Israelitischer Jugendfreund
- Journal
- Israelitischer Jugendfreund
- Volume
- 11 (1905) Jung Israel
- Issue
- 14 (1905)
- Date
- 1905-01-01
- Page
- Seite 211 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/9620171-9626617-9622906--1690-9622913- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
JUNO ISRAEL 211 r v Der jüdische Volhstmind. Bekanntlich sind die Inden reich an allerhand Sprichworten, Witzworten, Kernspriichen, Lehrsprüchen nstv. Es gibt einen großen Schatz solcher ererbter Sätze, die überall im Volke im Schwünge sind, namentlich bei den Millionen Inden des Ostens, und die noch immer vermehrt werden durch den Volkswitz, der es liebt, Lebenserfahrungen in kurze Sätze zu kleiden. Wir bringen heute eine kleine Auswahl solcher Sprichworte. Vom Glück zum Unglück ist ein Schritt; vom Unglück zum Glück — ein weiter Weg. * Glücklich der König, dem das Glück im späten Alter begegnet. * Gut ist's, zu hoffen, aber schlecht ist's, zu harren. * Auch nah' beim Ufer kann man ertrinken. * Was du nicht kannst erlangen, möchtest du uinuner verlangen. * Macht sich's nicht, wie ich will, muß ich wollen, wie sich's madjt. * Blick' hinunter, und du erfährst, wie hoch du stehst. -i- Besser der Feind erlebt mein Glück, als ich sein Unglück. * Keiner weiß, wes der kommende Tag ist. * Nichts ist so schlimm, daß nicht was Gutes daraus erwachsen könnte. * Glücklich allein, wer in Ehren ins Grab steigt. * Wer sich an dem Glück des Nächsten erfreut, erlebt sein eigenes. ß «•] | h l; U US r iinil 1 i K i f: tii:« 1 I ä Jri'jJS yr I lill'-:;' l f t H " Mjt * r t-; 11 i| il’ i fjiJsJ-t I|i$ ’^l V'* r . k]