Israelitischer Jugendfreund
- Journal
- Israelitischer Jugendfreund
- Volume
- 1 (1895)
- Issue
- 21 (1895)
- Date
- 1895-01-01
- Page
- Seite 337 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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337 36a Riese-Berlin, Linienstr. 198, Rosette Bernstein-Filehne, Martin Thwas- Berlin, Brunnenstr. l6s, Grethe Arndt-Filehne, Siegbert Berger-Sohrau (G.Schl.) Ferdinand Straßburger-Buchau, Jacob Roth-Diez (a. 6. £.), B. horowitz- Berlin. Benno Gottschalk-Berlin, Walter Guttmann in Wolfenbüttel. Wevichtigrrrrg. Zur Kakendertaöesse in No. 20 des „Israel. Iugendfr." schreibt uns t)err Br. Simon: „Zu meinem großen Bedauern sin de ich in dem von mir cmgcfaitötcit „ParakeH-Kalender" einige Fehler, die hätten vermieden werden können:, wenn nur, wie ich es vorher gewünscht hatte — ein Aorrekturabzug zugesandt worden wäre. Nunmehr mu£ ich die §eser bitten, in der Tabelle aus Seite 5s8 zu vermerken, daß der {. Tammus nicht auf den 11., sondern ans den 12. Juni, und daß 'Purim auf den 11. und 15. Adar fällt. Außerdem liest man nach portugiesischer Aussprache nicht Rosch l)aschonoh, sondern Rosch Haschanah. Berlin, den 7. November 1895. Lieber Arthur! Deine Frage, zvarum die linke Hand nicht in derselben Weise ausgebildet und geübt wird zvie die rechte, hat mich anfangs stutzig gemacht, und ich muss gestehen, dass ich erst durch Deine Frage auf diesen Fehler in der Erziehung aufmerksam gemacht wurde. Das ist die Macht der ■ Gewohnheit. Wie ich selbst von frühester Jugend an gewöhnt zvurde, die rechte Hand in den Dienst der zvichtigsten Verrichtungen zu stellen, so habe ich es auch bei meinen Kindern und Schülern stets gehandhabt. 'Während ich darüber nachdenke, kommt mir ein Buch in die Hand, in dem diese Frage behandelt zuird. Ich lasse diesen Aufsatz hier folgen. Bittschrift der linken Hand. Ich und meine Schwester sind Zwillinge und uns äitsserlich so ähnlich, wie die Blätter eines Baumes; aber eine parteiische Erziehung hat uns zu ganz verschiedenen Geschöpfen gemacht. Mich Arme gewöhnte man früh, meine Schwester als eine vornehmere Person zu betrachten. Sie nahm bei jeder Gelegenheit den Rang über mir. Sie allein wurde belehrt und gebildet, und ich-wuchs wie eine Bäuerin heran. Sie wurde