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Jüdische Wochenschau · 1966-10-28 · 2191 (28.10.1966) · p. [Seite 8]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
27 (1966)
Issue
2191 (28.10.1966)
Date
1966-10-28
Page
[Seite 8] (sequence 8)
Language
German, Spanish
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Correo Argentino Centrnl B FRANQUEO PAGADO Concesión 908 TARIFA REDUCIDA Concesión 1629 SEMANA ISRAELITA elejemplarIC en toda la República 1 Üa PUEYRREDON 2190 1* irq. Buenos Aires Año XXVII. BUENOS AIRES, VIERNES 28 DE OCTUBRE DE 1966 N« 2191 T.E. 83 - 2613 Immer wieder Friedhof sschaen düngen Das Wort Friedhofssch.in- VOR Dr. E. G. Loweilthal düng ist irn Laui von fast 20 Vorkriegsjanren und mindedie letzten 20 Jahre in Bestens ebensovielen Nachtracht zieht, kriegsjahren in das Vottabu- Die Nachricht von jeder lar der deutschen Tagesspraeinzelnen Friedhofs- und che eingegangen. Gegen Ober Grabschändung, mag sie an der Tat ats solcher scheint noch so versteckter Stelle man aber in der grosseren gemeldet sein, ruft in den Oeffentlichkeit stumpf, um jüdischen Menschen, wo im- : nicht zu sagen: gefühlsarm mer sie auch leben mögen, ' geworden zu sein. Wo denn; neue starke innere Erschütsieht man den allgemeinen terung hervor. Und ange- Protest? Wo bleibt der hörsichts der Häufung solcher bare Aufschrei der Verant- Auswüchse, wie sie in jiingwortlichen? Wo bleibt ihre ster Zeit I'estzustellen ist 1 Reaktion? Mit dem Wort lässt jede einzelne neue Un- Friedhofsschändung wird die tat dieser Art bange Zweifei : sinnlose, böse, verwerfliche entstehen, ob die Oorigkeit Tat allmählich gleichsam ver- und ihre Organe wachsam saehlicht. Fühl man nicht, genug sind, ob sie rasch gedass sie. was auch immer , nug aufklären, zupacken und sich als Motiv später entpupverurteilen. Denn ihr Ansei pen mag, von einem Vandahen ist gefährdet. Und man; lismus nicht weit entfernt ist geneigt zu fragen, ob ist, den es in keinem ande- Schulen und Kirchen Lehren Land der Welt gibt? Man rer, Geistliche, Jugendleiter, i lässt es geschehen, dass sich Richter und andere verant- ■ Menschen an den Stätten, wörtliche Träger öffentliwo andere Menschen zur; eher Funktionen genügend letzten Ruhe bestattet sind ' Uebersicht über das haben vergreifen, dass Monumente was geschehen ist und geewigen Gedenkens beschäschieht, wenn sie objektiv ' digt werden, dass die Ruhe berichtend, aufklärend, war- wehrloser Toter gestört wird, nend wijken wollen.! 50 Grabsteine hier 20 da Die versteckte Einzelnotiz! Und 100 dort — bald ist das in der deutschen Tagespresj Ausmass dieser schändlichen se, mit wenigen Worten auf Vorgänge auf jüdischen To- — wiederum — ein Schän- | tenäckern in Deutschland, ■ düng jüdischer Grabstellen j Wiederbeginnend im April ' hinweisend, verpufft in ihrer; 1946 und seitdem immer wie- Wirkung; der Leser blickt derkehremd, kaum noch überj lecht darüber hinweg, sehbar, kaum noch messbar, i Wir fragen deshalb: ist Die Ziffer 200 mag die uni nicht der Zeitpunkt gekomgefähre, vorsichtig geschätz- ] men, wo massive durch Fote Zahl der Friedhofsschäntos, Berichte und Ziffern dodungen, der jüdischen, rekumentierte Aufklärung auf präsentieren. Wie gross mag breitester Basis nottut? Wer aber die Zahl der umgewori ein solches Weissbuch oder fenen. zertrümmerten Grab- Schwarzbuch — schwarz wä steine sein! Sie geht in die * re die. leider, geeignetere Tausende, allein wenn man I Farbe — schafft, herausgibt und verbreitet, ist zunächst : weniger entscheidend als j dass es überhaupt erscheint und dass es, in chronologischer Ordnung, ein zutreffendes Gesamtbild vom Aus- , mass der Schandtaten seit dem Ende des letzten Krieges gibt. Die Vorgänge als I Gesamterscheinung müssen endlich publik gemacht werden. Das bedeutet, dass jeder einzelne Fall mit allen Einzelheiten, Fakten 'Namen .Daten, Ziffern, knapp und verständlich wiedergegeben wird, zugleich mit dem Ergebnis der Ermittlungen und, sofern diese Erfolg hatten, mit dem Verlauf und dem Resultat des sich daran Oesterreichische Naziopfer New York. — Die Gründung eines nordamerikanischen Ausschusses für gleiche Entschädigungen an die Opfer der Naziverfolgungen in Oesterreich wurde von Felix Harding, dem ersten Präsidenten dieser Organisation bekannt gegeben. Die neue Gesellschaft verfolgt das Ziel, für gleiche Schäden die gleichen Entschädigungen durchzusetzen, so wie dies die Gesetzgebung der Deutschen Bundesrepublik vorsieht. Harding teilte mit, dass die Schaffung einer zentralen Stelle geboten schien, weil oei der Behandlung der österreichischen Naziverfolgten „skandalöse Ungerechtigkeiten“ geschehen. (ITA) anschliessenden Verfahrens. Am ehesten sollte das Sache des Bundes, der zuständigen Bundesinstanz sein, und sie sollte sich der Mitwirkung der jüdischen Stellen schon deshalb versichern, um ein Höchstmass an Materialvollständigkeit und an Zuverlässigkeit der Informationen gewährleistet zu sehen. Ein Appell an das Gewissen als Geleitwort zu einem solchen Zeitdokument, verfasst von I einem oder gar dem massge- I benden Repräsentanten dei I Bundesrepublik, sollte ernst- I haft erwogen werden Letz- ■ tenendes geht es hier um ei-; ne das allgemein-politische, das staatliche Leben tief berührende Angelegenheit, zu mal sie weder örtlich „gebunden“ noch regional „beschränkt“ ist. Dieser Vorschlag ist nicht ausgesprochen neu oder originell; er hat Vorbilder, leider. Erlebnisse der Weimarer Zeit schrecken. Es ist 10 Jahre her, dass — nach langen Bemühungen; jüdischer Stellen — Bund j und Länder zu einer Verwalj tungs-Vereinbarung gelängten, wonach sie gemeinsam „anstelle der vernichteten jüdischen Gemeinden für die Sicherung und Betreuung der jüdischen Friednöfe in der Bundesrepublik sorgen“, etwa 1.700 an der Zahl. So jedenfalls hiess es in der Botschaft des damaligen Bundesinnenministers Dr. Gerhard Schröder zu Rosch Hascnana 5717. Unwillkürlich denkt man im Zusammenhang mit den Grab- und Friedhofsschändungen an die Kundmachung vom September 1956. Die Sicherung der jüdischen Friedhöfe ist unverändert Sache der deutschen Oeffentlichen Hand. Der durch die Umstände notwendig gewordene Schutz Eingabe an USA-Regierung New York. — Die Zionistische Organisation Nordamerikas (ZOA) ersuchte die Regierung der Vereinigten Staaten, „ihre feste Haltung in den UN beizubehalten und sich weiter der syrischen Aggression gegen Israel zu widersetzen, sowie für direkte arabisch-israelische Verhandlungen einzutreten, um die WaffenstiHstandspakte in Friedensverträge umzuwandeln “ In auf der Schlussitzung der 69. Jahreskqnvention der ZOA angenommenen Resolutionen, rühmen die Delegierten den Präsidenten Johnson und seine Regierung für ihren Beschluss, Israel Waffen zu verkaufen und das erschütterte Rüstungsgleichgewicht im Mittelosten wieder herzustehen. — Auf dieser Konvention wurde Jacques Torczyner einstimmig zum neuen Präsidenten der ZOA gewählt (ITA) der nur zu oft gefährdeten | Gräber (die in ihrer Gesamtheit den Friedhof bilden) ist zwar mit der Sicherung der Friedhöfe als geschlossene Einheiten und Ganzheiten nicht identisch, aber hier liegen zumindest benachbarte Aufgaben vor Auch unter diesem Gesichtspunkt sollten die Bundesbehörden, wieder gemeinsam mit den Ländern und Kommunalverwaltungen. ernsthaft und schnell Ueberlegungen anstellen, wie dem zunehmend gemeinschädlichen Treiben verantwortungsloser Elemente Einhalt zu gebieten ist. Die Kulturschande, die vdeder um sich greift, ruft nach wirksamem, raschem Handeln. Wachsamkeit kann in einer Kombination von Verfolgung und Vorbeugung, von Bestrafung und Aufklä- | rung bestehen. Sicher lässt sie weitere Erwägungen zu. Ueber sie alle sollten die „Konsuln“ nachdenken, ehe es zu spät ist. Schliesliscli und endlich ist es die Republik, die, nach Cicero, keinen [ Schaden erleiden darf. „Hitler lebt“ Paris. — Der französische Schriftsteller Roger Belpey behauptet, dass Hitler 1945 nicht Selbstmord begangen hat. In seinem soeben in einem pariser Verlag erschienenen Buch „Les Loups vont par deux“ (Die Wölfe gehen zu zweit) erklärt er. die im April 1945 im „Fhrerbunker“ in Berlin entdeckte Leiche sei die eines Doppelgängers von Hitler. Dieser Doppelgänger habe den Namen Streicht gehabt und sei jahrelang von Goebbels und dem Adjutanten Hitlers Brückner auf seine Rolle vorbereitet worden. Bei vielen Anlässen habe Streicht Hitler in der Oeffentlichkeit vertreten. Die Aehnliohkeit sei so gross gewesen, dass selbst Göring und Himmler nichts bemerkt hätten. Der Autor behauptet dann, Hitler sei in Begleitung von Eva Braun und Bormann kurz vor der Eroberung des Berliner Regierungsviertels durch die Russen in einem kleinen Flugzeug geflüchtet. Er lebe zur Zeit entweder in Argentinien oder Aegypten. Die Nobelpreistraeger Wie wir schon kurz berichtet haben, — Und die gesamte Presse der zivilisierten Länder hat die Nachricht mit vielen Kommentaren gebracht, — wurde der Noberpreis für Literatur in diesem Jahr bewusst zwei jüdischen Dichtern und Schriftstellern zugesprochen, dem Israeli Samuel Josef Agnon und der aus Deutschland stammenden, in Schweden lebenden Jüdin Nelly Sachs. Andres Oesterling, Mitglied der schwedischen Akademie, die die Preisträger auswählt, gab eine Erklärung ab, nach welchen Gesichtspunkten der Preis in diesem Jahr verteilt worden ist: Er betonte, man wollte „zwei Schriftsteller ehren, die zwar in zwei verschiedenen Sprachen schreiben, jedoch im Geist verwandt sind und sich gegenseitig ergänzen, da sie Zeugnis von der grossen Tradition Israels ablegen.“ — In der offiziellen Begründung hiess es, dass Agnon für seine Erzählerkunst ausgezeichnet wurde, die charakteristische Motive aus dem jüdischen Leben behandelt, und Nelly Sachs für ihre dramatische und eminent lyrische Poesie, die das jüdische Schicksal mit eindringlicher Dramatik darstellt. — Agnon schöpft seine Themen aus der jüdischen Geschichte. Der „grosse, alte Mann“ der israelischen Literatui ist 78 Jahre alt. Nelly Sachs etwas jünger, lebt seit 1940 in Schweden, wohin sie sich mi7 Hilfe von Selma Lagerlöf und Prinz Eugen von Schweden hat retten können. — Uebrigens wurde der Nobelpreis für Literatur erst zweimal geteilt, was bei anderen Materien, Chemie, Medizin. Physik, häufiger vorkommt. Am 10. Dezember wird König Gustav Adolf von Schweden die Preisverteilung im Konzerthaussaal zu Stockholm vornehmen. Der Preis besteht neben den Auszeichnungen auch in einer Geldprämie von 60.000 Dollar Samuel Josef Agnon Agnon wurde 1888 in Polen geboren Sein Vater, ein bekannter Rabbiner, shrieb Gedichte und interessierte sich stark für jüdische Piholosophie. Seine Mutter, eine hochgebildete Frau, interessierte sich für deutsche klassische Literatur. Agnon studierte seit früher Kindheit Tora und Talmud sowie die Werke der Weltliteratur. Seine ersten Gedichte schrieb er mit neun Jahren. Ebenfalls von früher Kindheit an war er in zionistischen Vereinigungen tätig. Er war Mitarbeiter verschiedener Zeitungen und Zeitschriften in jiddischer und hebräischer Sprache. 1907 kam er zum ersten Mal ins Heilige Land, wo er sich in Jerusalem niederliess. Er wurde schnell als Schriftsteller unter dem Pseudonym Agnon bekannt, das er seit dieser Zeit beibehielt. Seine Erzählungen wurden mit Begeisterung aufgenommen. Agnon wurde in 16 Sprachen übersetzt. 1912 kam Agnon nach Berlin, wo er nur kurze Zeit bleiben wollte, durch den Weltkrieg aber an der Rückreise gehindert wurde. In Berlin gab er verschiedene seiner Werke auch in deutscher Sprache beim Jüdischen Verlag heraus. Er gehörte zum Kreis der führenden Zionisten wo er auch mit Martin Buber in enge Verbindung trat, mit dem er gemeinsam bei der Niederschrift chassidischer Erzählungen arbeitete Auch mit Bialik stand er damals in engem Kontakt. Die beiden Dichter arbeiteten gemeinsam an einer Geschichte der hebräischen Literatur; ein Teil des Manuskriptes, das Agnon später nach Jerusalem mitnahm, verbrannte dort bei einem arabischen Ueberfal» (1928). — 1924 Kehrte Agnon nach Palästina zurück. wo er er seither lebt. Er publizierte eine grosse Reihe von Romanen. Erzählungen und Gedichten, die zur Grundlage der israelischen hebräischen Literatur gehören. Agnon wurde durch zahlreiche Preise ausgezeichnet, er ist u. a. Ehrendoktor der Hebräischen Universität — Agnon Ist der erste Israeli der den Nobelpreis erhält. — Dichterin Nelly Sachs Nelly Sachs ist eine Dichterin besonderer Art, eigenen Gepräges, eine Dramatikerin, die ihre Stoffe aus ihrer — und wir dürfen sagen — aus unserer Gefühls¬ und Erlebnis weit schöpft. Die Jüdische Wochenschau hat in ihrer Rosch Haschanah-Ausgabe 1965 eine sehr ausführliche Würdigung des Werkes von Nelly Sachs aus der Feder des Generalintendenten s. D. Paul Walter Jacob gebracht, die wohl roch einigen unserer Leser in Erinnerung sein dürfte. Aus diesem Grunde veröffentlichen wir jetzt nur noch einige zusätzliche Daten. Nelly Sachs, die einer begüterten berliner Familie entstammt, veröffentlichte ihr erstes Buch im Jahre 1921, eine Anthologie idyllischer Dialoge und Legenden. Erst im Jahre 1947 erschien ein zweites Buch, unter dem Titel „Das Haus des Todes“. Sie schrieb aufwühlende Gedichte über die Verfolgung der Juden durch die Nazis, die ihr schon früh den Namen „Dichterin des Todes“ eintrugen. Die Dichterin ist ausserhalb Deutschlands und Skandinaviens nur wenigen bekannt gewesen, obwohl sie schon mehrmals für den Nobelpreis in Vorschlag gebracht wurde. Der bekannte schwedische Literaturkritiker und Herausgeber der Stockholmer Morgenzeitung „Dagens Nyheter“, Olof Lagercrantz, schrieb folgendes über das literarische Werk von Nelly Sachs: „Ihre Gedichte erzählen nicht vom Tode, oder besser gesagt, sie beschreiben nicht die Todesumstände. Sie sprechen wohl vom Sterben, aber sie forschen vor allem nach der Erleuchtung, die den Menschen bei Eintrtt des Todes überkommt. Die Menschen, die m Nelly Sachs’ Gerichten sterben, sind Juden, die im Herzen Europas lebten, die Juden Deutschlands. Oesterreichs, Polens und Russlands.“ Nelly Sachs, die in Schweden eine zweite Heimat gefunden hat, und wie ihre Freunde versichern, akzentlos schwedisch spricht, schreibt ihre Gedichte in deutscher Sprache. Die Mehrzahl ihrer Bücher sind in Deutschland verlegt wor~- den, bevor sie ins Schwedische übersetzt v/urde. Israel feiert Agnon Jerusalem. — Die Aerzte, die den 78jährigen Schmuei Josef Agnon betreuen, zögern, ihm die Reise nach Stocknolm zu gestatten, wo er am 10. Dezember gemeinsam mit der Dichterin Nelly Sachs den Nobelpreis für Literatur persönlich in Empfang nehmen soll. Seine Verwandten dagegen äusserten, der greise Schriftsteller werde es sich ihrer Meinung nach nicht nenmen lassen wollen, nach Stockholm zu fahren. Inzwischen häufen sich Kabel und Bot schäften aus allen Teilen der Welt im Hause Agnons. Verleger aus so entfernten Gegenden wie Japan und Afrika bitten um die Rechte der Uebersetzung und Veröffentlichung seiner Werke. Der alte Mann ist tief bewegt von der ihm zuteil gewordenen Ehrung, und als die offizielle Bestätigung aus Stockholm eintraf, sprach er den beim Empfang guter Nachrichten üblichen Segensspruch. Der schwedische Geschäftsträger in Israel, Carl Kindahl, überbrachte Agnon die Bestätigung und die Glückwünsche der Regierung Schwedens in eigener Person. Der Nobelpreisträger äusserte, er kenne Nelly Sachs, und er müsse jetzt auch ihre Gedichte lesen. Er fügte hinzu: „Ich habe seit langem keine Verse mehr gelesen und natürlich lese ich keine deutschen Bücher.“ Die israelische Presse beglückwünscht Agnon. In vielen Zeitungen wird die Auffassung vertreten, dass der Preis nicht nur eine Ehre für ihn sondern für die ganze hebräische und jüdische Literatur bedeutet.

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