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Israelitisches Predigt-Magazin · 1879-01-01 · 1 (1879) · p. Seite 35

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Journal
Israelitisches Predigt-Magazin
Volume
5 (1879)
Issue
1 (1879)
Date
1879-01-01
Page
Seite 35 (sequence 48)
Language
German
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*ה* נקר ונפלי ) W noch dun- •ngeu? ׳ucht: Es kommt erheißet uns seine!enschenkind, das; was alles Wisnicht schassen, brinM kann; lche des jHeiles^ zriede, seligen Zunge, dieses onsucht getragene l!e mit dem letzs Seraphsfittigen lolles Denken zu utern — Zriede X in uns schlich- -leitet bauen, die versöhnet, unseren Neben- Frieden bringen, aßen; kann das an den Neubau was das heißt? llst Frieden und willst Ruhe und Lebensweg und Du suchest mitüth mit? Du mt eisigem Hoch- )tte? Wie kann er dir vergeben, wie soll er dich freundlich aufnehmen, wenn du fein Werk, sein Ebenbild, sein Meisterstück, seinen höchsten Gedanken verwirfst, s bmähst, verachtest? Kann der Vater dir gewogen sein, wenn du seinem Kinde ein Leid thust? Nein, Gott kann dir nicht vergeben, bis du nicht gut gemacht, was du gegen deinen Nebenmenschen gefehlt hast NX ועניתם נפשתיכם, du mußt Niederdrücken dein stolzes Ich, den hochmüthigen Geist, der sich immer -wieder auflehnet gegen die Berechtigung Anderer, mit dir Gottes Luft einzuathmen, mit drr ein gleiches Recht zu genießen! Was nützt dein Flehen und Beten, wenn du nicht auf die Stimme in dir achtest, die dich stetig mahnt, begangenes Unrecht wieder gut zu machen; ״meinst du das sei ein Fasten, wie es Gott verlangt, wenn sich der Mensch kasteiet, krümmet dem Schilfe gleich sein Haupt, er auf Sack und Asche sich lagert, das magst du ein Fasten nennen und einen Tag des Wohlgefallens für den Ewigen? Nein! Das ist ein Fasten, das ich verlange. Oeffnen die Schlingen des Frevels, lösen die Bande des Joches, und frei entlassen Unterdrückte uno daß ihr jeglches Joch abreißet! Ist es doch das: Dem Hungrigen dein Brod brechen, daß du nmherirrende Arme in dein Haus bringest, so du siehst einen Nackten, daß du ihn bekleidest und deinem Fleische dich nicht entziehest" (Jes. 58, 6 — 7). Ja, solch einen Fasttag will Gott von dir, so erlangst du auch den Frieden mit ihm, der da seine Hand öffnet, um den reuigen Sünder freundlich aufzunehmen. Eile, eile, m. Br.; oder willst du warteil bis zum nächsten Jom hakip. oder gar bis zum letzten? Wie aber, wenn der heutige dein letzter wäre vor dem großen וה״כ der dich mit deinem Leben versöhnt? Warum willst du säumen, zagen? Jeder Augenblick ist kostbar, und wenn du in Unfrieden, zerfahren und zerfallen in dir und mit dir selbst scheiden mußtest; dann wären ״des Wächters Rufe zwecklos gewesen, der Jom hak. wäre vergebens gekommen, dein ganzes Leben wäre eine hohle Seifenblase, ohne Inhalt, ohne Werth. So aber sollst du nicht scheiden, o Mensch! Der Wachter ruft dir Trost zu: ״ אתא בקד וגם לילהEs kann noch

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