Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 29 (1968)
- Issue
- 2267 (10.5.1968)
- Date
- 1968-05-10
- Page
- [Seite 5] (sequence 5)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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' Vito»«, 10 de May® de 1068 SEMANA ISRAELITA A fu. XXIX. — N“ 2167 — 5 an^ aiioi ge- “> Südv Sn der '^an Korea , in Chile , ^aben beie'p he ]n ß.. 0 den etlt der 10 frozi eml . 0«, Kreml .. ss;tmaú aitig ge&en Slanskv 'S in. “sammenstösse if. ¡icherheitsgriinden« lst in corpore 2„ 11 Zudett Präsiden, ls Juni die USA fe :e el>fend des Ghetendiieh die Ret- ,,v<® links“ lokt« einmal mehr die ms. les’ macht einen »ich über den Tair‘s verhandeln - entiseher Unruhen rer der NPD, besen zu sein, - rieg, für den der gemacht wird - scher Kommuniiew und Kosygin N ÍEMANN 'E Lag B'Omer :y - Rehov .isguten, Kirial Gat G nd Stärke mit unsem . SPIEGEL , SPIEGEL und SENEK 1ER) 12. Ijar 13. liar i CHIN f 14. liar I 15. Har 16. liar I 17.1)«'! 18. lía1 I 19. Har i 20. Ii31' > Ï 44 í 21. D* I 22. liar \ 23. Bar « 24. liar 25. Üar 26. Üar 27. Ii31 COTAI Ereignisse der Woche 4Fortsetzung der Ereignisse der Woche von Seite 4) stammend, hat von Kindheit an unter der Führung seines Vaters Abraham Adolf Fisch s.A. ein volles und lebendiges Judentum kennen gelernt, gehörte dann später hier zur Jugend des Ba>- Kochba, wo er neben seiner sportlichen Ertüchtigung eine zionistische Lehre erhalten hat, wenn man dies so ausdrücken darf. In spüte- J-er Zeit kam er dann in den Vorstand der Gemeinde Lamrot Hakol, wo er sich in erster Linie für die Jugendarbeit und die Arbeit lür der. KH interessiert hat. Für eine neue, sehr verantwortliche Arbeit wünschen wir ihm alle vollen Erfolg. Vom Teenion Die Asociación Argentina TECNION, die Organisation des Freundeskreises für das Technikum in Haifa, entfaltet eine rege Tätigkeit. Bekanntlich ist das Technikum in Haifa die älteste Hochschule Israels, die unter aktiver Mitwirkung des einstigen Hilfsvereins deutscher Juden unter der Leitung von Dr. Paul Nathan schon vor dem Ersten Weltkrieg gegründet worden war. Das Technikum in Haifa mit seinen wunderbaren Anlagen und schönen Gebäuden au? dem Karmel gelegen, ist die einzige technische Universität in Israel mit allen ihren verzweigten Wissensgebieten (Technologie, Ingenieurwissenschaften, Architektur usw.) geblieben, auf der heute mehr als 5.000 Studenten eine ausgezeichnete Ausbildung erhalten. In einem Schreiben, das der Präsident des Technikums, Prof. Sydney Goldstein, vom Verteidigungsminister Israels, Moshe Dajan erhalten hat, heisst es u.a : „Das Technikum hat in besonderer Weise zum Aufbau und zum Wohlstand Israels beigetragen. Alle Lebensgebiete unseres Landes tragen den Stempel des Technikums: Erziehung, Wissenschaft, Technik, Landwirtschaft, Industrie, öffentliche Dienste, der Bau unserer Städte usw. Aber trotz aL dieser Leistungen ist der Beitrag des Technikums zur Erhöhung unserer Sicherheit vielleicht der wichtigste Unsere Wissenschaftler für Erforschung und Entwicklung unserer Verteidigung, unsere besten Offiziere in der Luftwaffe, der Panzertruppen, der Marine, des Verkehrswesens, der Artille rie und des Ingenieurkorps sind fast ausnahmslos Graduierte des Technikums.“ Aus diesen wenigen Worten Dajans kann man dir Bedeutung ermessen, die Hem Technikum heute und für die Zukunft zukommt. _ Rosch Hakehilla Dr. Tobias Kamenszajn. Präsident der AMIA, der grossen Kehilla von Buenos Aires, und Präsident des Waad Hakehillot, der argentinischen Föderation aller Gemeinden des Landes, feierte in diesen Tagen seinen 50. Geburtstag. Als Kind nach Argentinien gekommen, hat Dr. Kamenszajn, erfolgreicher Advokat, immer in der jüdischen Arbeit eine aktive Rolle gespielt. Viele Jahre hindurch war er Se kretär der Mapai, wurde dann Präsident der AMIA und schliesslich bei dpn letz ten Wahlen wieder und ein 'weites Mal aufgestellt, um die Leitung dieser grössten jüdischen Gemeinde in der Galut zu übernehmen. Dr. Kamenszajn ist ein Mann von einer reichen allgemeinen Bildung und einem umfassenden hebräischen und jüdischen Wissen. Seine vielseitige zionistische und allgemeinjüdische Arbeit Hat die Anerkennung weitester Kreise gefunden. Zu seinen Ehren veranstalteten verschiedene Organisationen Banketts, unter ihnen die Hebraica, bei denen die Persönlichkeit und die Arbeit Dr. Kamenszajns gewürdigt und gefeiert wurde. — Die AMIA in Person H. Sw.: — Man kann es garnicht glauben, dass unser Freund David Spiegel schon achtzig Jahre alt wird. Vom ersten Tage unserer Bekanntschaft in Buenos Aires an fand ich in ihm einen Menschen, der sich nur sehr nebenbei um die Gründung und den Ausbau der eigenen Existenz kümmerte, der vielmehr immer und in erster Linie die Gemeinschaft sah, die sich hier in einem neuen Land verwurzeln musste. War es in den Anfängen der Bar Kochba, um den sich David Spiegel „kümmerte“ oder dann später die Nueva Comunidad Israelita, deren Sekretär er längere Zeit gewesen ist, immer stand Spiegel pflichtbewusst und bedingungslos im Dienste einer gemeindlichen oder zio nistischen Aufgabe, der er mit seinem ganzen Einsatz -und seinem wertvollen Ra* gerecht wurde. Spiegel gehört zu denjenigen unseres Kreises, die bald erkannten, dass es einen grösseren Kreis gibt dessen unlösbarer Bestandteil wir alle sind: das argentinische Judentum, an dessen Aufbau wir ebenso wie alle anderen, die Ashkenasim und Sefaradim, mitzuwirken haben. Spiegel fand in der AMIA, der grossen Kehilla von Buenos Aires, das Wirkungsfeld, das aus ihm selbst eine Institution machte: Spiegel ist für uns alle die AMIA in Person, der Mann, der sich, seine Aufgabe und seinen Lebensinhalt im Dienst für die Gesamtheit durch Arbeit in der AMIA erblickt. Unermüdlich fleissig ist er immer zur Stelle, ist er aber auch überall da, wenn jemand Hilfe und Trost, einen Rat oder eine Tat braucht. Für viele weitere Jahre aktiver Betätigung wünschen wir dem Freunde David Spiegel an der Seite seiner Gattin und im Kreise seiner Familie die Kraft und das Glück, ein erfülltes Leben nach seinen Vorstellungen und für unsere Gemeinschaft zu führen. Ehrenvolle Ernennung Der Präsident der Weltexekutive des Keren Hajessod in Jerusalem, Rabbiner Dr. Israel Goldstein, richtete das folgende Schreiben an den Präsidenten des Keren Hajessod und der Emergenz-Kampagne 1967 in Bue nos Aires, in dem er von der folgenden Resolution des Direktoriums des K. H. in Jerusalem Mitteilung macht- , „Nach Kenntnisnahme des Berichts, den Dr. Israel Goldstein, Präsident des Keren Hajessod, nach seinem kürzlichen Besuch in Argen ■ tinien im Zusammenhang mit Angelegenheiten der Dringlichkeitskampagne abstattete, möchten wir im Protokoll den folgenden Beschluss des Direktoriums festhalten, welcher unserem Comité der Magbit in Argentinien mitgeteilt wird. „Wir möchten unseier Anerkennung für die Resultate der Emergenz - Kampagne 1967 in Argentinien Ausdruck verleihen, die eine Antwort ohnegleichen auf die dringenden Bedürfnisse Israels seit der Krise der Monate Mai und Juni des vergangenen Jahres bildet. „Wir empfinden Hochschätzung für die bedeutsa me Rolle, welche unser Magbit-Comüé unter der Präsidentschaft von Dr. Hard: Swarsensky bei der Erreichung der Resultate gespielt hat. „Wir möchten Herrn Dr. Geschenkpakete für Gefangene Tel Aviv. — 4.300 Geschenkpakete mit Wollsachen und Zigaretten, im Wert von insgesamt 20.000 II, wurden vom Magen David Adom unter den ägyptischen Gefangenen in Israel verteil* Der Verteilung wohnten ägyptische gefangene Offiziere, ein Vertreter des Internationalen Roten Kreuzes und ein Vertreter des Magen David Adom bei. Die Beschenkung der Gefangenen erfolgte anlässlich des kürzlichen mohammedanischen Ramadan-Festes. Ausgrabungen Jerusalem. — Das Ober rabbinat gestattet keine archäologischen Ausgrabungen in der Nähe der Südmaue.” oes Tempels, weil die Archäologen in das „Allerheiligste“ gelangen könnten, dessen Betreten in bibli sehen Zeiten nur dem Oberpriester erlaubt war. Prof. Mazar, ein berühmter Archäologe und Exrektor der Hebräiischen Universität Je rusalem, hatte um die Bewilligung zu Ausgrabungen an diesem Ort ersucht. — NEUERSCHEINUNG — Das schoenste Geschenk: * OBERKANTOR WALTER BLUHM SINGT LEWANDOWSKI MIT GROSSEM CHOR UND ORGEL AUF RCA VICTOR Long Play 33 1/3 Schallplatte Spieldauer: 44 Minuten der 10 schönsten Melodien unserer Liturgie. Bestellungen ausschliesslich unter 76-6200 Die Platten werden frei ins Haus geliefert. Münzen zum 20. Unabhaengigkeitstag it ‘ w* - '* * ■>&? '< f; mm Gold- und Silbermrinzen, die das wieser von 33 mm und ein Gewicht von 25 dervereinigte Jerusalem darstellen, wer- Gramm. Ihre Herstellung wurde dem den im Monat Mai zur Erinnerung an Schweizerischen Bundesmünzamt in Bern den 20. Jahrestag der Staatsgründling von übertragen. der Israel-Bank ausgegeben werden. Der Eine Seite der Erinnerungsmünze Nominalwert der Goldmünze wird 100 II, wird den Nominalwert und eine Abbil- (28.50 Dollar) und der der Silbennünze düng der silbernen „Sela“-Barkochba- 10 IL oetragen. Die Münzen wird das is- Münze, die eine auf vier Säulen ruhende raelische Staatliche Münzamt in Umlauf Tempeifassade zeigt, aufweisen. — Die setzen. Rückseite trägt ein Panorama des wie- Insgesamt 50.000 Silbermünzen werden dervereinigten Jerusalm. — Die gewöhn- . in zwei Abarten geprägt werden, die bei liehen 'Silbermünzen werden mit 22.50 IL einem jeweiligen Gewicht von 26 Gramm (6. 50 Dollar) und die anderen, in Vollsilbeide 37 mm Durchmesser besitzen. Die ber aasgeführte Münzen, mit 42.50 IL Goldmünzen, von denen 10.000 Stück her- (12.50 Dollar) zum Verkauf gelangen. Die gestellt werden, haben einen Durchmes- Goldmünze wird 350 IL (100 Dollar) kosten. Swarsensky unsere aufrichtige Wertschätzung iür seine verständnisvolle Führerschaft, seine unermüdlichen Bemühungen und seine feste zionistische Haltung aussprechen, die ausserordentlich zum Erfolg dieser Ergebnisse beigetragen haben „In Anerkennung dessen ernennen wir Dr. Swarsensky zum Ehrenmitglied des Weltrates des Keren Hajessod, der neben dem jeweiligen Präsidenten der Einheitskampagne in Argentinien dieses Land in unserer Exekutive repräsentiert. „Wir vertrauen darauf, dass Dr. Swarsensky weiter seine ergebenen Dienste dem Keren Hajessod, dem Zionismus und Israel leisten wird, und wir wünschen ihm viele Jahre der körperlichen und geistigen Stärke, damit er der Sache dienen kann, welche den Inhalt seines Lebens darstellt.“ Dr. Goldstein schliesst sein Schreiben an Dr. Swarsensky mit folgenden Worten: „Lieber Freund und Kollege: ich betrachte es sowohl persönlich wie offiziell als ein Vergnügen und eine Ehre, Ihnen die Resolution unseres Direktoriums zur Kenntnis zu bringen und gleichzeitig meiner Wertschätzung und Freundschaft für Sie Ausdruck zu geben. Aufrichtig der Ihre gez. Dr. Israel Goldstein“ IRAIT ACTO DE AMIS IAA AffiEXmi-l» HABLARAN: PIONERA DEL ESTADO DE ISRAEL Y S. E. EL SEÑOR EMBAJADOR ANIVERSARIO DEL ESTADO DE Í5RAEL /.DOMINGO '12 DE MAYO Í iilfilSliSilIRS p¡ “LOSPARVARiM” «- * .\ ... * : y? ..mm i y/Ammmmif. Einleitend sprechen: Ing. N. RADZIGH0WSKI, Praesident der OSA j und Chawer BRENER für die Jugend — Künstlerisches Programm: -Chor und Conjunto “LAS VOCES BLANCOS”-—-J