestens 100 Stück 25o/o Rabatt. Bei Bestellung wolle man ausdrücklich bemerken ob die Karten für einen oder mehrere Absender bestimmt sind. 2478 War Wctor, Mainz. (Wir können diese Karten, von denen uns Proben vorliegen, in Bezug auf Eleganz und Zweckmäßigkeit dem Publikum bestens empfehlen. Die Exp.) Empfehle meine Israelitifcüe Gasiwietüfcüast. H. Berger, 2386 Coeln, Lungengasse 28 am Neumarkt. Menschenfreundliche Bitte! D'rDmn nonn Dtrn ^12^ Ein Familienvater, der sich rühmen konnte, bis vor Kurzem noch Inhaber eines soliden Geschäftes zu sein und in besseren Tagen an jedem wohlthätigen Werke betheiligt zu haben, ist durch eine Reihe von Unglücksfällen dem gänzlichen Verderben und der Verarmung nahe. Obwohl er vermögende Verwandten hat, so haben sich dieselben in der hartherzigsten Weise von ihm losgesagt, uneingedenk der Wohlthaten, welche sie früher von ihm empfangen hatten. Inzwischen ist die Noth aufs Höchste gestiegen und schleunigst Hülfe geboten. Diese Hülfe, wenn sie wirksam sein soll, kann aber nicht allein in kleinen vereinzelten Gaben bestehen, die, abgesehen davon, daß sie nur von einem Tage auf den andern reichen und das animalische Leben kärglich fristen, nur demüthigend und erniedrigend sein würden, müßte eine solche sein, welche ihn in den Stand setzte, sich ein neues, wenn auch mittelmäßiges Geschäft einzurichten und sich und seiner darbenden Familie eine Existenz zu gründen. Deshalb ergeht an alle menschenfreundliche Geber die iuständigste Bitte, ihre milde Haud um so eher zu öffnen und dem Unglücke zu steuern; eingedenkt des Spruches: „doppelt gibt, wer schnell gibt." Gaben nimmt die RedakKon entgegen. Die Redaktion dieses Blattes ist auch ermächtigt bei bedeutenderen Spenden auf Verlangen des Gebers den Namen der der Hülfe Empfohlenen anzugeben, auch wird dieselbe über jeden Betrag Quittung in diesem Blatte erth eilen. Vorstehendes Bittgesuch ist mehr als nothwendig und in dem erwähnten Falle der Hülfe unserer Glaubensgenossen dringend zu empfehlen. Wenn auch auf diesem Wege unsere geehrten Leser öfterer in Anspruch genommen werden, ob zwar der np'TJ niemals ermüdet, so sei es hier besonders erwähnt, daß eine rege Betheiligung in diesem Falle sehr wünschenswerth ist. Zwar liegen uns außer diesem noch mehrere derartige Gesuche vor, jedoch dürfen die Zeitungs-Expeditionen solche nicht ohne Erlaubniß der Regierungs- Behörden aufnehmen. Zu Obigem aber haben wir ganz besonders, nachdem der Herr Ober-Bürgermeister dahier davon in Kenntniß gesetzt wurde, die Bewilligung erhalten. Wir bitten daher nochmals und insbesondere die Herren Vorsteher der Wohlthätigkeits- Vereine und Cultusbeamten ihr Möglichstes hierzu durch Sammlungen in ihren Kreisen zu veranstalten, wodurch dieselben sich ein großes Verdienst erwerben würden. Die Redaktion des „Israelitischen Boten". Für israelitische Cultusbeamte l Von Rahmer's Israelit Predigt-Magaziu versenden wir gegen baar und directe Bestellung den dritten Jahrgang, welcher 15 Predigten zu allen Festtagen, 16 Sabbath- und 16 Gelegenheitspredigten enthält — sowie den vierten Jahrgang, welcher 22 Fest- 13 Sabbath- und 9 Gelegenheitspredigten enthält, ü 5 Mk. 50 Pf. Beide Jahrgänge zusammen für 10 Mark franco. (Ladenpreis 14 Mark.) Der fünfte Jahrgang erscheint Anfangs September. Ladenpreis 6 Mark.; für Abonnenten der „Israelit. Wochenschrift" 4 Mark 50 Pf. baar. Bestellungen nebst Einsendung des Betrages sind — da obige Preisermäßigung nur bis zum 10. September c. gilt — schleunigst zu machen bei der Expedition der Jsr. Wochenschrift in Magdeburg. Der erste und zweite Jahrgang ist complet nicht mehr zu haben; wir versenden den geringen Vorrath ü Jahrgang 3 Mk. 50 Pf. baar. 2 Sedanpredigten apart 50 Pf. Ferner ist bei uns zu haben: Moses Mendelssohn, ein Vortrag. 19 S. für 30 Pf. 2481 BM'nPK sowie grüne u. dürre sind zu haben on gros et en detail bei A. Rothschild isiD 2469 Bornheimerstr. 3, Frankfurt a. M. Auf niD2N DV> IMMCI rütPPI sucht ein geübter Iin Stelle in Westfalen. Off. unter M. besorgt d. Exp. d. Bl. 2459 Für Wiederverkäufer. n:tvn Hebräische Gratulations-Postkarten in geschmackvoller u. höchst eleganter Ausstattung und mehrfarbigem Druck (über 300 div. Muster) pr 100 St. 1. Sorte Mk. 2,50, 2. Sorte Mk. 4,50. Bei größerer Abnahme bedeutend billiger. Andere Gratulationskarten wie auch Gratulationsbriefbogen nach besonderem Preiscourant billigst. Gefl. Aufträge werden nur bei Voraussendung des Betrages effectuirt. H a l b e r st a dt. 2458 H. Meyers Verlag. rische koschere Myrthen liefert zum Laubhüttenfest, auch Wiederverkäufern (alljährlich wie seit über 20 Jahre) L. Billain, 2455 Erfurt. in geprüfter Elementar- Lehrer sucht Stelle in einer kleinen Gemeinde, die auf Leistungen im Kantorat keine hohen Ansprüche macht. Näheres in d. Exp. 2456 ine tüchtige Israelit. Köchin sucht Alexander Cohn, 2474 Czarnikau. Än einer großen Stadt Süddeutschlands wird eine Köchin, welche streng religiösist, perfect kochen kann und gute Zeugnisse besitzt zur Wechselzeit (Mitte Oktober) gesucht. Gefällige Anträge bittet man unter Chiffre N. N. 13 an die Expedition dieses Blattes zu richten. 2425 Ich suche für mein Cigarrenfabcikgeschäft (Comptoir und Lager) einen Lehrling (Sohn achtbarer Eltern). Simon Wolf, 2474 Elberfeld. Ein braves Mädchen, Jüdin, von anständiger Familie, in allen häuslichen Arbeiten sowie in der Küche durchaus erfahren, sucht Stelle zum 1. Oktober frco. Off. sub W 4946 bef. die Annonc.-Erped. v. Rudolf Messe in Cöln. 2479 ine perfecte Köchin zur Wechselzeit gesucht, öölel Mayer, 2463 Cöln. Verlobte. Johanna Hirschfeld, Jakob Goldschmidt, Templin. Cassel, im Aug. 1879. Verlobte. Johanna Hartwich, Max Cohn, Letschin. Cüstrin. im August 1879. Zur weiteren Beförderung einer Offerte must stets eine Freimarke anbeigesügt werden. Die Expedition. Gebet Bersammlnng der Religions- Gesellschaft -x—?np Das Vereins-Lokal befindet sich Heisterbacherhofstraße Nr. 2, Parterre. August 29. rasy nbüp 6 Uhr 45 M. „ 30. rot£> b nnnt^ 8 „ 2ub r6sn "ins aniDtD August „ nmö )ÖT 5 „ „ „ nnty W2"1p 7 „ 48 „ September 2. Sedanfeier 10 Uhr. August 30. rrno „ „ Sabbathausgang 7 Uhr 48 Min. *) enthält: Gesetze über eine kriegsgefangene Frau. Einen Erstgeborenen. Der ausgeartete Sohn. Der Leichnam eines Hingerichteten. Bürgerrecht. Reinhaltung des Aufenthaltsortes. Beschützung der Unterdrückten. Das Kleid des Mannes und des Weibes». Das Vogelnest. Zins und Wucher. Gelübde. Das erste Jahr der Neuvermählten. Weichherzigkeit gegen Menschen und Thiere. Das Pfand des Armen. Milde und Schonung. Der Lohn des Taglöhners. Alles nach Verdienst. Schuld der Väter oder der Kinder.. Die vergessene Garbe. Schwager- (oder Levirats-). Ehe. Maaß und Gewicht. Hafthora: Jes. 54, 1—10. Für den Jnseratentheil ist die Redaktion nicht verantwortlich. Druck und Verlag von I. F. Tarthaus. Schweich u

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