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Israelitisches Predigt-Magazin · 1875-11-01 · 2 (11.1875) · p. Seite 51

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Journal
Israelitisches Predigt-Magazin
Volume
2 (1875-1876)
Issue
2 (11.1875)
Date
1875-11-01
Page
Seite 51 (sequence 19)
Language
German
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51 Was nur ick-׳ was das sinny um den Preis [ Migliche Mnnd \ lls sie auch die ' md bestand, da " ״vor aller Gattin war, so - 1 den Hohn und - ewilligt, ihr zu aber sah, daß - chtsinn und die יי verdunkele, da t den Ungezie-; rrin" war sie, j und mit Recht unbert Zähren ie zu zwanzig vürzigen Dust it und Frische ein wohlthaler mit diesen Feuerofen, für n ihrer Hütte on ihrer Herlebte, erhellte ihre Herzensist Sarah das türde und der egt und ewig -bild der Ein-׳ immer tieser j, weil Gott ):enden Dust שהדר־ו 1{lb der Rebecca." Auch Rebecca hatte die Tugenden ihres großen Vorbildes nachgeahnrt, sie that, wie Sarah that, und wurde dadurch die Trösterin ihres betrübten Mannes. Wie die Palme an einem festen Stamme sich aufwärts hebt und Schatten bietet unter ihrem laubigen Dache, so ward Rebecca mit ihrem milden Worte und ihrer frommen That eine Stütze ihres Gatten. Und wie segensreich ist das Wirken einer tröstenden Gattin. Des Mannes Leben fordert oft die starke Hand, den festen Muth, im Kampfe muß er um des Hauses Nahrung ringen, muß sehen, wie ein Anderer die Beute sich erjagt, die er schon sein geglaubt, wie ein Anderer reich geerntet, wo er noch kaunr den Acker hatte zum Bestellen, er muß erleben, wie er getäuscht wird und feste Stützen brechen, wie Fluthen den Boden überschwemmen, um den er sich gemüht, wie die Wetter die Schätze zerstören, die er sparsam gehäuft, wie der gefräßige Zahn des Nagers seine Früchte vernichtet, er muß hören, wie seine Ehre geschändet, seine Tugend verkannt, ferne Fehler übertrieben werden, o wie süß ist dann der Gattin Trost, wie gleicht er dann der Frucht, welche die Palme reist, dem fest aufstrebenden Wüchse, der sie auszeichnet. Rebecca war aber auch die gottesfürchtige Mutter. In den schweren Stunden ihres Leidens, da suchte sie den göttlichen Willen zu erfragen. Süß ist es, meine Theuren, Mutter genannt zu werden, stolz macht es, von Kindern geliebt zu sein, aber heilig ist es, dieses Glück durch den Aufblick zu Gott sich zu erwerben, die Zukunft an den göttlichen Willen anzulehnen. Rebecca war die fromm betende Mutter, die das Wort der Religion suchte ׳n?ותלך לדרוש או und an seinen: Klange sich erhob, die ihren Retter in dem Ewigen, ihren Schützer in dem Allgütigen suchte. Rebecca war aber auch die kämpfende und friedenbringende Mutter. Ihre Söhne zwei unvereinbare Gegensätze; der eine stomme Wege einschlagend, der andere Jrrbahnen betretend, der eine des Zeltes heilige Stille liebend, der andere ein Freund der wilden Jagd, der eine reich an Gedanken für die Zukunft, der andere leer von erhabenen Ideen, in den Tag hineinlebend, des geistigen Vorzugs sich entäußernd. Die Schwäche des Vaters erkannte nicht den eigentlichen Werth seiner Söhne, aber Rebecca's Auge sah schärfer, sie vertraute der stillen Kraft des Gemüthes und des Geistes mehr als wildem Muth und der körperlichen Macht, und sie mußte um den Segen für den Besseren kämpfen. Als aber darob des Hasses Flamme

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