Israelitischer Jugendfreund
- Journal
- Israelitischer Jugendfreund
- Volume
- 1 (1895)
- Issue
- 9 (1895)
- Date
- 1895-01-01
- Page
- Seite 141 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/9620171-9621231-9621379--0169-9621392- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
„Dann gehe ich allein." In diesem Augenblick erscheint seine Amtier am. Strand. Sie bittet ihn: „Gehe nicht! dein Vater blieb draußen .... und Uwe." Uwe war ihr jüngster Sohn, von dein sie seitIahren nichts gehört hatte. „Gehe nicht! Deiner Amtier zu Liebe!" „Und der draußen .... bist Du dessen sicher, daß auch er nicht noch eine Amtier hat?" Da schwieg die Alte, und vier Wann sprangen mit Harro in das Boot. Das Wrack stand schon ganz unter Wasser, als sie Hinauskarnen, und es hielt schwer, sich dem Schiffe zu nahem.' Endlich gelingt es. Harro selbst klettert hinaus in die Wanten, um den säst erfrorenen Burschen herunter zu holen. Nun liegt er im Boot, und landeinwärts geht's. Und als man denr Strande so nahe ist, daß Harro's kräftige Stinune durch Sturm und Brandung dringen kann, da winkt und ruft er: „Sagt's der Amtier, es ist Uwe!" . .«. hA ' . Sprüche. t. A» »eit vom geweckt, ter <bile hiff auf geklettert wellen de auskfc früh warten; . werde, s Wrack b zurück, und sie - Sturm > kamen, »am von t mit?' i5 Boot: Zwischen heut und morgen Liegt eine lange Frist; Lerne schnell besorgen, Da du noch nrunter bist. Götbe. Genieß', mein Sohn, aus deinen Wegen Getrost der Lust an Baum und Feld, Es nimmt's der Herr wie Dank entgegen, Wenn du dich freuest seiner Welt. Doch fesselt dich mit ernstem Alahnen Die Wissenschaft aus ihrer Spur, So weiche nicht von ihren Bahnen, Aus' nicht: „wie schön ist Wald und Flur!" Ganz sollst bu dich der Sache weihen, Denn warnend in der Schrift es heißt: Wer sich beim Stn6iiim läßt zerstreuen, Versündigt sich an seinern Geist. Dr. S. Rristeller (Pirke Abotb) '"'d l