Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 28 (1967)
- Issue
- 2238 (4.10.1967)
- Date
- 1967-10-04
- Page
- [Seite 21] (sequence 21)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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lliéveoleff, 4 «le Octobre 4e 1967 JÜDISCHE W6CBSMSCH AU A fio XXVHI, — N* 2238 — 21 Rückkehr von Flüchtlingen Vereinte Nationen. — Israel besehwerte ei oh beim UN- Generalsehretä.r U Thant. dass „die Regierung von Transjordanien die zur Riiek kehr entschlossenen Araber wie auch die arabischen Bewohner des unter israelischer Kontrolle stehenden Gebietes zu Gewalt, Widerstand und direktem Ungehorsam aufwiegelt“, während die israelische Regie rung bemüht ist die Auswirkungen des Krieges zu lindern, normale und friedliche Zustände wiederherzustellen und den arabischen Flüchtlingen die Rückkehr au ermöglichen. Die israelische Beechwerde ist in dem Schreiben enthalten, mit dem Israel das Ersuchen U Thants, den letzten Termin vom 31. August für die Rückkehr Jer arabischen Flüchtlinge vom Jordanwestufer zu verlängern beantwor ete. Israel klagt auch Transjordanien an, „einen Druck aui die in diesem Territorium verbliebenen Araber auezuünen und den Versuch zu machen, Einfluss auf diese Leute zu gewinnen.“ In dem Schreiben an den Generalsekretär heisst es, dass „dieses Verhalten Transjordanien« der israelischen Regierung ernste Sorgen bereitet, da es sich hier um einen Versuch handelt menschliches leiden Zu feindlichen politischen Zwek- 1 ken auszubeuten“ Im weiteren erklärt sich Israel bereit, „denjenigen früheren Bewohnern des WeMufers. welche die ihnen vor diesem Stichtag erteilte Erlaubnis zur Rückkehr nicht ausnutzen konnten, bis zu einem festen Zeitpunkt zurückzukehren erlauben wird und in diesem Sinne gehaltene Bestimmungen ausgearbc’tet werden“. Desgleichen werden die israelischen Behörden „Eingaben von ehemaligen Bewohnern des Weetufers, die sich wieder mit ihren Familien zu vereinigen wünschen, von Fall zu Fall günstig beurteilen.“ NEUE ABMACHUNG Jerusalem. — Die Wiederansiedlung weherer transjordanischer Flüchtlinge am Westufer des Jordan, deren Beginn für das letzte Wochenende geplant war, wurde um einige Tage verschoben. Die tranejordanischen Behörden und das Rote Kreuz informierten Israel, dass sie noch nicht „fertig“ seien, um den früheren Bewohnern dieses Gebiets die Rückkehr über den Jordanfluss zu gestatten, obwohl bei einem Treffen zwischen tranejordanischen und israelischen Repräsentanten auf der Allenby-Brücke ein diesbezügliches Uebereinkcmmen geschlossen worden war. Nach dieser Abmachung sollten C 500 dieser Urbarmachung von OSFA Regional Centroeuropeo und die angeschlessenen Gruppen JUANA KLEPETAR — ROSA WOLLSTEIN (OH. vos) — HANNA SZENES — DEBORA EPPSTEIN (Bemal) — HENRIETTE SZOLD — ANNE FRANK —REBECA SIEFF (Matoderos) und RAHEL STRAUSS (San Miguel) gratulieren ihren Chawerot zum NEUEN JAHR und danken für ihre verständnisvolle Mitarbeit. innsn naita m»? J 227 Allen Mitgliedern und Freunden nron mito nw La Comisión Directiva del Forum Sionista Barkojba J 156 Einen vollen Monat nach dem Sechstagekrieg wurden sechs Traktoren des Keren Kajemet ganz oder teilweise von Minen in die Luft gesprengt, als sie Böden an der ehemaligen syrischen Grenze urbar machten. Obwohl diese Felder von Tel Kazir, Ha-On und Massada sich in unbestrittenem isiaelischem Hoheitsgebiet befinden, hatten die syrischen Soldaten die Gewohnheit, von ihren beherrschenden Positionen, oben auf den Bergen, auf jeden Landwirt und jeden KKL- \rbeiter zu feuern, der sich diesen Feldern näherte. Noch dazu legten die Syrer Minen um den Israelis den Zugang zu den Feldern auch nachts zu verwehren. Trotz zahlreicher Proteste und Berichte an die Vereinten Nationen verloren Dutzende von Zivilisten bei Zwischenfällen um diese Anliegen das Leben. Es war also nur selbstverständlich. dass man sich auf dieses blutgetränkte Gelände begab, sobald die syrischen Kanonen oben beseitigt waren, und sich an seine endgültige Freilegung machte. Doch selbst nach dem das Militär die Fläche schon gesäubert hatte mussten die Traktorführer des KKL die Erfahrung machen, dass noch immer Minen vorhanden waren. Solange keine Dringlichkeit vorlag, wie an der Seeküste nördlich von En Gew, wo der Keren Kajemet eine Strasse baut, hislt man den Flüchtlinge, deren Anträge von Israel genehmigt wurden, wieder zurückkehren Die Verzögerung wird darauf zurückgeführt dass diese nach Transjordanien geflüchteten Ara brr geringe Lust zur Rückkehr verspüren. Wie aus israelischen Quellen verlautet, wollen die nach Osten geflohenen Araber nicht der Aufforderung ihres Königs Hussein nachkommen, sich repatriieren zu lassen und zu „Dornen Im Fleische Israels“ zu werden. Die Beobachter berichten, dass alle Flüchtlinge „ihre Ruhe haben möchten“ und es daher vorziehen zu bleiben, wo sie sind. Wie man glaubt, dürfte der neue Stichtag Transjordanien Zeit geben, um die unwilligen Rückkehrer davon „zu überzeugen“, dass?,ie den Jordan wieder kreuzen müssen. <ITA) DA! ZEÜTRALEUROPAEISCHE COMITÉ DER EINHEITSKAMPAGNE (Keren Hajeuod) Gleichzeitig erlaubt es sich, diejenigen, die noch Rosch Haschanah und wünscht ein glückliches un«? erfolgreiches Neues Jahr. Gleichzeitig erlaubt es sich, diejenigen, die noch nicht für die Aktion 1967 beigesteuert haben zu bitten, uns ihre grosszügige Reisteuerung , zu übersenden. SCALOM1 DAS PRAESIDIUM Oktober 1967 SARMIENTO 2376. IH. T. E. 47 3820 7 *36 Fortgang der Arbeit auf, um erst noch einmal Minen zu räumen; aber wo die Siedlungen, die so lange gellten hatten, den Boden für die nächste Wirderausvaat benö tigten, da beschlossen die Arbeitsgruppen, die Ge'abr bei der Fortsetzung des Urbarmaebungswet ks auf sich zu nehmen. Glücklicher weiee ist kein einziger Arbeiter bei diesen sechs Explosionen ernstlich verwundet worden. Die Urbarmachung gehl weiter. Beim Kibbuz Massada werden 500 Dunam Boden von vier schweren Erd.sebub maschinen umgep/lügt, genau unter der berüchtigten — heute in israelischen Händen befindlichen — Stellung von Tawafik, die das Jordantal und die Einmündung des Jarmut in den Jordan beherrscht. Bei f ei Kazir arbeiten 12 Trakl aren und SO Mann in der glühenden Hitze, um Gestein und Gebüsch Sie lernen Hebraeiseh 25 französische Studenteo trafen in Jerusalem ein. um einen 6wöchigen Sprachkurs der Sochnut zu absolvieren und dann als Lehrer in Frankreich zu arbeiten. Die Studenten habe-i hebräische Kenntnisse, die sie nur vervollständigen wollen. von bisher noch nie bea-leiteten Flächen am Bergüis, zu entfernen; nach dem Pflügen werden urige1 inr 600 Dunam diesem Kibbuz übergeben werden Können, der vielleicht mehr als jeder andere Ort unter der Sy.orn zu leiden gehab' batte Auch die Kibbuzim H« On und En Gew werden je 200 bis 300 Dunam frisch urbar gemachtes Land erhalten Insgesamt werden im I auf der nächsten Monate ungefähr sechstausend Dunam an der bisherigen syrischen Grenze urbar gemacht Dazu kommen Tausende von weiteren Dunam zu denen bisher der Zugang versperrt war und wo jelzt neue Dörfer an strategischen Punkten errichtet werden, wie zum Beispiel in Korasirr B, nahe der Stelle, wo der .1 rdan in den Kinueretsee einmündet, oder unweit vw* Kefar Ha Nassi, weiter nördlich am JoröUnlau*, und schliesslich an der Nord spitze des Landes, zwischen den Jordanquellbäehen Dan und Hermon. wünscht ihren Mitgleidem, Freunden und Organisationen alles Gute zum Neuen Jahr. Möge es ein Jahr des Friedens und Segens für unsere Gemeinschaft und die ganze Welt sein! J 166 WUENSCHT ALLEN FREUNDEN NUEVA COMUNIDAD ISRAELITA DE CORDOBA Sec. Chel Bulnes 820 Barrio Juniors J 219 SALUTACION DE LA KEMILLA DE BUENOS ABRES Y DEL VAAD HAKEKiLLGT EN VISPERAS DEL AÑO 5728 Entramos en el año 5728 con la satisfacción y una clara conciencia de gue comienza una época de buenas perspectivas para el Estado de Israel V para la vida judía en la diáspora. La dramática lucha de la Medina por su existencia, que culminó con un aran triunfe militar y diplomático, le aseguró al aproximarse el 20*? oniver. Bario de su creación, condiciones auspiciosas para la suscitación de una atmósfera de seguridad y paz en el Medio Oriente. La actual reaHdad surgida en Israel impone grandes obligaciones a los dirigentes de las comunidades. Constituimos la retaguardia y uno de los puntales de la Mediná. gue no puede hacer frente por sí sola al pesado lastre de preocupaciones y problemas. Nuestro sentimiento de solidaridad con la Mediná es incontrastable. Todos los otros problemas que nos afectan, deben orientarse a la luz de la nueva realidad del Estado de Israel, con la aspiración de estar unidos y mantenernos firmes y animosos, con fe y esperanza en el porvenir de nuestro pueblo. Confiando en que el nuevo año judío habrá de ser para todos nosotros un año de importantes realizaciones, tanto en el orden de las aspiraciones comunes a todo el mundo judío, como en la órbita local y en la vida privada de todos nuestros correligionarios, nos complacemos en saludados, alborozados por la re»1-locación de Jerusalem, con el tradicional voto judío: LESHANA TOVA TICATEVU. HIRSCH TRIWAKS Dr TOBIAS KAMENSZAIN Secretario General Presidente J 231 CENTRA ASOCIARON DE COMUNIDADES Y ORGANIZACIONES ISRAELITAS EN LATINO AMERICA SEDE SOCIAL: MONTEVIDEO (URUGUAY) CALLE BUENOS AIRES 484/14 CENTRA wünscht allen angeschlossenen Gemeinden und Organisationen sowie deren Mitgliedern ein glückliches NEUES JAHR!3r3n 3312 Mi? * Möge dieses Jahr ein Jahr des Friedens und des Fortschritts für Israel, das Jüdische Volk und die ganze Menschheit sein. J 173