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Jüdische Wochenschau · 1968-04-26 · 2265 (26.4.1968) · p. [Seite 3]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
29 (1968)
Issue
2265 (26.4.1968)
Date
1968-04-26
Page
[Seite 3] (sequence 3)
Language
German, Spanish
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Viernes, 26 de Abril de 1968 S K MANA ISRAELITA Aùo XXIX. — N* 2135 — 3 Zionismus ist Alija Vor einigen Wochen fand in Jerusalem eine Vorkonferenz für den Zionistenkongress statt, der im Juni airgehalten werden soll, nachdem er bereits zweimal vertagt werden musste. Diese Vorkonferenz an der sich führende Zionisten aus vielen Ländern beteiligten, hatte sich mit dem gerade nicht neuen Problem der heutigen Aufgaben der Zionistischen Organisation und der Pflichten ihrer Führung zu beschäftigen und musste dabei auf eine Diskussion zurückgreifen, die von Mitgliedern der Zionistischen Executive mit Mitgliedern der israelischen Regierung geführt worden ist. Im Mittelpunkt aller dieser Auseinandersetzungen steht die Notwendigkeit einer neuen breiten Alija, einer Einwanderung von nützlichen „Elementen“ nach Israel. Dass die Zionistische Organisation auch heute noch grosse Aufgaben zu erfüllen hat. mui$s gerade am 20. Jahrestage der Unabhängigkeit Israels betont werden. Man glaubte in weiten Teilen der jüdischen Diaspora dass mit der Errichtung des jüdischen Staates die zionistische Bewegung ihr Ziel erreicht habe und keine weiteren Funktionen im jüdischen Leben zu erfüllen brauche, dass also der Staat von JOEL LIESMAN FRANTZ die Aufgaben und Funktionen übernehmen könne und werde, die bis dahin der Zionistischen Organisation zufielen. Dass diese Auffassung unrichtig ist, dürfte heute nicht mehr diskutiert werden. Solange es eine jüdische Diatspora gibt, wird die ZO eine Lebensberecbtigung und darüber hinaus eine Lebensnotwendigkeit haben, ob dies dem einzelnen Juden in Israel oder in der Galut gefallen möge oder nicht. Die Zionistische Organisation ist die natürliche Briikke zwischen Israel und den Judenheiten in aller Welt. Sie ist die gegebene Vorkämpferin für die Einheit des jüdischen Volkes. Sie hat die erste und fundamentale Aufgabe, dafür zu sorgen, dass diese Einheit des jüdischen Volkes erhalten bleibt und somit verhindert wird, dass eine Auseinanderentwicklung Israels mit den Juden der Gola vor sich gehen könne. Schon diese Aufgabe verlangt die Anspannung grosser geistiger Kräfte und die Mobilisierung aller Kreise, um durch Orientierung, Erziehung und weitverzweigte Kulturarbeit die erforderlichen Voraussetzungen für eine Zusammenv.'irkung und harmonische A DESDE 290 DOLARES A DESDE 385 DOLARES \i ü en el S/S THEODOR HERZL Próxima salida de Buenos Aires mayo 24 con destino a: Funcha! - Nápoles - El Píreo - Hatfa y también Santos Rio de Janeiro Consulte a su Agente de Viajes sobre nuestros amplios planes de financiación ZIM Israel Navigation Co. Ltd. Maipú 866 Bs. As. - Te!. 392-7823 y 31-4096 ZIM Teppichhaus - M. Hochberg Unerreichte Auswahl an handgeknüpften Tep. pichen in erstklassigen Qualitäten für jedes gemütliche Heim. 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Manche meinen, es läge deswegen an der zionistischen Führung, weil derjenige, der nicht selbst zur Alija geht, diese auch nicht von anderen verlangen könne. Wenn der zionistische Führer selbst nicht nach Israel übersiedelt, sollten es wenigstens seine Kinder tun. Diese Art der Argumentation dürfte verfehlt sein Wenn der „zionistische Führer“ zur Alija gehen muss oder geht, wer wird die Führung übernehmen, denn für jeden seiner Nachfolger gilt doch dasselbe Prinzip. Dass aber Kinder die Alija des Vaters ersetzen können, ist ein abwegiger Gedanke, der nicht akzeptierbar ist, obwohl es viele „zionistische Führer“ gibt, deren Kinder tatsächlich nach Israel gegangen sind. Empfehlen Sie ihrem Freunde CARLTON- KLEIDUNG ■ CARLTON-Kleidung ist aussen und innen höchste Qualität. Beim Smoking, beim Strassenanzug, beim Sportsakko ■ Ihr guter Freund an kalten Tagen, der CARLTON-Mantel. MASSKLEIDUNG # FERTIGKLEIDUNG ■ Auch Junioren kaufen gerne bei Carlton Mcripü 982 — 31-7845 Mit der Uebersiedlung der Führung oder der Führer wird das Einwanderungsprohlem nicht gelöst, zumal es sich bei diesem Personenkreis vorwiegend um Menschen älterer Jahrgänge handeln dürfte. Alija aus Ländern, in denen für Juden kein Aoswanderungszwang besteht, setzt nicht nur eine idealistischzionistische Erziehung und ein persönliches Verantwortungsgefühl der Juden voraus sondern isf selbst dann ein Problem des EINwanderungslandes, wenn es sich um Israel oder gerade wenn es sich um Israel handelt. Denn jeder, der dort scheitert und etwa zurückwandert, ist eine „negative Empfehlung“. Das kann sich Israel weder in personeller noch in sachlicher Beziehung leisten. Deswegen ist es dringend empfehlenswert, dass die israelischen Behör den und die ZO jene Voraussetzungen für Neueinwanderer schaffen, die ihre Einordnung erleichtern und möglich machen. Aufgrund der Erfahrungen die von allen zuständigen Instanzen in Israel und LA SEMANA ISRAELITA StMANARiO INDEPEND ENTE Bs Aires - PUEYRREDON 2190, 1‘ izq - 83 2613 28. Nissau 5728 26. April 1968 in westlichen Ländern gemacht worden sind, dürfte es keinesfalls ausgeschlossen sein, begangene Fehler und vorgekommene Irrtümer zu berichtigen. Die Zionistische Organisation hat die Macht und die Möglichkeiten hierzu. Deswegen sollte sich der nächste Kongress weniger mit theoretischen Betrachtungen oder langatmigen Analysen beschiiftien, sondern dazu übergehen die Fragen, die im Alltag einer Lösung harren, ihrer praktischen Verwirklichung zuzuführen. Theorien stehen nicht zur Debatte. Dass Ben Gurion ind Golda Meir mit Recht darauf verwiesen, Zionismus ist Alija, wird nicht bestritten. Diese These und diese Forderung entsprechen der zionistischen Idee. Jetzt kommt es darauf an, aus dieser Erkenntnis, Feststellung und Ueberzeugung die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen und aus dem zionistischen Wollen und Willen die Alija werden zu las" sen, den Weg jedem Juden nach Israel zu bahnen undseine Einordnung in das pulsierende, dynamische, schöpferische Leben Israels zu ermöglichen. MOEBELHAUS WATERMANN Dm Hans der 3 Geschäfte mit der grössten Auswahl SARMIENT0 1147 111$. 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