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Mitteilungsblatt des Landesverbandes israelitischer Religionsgemeinden Hessens · 1934-01-01 · 1 (1.1934) · p. [Seite]

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Journal
Mitteilungsblatt des Landesverbandes israelitischer Religionsgemeinden Hessens
Volume
9 (1934)
Issue
1 (1.1934)
Date
1934-01-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Des Landesverbandes israelitischer lllellgionsgemeinden Hessens Isnuar JS34 S. Iahrg. )Hr. 1 trscheinungsort sNainj. Zufffiriften, welche das ftlitteilungsblatt betreffen, sind an das Büro des Landesverbandes, fflainj, ffindenburgstrasie 44;u richten. Kommecziencat Semhacb Nldect Msgec 25 Jatjre Crfter Uorfteljer ber Ifr. Religionsgemeinbe ITIainz Anr 11. 1. 1934 kann Herr Kommerzienrat Bernhard Albert Mayer auf eine 25 jährige erfolgreiche Tätigkeit als Erster Vorsteher der Israel. Religionsgemeinde Mainz zurückblicken. Der Jubilar gehört, seit- - dem er am 17. 5. 1904 durch das Vertrauen der Gemeinde erstmals gewählt wurde, dem Vorstand der israelitischen Religionsgemeinde ununterbrochen fast 30 Jahre an. Auf einmütigen Vorschlag seiner Kollegen erfolgte nach dem Rücktritt des langjährigen Vorsitzenden Justizrat Dr. Ferdinand Philipp Mayer unterm 11. Jan. 1909 seine Ernennung zum Ersten Vorsteher. Was er in hingebungsvoller Arbeit und unermüdlicher Schaffenskraft in dieser Zeit geleistet hat, das zeigt deutlich die fortschreitende Entwicklung der Gemeinde. Gelegentlich seiner 25 jährigen Zugehörigkeit zum Gemeindevorstand wurden bereits in diesen Blättern (4. Jahrgang, Nr. 6) die allgemein anerkannten Verdienste Bernhard Albert Mayers gewürdigt. Was damals von seinen Persönlichkeitswerten und Führereigenschaften gesagt wurde, verdient auch heute erneut betont zu werden, nämlich, daß „Großzügigkeit, klarer Blick für die Aufgaben der Zeit, organisatorische Fähigkeit und energische Zielstrebigkeit" die hervorstechendsten Merkmale seines Wesens sind, durch welche er berufen ist, die viel verzweigte Gemeindeorganisation in straffer Verwaltung zusammenzuhalten. Er gehört zu den Männern — das darf ohne Uebertreibung gesagt werden — nvnsz a*pai•;», die in gleichbleibender Treue, aufopfernder Selbstlosigkeit, unablässiger Pflichterfüllung und unermüdlichem Fleiße für das Wohl der Gemeinde zu arbeiten sich bemühen und die das ihnen übertragene Ehrenamt nur ausüben, weil sie erfüllt sind von dem Gedanken, nm ayb inj? ein Diener der Gesamtheit zu sein. Aus dieser Einstellung und Auffassung heraus gab der Jubilar — um nur einiges wenige der letzten Jahre zu erwähnen — die Anregung zur Schaffung eines Jugendheimes, in dem die jüd. Jugend, aber auch ein Teil der hiesigen jüd. Vereine Arbeits¬ und Ausenthaltsräume gefunden haben. Ferner veranlaßte er die Bereitstellung eines bei der Hauptsynagoge gelegenen Geländes und die Herrichtung von Räumen, die sport- und turnliebenden Angehörigen der Gemeinde zu Uebungszwecken zur Verfügung stehen. Daß die Zahl der Mitarbeiter im Vorstand eine Erweiterung erfuhr, entsprang ebenfalls der Anregung seines Vorsitzenden, der, in richtiger Erkenntnis der Forderung der Zeit, mit dem größeren Ausgabenkreis der Gemeinde ein größeres Kollegium an der Mitverantwortung oer Führung der Gemeinde beteiligen wollte. Nicht ohne Bedeutung ist auch die wertvolle Ergänzung der Gemeindebibliothek durch Eingliederung einer Privatbibliothek, deren Erwerb auf ihn mitzurückzuführen ist. Es

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