Israelitischer Jugendfreund
- Journal
- Israelitischer Jugendfreund
- Volume
- 1 (1895)
- Issue
- 22 (1895)
- Date
- 1895-01-01
- Page
- Seite 352 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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352 (D, ^err, lag werben mir es klar. Jd) mag den 2Mtcf nicht hier mehr wenden Auf dieses Volk, des Dankes bar. Der Enget der Geschicke: So will ich.Dir die Antwort geben Alit einer Sage, deren Sinn Linst wirkte wieder neues Seben, Linst wirkte sichtbarlich Gewinn. Als einst Antiochns beZwnngen Des stndenvolkes kleine Schaar, Da wähnt' er erst den Sieg errungen, wenn er beherrsäste den Altar, fjhm sollte man die Lheen bringen, Die sonst gebührten dem allein, Den Zn lobpreisen, Zn besingen, Sollt' plötzlich Todes Säende sein. l\nb Blut und Sä)recken muhten Zeigen, wie ernst der Herrscher nahm die Pflicht. Die Schwankenden, die Paulen, Zeigen Sie finden löblich sein Gericht. . Sie warfen von sich fjakobs Sehen Dnd tansä)ten reid)lid) Lhren ein. 21um sah sie wad)send stets sich mehren, Der^rommen Häuflein fdnaxmpftc ein. vnd doch als rings das Volk verzagte, Da war's ein einziger Akensch allein, Lin Greis, der todveraästend wagte, Des Glaubens Schirm und Schutz Zn sein. Cr im Verein mit seinen Söhnen Besiegte des Tyrannen Trotz. Da schwand gar bald das freche Höhnen, Die Lhfnrcht und der Ligennntz. vnd als man neu den Tempel weihte, Rach langer, viel zu langer Frist, Da fand man nimmer das bereite, Geweihte Gel Znm Tempellicht. Lin einzig Rrüglein ward gefunden, Lin Wunder kündend and) Zngleid), Das Gel, das sonst nur reid)t' für Stunden, Hell brannte es in dem Bereich Der ganzen Zahl von weihetagen -- Dem Volke wars ein Rätsel traun; Dod) könnt M vielleicht mir sagen, was wir in unsrer Sage schan'n? — Der Enget der Hoffnung: Saht hören nur der Lage Wesen, Alir ahnet sd)0n ein schöner Sinn, Dah wir, die wir jetzt hier gewesen, Ls tragen Zu den Alenschen hin. Der Enget der Geschicke: wohlan, das Gel, es ist die Sehre, Die in sich birget wäm' und Sid)t, Sie weihet uns, bringt Achtung, Lhre vor Gott und vor dem Angesid)t Des Herren, der das Sicht gegeben, Dah wir ihm folgen völlig gern, Dah willig, freudig wir bestreben. Zu dienen immer unserm Herrn, fjndenuwir seine Sehre sd)ützen Als unser sd)önstes, bestes Gut, Die nichts auf Lrden kann ersetzen,