Israelitischer Jugendfreund
- Journal
- Israelitischer Jugendfreund
- Volume
- 3 (1897)
- Issue
- 23 (1897)
- Date
- 1897-01-01
- Page
- Seite 363 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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363 IPas ist's denn, was Euch so beweget, Die Wahrheit, (zu die Du hast erkaunt. Habt Ihr nicht mehrfach schou veruonuueu Der Täuschung klug erfundenes Wort. Der Fremde, nun er möge kommen, Doch renne nimmer, mit Euch fort Die Ruhe und die Überlegung, wie ich es öfters kommen sah, wird bringen Eurer Liebe Regung Enttäuschung nur, ich weiß es ja. Johanna: Wag sein, mag fein! Doch überlegen Und klügeln, wo die Hoffnung lacht, Das mag geschäftlich bringen Segen, Doch nicht, wo Liebe bangen macht Der Mutter, der Geschwister Seelen; Es Ende, was uns urachte bang. ' Dem gleich, den Durst und Hitze quälen, will schlürfen ich der Hoffnung Trank. (Seide ab.) UI. Auftritt. Aaron. PUttmann. Aaron: Fort sind sie, ja so sind die Frauen, Leicht jeder Täuschung zugethan; Bald wieder werden klar wir schauen Das Ende von dein neuen Wahn. Püttmann: Bielleicht ist doch nicht Wahn zu nennen, was Liebe ach so gern erhofft. Auch ich, ich will es gern bekennen, Litt durch enttäuschte Sehnsucht oft. Und doch kann darum ich entsagen Der Hoffnung nicht, die mich erhält: Schwer wär' das Leben zu ertrageil, Baut Hoffnung nicht der Zukunft Feld. Doch stille! Hab' ich recht vernonnnen, Und täuschet lilich nicht Zufalls Tück', So glaube ich, die Mädchen konnllen Zu schilell, so scheint es mir, zurück. VI. Auftritt. (Johanna, Herr Lliani, die Yorig-en) Johanna: Ich bitte freuudlichft einzutreten! (Zu den Übrigen) Hier stell' ich Herrn Mani vor