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Jüdische Wochenschau · 1968-04-05 · 2262 (5.4.1968) · p. [Seite 1]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
29 (1968)
Issue
2262 (5.4.1968)
Date
1968-04-05
Page
[Seite 1] (sequence 1)
Language
German, Spanish
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PUEYRREDON 2190 — 1’ izq. fa JkMJxnaJsteJzlita T. E. 83 - 26 1!» Ano XXIX BUENOS AIRES, VIERNES 5 DE ABRIL DE 1968 N? 2*112 Die Rebellion der Jugend Jede Jugend ist rebellisch. Jede Jugend lehnt sich geigen die ältere Generation auf. Jugendlicher Sturm und jugendlicher Drang verlan gen nach Neuerungen. In ihrem Idealismus ist die Jugend irreal, voller Hoffnun gen und Illusionen, sie träumt und sie Schwärmt von einer anderen, einer besseren Zukunft, in der ihre Vorstellungen zu einer Wirklichkeit werden sollen. Das war doch immer so. In diesem Rahmen und in diesen Bahnen vollzieht sich das Wachsen der Geschlechter, bis dann allmählich die Ablösung der älteren durch die neue Generation erfolgt, der Schichtwechsel im Leben und in der Gestaltung der politischen, wirtschaftlichen und vor allem der gesellschaftlichen Verhältnis- Mit diesen und ähnlichen Ueberlegungen und Bemerkungen, die man häufig hört, sind Probleme, denen sich unsere Menschheit gegenübersieht, allerdings nicht zu lösen. Gewißs gehört Träumen und Schwärmen zur Jugend, gewiss hängt der Himmel voller Geigen, bevor die Härte des Daseinskampfes in ihrer ganzen Schwere und Ver- ' antwortung auf dem einzelnen Menschen lastet. Gewiss haben auch frühere Generationen der Jugend rebelliert und sich später beruhigt; auch zu anderen Zeiten hat sich die aufrührerische Juvon JEHUDA GOTTHEIMER gend mit der Umwelt abgefunden. Gewiss wurde das Verlangen der Jugendjahre zu einer angenehmen oder auch unbequemen Erinnerung des Alters. Diese Entwicklung von der Hitze jugendlicher Begeisterung zur Abkühlung im Greisenalter wird niemand bestreiten wollen. Trotzdem wäre es völlig um sich auf diese Weise einer Sicherheit hinzugeben, aie ihrerseits nun nichts anderes als ein leerer Wunschtraum ist. Das Aufbegehren der Jugend als einen äusserlichen Bruch mit gewissen Gewohnheiten und hergebrachten Vorstellungen zu betrachten, heisst nur die Fassade zu sehen und zu kriti¬ JOHNSON MUESSTE VERMITTELN New York. — Der Leitende Ausschuss des Amerikanisch-Jüdischen Kongresses hat vorgeschlagen dass Präsident Johnson Israels Premierminister Levi Eshkol und den König Hussein einladen soll, sich mit ihm an Bord des Admiralschiffes der 6. USA-Flotte im Mittelmeer zu treffen und unter seiner Vermittlung über den Frieden zu verhandeln. Der Präsident dieser jüdischen Organisation wies darauf hin, dass die USA das einzige Land seien, das enge Beziehungen mit Israel und Trantsjordanien unterhalten hat und dass Johnson wohl mit König Hussein als auch mit Ministerpräsident Eshkol befreundet ist. Als Präzedenzfall führte er die Initiative Theo dore Rooseveltß an, der im Jahre 1905-Russland und Japan an einem runden Tisch in Portsmouth zusam menführte, wo der russisch-japanische Krieg beendet werden konnte. (ITA) verfehlt, dem Aufbegehren früherer und besonders der heutigen Jugend keine Bedeutung beizumessen, diesen Anstrengungen zur „Weltverbesserung“ den Beigeschmack kindlicher Vorstellungen oder jugendlicher Besserwisserei zu verleihen, Folgen der Radikalisierung von HORST WINCKLER Die Verwilderung und Radikalisierung des politischen Lebens in Deutschland spiegelt sich in vielen Aktionen des öffentlichen Lebens wider. Gerichtliche Schritte, Klagen und Einstweilige Verfügungen mit politischem Hintergrund sind an der Tagesordnung. Da ist ein CSU- Abgeordneter Dr. Walter Becher, Sprecher der sudetendeutschen Landsmannschaft, der eine Einstweilige Ver fügung gegen den Sender Freies Berlin losgelassen hat, weil dort behauptet wurde, er sei Mitglied der NSDAP gewesen, was er zu Unrecht bestreiten würde. Ohne behaupten zu können, dass diese Frage uns interessiert, müssen wir doch bemerken, dass es uns sehr wundern würde, dass ausgerechnet der Sprecher dieser Landsmannschaft kein Nazi gewesen sein will, jener Sudetendeutschen, die sich schon Jahre vor Hitler durch ihren rüden Antisemitismus, Nazismus und Verrat am tschechisch-slowakischen Staat ausgezeichnet haben. Im übrigen sind die Zeiten doch längst verstrichen, in welchen es ein Hinderungsgrund für politische Tätigkeit, und selbst an führender Stelle, gewesen ist, dasts „man“ zur NSDAP gehörte... Sudetendeutsche haben etwas mit dem Osten, mit dem „deutschen Osten“ zu tun. Da erfährt man gerade, dass die „Aktion Oder-Neißse e. V.“ wegen Meinungsver schiedenheiten, sicherlich persönlicher Art, aufgelöst worden ist, und dafür eine neue „Aktion deutscher Osten“ gegründet wurde. Unschwer ist die Aufgabe zu erkennen. Für die Rückgewinnung der verlorenen Gebiete zu wer ben, ist das Ziel eineß Vereins, der allerdings heute nicht mehr mit den in Ostgebieten ansässigen „Volksdeutschen“ — wie den Sudetendeutschen — rechnen kann, die überall als offene oder versteckte Fünfte Kolonne wirkten und bei den antijüdischen Aktionen der Nazis a!u Angeber, Denunzianten, Mörder, Totschläger und Plünderer auftraten... Ob man' in diesen Vorkommnissen eine Verstärkung der Tätigkeit rechtradikaler Kreise erblicken will, hängt von der Einstellung des einzelnen Beobachters ab. An den Tatsachen als solchen kann niemand Vorbeigehen: die Soldatenzeitung wird immer rüder in ihrem Ton, her ausfordernder in ihren Behauptungen und hemmungsloser in der Beleidigung ihrer Gegner; die Stimmung für einen rechtsradikalen Kurs wächst, was die steigende Mitglieder- und Wählerzahl der NPD beweist; die Zwischenfälle im politischen und allgemeinen öffentlichen Leben nehmen zu. Schliesslich ist der Versuch, alle negativen Erscheinungen einfach mit der Begründung abzutun, dahinter stehen die Kommunisten, auch ein Barometer für die Anfälligkeit und Gefährdung durch den Nazifaschismus. sieren, ohne sich die Mühe zu geben, die wirkliche Situation zu analysieren. Weder sind die langen Haare der Jungen noch sind die kurzen Röcke der Mädchen, die übrigens nicht von den Jugendlichen, sondern von den Modefabrikanten der Alten geschaffen worden sind, das Wesentliche an unserer Jugend heute. Die Rebellion der Jugend ist keine Propaganda für eine neue Mode oder einen anderen Haarschnitt. Im übrigen hat auch die klaßsische deutsche und mit ihr die jüdische Jugendbewegung ihre Unzufriedenheit mit der bestehenden Gesellschaftsordnung auch äusserlich zum Ausdruck bringen wollen, zwar nich* durch lange Haare, aber durch andere Kleidung,durch die kurzen Hosen der schon erwachsenen Männer, durch das Hemd mit dem Schillerkragen, durch die antimodi-- sehe, einfache Tracht der Mädchen und Frauen, und manche anderen Aeußserlichkeiten, auch durch mangelnde Körperpflege und Vernachlässigung, womit sich die Jugend vor und nach dem Ersten Weltkrieg mit der heutigen wieder berührt. Wo Jugend aufsteht, sich organisiert und andere Wege einzuschlagen gewillt ist, hat der Zeitbecöachter in erster Linie die brüchigen Stellen im politischen, nationalen, wirtschaftlicher und sozialen, aber auch im internationalen Leben auf der gleichen Ebene zu prüfen. Der Historiker wird uns belehren, dass derartig' „Jugendbewegungen“ erns* genommen werden sollten, denn sie haben zu verschiedenen Zeiten einen erheblichen Einfluss auf den Gang der Geschichte der europäi sehen — und wahrscheinlich aller — Völker genommen. Die studentische Freiheitsbewegung der Achtundvierziger des vergangenen Jahrhunderts ist vielleicht in ih ren politischen Nahzielen als gescheitert zu betrachten, in ihren Endzielen aber hat sie gesiegt. Unsere aufgewühlte Gegenwart wird in den letzten Jahren (oder vielleicht erst Monaten) von heftigen, lauten und ernsten Studenten- Unruhen erschüttert. Daß« wir hierbei nicht dem plötzlichen Ausbruch eines Vulkans gegenü'berstehen, ist eindeutig. Die Auflehnung der Jugend durch den Versuch einer Auflockerung der äusseren Formen und einer Annäherung menschlicher Beziehungen durch eine geringere Distanzierung zwischen Jungen und Mädchen ging als eine gesellschaftliche Erscheinung den jetzigen Unruhen voraus, die man mit keinem leeren, abgenutzten und oft so bequemen Schlagwort charakterisieren kann, um sie als bedeutungslos abzutun. Der Ausgangspunkt jeder Rebellion, insbesondere einer Rebellion der Jugend, ißt eine Unzufriedenheit oder Diskonformität mit den au genblicklichen Zuständen. Wir, die ältere Generation, sind gewiss nicht mit den heutigen Verhältnissen einverstanden. Verlangen wovon der Jugend, dass sie sich mit dem abfinden soll. Wau sie angetroffen hat9 Wie sieht denn die Welt aus. in der wir leben und in die unsere Jugend hineingeboren wurde? Können wir wirklich erwarten, dass die Jugend mit dieser zerrissenen, von Macht- und Interessenkämpfen zerklüfteten Welt einverstanden ist? Können wir erwarten, dasß sie uns hierzu beglückwünschen? Wenn man einer Jugend das Recht zur Rebellion zugesteht, noch niemals hat sich eine Jugend mit einer solchen Berechtigung gegen das Bestehende empört wie heute. Dass die Jugend ihrer Unzufriedenheit in einer Form Luft macht, die mit den Prinzipien einer normalen staatlichen Organisation schwer in Einklang zu bringen ist, dürfte bedauerlich sein, entspricht aber den üblichen Kampfformen unserer Zeit. Im übrigen waren es niemals und nirgends die Studenten oder Jugendlichen, die zuerst geschossen haben... Dass sie auf Gewaltmassnahmen in gleicher Weise reagieren, war ein sicherlich verständlicher Fehler. Im übrigen sind die „gewaltlosen Gewaltmassnahmen“ im Stile Ghandis an der Tagesordnung, die mindestens in der gleichen Weise schwere Probleme für die staatlich eingesetzten Ordnungshüter schaffen. Jugend ist ein Sammelbegriff, unter dem man die Summe mehrerer, vieler oder aller Jugendlichen zusammenfasst. Diese Jugendlichen sind das Produkt ihrer Erziehung, die von ihren Eltern, der Schule, der Umwelt und an sich selbst geleistet wird. Es ist schwer und meist ein Unrecht, einen dieser Faktoren für das Misslingen der Erziehung verantwortlich zu machen Aber Erziehen heißst nicht nur Richtlinien geben. Wissen vermitteln und zwischen Gut und Böse zu unterscheiden lehren. Erziehen heisst Vorleben, Vorbild sein, Beispiel geben. Da es nicht möglich ist, das Leben der Eltern aller Jugendlichen individuell zu analysieren,, Der Fall Franz Novak von BRUNO K. OESTERREICHER Der Oberste Gerichtshof hat das Urteil gegen Franz Novak vom November 1966, das auf Freispruch lautete, mit der Begründung aufgehoben, dass die Geschworenen dieses Prozesses über die Frage des Befehlsnotstands durch den Vorsitzenden mangelhaft belehrt worden seien. Franz Novak, einer der nächsten und eifrigsten Komplizen Adolf Eichmanns, der in seiner Eigenschaft ah „Fahrdienstleiter der Todestransporte“ für die Verßehikkung von hunderttausenden Juden aus Ungarn in die Gaskammen Polens verantwortlich war, tauchte nach Kriegsende unter falschem Namen unter, meldete sich dann, als er vor einer Verfolgung sicher zu sein glaubte, ordnungßgemäss bei der Polizei, betätigte sich als Setzer in einer Wiener Druckerei, wurde aber schliesslich erkannt und im Dezember 1962 verhafte. Im Herbst 1964 wurde ihm zum ersten Mal der Prozess gemacht und obwohl Novak damals seine Hände in Urßchuld zu waschen versuchte, wurde er auf Grund von Beweisen und Zeugenaussagen seiner Verbrechen überführt. Im Laufe des Prozesses fügte der Staatsanwalt der Anklage, die auf Mitschuld am Mord lautete, als Alternative einen weiteren Punkt hinzu, der auf einen alten hauptsächlich auf Bahnvergehen bezugnehmenden Gesetzesparagraphen gestützt, dem Angeklagten „Verletzung pflichtmässiger Vorsorgen,, wodurch Menschenleben gefährdet wurden“ vorwarf. Auf Grund dieses Anklagepunktes wurde Novak von den Geschworenen zu sieben Jahren schweren Kerkers verurteilt. Sowohl Staatsanwalt alß auch Verteidiger legten gegen dieses Urteil Nichtigkeitsbeschwerde und Berufung ein. Im Dezember 1965 annullierte der Oberste Gerichtshof dieses Urteil mit der Begründung, dass das Gericht, obwohl es zur Ueberzeugung gelangte, daßs „Novak in vollster Uebereinstimmung mit Eichmann handelte und über die Endlösung der Judenfrage völlig informiert war“, den Angeklagten lediglich wegen „Gefährdung von Menschenleben“ verurteilt hatte und verfügte eine Neuaustragung des Prozesses. Im Herbst 1966 stand Novak erneut vor den Richtern. Diesmal entßchieden die acht Geschworenen, dass der Angeklagte unschuldige Menschen in die Gaskammern geschickt habe, obwohl er wusste, welches Los ihnen dabei bevorstehe. Aus diesem Grunde wurde Novak der Teilnahme am Masßenmord schuldig gesprochen, allerdings kamen die Geschworenen mit vier zu vier Stimmen zu dem Ergebnis, es habe „Befehlsnotßtand“ Vorgelegen, worauf der Gerichtshof einen Freispruch fällte. Trotz Protestes des Staatsanwalfß, der sofort gegen dieses Urteil Nichtigkeitsbeschwerde geltend machte, wurde Novak sofort auf freien Fuss gesetzt. Auf Grund der letzten Entscheidung de; Obersten Gerichtshofes wird nun der Prozess gegen Franz Novak zum dritten Mal durchgeführt werden. Sehr viel Vertrauen hat die Welt schon nicht mehr zur österreichischen Justiz, die durch eine Reihe provozierender Fehlentscheidungen zeigte, dass sie ihre alte NS-Tradition fortzußetzen gedenke. In diesem Zusammenhang sei an die scharfe Kritik erinnert, die kein Geringerer als der Wiener Kardinal Dr. König an der Haltung der österreichischen Behörden geäussert hat. rr.ußs man sich mit ihrer Gesamtheit beschäftigen, mh der Gesellschaft, die von den einzelnen Menschen gebildet wird. Die Unfähigkeit der Erwachsenen, der heute für die Geschicke der Nationen Verantwortlichen, die Lebensbedingungen der Völker und der Menschen zu normalisieren, einen tragbaren Frieden zu garantieren und dem zivilisatorischen Fortschritt zu dienen, ißt unbestreitbar Diese Zustände gehen eindeutig zu Lasten der älteren Generation, die — wenn nicht die Schuld — so doch die Verantwortung am Hitlerismus und seiner Barbarei trägt, nicht nur in Deutschland. Was können diese Eltern ihren Kindern antworten, die sich dagegen auflehnen, mit diese’- schwarzen Hypothek belastet zu weredn. Und was haben sie getan, um den versprochenen Frieden in der Welt zu errichten oder die Forderungen der Alliier ten zu verwirklichen, die Roosevelt in seinem „Niewieder-Krieg“, „Nie-wieder- Angst“, „Nie-wieder - Hunger“-Programm proklamiert hat? Ueberall herrscht Angst, überall herrscht Hunger, überall werden Kriege geführt, laute und solche, die den Blicken der Oeffentlichkeit entzogen sind. Deßwegen herrscht überall aueb Unzufriedenheit, auch in den satten Ländern — oder gerade in diesen. Recht und Gerechtigkeit Freiheit und Frieden sind zu inhaltlosen Parolen geworden, die nach den Machtbedürfnissen der „Grossen* reguliert werden. Die Disharmonie zwischen Proklamationen und Tatsachen fc zu gross, um nicht gehört zu werden. Die Diskrepanz (Schluss auf Seite 2) Ansinnen an die Juden Polens New York, — In einer auf der ersten Seite der „New York Times“ erschienenen Meldung berichtet ein Korrespondent aus Wanschau, dass die staatli „ kontrollierte polnische Presse die Juden in Polen aufgefordort hat, öffentlich Stellung zu beziehen und den „von Amerikanern, Westdeutschen und Zionisten ge gen Polen angezettelten Verleumdungsfeldzug“ zu verurteilen. Der Korrespondent Jonathan Randal schreibt, das; einige polnische Zeitungen die Juden beschuldigten mit der Gestapo kollaboriert zu haben. In einem de*- schärfsten antizionistischen Artikel fragte die ,,Trybuna Mazowiecka“: .Warum haben die”Vertreter der verschiedenen jüdischen Organisationen und Verbände und verschiedene in Staat und der Partei Bedienstete sich nicht öffentlich von denjenigen distanziert die unser Volk verleumden?“ Die Zeitung fügte hinzu daßs „in tausenden Versammlungen und auf Partei Sitzungen die trage aufgeworfen wird, wielange wir noch warten sollen, bis derartige Erklärungen erfolgen.“; ITA)

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