Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 27 (1966)
- Issue
- 2192 (4.11.1966)
- Date
- 1966-11-04
- Page
- [Seite 5] (sequence 5)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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15vií ÿitme», 4 de Noviembre de 1966 LÀ SEMANA israelita Año XXVÎÏ. — N? 2192 Sab j> » ssS?* u mit dw ngresses, Vorschlag "S1 ^55 »»«er lebf^>' ^diet4n>An ^ngen dar * ^ma»- dadurch h£ 8,la» **n waren I0^ lema Unter Huf di* zweier tw*lnz“athatte fcher susfeie ’ tnW°hIdi*e>n. >8 dieser ^Stisch« Goto Man« “d6n ~ «Pfäsiden? w ST Zweidie Ä ®«' >nnen leider^Um Breite viedefCht in , wie rt 2Iederiegeben en 6 ‘ erscheint. «AS? » “■ ■Lefu 181 eine Zeit Ä“* 2fthW' £r®ebesonders für ,fnhe Volk, m lej len m Russland fet Wlr leben in der ‘nistischen Zeit. D,e Isse haben sich vieli°n etwas gebessert n Jahren wird man Verständigung m. 1)4,111 wird diese r Spannungen und KJiiceiJigungen ver- 'den. Denn ¡n der maas es eine Zusammenleben« 1 früherer Geg- 1 D^lbe gilt für ach - arabischen Man wird die * Reden Nasser« t England hatte '« Volk grosse DiJ-!Aan erinnert noch a] daran. Aber seit!teht eine Annähe> Freundschaft, eiition. ders ist die situadischen Volkes ge-!n Deutschen. Zwien und uns steht ten von sechs Milten. Hier kann es einer oder in zwei nen ein Vergessen s wissen gerade die itscnen, die n nicht utschen, die nicht ewesen sind. Das Volk ist ein Vol* (i wunderbaren Ge- Spanien ist nach 500 Jahren nicht . Die Beziehung mit ind ist für Jahrhunastet. uns; der Ereignisse mf Seite 5) NTER _ F.O.B. <W Ereignisse der Woche (■Fortsetzung der Ereignisse von Seite 4) Aber eines muss es auch mit den Deutschen heute geben: die Aussprache. Dass Deutschland eine positive Haltung den Juden gegenüber und vor allem Israel gegenüber einnimmt, ist für mns wichtig. Deswegen war der Dialog, die Unterhaltung mit dem „anderen“ Deutschland in Brüssel richtig und notwendig. Die neue Generation Ein Volk ändert sich nicht, jedenfalls nicht in 25 Jahren. Bei seinen vielen Nachkriegsbesuchen hat Dr. Nussbaum oftmals Gelegenheit gehabt, mit Jugend zu sprechen. Wenn man heute sagen wollte, die Deutschen seien Nazis, so ist das falsch Die Regierung und viele andere Kreise, besonders innerhalb der Jugend, bemühen sich um einen neuen, einen demokratischen Weg. Sie finden ihn schwer, denn sie haben auf diesem Gebiet keine Tradition, keine Erfahrung, keine ausreichende Orientierung. Der Obrigkietsgedanke ist im deutschen Volk noch Immer lebendig. Er erschwert die eigene Verantwortung, die eigene Meinungsbildung, die Demokratisierung, wofür Dr. Nussbaum zahlreiche Beispiele gibt. Golo Mann habe vor der Wiederholung des Gesehe - hens gewarnt. Er glaube daran, dass dies möglich ist. Gerstenmaier habe dies bestritten. Die Welt, und nicht nur die Juden, müsste aufmerksam sein, dass die chauvinistischen Kräfte nicht an Gewicht zunähmen, denn dann würde in wenigen Jahren oder Jahrzehnten ein neuer Angriff auf die Demokratie in der Welt erwartet werden müssen. Die jüdische Antwort Aus dem Geschehenen müssen wir Juden unsere eigenen Konsequenzen ziehen. Wir haben uns immer wieder die Präge vorzulegen, aus welchen Gründen wir überlebt haben. Weil wir besser sind als diejenigen, die haben sterben müssen? Besser als unsere Väter, unsere Brüder, unsere Schwestern? Das wird niemand behaupten wollen. Wir müssen uns dieser Rettung würdig zeigen, indem wir den Weg fortsetzen, den jüdischen Weg durch die Jahrhunderte, indem wir jüdisches Leben verstärken. Und dann erzählte Dr. Nussbaum eine wundervolle chassidische Legende von je- | nem Gerechten, der an einer i bestimmten Stelle Feuer zu entzünden pflegte, wenn er I eine Frage nicht beantwor- | ten konnte. Dieser Mann bei tete dann an dieser Stelle bei diesem Feuer und kehrte als ein Wissender zurück. Sein Sohn vergass, wie man Feuer anlegte, aber er ging noch an diesen Platz, dessen Sohn wiederum vergass, was er zu beten hatte. Die nächste Generation wusste schon nicht mehr, wo der Platz war, an dem sein Vorfahr das Feuer angelegt hatte. Und so verlor sich von Geschlecht zu Geschlecht immmer mehr von diesem Wissen, von die-! ser Hingabe, von diesen Gebeten. Wenn wir auch vergessen wollten, haben wir keine Lebens- und Daseinsberechtigung, gerade wir. die ■wir durch dieses Feuer und Leid geschritten sind. Mit einem glühenden Appell, das jüdische Erbe fortzusetzen, schloss Dr Max Nussbaum seine Ausführungen, die von einem aussergewöhnlich starken Beifall begleitet wurden. Nachbemerkung Eine hohe Würde und tiefer, im Wissen und Fühlen wurzelnder Stolz trugen Dr. Nussbaums ergreifende, aufwühlende und beeindruckende Ausführungen. Nur als ein Zeichen dieser Ergriffenheit und Bewegung sind die Worte unseres Veteranen Juan Zweig aufzufassen, der spontan nach Beendigung der Nussbaum-Rede aufs Podium trat und ein Bekenntnis zum Judentum und zum jüdischen Weg ablegte, das alle tief erschütterte. Einleitend hatte Prof. Günther Ballin geschickt und durchdacht den Redner vorgestellt, indem er die geistigen Grundlagen kurz zeichnete, die Nussbaum geformt haben. Mit kurzen Worten des Dankes für Dr. Nussbaum schloss Dr. Hardi Swarsensky im Namen der CENTRA diese eindrucksvolle Veran- | staltung. Dass dieses Feuer, j von dem Dr. Nussbaum sprach, nicht erloschen ist, ' beweisen u. a. unsere Ge- ' meinden und Organisatio- LUACH — (KALENDER) Freitag, den 4. November 21. Marcheschwan Sonnabend, den 5. November 22. Marcheschwan Schabbat CHAJE SORO — Haft. 1. B. Könige Kap. 1 Sonntag, den 6 November 23. Marcheschwan Montag, den 7. November 24. Marcheschwan Dienstag, den 8 November 25. Marcheschwan Mittwoch, den 9. November 26 .Marcheschwan Pogrome und Synagogenverbrennung in Deutschland (Kristallnacht, 1938) Donnerstag, den 10. November 27. Macheschwan Freitag, den 11. November 28. Marcheschwau Sonnabend, den 12. November 29. Marcheschwan Schabbat TOLDOT — Haft. 1. Buch Samuel, Kap. 2 Sonntag, den 13. November 1. Tag Rosch Chodesch Montag, den 14. November 2. Tag Rosch Chodesch 30 .Marcheschwan 1. Kislew nen, beweisen die Menschen, die den alten Weg zu neuer I Gestaltung fortsetzen. Diskussionen und Streitigkeiten Von verschiedenen Seiten aufgefordert, in die Diskussionen um streitige Fragen innerhalb einzelner Vereinigungen und Gemeinden einzugreifen, wollen wir diese Gelegenheit benutzen, um einige prinzipielle Bemerkunken zu machen. Eine unabhängige Zeitung oder Zeitschrift hat gewiss das Recht und mitunter sogar die Pflicht, zu gesellschaftlichen Erscheinungen und Entwicklungen Stellung zu nehmen Wann sie dieses Recht und diese Pflicht zur Meinungsäusserung und Stellung hat das entscheidet nur sie selbst. Das bedeutet das Wort oder der Begriff „Unabhängigkeit“. Nicht jede Zeitung hat die Möglichkeit, ihre Unabhängigkeit zu wahren, zu verteidigen und zu schützen. Eine Zeitung ist ein Wirtschafts - Unternehmen, das nach kommerziellen Gesichtspunkten seinen Etat auszubalanzieren hat Der grösste Teil der Presse — nicht nur der jüdischen Presse — ist notleidend. Die Gründe für diese betrübliche Erscheinung sollen hier im Augenblick nicht erläutert werden. Jedenfalls war die Jüdische Wochenschau immer in der glücklichen Lage, auf „Subventionen“ aller Art Verzicht leisten zu können, und sie hat es auch getan, als sie... nicht in der Lage hierzu war. Wir haben es immer abgelehnt, „Solicitadas“ aufzunehmen, deren einziger Inhalt gegenseitige Beschuldigungen waren. Wir haben oft Auseinandersetzungen gehabt und Debatten, auch heftige Debatten, mit anderen geführt. Niemals aber wollten wir persönliche Kämpfe austragen helfen, für die wir nicht das geringste Verständnis haben. Denn uns, der Jüdischen Wochenschau, geht es in mehr als 25jä hriger journalistischer Arbeit um die Sache, um die Sache unseres Volkes, unserer Gemeinschaft, unserer jüdischen Zukunft, Personen sind wichtig, aber persönliche Belange spielen hierbei keine Rolle, so verständlich sie auch sein mögen. Diese sachlichen Bemerkungen erschienen uns angebracht in einem Augenblick wo wieder einmal die Wellen der inneren Diskussionen ein wenig zu hoch schlagen und zu zerstören drohen, was in Jahre währender Arbeit mit Fleiss, Ausdauer, Begeisterung und dem Geld der Oeffentlichkeit aufgebaut worden ist. Dies sind die Gründe, aus denen wir in die Auseinandersetzungen nicht pingreifen und keine Stellung zu den Wahlprogrammen nehmen wollen, die von den verschiedenen Listen für den nächsten Vorstand der Con- (Fortsetzung der Ereignisse auf Seite 7) Fiambres Finos “FRIGUINCIA” MARCA QUE DISTINGUE LA CALIDAD FRIGUINCIA LISTA ROSA INFORME DE LA LABOR REALIZADA Y OBJETIVOS DE LA LISTA RO¬ SA. CON MOTIVO DE LAS ELECCIONES PARA LA RENOVACION DE AUTORIDADES DE LA CONGREGACION ISRAELITA DE LA REPUBLI¬ CA ARGENTINA, EL MIERCOLES, 9 DE NOVIEMBRE DE 1966, DE 17 A 22 HORAS Hace cuatro años, la mayoría del actual Consejo Directivo de la Congregación Israelita de la República Argentina, presidida por el doctor Israel Etlis, postuló su candidatura en el acto eleccionario efectuado en esa fecha. Se actuó con la designación de LISTA ROSA y se dirigió a los asociados con una plataforma en la que se exponía la obra a realizar. Está perfectamente documentado en las memorias y balances y en el Libro de Actas de la Institución, que lo prometido ha sido cumplido ampliamente: a) Se fomentó la actividad juvenil y hoy vemos con agrado que numerosos niños, más de doscientos, asisten regularmente a los oficios religiosos del día Sábado, dirigidos por personal especializado y por madrijim que han egresado de nuestro Seminario de Madrijim, creación también de data posterior a 1962. Todos los niños y jóvenes son admitidos sin hacerse distingos entre los mismos respecto de su origen social o económico. Nos interesa fomentar el espíritu judío en la juventud como actividad esencial para alejarlos de todo proceso de asimilación y estimular la convivencia humana y social; b) Se consolidó y ahondó la obra educacional del Instituto Superior de Estudios Religiosos Judaicos —Majón— que a la fecha tiene más de trescientos cincuenta egresados, que son los puntales de la educación judía en todo el país y también en el extranjero, incluso Israel; c) Se prometió la creación de un colegio integral judío paralelo al Majón; ese colegio, denominado HILEL, está ahora en pleno funcionamiento y debidamente autorizado para ello por el Ministerio de Educación, según resolur ción de julio del año corriente; d i Las actividades del curso de Bar Mitsvá y Bat Mitsvá han sido tan intensificados, que en el último ejercicio de la Congregación se acredita que más de cincuenta jóvenes de trece años de edad han pasado por el Curso y efectuaron la ceremonia religiosa en nuestro Templo. e) En cuanto a la actividad de la mujer en la Congregación, por intermedio del Círculo “Benot Israel”, ha adquirido verdadero relieve; la obra cultural, espiritual y material de las damas del Círculo ha sido y sigue siendo amplísima, concretándose mediante conferencias, reuniones sociales, taller de costura, acercamiento con los padres de ios niños y jóvenes que concurren a las agrupaciones juveniles, donación de importantes sumas y objetos a entidades de bien público, dentro y fuera de la colectividad, etcétera; f) Se transformó el Centro Comunitario en un ente vivo en el que se desarrollan actividades religiosas, culturales, sociales y de acercamiento entre los socios y sus autoridades y los distintos círculos y agrupaciones de la Congregación, formándose en conjunto una verdadera y gran familia; g) Se ha logrado la dignificación del culto alcanzándose la inspiración y realce de su solemnidad, conforme a las más puras tradiciones. h) Se ha reafirmado la autoridad de nuestro Gran Rabino doctor Guillermo Schlesinger con la merecida designación que se hizo al mismo como Gran Rabino Ad Vitam —“Lemeschej Kol Yemel Jayav—esa refirmación trascendió del ámbito de la Congregación y llega a toda la colectividad e incluso al mundo gentil; i) Se ha terminado la obra de remodelación del Centro Comunitario que funciona plenamente, desenvolviendo con holgura el programa trazado y brinda mayor comodidad a los socios y a los jóvenes. Cabe hacer notar que todo lo expuesto en la presente, está debidamente documentado; que además de las obras prometidas y realizadas, se hicieron otras de trascendental Importancia para la Congregación: a) Se arreglaron todos los vitrales del Templo porque por el desgaste de los sostenes, amenazaban con caerse; b) Se reestructuró ampliamente la administración; c) Se pagaron deudas antiguas exigibles desde hacía largo tiempo; d) Se abonaron todos los aportes jubilatorios que se adeudaban desde muchos años atrás y se está al día con este tipo de obligaciones; e) Se sanearon los padrones; f) No hay retrasos en el pago de obligaciones provenientes de ia actividad general de la Institución y se ha logrado una verdadera jerarquización. Todo ello se logró con el esfuerzo mancomunado de los Consejos de la Congregación, sus asociados y amigos. La obra debe afianzarse y continuar sin pausa y creemos que la mayoría del Consejo —hoy saliente por renovación estatutaria— debe ser reelecta para poder así lograr una continuidad que se hace imperiosa en bien de la Institución. No hacemos declaraciones líricas ni exponemos principios generales. Hemos expuesto lo realizado y concretado en sólo apenas cuatro años, por el Consejo Directivo presidido por el doctor Israel Etlis —cuya candidatura postula la LISTA ROSA— para continuar y afianzar la obra de definitiva consolidación de la Congregación. Su fuerza, su dedicación al trabajo de la Congregación y su extraordinaria labor justifican que encabece la LISTA ROSA juntos con quienes lo acompañan en la misma, los que, conjuntamente, configuran un verdadero equipo dedicado únicamente a los fines específicos de la Institución, sin otro interés que el enunciado aquí. LISTA ROSA Candidatos a las elecciones del 9 de Noviembre de 1966 para la Congregación Israelita de la República Argentina: Présidente: Dr. ISRAEL ETLIS Vice Présidente 1?: Sr. JAC0B0 MURMIS Vocales Tituîares: Ing. CARLOS ELKIN Sr. ANDRES FRIEDMAN Sr. ISRAEL LEVITE (un anoT* Sr. JAC0B0 OTMAN Sra. H. B. de ROSENFELD Sr. BENJAMIN SAPIR Secretario: Dr. CARLOS MITELMAN Protesorero: Sr. ABRAHAM KLEIN Vocales Suplentes: Sr. DAVID AVERBUJ Dr. E. LIRMAN MABE S?r DAVID VASERMAN Revisores de Cuentas: Dr ISAAC C. PREISER Dr. JULIO SRIBMAN Medite estimado consocio sobre lo expuesto, verifique, pregunte, averigüe y seguramente vitará Ud. la LISTA ROSA en las elecciones que se efectuarán el 9 de Noviembre de 1966, de 17 a 22 horas, en nuestro Centro Comunitario, Libertad 769. Saludamos a Ud. con un cordial Shalom. Comité Patrocinador LISTA ROSA