Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 27 (1966)
- Issue
- 2181 (19.8.1966)
- Date
- 1966-08-19
- Page
- [Seite 1] (sequence 1)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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JÜDISCHE um PUEYRREDON 2190 — 1* izq. Año XXVII. JfoJkétoXiHáJsfoGU&lUcL BUENOS AIRES, VIERNES 19 OE AGOSTO DE 1966 83 - 2613 T. E. N’ 2181 Mn arabischen Gipieln von B. B. SAMVEL Gesetz keine Loesung Dr. W.: _ In Anbetracht einer Entwicklung die möglicherweise zu ernsteren wirtschaftlichen Folgen fuhren könnte, hatte sich der Bundesfinanzminister seinerzeit entschlossen, ein Haushaltssicherungsgesetz vorzuschlagen, um gewisse Einsparungen im Staatshaushalt für das Jahr 1966 vorzunehmen. Dabei verfiel der Minister auf die Idee, die Auszahlungen für die Opfer der Verfolgungen nur in Höhe von 40 Prozent ("von gewissen Ausnahmen abgesehen) zu ,,planen“, während die restlichen Beträge bis zum 31. Dezember 1969 gezahlt werden sollen. Also noch nicht einmal das wurde gesagt, wann die Verfolgten mit den ihnen zugesprochenen Geldern rechnen dürfen .. mehr als 20 Jahre nach dem Krieg. Es heisst einfach bis 31. Dezember 1969. Unverständlicherweise akzeptierte der Bundestag dieses Gesetz und seinen Paragraphen 19 mit jenen ungeheuerlichen. Klauseln und Konsequenzen, für die Aermsten der Armen, die Opfer der NS-Verfolgungen. Seit Wochen oder wenigen Monaten werden 40 Prozent zur Auszahlung gebracht ohne dass alle Vorstellungen seitens zuständiger jüdischer Stellen irgendeinen Eindruck gemacht hätten. Dass diese Bestimmung des Paragraphen 19 HSG gegen die Verfassung verstösst, dürfte kaum zweifelhaft sein. Allerdings werden einige Jahre vergehen, bis der Bundesverfassungsgerichtshof sich mit dieser Frage beschäftigen kann. Und wen interessiert heute noch das Schicksal der Opfer der Verfolgungen wo die Parteien noch mehr als zuvor auf ihre Wählerschaft Rücksicht nehmen müssen, die natürlich nur daran interessiert ist möglichst wenig zu zahlen. Dass aber dieser Paragraph 19 nicht nur gegen die Verfassung, sondern gegen jede Moral und gegen alle Versprechungen und Beteuerungen verstösst. wird überhaupt nicht erwähnt. Dass es an sich schori eine Ungeheuerlichkeit darstelt dass Menschen so viele Jahre nach der Verfolgung aus welchen Gründen immer noch keine Entschädigung erhalten haben, wird nicht erwähnt. Wenn aber jetzt endlich durch Urteil oder Bescheid die Zahlungsverpflichtung festgestellt wird, erfolgt trotzdem nicht die Auszahlung weil der SCHULDNER durch einseitige Erklärung feststellt, er werde erst später zahlen, diese herausfordernde Erklärung in Form eine.« Gesetzes kleidet und — sich hinter Pragraphen verschanzt, durch welche die mangelnde Zahlungsmoral verdeckt werden soll. Erst jetzt hat Bundestagspräsident Gerstenmeier von einer internationalen jüdischen Tribüne aus von .Ehrenschuld“ etc. gesprochen. Aber was bedeuten Ehrenschulden, wenn sie nicht bezahlt werden. Wer kann, auch wenn er noch so gut-willig ist, an die Ernsthaftigkeit solcher Er. klärungen glauben, wenn sie mit den Tatsachen im Widerspruch stehen. Mit Recht wird auf die Schwierigkeiten hingewiesen, die im arabischen Lager zu beobachten sind, und mit denen die Araberstaaten zu kämpfen haben. Auch die zwischen den verschiedenen grösseren und kleineren arabischen Mächten bestehenden Spannungen sind kaum zu übersehen. Dass sich aus diesen Faktoren gewisse politische und möglicherweise auch wirtschaftliche Vorteile für die Position Israels im internationalen Kräftespiel ergeben, liegt nahe. Aber alle diese Faktoren sollten nicht Anlass geben die tatsä chlichen Schwierigkeiten und die vielfachen Probleme zu verkennen, die darin ihre Wurzel haben, dass die Araber dem Staate Israel während seiner achtzehnjährigen Existenz in ununterbrochener Feindschaft gegenüberstehen. Vielleicht ist das Wort ,,Schicksalsfrage“ sehr dramatisch trotzdem kennzeichnet es treffend die israelische Situation und beleuchtet die Lage dieses kleinen, wenn auch lebensstarken Staates inmitten einer toben den, unruhigen, zwischen Rückschritt und Moderne zerberstenden arabischen Welt. Die Eigenartigkeit und vielleicht Einmaligkeit dieser Konstellation ergibt sich schon daraus dass Israel zwar keine Beziehungen zu seinen arabischen Nachbarn hat dennoch aber mit deren Existenz, Gegenwart und Zukunft aufs engste verflochten ist. Diese allgemeinen Vorbemerkungen dürften im Interesse eines besseren Verständnisses der augenblicklichen Lage liegen. Achtzehn Jahre lang haben die arabischen Politiker Hass und Feindschaft gegen Israel gepredigt und durch Krieg, Ueberfälle, Bombenattentate, Mord und Plünderung praktiziert. Achtzehn Jahre hindurch führen sie einen Boykott gegen ein kleines Nachbarland das auf diese Weise von der übrigen Welt auf dem Landwege abgeschlossen ist, mit der Israel nur über das Meer und durch die Luft ihre Verbindungen aufrechterhalten kann, als wäre es eine Insel. Die Differenzen, die zwischen den arabischen Staaten bestehen, datieren nicht etwa aus der jüngsten Vergangenheit. Hier handelt es sich vielfach um alte Gegensätze die seit Generationen zu Auseinandersetzungen geführt hatten. Aber trotz aller Kontraste und Meinungsverschiedenheiten, trotz aller politischen und wirtschaftlichen, religiösen und nationalen Gegensätze zwischen den verschiedenen arabischen Stämmen Staaten und Ländern haben sie doch immer wieder und wieder eine gemeinsame Formel gefunden, sobald es darum ging, eine Front gegen Israel herzustellen. — Trotz aller berechtigten Vorbehalte bei der Beurteilung der heutigen Situation sind zwei Faktoren zu beobachten gewesen, die — zumindest vorübergehend — einen gewissen Wandlungsprozess andeuten: der wachsende Gegensatz zwischen Aegypten und Saudi Arabien sowie die eigenen Wege Bourguibas. Die Entwicklung dieser Spannungen haben wir mitangesehen; sie dürften in Erinnerung aller Zeitungsleser sein. Die Folgen dieser Entwicklungen konnten jetzt erneut beobachtet werden Gehen wir von Nasser aus der heute — auch das deutet auf einen erheblichen Wandlungiprozess hin — nicht mehr die allein entscheiden de zentrale Figur der arabischen Welt ist, was er ohne Zweifel lange Jahre war. Nasser hatte — grössere Beispiele imitierend — erstmalig im Januar 1964 zu einer arabischen Gipfelkonferenz nach Kairo eingeladen die dann in der Folgezeit mit weniger Glanz als die erste wiederholt wurde. Kürzlich gab Nasser, immer noch umgeben mit dem Nimbus des Propheten des arabischen Nationalismus seinen überraschten Partnern bekannt, dass er sich nicht an der füi September geplanten Gipfelkonferenz beteiligen werde, weil er nicht daran denke, „mit arabischen Reaktionären an einem Tisch zu sitzen.“ Sicherlich meinte Nasser nicht nur Bourguiba. Manche Zeit-Beobachter Man kann sich des Eindrucks schwer erwehren dass sich die Menschheit nicht darauf verlassen will erst durch die Anwendung der Atombomben und sonstiger Schrekkenswaffen ihre „Welt“, unseren Planeten, aus den Fugen zu heben. Dabei wächst das Bewusstsein der unvorstellbaren Gefahr, in die alle Völker durch den Fortschritt der Wissenschaft und Technik geraten sind, die uns sowohl unbekannte wie ungeahnte Einblicke in Wirken und Werden des Kosmos geschenkt hat, aber gleichzeitig die totale Vernichtung in den nahen Bereich absoluter Möglichkeiten gebracht haben. Atom - Wissensenaft und Raumforschung bringen es mit sich, dass mathematisch, nukleares Denken allmählich stärker und stärker zum Ausgangspunkt der Weltbetrachtungen wird und manche alten. für unumstösslich gehaltenen Thesen und Dogmen, Betrachtungs-Methoden und Ueberzeugungen verdrängt. Wer im eigenen Bezirk hierfür einen kleinen Hinweis erblicken will, wird das Interesse verstehen dass z B. die Referate der Professoren Lord Ritchie Calder, William Eppstein und Henri Laugier auf einer jüdischen Weltkonferenz hervorgerufen haben. Schon die Tatsache allein, dass diese Referate über Frieden und Abrüstung auf einer solchen Versammlung gehalten wurden, die sich im wesentlichen mit der für die Menschheit her auf beschworenen Gefahr der ato maren Bewaffnung beschäftigten, deutet darauf hin, dass dieses Them das Denken der Menschen, auch unser Denken, in seinen Bann zieht, weil es sich um eine Lebensfrage für alle Nationen dieser Erde handelt. Obwohl also das Bewusstsein der atomaren Gefahr grösser wird besteht kein Zweifel, dass andere Fakto ren zu einer Weltkrise höchsten Ausmasses hinführen, die vielleicht noch nicht ihren Höhepunkt erreicht hat. aber ihre tiefen Schatten in den Alltag unseres Lebens wirft. Wer mit einiger Aufmerksamkeit auch nur eine einzige Ausgabe irgendeiner meinen die Nasserschen Gipfelkonferenzen hätten ihm insofern einen Erfolg gebracht weil er die Heissporne bändigte, die auf einen sofortigen Krieg gegen Israel dräpgten. Anlass hierfür war das israelische Jordan-Projekt,, das durch die Nasser - sche ' Beschwichtigungspolitik durchgeführt werden konnte Die Beratungen über Gegenprojekte in Kommission und Unterkommissionen halten an, gefährden aber nicht den Frieden, den Nasser an den israelischen Grenzen brauche, um sich seinen Zielen auf der Arabischen Halbinsel zuwenden zü können. Dort ist es vor allem im Yemen noch längst nicht zu einer Klärung gekommen da sich die ägyptischen Truppen in den Wüsten des Yemen verbluten und mit einem steigenden Widerstand der Kö- Tageszeitung auf der Erde, in welchem Lande auch immer liest und die vielen Nachrichten, die auf un« eins türmen, nicht nu:. zu Kenntnis nimmt, sondern auch über die berichteten Tatsachen nachdenkt wird — nicht ohne eine Erschütterung — über die chaotischen Zustände erschrecken die sich auf allen Lebensgebieten mit immer stärker in Erscheinung tretenden Deutlichkeit abheben. — Diese weltweite Krise hat verschiedene Aspekte und beleuchtet die Richtigkeit der Auffassung von der Ganzheit“, der Geschlossenheit des Lebens, das ein Mensch oder ein Volk führt. Partielle Betrachtungen können nur einzelne Phänomene erfassen und deswegen auch nur zu einer Analyse führen die Stückwerk bleiben muss. Man ist allgemein dazu geneigt, derartige Krisen, die Jerusalem. — Nach ersten Meldungen fand zwischen Syrien und Israel am Kineret-See eine Luft- und Seeschlacht statt. Die Meldungen waren widersprechend. Sie besagen, dass zwei syrische Mig-Flugzeuge abgeschossen und vier israelische Patrouillenboote zerstört worden sind. Der Zusammenstoss ereignete sich in den Morgenstunden in der Nähe der gleichen Grenzzone, in der am vergangenen 14. Juli israelische und syrische Düsen - Jäger eine ähnliche Schlacht ausfochten. Ein israelischer Armeespreeher teilte mit, dass die Syrer ein gestrandetes israelisches Fischerboot und einige zu seiner Rettung ausgesandte Patrouillenboote aus der Luft und aus Küstenbatterien beschossen. Hierauf seien israelische Flugzeuge ausgesandt worden, um die syrischen Düsenjäger abzufairgen. Er fügte, hinzu, dass bei der Luftschlacht zwei syrische Mig-Flugzeuge abgeschossen und danach die Batterien an der syrischen Künigstreuen infolge der sauditischen Hilfe rechnen müssen. Einen Mehrfrontenkrieg kann aber Aegypten nicht durchhalten, dessen wirtschaftliche Lage sehr ungünstig ist und das bisher noch auf keinem seiner Kriegsschauplätze trotz aller bombastischen Reden Nassers irgendeinen Erfolg erzielen konnte. Die abgesagte Gipfelkonferenz und die hierfür von Nasser gegebene Erklärung deuten klar darauf hin, dass seine Bestrebungen zur Herstellung der arabischen Einheit weiter als je von ihrer Verwirklichung entfernt sind. Das ist eine Niederlage der Politik, die Nasser im Inter, esse der Verstärkung seiner eigenen Machtposition betreibt jedoch noch kein Erfolg für die etwaigen Bestrebungen, zu einer Verständigung zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn zu gelangen. — wie Krankheiten von Zeit zu Zeit eintreten, nur unter politischen oder wirtschaftlichen Aspekten zu betrachten, wobei man langsam begriffen hat dass sich diese beiden Betrachtungsweisen kaum oder garnicht voneinander trennen lassen. Wirtschaftliche Ursache und politische Wirkung stehen in der gleichen Wechselwirkung wie die politischen Ursachen und ihre wirtschaftlichen Folgen. Nach dem Weltkrieg haben die entscheidenden Staatsmänner und Wirtschaftsfach, leute bewiesen, dass chaotische Bedingnugen, völlige Zerstörung und eine Stimmung der Verzweiflung durch geschickte politische wie wirtschaftliche Massnahmen zu konstruktiven Faktoren gemacht werden können, die schliesslich zur Grundlage dieser Nachkriegswelt geworden sind. Allmählich heben sich jedoch warnende Allste des Kineret-Sees zum Schweigen gebracht wurden. Syrien gab eine ganz anderslautende Version von diesem Gefecht. Der syrische Sprecher teilte mit, der Kampf habe drei Stunden gedauert, und er erwähnte nichts von dem Verlust von Flugzeugen. Dagegen behauptete er, Israel habe das Feuer eröffnet als ein israelisches Küstenboot im Morgengrauen den See kreuzte und Schüsse gegen einen syrischen Vorposten am Ostufer des See abgab. Die syrischen Batterien beantworteten nach Angabe des Sprechers das Feuer und setzten das israelische Pacrouillenboot ausser Gefecht Er fügte hinzu, etwa eine Stunde später seien mehrere israelische Küstenboote unter dem Schutz von Flugzeugen erschienen, urn das untergehende erste Boot zu retten, und eist dann wurde die syrische Luftwaffe eingesetzt, „die drei israelische Schiffe Zeichen für einen politischwirtschaftlichen Rückschlag ab, weil die dynamischen Gestaltungskräfte erlahmen und statische Funktionen ausüben. Stillstand aber bedeutet im Leben stets die Gefahr des Verfalls des Rückgangs, des Absterbens. Grosse und für den Gang, der geschichtlichen Ereignisse entscheidenden Teile unserer Erde haben in den letzten Jahren einen erstaun, liehen Höhepunkt ihrer Wirtschaften erlebt, wobei man nur auf den hohen amerikanischen (technischen) Lebensstandard und die üppige Blüte der amerikanisch-europäischen Industrie und des Handels hinzuweisen braucht. Das politische wie das wirtschaftliche Denken der vielen beteiligten Länder reichte aber nicht aus, um die geeigneten Massnahmen zur Ueberwindung oder zur Lin. derung des scharfen Gegensatzes zu ergreifen, der sich durch die Wirtschaftsentwicklung der begünstigten Völker gegenüber dem Elend oder Rückstand der anderen vor der syrischen Küste zerstörte und weitere acht Boote, die sich in einiger Entfernten aufhielten, in Brand setzte. General Hafez Assad der syrische Kriegsminister, teilte über das Radio Damaskus neue Siegesmeldungen über die israelischen Verluste mit. Die syrische Luftwaffe habe ihre Mission in perfekter Form erfüllt. Es sei der Beweis erbracht, dass die israelische Luftwaffe der syrischen nicht überlegen sei. — Der israelische Sprecher hatte angegeben, dass vier syrische Mig Apparate sowje. tischer Fabrikation an der Schlacht teilnahmer aber er erwähnte nicht wieviel israelische Flugzeuge eingeselzt wurden. Er beschränkte sich darauf mitzuteilen, dass einer der syrischen Apparate in den See fiel, während de: andere auf syrischem Territorium abstürzte. Der syrische Sprecher füg. te seiner Version hinzu, dass Nationen ergab, die man als nicht oder unterentwickelt zu bezeichnen pflegt. Man hat eben nicht verstanden, dass auch die Menschheit eine „Ganzheit“ darstellt, einen Körper, der nur gedeihen kann, wenn alle seine Telle gesund und „entwickelt“ sind. Die zur Ueberwindung dieses schroffen Kontrastes zu» Anwendung gebrachten Mit» tel waren nur Palliative unzureichender Ersatz, der nu» geignet gewesen ist, mitunter aktuelle Notzustände zu lindern, nicht aber zu eine» internationalen Nivellierun» des Lebensstandards aller Völker hinüberzuleiten. S« konnte es nicht ausbleiben, dass der geringste Fehlschlaf im volkswirtschaftlichen Erfolg der „Satten“ zu eine» Katastrophe der Armen ab« gleitet, durch welche die Gesamtkonstellation der Volkswirtschaften spürbaren Schaden erleiden musste und auej» erlitten hat. Wirtschaftliche wie politi* sehe Fehlspekulationen rieder Kampf „mit völlige» Kenntnis des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen und dem Einverständnis der imperialistischen Mächte“ stattfand. Der israelisch» Sprecher schloss dagegen seine Erkläiung mit der Versicherung, dass der Kampf erst abgebrochen wurde, als die Kontrollkommission der UN für die Erhaltung des Friedens eingriff. PROTESTNOTE Der israelische Ministerpräsident Levi Eshkol wandte sich mit einer energischen Protestnote an den Präsidenten des Sicherheitsrates wegen des neuen Zwischenfall» auf dem Tiberias-See. Ausser, dem lud Eshkol den Chef des Beobachtungsstabes der UN ein, sofort nach Israel zu. kommen und die Lage zu überprüfen. Gleichzeitig sandte Israel an seine Diplomaten die Aufforderung. bei den Regierungen bei denen sie akkreditiert sind, vorstellig zu werden und über die Entstehung der letzten Zwischenfälle sd*. wie auf den Ernst der Situ», tion hinzu weisen. WIE ICH ES SEHE—r—r^ .rr--T====r. - =v.- Die Welt aus den Fugen von JEHÜDA GOTTHEMER (Schluss auf Seite 2) Israel protestiert bei den UN Neuer Zwischenfall