Israelitisches Predigt-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt-Magazin
- Volume
- 2 (1875-1876)
- Issue
- 11-12 (8.1876) August-September
- Date
- 1876-08-01
- Page
- [Seite 29] (sequence 29)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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331 hinten bet unserer Weijärael inner: l seines Re!: l einen Eines Menschen: ' Schicksales. D finden in Propheten: <דגהניס ל ״Die Rorsetze halten, % und die ützem, Heil- Amen! Gräßlichkeit n, ist auch reichen chm ie Thränen tnb doch foi - so weich es durch-: n es aus-! der lange!! drach, seine: schten jener j!den, Iran ie einstiges In Wp!mia Sch!!׳ 'ere Ahnen z getroffen: Herz!« 1 MG m. A., ist dieses ״ חטאו בלבdiese Sünde des Herzens!" Denn kein Vergehen, kein Abweichen von dem Wege des Rechtes und der Pflicht ist denkbar, das nicht entstammte des Herzens Triebe! Doch ein anderes, demselben Kreise angehörendes Wort unserer Weisen lehret uns die Lösung finden: ״Alle ihre Freunde haben treulos an ihr gehandelt" (hier fügen sie folgende Dichtung hinzu): קרא הקבה למיכאל וגבריאל ואמר להם נשבע אגי בשמי הגדול שאתם תלכו והציתו אש בציון: מיד לקחו כל אחד ואחד לפיד אש והציתו אש ״ בציוןDer Ewige berief Michael und Gabriel vor sich und befahl ihnen, Zion in Brand zu stecken; da ergriffen sie Feuerfackeln und entzündeten den Brand in Zion!" Michael? Gabriel? So fraget Ihr, m. Th.! Das soll die Lösung bieten? Ist es nicht vielmehr ein neues Räthsel, dem ersten beigestellt? Nein, m. A., denn was anders ist Michael, was Gabriel, denn ״ מי באלWer ist wie Gott" — die Gottähnlichkeit — und ״ גבר אלGott, der Held" — die Gottesmacht, die im Menschen veredelnd wirken soll! Gottesähnlichkeit und Gottesnracht bezeichnen allein die Kraft und das Ziel des menschlichen Strebens! Das Ziel ist der Gottesgeist, die Kraft ist die seine! Der Gottesgeist aber ist lauter Harmonie, ist der durch keineu Mißton gestörte Gleichklang: יממו של הקבר. אמת der Namen ' Gottes ist אמת — sein Namen, sein Wesen ist Wahrheit, ganze volle Wahrheit! Sie mit ganzen! Herzen zu erstreben, ist des Menschen Ausgabe hieniedei^ Der Gedanke und das Wort — das Wort und die That — die Form und der Inhalt sollen sich entsprechen. Denn das legt Zeugniß ab dafür, daß Wahrheit wir erlanget haben! Heuchelei aber und Unwahrheit, bewußte oder unbewußte, ist die Halbheit, die sich begnügt mit dem äußern Scheine, der die Form genügt! Das ist der Blumenteppich in üppiger Schöne über einen Sunrpf hingebreitet! Wehe dem Fuße, den der liebliche Anblick verlockt, dahin zu schreiten. Daß häßliche Verderben tritt an die Stelle der gleißenden Schönheit und verschlingt Opfer auf Opfer — bis auch der Schein dahinschwindet und Moder nur und Verwesung uns ent^ gegenstarrt! ״Durch den Hauch des Allmächtigen wird da der Untergang bereitet, durch den Odem Gottes stürzen sie in Nacht und Tod!" (Hiok.) Die gewandelt in Nacht den Tag, in Unrecht das Recht, die Wahrheit zur Lüge, die haben gesündigt mit all ihrem Herzen, schuldvoll geworden war ihr ganzes Dichten und Trachten —הזו» י