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Israelitischer Jugendfreund · 1895-01-01 · 24 (1895) · p. Seite 389

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Israelitischer Jugendfreund
Volume
1 (1895)
Issue
24 (1895)
Date
1895-01-01
Page
Seite 389 (sequence 17)
Language
German
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— 389 — Schüler, die zu leicht verzagen, Lehrer, die zum Zorne neigen, Sind wohl beide anzuklagen, Wenn sich keine Früchte zeigen. Möchtest reichen Handel treiben, Alöchtest auch nach Weisheit ringen — Eins von Beiden lass nur bleiben, Sonst wird beides dir misslingen. Fehlt der Mann, Nun wohlan, Sei der Mann! S. Kristeller. (Birke Abotli). Bücherscbau. Sommernachtstrnum. Erzählung aus der Jugendzeit Zelir Alendelssohn-Bartholdvs von Hskar Höcker. 2lut vielen Eertbildern. 15 Äg. eleg. gebd. Mk. 5,—. Her Verfasser hat in den Gang einer frei erfundenen, spannenden Handlung Episoden ans dem schigendleben Zelix Mendelssohn'Bartholö>> verflochten nnd versucht, in anschaulicher Darstellung seines jugendlichen Schaffens und Wirkens und des ihn umgebenden häuslichen und Freundeskreises das Interesse des Lesers für das liebenswürdige Sonntagskind wach- Zurnfen, dessen frühreife geniale Schöpsungskraft ebenso bewundernswert war, wie sein gemütvoller Charakter, der sich gegen alles Häßliche verschloß nnd sich nur dem Schönen und Guten Zuwandte. Der chommernachtstraum sei als Hausbuch allen ZEusik treibenden Familien in erster Linie, aber auch der reiferen chigend angelegentlichst empfohlen.

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