Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 27 (1966)
- Issue
- 2160 (18.3.1966)
- Date
- 1966-03-18
- Page
- [Seite 7] (sequence 7)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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SEMANA ISRAELITA Año XXVII. — Np 216« — 7 ,eib*n“wLeWls »!? > «w*?¿>£ “"»er u™ ifcT “f «eNÍ ÄrSi^ «M r den Vienes, 16 fc Utorzo de 1966 <W(«er* I8r** iea* *£*£'5' -vhüç in. £SS<H) sstr * sr Z7' an *» I ■ssa»? '• Beute T\0ut' fr PtOkhmïLJÄhW neute, i» er, >r t * «• i“”** »¿'«ï der Vm* 2iü^8eÏÏT * g>neraeiéi{ PAD e la ición n Jai «HIM) h. (in pint») MOZ 2154 ijero de kx rgentina, :FEH k NUEVA rA. o ado de l OEUROPEO {UNIDA B, QL ER vveiiere Erboetees wegen posten verb®- 7ahhioí Die AMI A-Wahlen W.: — Mehrmals ist in ♦len letzten beiden Monaten an dieser Stelle auf die groese Bedeutung der kommenden AMJA-Wahlen für die jüdische Gemeinschaft Argentiniens, insbesondere seiner Bundeshauptstadt, und nicht zuletzt für unseren mitteleuropäischen Sektor hingewieeen worden. Obwohl diese »oh ständig ausdehnende und an ihrem inneren Aufbau unermüdlich arbeitende Kehilla von Buenos tekss bemüht ist, alle Kreise der aschkenasisehen Ju. denheit zu erfassen und in ihren Wirkungsbereich einzubesaehen, begegnet man nodh häufig bei uns abfälligen, mindestens gleichgültigen Bemerkungen, wenn umui auf die AMIA und ihr Werk zu sprechen kommt. Man verschliesst sich den vielen Aufgaben, die heute von ihr durhegeführt werden und bleibt häufig hartnäckig und unbelehrbar bei einem alten, vor 15 oder 25 Jahren viel leicht nicht ganz unberechtigten Vorurteil gegenüber der „Chewra Keduscha“, wie man damals zu sagen pflegte. Man weiss aber nichts und Will nkshts wissen von der vielseitigen kulturellen und Malaien Arbeit die geleistet whd, von dem segensreichen Bkefluss, der z. B. vom Jugend-Departement ausgeht und für viele mittlere und kleine Gemeinschaften des Lanriminnem von Wichtig, kelt ist. Dass jüdische Chortmd Theatergruppen das Land bereisen, von der AMIA inspiriertes Bildungsmaterial verschickt wird. Lehrvorträge und Kulturabende verschiedensten Charakters auch entfernt liegende, früher nie erfasste Jischuwim erreichen, in der Provinz Lehrerseminare, Int^ralschulen, Jeschiwot und •andere jüdische und hebräische Schulen für mehr Jüdisch keit als in früheren Zeiten sorgen, wird vielfach nicht gesehen oder nicht anerkannt. <3ewiss, und niemand weiss dies besser als diejenigen Menschen, welche an der Spitae der AMIA stehen, bleibt noch sehr viel zu tun übrig. Vergessen wir doch nidht, dass das jüdische Lehen, soweit man vor etwa 80 Jahren in Argentinien davon sprechen konnte, hierzulande mit dem Tode begann, so paradox sich dies anhört. Statt wie jüdische Geschichte, Erfahrung und Schicksal dies erheischen mit Synagogen. Schulen und sozialer Hilfe zu beginnen, schuf man zuerst die Chewra. um den Liebesdienst an den Dahingegangenen ausüben zu können; alles andere sollte sich erst später um diesen Mittelpunkt konzentrieren. Dieser Weg hatte negative Ergebnisse, war kein konstruktiver. Heute baut man jüdisches Leben auf, und unser Kulturkreis wird hieran seiner Bedeutung entsprechend beteiligt. Schufen wir neue Gemeindehäuser, förderten wir unsere religiöse Hnd kulturelle Arbeit, errichteten wir Synagogen, wo und wann immer möglich waren wir erheblicher Zuschüsse seitens der Kehilla sicher. Man sieht dort mehr und mehr ein, dass wir zentraleuropäischen Juden ein wesentliches, auf bauendes Eilement innerhalb der jüdischen Gesamtheit darstellen Versuchen wir einmal, unsere Beziehungen zuh AMIA unter diesen Gesichtspunk, ten zu sehen .begreifen wir den Sinn des gegenseitigen Gebens und Empfangene, dann werden wir nicht mehr gleichgültig und uninteressiert bleiben können und in der Lage sein, durch die Aus Übung unseres Wahlrechts noch mehr als bisher Einfluss zu nehmen auf die Gestaltung des jüdischen Daseins in dieser Stadt und in diesem Lande. Was immer wir bisher erreichen konnten, wäre kaum denkbar gewesen ohne die intensive Tätigkeit von wenigen unserer Mensehen, die seit Jahren dort mitarbeiten, und die sich Ansehen und Gehör zu ver schaffen vermochten. Nochmals soll auch auf das Technische hingewiesen werden : Wahlberechtigt sind nur solche Mitglieder der AMIA, die ihre Beiträge bis zum 31. Dezember 1965 restlos beglichen haben. Darum ergeht die dringende Bitte, dass ein jeder feststelle, ob er bis zu diesem Termin ,,al dia“ ist. Gemeinden und Vereine (Fortsetzung der Vereinsnachrichten von Seite 6) besonders an die Menschen der „zweiten Generation“, nicht nur würdige Beisteuerer zur Einheitskampagne, sondern auch aktive Mitarbeiter zu sein. THEODOR HERZL GESELLSCHAFT Sekr. Sgo. del Estero 424 9. p. of. 36 — Tel. 38 5616 MONTAG, DEN 28. MAERZ, IN ACTBA Araoz 2854 findet die feierliche Proklamierung der Aktion 1966 der Einheitskampagne statt, zu der die THG alle ihre Mitglieder und alle Zionisten einlädt. Dieses Jahr Chaj steht im Zeichen der Mobilisierung aller finanziellen Kräfte und für uns als Zionisten muss es eine Ehrenpflicht bedeuten nicht nur selbst grosszügige Beisteuerer zu sein, sondern überall auf die grossen Aufgaben des Keren Hajessod hinzu weisen. Bei der Veranstaltung, die das zentraleuropäische Comité der Einheitskampagne durchführt und die pünktlich um 21 Uhr beginnt, spricht der frühere Geschäftsträger der israeli- . K£«£n KByemET CEIteKAEC PP!?SSW COMITE CENTROEUROPEd Corrientes 2294 — VI, Stock — T. E. 48-3695. 48-5683 ZIONISTISCHES AKTI0NSC0MITE RUFT ZUR KKL ARBEIT AUF Das Zionistische Aktionscomité, das in Jerusalem zusammentrat, drückte dem Keren Kayemeth seine Anerkennung aus für sein Landentwicklungswerk im Norden wie im Negew. In einer Resolution heisst es, dass „das Aktions-Comité den Keren Kayemeth in seinem Bestreben unterstützt, diese Tätigkeit noch weiter auszubauen und die dafür erforderlichen Mittel aufzubringen... Bei den Verhandlungen der Kommission für ländliche Siedlung und Bodenerschliessung, sagte der Vorsitzende des KKL-Direktoriums, Herr Jacob Tsur, die Durchführung des Vierjahresplans des Keren Kayemeth für Landentwicklung bleibe hinter den gesteckten Zielen zurück, weil sich die Spenden letztens vermindert hätten. Man müsse alles tun. sie zu vergrössern, zumal da der Geldtransfer aus gewissen Ländern heute unterbrochen sei. Herr Joseph Weitz, der an der Spitze der Bodenentwicklungsbehörde des Keren Kayemeth steth, wies auf die Notwendigkeit hin, in den nächsten vier Jahren 75.000 Dunam Boden landwirtschaftliche Besiedlung zugänglich zu machen. Im letzten Jahre sind 11.000 Dunam urbargemacht, 80 km Strassen angelegt und ca. 5 Millionen Bäume gepflanzt worden. Um dem KKL die Durchführung seiner Pläne zu ermöglichen, müsse ihm ein Jahresbudget von zehn Millionen Dollar, oder drei Millionen Dollar mehr als heute, zur Verfügung stehen. Nächstes Jahr werde besonderes Gewicht auf Bodener Schliessung, Strassenbau und Aufforstung in Galiläa, in Zur Nathan an der Grenze Samariens, und in den Gebieten von Iron Modiin und Adorajim gelegt werden. Mit der erneuten Erklärung, es „liege jedem Zionisten unbedingt ob, seinen Verpflichtungen gegenüber den Nationalen Fonds voll nachzukommen“, schloss die letzte Sitzung des Zionistischen Aktionscomites. I Glückwunsch-, Blumen-, Geschenk- und Beileid- ABL0ESUNGEN zu Gunsten der Af|iKion Filantropica Israelin CAN6ALL0 1479 I® 40 4300 — 40 9535 Unser Telegrammdienst: Glückwunsch- sowie Trauertelegramme und Baumdi. plome bei jeder Gelegenheit bitten wir. unter folgenden Telefon. Nummern aufzugeben: 73-9026 Sra. Weinetein 64 2966 Sra. Luoascher 54_3209 Frl. Wertheimer 48-5683 Sekretariat. 48-3695 Sekretariat Ford-Stiftung Jerusalem. — Die amerikanische Ford-Stiftung gab die Zuteilung von 750.000 Dollar für die fortgesetzte Unterstützung von Forschungsarbeiten israelischer Institutionen bekannt; die Arbeiten sollen sich auf Probleme beziehen, die mit der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung des Landes verbunden sind. Mit Hilfe dieses Betrages erhielten 78 Wissenschaftler von 16 verschiedenen Institutionen des Landes Zuschüsse für ihre Arbeiten auf dem Gebiete der landwirtschaftlichen, biologischen, chemischen, phy sikalischen, technologischen, medizinischen und Sozialwissenschaften. sehen Botschaft in Argentinien, Botschaftsrat Dr Aba Guefen, der mit seinen Worten die diesjährige Aktion des Keren Hajessod in unserem Sektor einleiten wird Der Chor der NCI wird mitwirken. WIZO — CENTRAL EURO¬ PAEISCHER SEKTOR Wer wird der glückliche Gewinner einer Flugpassage nach Chile? Aus Anlass des 40jährigen Bestehens der OSFA veranstaltet unser Central-Europäischer Sektor am Mittwoch, den 30. März, um 21 Uhr in der Larrea 1225 Capital einen Cocktail mit reichhaltigem Programm. Frau Anita Blank von der Exekutive der OSFA wird über 40 Jahre der Argentinischen Zionistischen Frauenorganisation erzählen und der israelische Professor Dr. Avni berichtet uns über das Modein-Projekt. Während wir den Cocktail servieren, werden wir Sie mit heiterer Musik unterhalten. Versäumen Sie nicht, einen netten Abend zu verleben und bringen Sie Ihre Familie und Ihre Freunde mit. Unkostenbeitrag. CsWAjC I BA findet und bei der der Geschäftsträger der israelischen Botschaft in Argentinien Herr Dr. Aba Guefen, das Wort ergreifen wird. Die Veranstaltung wird durch musikalische Darbietungen des Chores der Nueva Comunidad Israelita umrahmt werden. SFDERABEND FITER ERWA "HSENE: Wir bitten Sie. die Anmeldungen für unseren Seder abend am 5. April ab Montag, den 21. März, im Sekretariat vorzunehmen. JUGENDSEDER: Wir bitten die Anmeldungen für den Jugendseder am 6. April bis spätestens Freitag, den 1. April, im Sekretariat oder bei den Jugendführern vorzunehmen OMNIBUS BANFIELD: Der Omnibus fährt wieder wie üblich sonntags um 8.30 Uhr vom Platz in der Nähe Cabildo und Juramento über Cabildo, Santa Fe, Callao. Entre Rios, Puente Uriburu und Puente de la Noria nach Banfield. BARMITZWAH- UND RE¬ LIGIONSUNTERRICHT: Dieser wird von Herrn Dr. Vogel erteilt. Wir bitten alle, die sich hierfür interessieren, sich mit ihm in Verbindung zu setzen (Tel. 76-8304). DIE JUGENDABTEILUNG TEILT MIT: ARAOZ 2854 Tel. 71-9059 — 72-2725 GEMEINSCHAFTS- VERANSTALTUNG DER EINHEITSKAMPAGNE Wir laden unsere Mitglieder zur Teilnahme an der Grossveranstaltung des Zentraleuropäischen Oomites der Einheitskampagne ein die anlässlich der Proklamierung der Aktion für das Jahr Chaj am Montag, den 28. März, um 21 Uhr pünktlich in unserem Salon Araoz 2854 statt¬ Ab Fireitag, den 25. März, beginnen wir mit unserer regelmässigen Tätigkeit im Heim. Der Stundenplan ist der folgende: Jugendliche 9—11 Jahre, Freitag 18—19.30 Uhr; Kadetten 12 — 14 Jahre, Freitag 19—20.30 Uhr. Zwischengruppe 15 — 18 Jahre. Freitag 19.30—21 Uhr. Kinder 5—8 Jahre, Samstag 15.30—18.30 Uhr. Alle Gruppen für jungens und Mädel. Vermaechtnis eines Katholiken New York. — Ein prote. stantischer Emigrant aus Freussen hinterliess sein Vermögen, das auf eine halbe Million Dollar geschätzt wird, dem Erzbischof von New York, Kardinal Spellman, für wohltätige Zwecke und einem Hilfswerk für jüdische Imigranten. Der Erblasser ist ein früherer Haupt, mann der deutschen Armee aus dem Ersten Weltkrieg und heisst Wolfram von Panwitz. „In der Kathedrale San Patrick habe ich oft den Predigten des Kardinals Spellman gelauscht, und seine Worte waren mir stets ein Trost“, heisst es im Testament des Verstorbenen, „und drei Mal in meinem leben haben mir jüdische Freunde entscheidend geholfen. Da diese Freunde selbst reich sind, so glaube ich, es ist in. ihrem Sinne dass ich meinen Dank auf die vor mir gewählte Weise abtrage.“ bitten alle Jugendlichen jeder Altersklasse, sich bei ih« ren Leitern anzumelden. DIE ARGENTINISCHE M.AKK A BI ADE IN ROSARIO Vom 7. bis 10 April findet die 7. argentinische Ma“kabiade in Rosario statt. Unse. re Vertretung von etwa 40 Sportlern wird uns im Fussball. Schach, Tischtennis, Korbball und Cabalat Shabat vertreten. Um unsere Sport, ler in guter Form zu halten, findet tägliches Training in unserer Sporthalle statt und zwar Montag und Mittwoch von 19 bis 21 Uhr Korbball für Mädels und täglich von Montag bis Freitag für Jungens Fussball and Tischtennis (3 Mal wöchentlich ist obligatorisch'. SAMMLUNG FUER UEBER- SCHWEMMUNGSOPFER : Anfang April begingen wir mit einem Kursus für Hebräisch, der montags von 18 bis 20 Uhr stattfinden wird. Wir | Gemeinsam mit der Cooperativa Juncal beteiligen wir uns an der Sammlung für die Hochwasser Geschädigten und bitten Sie, Ihre Spenden unseren Kassierern, im Sekretariat oder in der Cooperativa Juncal abzugeben. Feierliche Proklamierung der Aktion im Jahre Chaj DEM 18. JAHR DER UNABHAENGiGKEIT ISRAELS am Monfag, den 28. Maerz 21 Uhr IN DEN RAEUMEN DER ACIBA. ARAOZ 2854 Es spricht der Botschaftsrat der israelischen Botschaft in Argentinien, Herr Dr. Abba Guefen KUENSTLERISCHE UMRAHMUNG: Chor der Nueva Comunidad israelita Dirigent: LEO KALWARISKt EINTRITT FREI Saaloeffnung: 20 UHR 30 COMITE CENTRGEUROPEO DE LA CAMPAÑA UNIDA (Keren Hajessod) SARMIENTO 2376, IR. — T. E. 47.3820