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Israelitisches Predigt-Magazin · 1876-08-01 · 11-12 (8.1876) August-September · p. [Seite 31]

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Journal
Israelitisches Predigt-Magazin
Volume
2 (1875-1876)
Issue
11-12 (8.1876) August-September
Date
1876-08-01
Page
[Seite 31] (sequence 31)
Language
German
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333 1 vergiftete, י«" Bruder, י ein Brand!I Wahrheit lt, der Heudes Staats- ׳eiudes zugehörigen. itettten Urelne Heile den! Bolle zurück zu n sprachen nutzet aus et Pflicht- כי נבעת ln da die ׳ Einsicht, dünkt hri es ihnen Selbsttzas Berwandten und das zesammtsetz, für aregende nge Zura -r Laune Zeremia 1 Unter- Diener brachte das Buch uub las איבד. ישבה בדד Wie sitzt sie so etufaut! Darüber ist er leicht getröstet אמר להו ואנא מלכא : Bleib ich doch ihr König! Da kündet inan ihm weiter ״ גלתה יהודה מערביIns Elend getrieben wird das unglückliche Juda! Auch da übertönt er des Gewissens Stimnre mit dem Ruse: ואנא מלבא Jetzt bin ich König — nach mir komme, was da ’ will! Als er aber hörte ״ דרמ ציון אבלותöde sind Zions Wege, allgemein ist die Verwüstung, und weder Volk noch König bleibt darin — da fragt er bald ואנא מלכא? Wo bleibe ich, der König? Als ihm die Antwort wird ״ היו צריה לראשDie Feinde werden und bleiben des Landes Herrscher", als so persönliches Unheil ihm angedrohet wird, da erst wird ihm angst, da frägt er מדן אמרה nach dem Urheber dieser Schreckensbotschaft, ob sicher sie ttnb ob begründet! Als er aber hört ״ ,כי ה׳ הוגה על ר1ב פשעיהdenn Gott hat sie betrübt wegen der Größe ihrer Schuld", als er so inne ward, daß nichts Thatsächliches, sondern allein prophetis che Drohung des Jeremia Worte enthalten מיד קדר בל אזכרות שבה ושרפן באש da schwärzte er alle Erinnerungen und verbrannte sie im Feuer — er vernichtete die drohende Mahnung — und büutte sich dem Unheil entzogen! Der Selbstsucht Quelle ward nun ihre Strafe! Seines Amtes Pflichten zu warten hatte er verabsäumt, so ward auch lässig er in seiner eignen Hut! ״ ותפשי התורה לא ידעוניdie am Gesetz halten, erkennen mich nicht!" Unmöglich, m. Th., rufet ihr, unmöglich — das Gesetz beobachten und Gott nicht erkennen? Und doch und doch! Denn sehet und erkennet, wie der Prophet im Auge hat die Geschöpfe der Lüge, die voller Lug und Trug oder gedankenlos in den Banden der Form bleiben, obschon dem religiösen Geiste sie erstorben sind! Die Fröntmigkeit, welche in Sitten und Gebräuchen auch kein Titelchen über dem I. verletzt sehen will, ist nur dann achtungswerth, wenn dieses Streben entstammt der wahren Gottesfurcht, dem gottgewidmeten Seelenleben! Aber itt grauenhafter Wahrheit schildern die Weisen, die vor dem Falle des zweiten Tempels lebten, solch Gebühren religiöser Heuchelei, die nicht allein zum Lügner macht vor Gott und Menschen denjenigen, der die Formen der Religion als Aushängeschild, als Deckntantel seiner Bosheit will benutzen, sondern auch — leider durch solchen Mißbrauch erniedrigt und entwerthet selbst die erhebendsten Gebräuche! Sieben Arten dieser

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