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Jüdische Wochenschau · 1967-10-20 · 2240 (20.10.1967) · p. [Seite 5]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
28 (1967)
Issue
2240 (20.10.1967)
Date
1967-10-20
Page
[Seite 5] (sequence 5)
Language
German, Spanish
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Viernes, 20 de Octubre de 1967 SEMANA ISRAELITA Año XXVIII. — N? 224(1 — 5 '22« $5 «3r!*,?luss >1 die H'hats¿ Julio E. ¿ •ommandankHreS’"el- K,10nen i¡e, Whrena then 12 400 IL. Die (,,er südafrilanthropen, ^stamenhauen, hat 'fonds für Hilfen für und Bel,in- 'sraelischen Palparles ■gebiete haum Ercht gejen ler narüililee Landes Ufa ä usse. die Zerstö- 000 be.son- »enbännen in Sichcliwe. Unser Volk im Jahre 5727 au Krieger 20 Uhr uen lahr auf die. Organist unseien und Fran Natürlicherweise überstrahlt der Sieg über die arabischen Staaten, deren Heere ausgezogen waren, Israel zu vernichten, alle sonstigen Ereignisse im jüdischen Volk, Die tiefste Erschütterung, die die jüdischen Ge meinschaften, wo auch immer sie sich befinden, erleben konnten, war die Furcht vor dem konzentrischen Ue berfall auf Israel, und der Sieg löste in den Herzen aller die höchsten Wogen der Begeisterung aus. In Israel selbst traten alksonstigen Ereignisse und Erlebnisse hinter dieser historischen Woche weit zurück. Alles verblasst an Bedeu tung gegenüber der bestandenen Gefahr. Trotzdem sei jetzt zur Jahreswende in ei Bern kurzen Ueberblick an einige Geschehnisse erinnert. Innerpolitisch vollzog sich in diesem Jahre ein ernster Versuch der Parteien, Konflikte, die eich zum Teil seit Jahrzehnten hingezogen hatten, unter lieber Windung auch persönlicher Feindseligkeiten zu begraben und in einer allgeme;- nen Aussöhnung eine Art Hausfrieden im Volke zu schaffen. Diese Absicht, die zu Beginn des abgelaufene t Jahres auch nicht im entvon MEIR FAERBER (AJA P0KUt*| CAJA POPULAR DEBELGRAN0 COOPERATIVA DE CREDITO LTD A. DESDE 1932 MERECE SU CONFIANZA CASA CENTRAL: AMENABAR 2968 AGENCIA N° 1: CABILDO 3102 esq. IBERA AGENCIA N° 2; CORRIENTES 2294 ■ P. P esq. PASTEUR Horario' de 12 a 16 Hs. Inscripción en trámite en el Registro ó* Entidades Financieras! no bancartas ¿«I Banco Central CAPITAL REALIZADO ACTUAL $ 230.0Q0.000.-j fernteslen merkbar war, gipfelte in den Verhandlungen zur Vereinigung der Arbeiterparteien Mapai, Rafi und Achduth Awoda einer seitß und in der Erweiterung der Regierungskoalition um Gachal und Rafi anderer seits. Eine Spannung innerhalb der CheruthBewegung führte zwar zur Abspaltung der Gruppe „Freies Zentrum“, aber inzwischen haben sich die Gemüter auch hier etwas beruhigt. Die Anfang des Jahres fühlbare Verschärfung der innerpoliti sehen Konflikte verwandelte sich in eine Atmosphäre der Duldsamkeit und der Geneigtheit zu gegenseitigem Verstehen, wenn Ben Gurion auch auf seine Vorwürfe gegen Eshkol immer noch nicht verzichten will. Vor einem Jahr wurde Ben Gurions 80. Geburtstag in Israel (in Sde Boker ver sammelten sich aus diesem Anlass etwa 10.000 Personen) und unter der Judenheit der Diaspora gefeiert und der Exministerpräsident stand im Zentrum des In teresses und der Ehrungen. Seither ist es um ihn ruhiger geworden. Die Einwanderung ha‘ auch in diesem Jahre enttäuscht. Auch die Freiwilligenbewegung, die au,3 der Welle der Sorge und der Be geisterung zur Zeit des Sechstage-Krieges entstand und die einige tausend Jugendliche ins Land brachte, verstand man in Israel noch nicht, durch Einordnung der Freiwilligen in eine Einwanderung umzuformen. Da“ wichtigste Problem, das das Verhältnis zwischen Staat und Volk charakterisiert, die Frage der neuen, grossen Einwanderungswelle, die Israels Lebensfrage ist, 'blieb bisher ungelöst. Die Auswanderung betrug in den letzten Jahren durchschnittlich etwa 7.000 und würde nicht ins Gewicht fallen, wenn die Einwanderung und die natürliche Vermehrung der jüdiechen Bevölkerung grösser wären. Jetzt, da sich im Zuge der Vergrösserung des Staatsgebietes die arabische Minderheit so vermehrt hat, ist die Einwanderung für Israel der unabdingbare Imperativ ge worden. ALFRED0 STERN MALERARBEITEN FACHMAENNISCHE AUSFUEHRUNG - AUF WUNSCH ZAHLUNGSERLEICHTERUNGEN VIDAL 1575 — FAST ECKE PINO Tel.: 76-9088 Teppichhaus - M. Hochberg Unerreichte Auswahl an handgeknüpften Tep. pichen in erstklassigen Qualitäten für jedes gemütliche Heim. ■EIGENE FABRIKATION UNVERBINDLICHE VORFUEHRUNG AUF WUNSCH ZAHLUNGSERLEICHTERUNGEN Maschinenteppiche in allen Farben und Grössen Auslegen von Appartements mit rein wollenem Velour VERKAUF AN PRIVATE NUR SAMSTAG UND SONN¬ TAG VON 9—19 UHR IM AUSSTELLUNGSRAUM CALLE AND0NAEGUI2083 TEL.: 52-2993 4 Quader von Station Urquiza Die Zionistische Organisation, die aufgrund der Kongress-Beschlüsse reorganisiert wird, war nicht imstande, ihre Aufgabe zu erfüllen. Zu dieser Reorganisierung tagte vom 30. 12 66 bis 4. 1. 67 in Jerusalem der Sonderausßchuss, um de" 'ZO eine andere organisatorische Struktur zu geben und auch den Kongress für die Teilnahme derjenigen Juden zu öffnen, die sich keiner der Parteien anschliessen wollen. Das Ergebnis all diese" Beratungen und Verhandlungen war kaum nennenswert. Ale sich die Persönlichkeiten der Bewegung arr 24. September zur Feier des 70. Jahrestages des Ersten Zionistenkongresses im Bas ler Stadtkasino trafen, war allen klar, dass die Bewegung heute ihre Aufgaben nicht erfüllt. E,s wäre besser, zum reinen, unveränderten Zionismus zurückzukehren, der von den Zionisten persönliche Verwirklichung, nämlich Alija, verlangt. Das Budget der Sochnuth belief sich im Jahre 1966/61 auf 372,6 Millionen IL, das sind 8 Prozent des Staatsbudgets (4.633 Millionen IL', wenn wir das infolge des Krieges hinzugefügte Ergän zungsbudget nicht mit einrechnen. Auch der Jüdische Weltkongress hat ebenso wie die ZO seine Aufgabe nicht erfüllt und hat sich in diesen: Jahre kaum bemerkbar gemacht. Seine Konferenzen waren nicht schwungvoll genug, um die Probleme der Zeit zu uösen. Zugegebenermasc-en ist es schwierig, Einwanderung in einen Staat zu organisieren in dem Konjunkturdrosselung. also eine Art von der Regierung her gelenkter Krise, und damit auch Arbeitslosigkeit herrscht. Es gab hier aber doch auch Anzeichen einer schrittweisen Sanierung der Wirtschaft. Der Warenexport überstieg im Jahre 1966 zum ersten Male eine halbe Milliarde Dollar. Ein Fünfjahrespla ■ zur -Entwicklung des Ver kehrswesens unter Aufwand von zwei Milliarden IL begann anzulaufen. Für die Entwicklung der Maschinenindustrie darf als symp tomatisch gewertet werden, dass ,Bedek“ unter Investition von 24 Millionen IL die ersten israelischen Flugzeuge, „Arava“, für 20 Passa gier* oder 2 t Lasttransport herstellt, die in einem Jahre flugbereit sein sollen. Auch eine Fabrik für Flugzeugmotoren wird errichtet. Der Flughafen Lod soll binnen acht Jahren für 90 Millionen IL ausgebaut werden, damit er 1975 die erwarteten 1,7 Millionen Passagiere abferti gen könne. Momentan bewegt sich die Zahl der Passagiere in Lod um 600.00t! pro Jahr. M0EBELHAUS WATERMANN Das Haus der 3 Geschäfte mit der grössten Auswahl SARMIENT0 1147 T e 35 - 7033 CABILD0 2614 PAMPA 4979 fast Ecke «riuiiviratc Zahlungserle'chtevt.ngen Eigene Werkstätten Zuvorkommende fachmännische Bedienung lm Hafen Aschdod, wo vo ligen Herbst, am 21. 11. 66 das erste Schiff ankerte, gibt es zwar immer wieder Arbeitskonflikte, aber der Betrieb geht bereits mehr oder minder klaglos vor sich, und der Hafen erfüllt seine Aufgabe. Die Erschütterungen im Bankwesen, die in der Krise der Feuchtwangerbank kulminierten, sind dank ent schiedenen Eingreifens de“ Staatsbank überwunden. In den Verhandlungen mit der EWG wurden Fortschritte erzielt, aber immer noch ist das Verhältnis zwischen Is rael und dem Gemeinsamen Europa - Markt pro-blema tisch. Das Handelsabkommen mit Rumänien hat sich bewährt und zur Herstellung eines erfreulichen Verständnisses zwischen Bukarest und Jerusalem beigetragen das auch auf internationalem politischem Forum seine Früchte trägt. Die rumänische Delegation ist die einzige Vertretung eines kommunistischen Staates, die in der UN und auf Tagungen die legitimen Interessen Is raels berücksichtigt und offen für sie eintritt. Auf dem Gebiet internationaler Beziehungen trug die Physikerkonferenz zur Hebung des Israel-Prestiges bei, die im Weizmann-Institut in Rechowoth unter Teil- LA SEMANA ISRAELITA StMANARlO INDEPEND ENTE Bs A!res - PUEYRREDON 219C, i* izq - 83-2618 16. Tischri 5728 20. Oktober 1967 nähme von 200 in- und am ländischen Wissenschaftlern stattfand. Dass Sch. J. Agnon (neben Kelly Sachs) den Nobelpreis bekam, richtete das Intere-, se der Welt auf die hebräische Literatur. Dies war eine Anerkennung für Israel und das jüdische Volk, abev es kann uns nicht darüber hinwegtäuschen, dass die neue hebräische Literatur bisher relativ nur wenig Werke von bleibendem Wert und von weltweiter Bedeutung geschaffen hat. Erwähnt sei hier noch, das» Jehuda Burla und Awigdor Hameiri in diesem Jahr an lässlich ihres 80. Geburtstages gefeiert wurden. Israel bleibt auch in diesem Jahr hinter dem schöoferischen geistigen Potential zurück, das mit Fug und Recht nach der Renaissance des Volkes vom Judenstaat erwartet und verlangt werden dürfte und das der hi storischpn Bedeutung des Staatsvolkes innerhalb de1' jüdischen Welt entspräche. Anregend wirkten die Besuche von Jean Paul Sartre und Günther Graos, aber da-: Jerusalemer Geistesleben hatte ihnen zu wenig zu zeigen, wenn sie sich auch beeindruckt erklärten. In der Golah blieb vor allem das Problem der Judenheit der Sowjetunion ungelöst, ja es scheint sich nach dem Sechstage-Krieg noch verschärft zu haben. Die 2 7 Millionen Juden der Sowjetländer sind von der ihnen aufoktroyierten Assimilation schwerstens bedroht. Auch in den USA wird den Assimilations-Tendenzen tu wenig Widerstand entgegengesetzt. Der Bnej Brith Orden mit seinen Hiilei Häusern in den Universitäts Städten leistet viel, aber immer noch viel zu wenig, tu Frankreich, das nach Zuwanderung von etwa 200.000 Juden aus Nordafrika bereits eine jüdische Bevölkerung von einer halben Million hat, überwiegen die Assimilations-Tendenzen und das jüdische Leben ist'weitaus nicht intensiv genug. In England hat sich die innerjüdische Auseinandersetzung nach der Amtsübernahme des Oberrabbiners Dr. Imanuel Jakobowits, des Nachfolgers des pensionierten Oberrabbiners Dr. Israel Brodie, beruhigt. Das vergangene Jahr war im allgemeinen ein gutes, besonders dank des Sieges der israelischen Armee über die feindliche Uebermacht. Fiambres Fin os “FRIG UINCIA ’ MARCA QUE DISTINGUE LA CALIDAD FRIGUINCIA Estudio Jurídico internacional Dr. Hardi Swarsensky ASUNTOS EUROPEOS EXCLUSIVAMENTE ALLE ENTSCHAEDIGUNGSFRAGEN RUERO STUNDEN: von 15 — 19 Uhr NUR Dienstag und Mittwoch ('Ich bitte nicht vor 14 Uhr zu erscheinen) oder nach Vereinbarung T. E.: 83 - 2613 Dr. Günter Frey ASUNTOS ARGENTINOS Y SUDAMERICANOS Erbschaffssachen - Verfraege - Verwaltungen Miefs-, Zivil- und Handelssachen T. E.: 80 - 6930 PUEYRREDON 2190 esq. Av. LAS HER AS «

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