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Israelitisches Predigt-Magazin · 1879-01-01 · 1 (1879) · p. Seite 240

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Israelitisches Predigt-Magazin
Volume
5 (1879)
Issue
1 (1879)
Date
1879-01-01
Page
Seite 240 (sequence 253)
Language
German
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240 Allerbarmer, in des Schmerzes dunkler Nacht, welche umhüllet die an dieser Bahre tiefgebeugt Trauernden, leuchtet kein Sternlein des Trostes hinein — als allein das- Denken an dich, an deine Verbeißung! So wollest du denn herabsenden aus deines Hinrmels Höhen Beruhigung und Tröstung in die Herzen, die deiner Weisheit unerforschliche Schickung so tödtlich getroffen hat, — so wollest du — all» liebender Vater — schirmen und leiten diese vaterlosen Waisen, sie heranblühen lassen zu schöner geistiger und körperlicher Entfaltung, — und durch sie von Tag zu Tag sich wieder erneuen lassen und ständig mehren das Glück, beit Frohsinn dieser Trauernden. Amen! XXXIV. Trauungsrede. Von* Dr. A. Lewin. ״ כי אתה תאיר נרי־ ה׳ אלהי יגיה חשכיDu läßt erstrahlen mein Licht, Ewiger — du mein Gott machest hell, mein Dunkel!" Verehrtes Brautpaar! An jedem Wendepunkte inne zw halten und rückwärts den Blick zu richten, in einem Augenblicke zu durchleben das ganze Vorleben, ist Menschenweise, ist Menschenfreude, ist Menschenschmerz! Die Wonne wird erhöht, da als Gipfelpunkt sie erscheinet einer Zahl vorangegangener; sie wird aber auch getrübt durch das Gedenken all der Leiden, der Verluste, der Kämpfe, die dem Augenblicke der Ruhe vorangegangen sind! Doch leicht, m. Th., schwindet diese Trübung: Jemehr der Leiden zeiget die Vergangenheit, je mehr geraubet sie uns hat, desto werthvoller wird des Glückes Beginn, desto verheißungsvoller läßt getröstet er uns zurück, läßt hoffnungsreich uub hoffnungsmuthig in die Zukunft er uns blicken! Dieser Stimmung, Ihrer Stimmung, meine Verehrten, giebt so den rechten, treffenden Ausdruck

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