Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 26 (1965)
- Issue
- 2123 (2.7.1965)
- Date
- 1965-07-02
- Page
- [Seite 1] (sequence 1)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
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JÜDISCHE UUflSHI) PUEÏRREDON 2190 — 1? izq. £z.JfanxiH£iJsA&elita T E. *3-2613 Ano XXVI. BUENOS AIRES, VIERNES 2 DE JULIO DE f965 N" 2123 KONFERENZ WURDE VERTAGT In diesen Tagen sollte die & weite afro-asiatische Konferenz in Algerien abgehalteu werden. Sie ist nach langen Beratungen und Diskussionen vertagt worden, weil die Lage in der algerischen Hauptstadt nach dem Sturz Ben Bellas den Organisatoren nicht sicher erschien. Ein langes Tauziehen hinter den Kulissen gab Veranlassung, das allgemeine Rätselraten um die letzten Ereignisse in diesem nordafrikanischen Staat zu vervielfachen. Obwohl nun schon einige Wochen verstrichen sind, hat sich der Schleier nicht gelüftet, der über dem an russische Ueberraschungen erinnernden Abtritt Ben Bellas von der politischen Bühne liegt. Drei Jahre nachdem Ben Bella ein französisches Gefängnis verlassen hatte, wurde er nun von seinen eigenen Landsleuten eingesperrt. Sein "Freund” und Weggenosse. Oberst Boumedienne, der ihn absetzte, war Ben Bellas Verteidigungsminister. Niemand weiss, ob es ihm gelingen wird, sich gegen die Popularität des algerischen Diktators Nr. 1 durchzusetzen, der plötzlich auch von ausländischen Mächten, vor allem innerhalb der arabischen Welt, gestützt wird. Die Spezialisten für den Nahen Osten und Kommentaristen der grossen Zeitungen und Agenturen, von denen viele seit Jahren als aufmerksame Beobachter in diesen Ländern leben, tasten im Ungewissen. Das kann nicnt überraschen, denn die Fäden, die in Algier und an- . deren orientalischen Städten zusammen laufen, bilden ein Gestrüpp, das den Blick verdunkelt. Die sich häufig widersprechenden Meldungen sind nur ein getreues Spiegelbild dieser verworrenen Lage. Der Verdacht. Nasser hätte einen Beitrag zur Absetzung Ben Bellas geleistet, tauchte zuerst auf. Soweit man bei den häufigen und durchaus nicht immer einheitlichen Schachzügen der arabischen Politiker von einer Linie oder gar von Logik zu sprechen vermag, hätte es nahe gelegen,, die Hand Nassem bei dem letzten Geschehen in Algier zu vermuten. Heute ober ist es Nasser, der alles tut, um seinem Freunde Ben Bella zu helfen und auf die neuen Machthaber einzuwirken, damit er entlassen werde. Wie weit man aber annehmen darf, dass diese Interventionen nicht nur die Aufmerksamkeit von anderen Kombinationen ablenken sollen, bleibe dahingestellt. Seit längerer Zeit ist der chinesische Ministerpräsident Chou En-Lai in enger Ve:- bindung mit Nasser; er war in den letzten Wochen wiederholte Male in Kairo. Abgesehen davon, dass diese langen Auslandsbesuche Ghous auffallen, muss er wohl in Peking für so lange Wochen entbehrlich sein, was nur nebenbei bemerkt sei. Ohou En-Lai war aber derjenige, der sich anfangs gegen die Vertagung der Konferenz in Algier gewehrt hat; er wollte nicht absagen, während Nasser auf Vertagung drängte. Erst als sich Soukarno, der indonesische Präsident, den beiden Kollegen in. Kairo hinzugeaeUtö, fiel iduog. von B. B. SAMUEL Sind die Chinesen also gegyn Ben Bella gewesen, weil er mit den Russen in zu vertrauten Verhältnissen gestanden hat? Ursprünglich waren auch einige Beobachter der Auffassung, der Kreml habe beim Sturz Ben Bellas mitgeholfen. Hierfür aber gibt es in Wirklichkeit keine stichhaltigen Gründe. Auch der interne Machtkampf zwiscnen den Freunden Ben Bella und Boumedienne, der ein Faschist sein soll, — und Ben Balla war es nicht, wenn auch mit rotem Vorzeichen? —, kann als Erklärung der Vorgänge nicht ausreichen. Der wahre Grund ist in der verzweifelten internen Lage Algiers zu suchen, das sich — ähnlich anderen Ländern der arabischen Welt — mit lauten Worten auf der internationalen Bühne bewegt, aber dessen Machthaber nicht imstande waren, die inneren Probleme des Landes zu lösen, für eine Sanierung der Wirtschaft zu sorgen und die Voraussetzungen für. einen Fortschritt zu legen. — Wahrscheinlich war Nasser nicht nur wegen der schwierigen und unklaren Situation Algeriens für eine Vertagung der “Zweiten Bandung-Konferenz’’, an der rund 60 afrikanische und asiatische Völker teilnehmen sollen. Fs gibt noch zu viele ungeklärte Fragen, deren Lösung vor dem Zusammentreten der zahlreichen Konferenz-Teilnehmer aus manchen Gründen zweckmässig erscheint Einer dieser Gründe ist die unsichere Lage, in der sich Aegypten befindet, das im Yemen schwere Niederlagen erhalten haben soll. — Sicherlich werden die nächsten Wochen und Monate damit ausgefüllt sein, durch eine Fülle von Verhandlungen das zweite Bandung vorzubereiten, um die aufgetretenen Gegensätzlichkeiten und Streitfragen wenigstens vorübergehend beizulegen. Der mit der Absetzung Ben Bellas gegebene Grund für eine Verlegung der Konferenz kam sicherlich einigen Staatsmännern nicht ungelegen. WIE ICH ES SEHE Ohne jeden Widerstand? von JEHUDA GOTTHEIMER (In den folgenden Zeilen wird die Auseinandersetzung weitergeführt, die wir mit unserem Artikel „Im Angesicht des Todes“ begonnen haben). — Im Mai-Heft des vergangenen Jahres der Zeitschrift „Der Monat“ veröffentlichte Manes Sperber einen Auf satz “Churban oder Die unfassbare Wahrheit’’, über den wir seinerzeit zum Thema des jüdischen Widerstandes und zur Kritik des Buches von Hannah Arendt “Eichmann in Jerusalem” beruhtet haben. In diesen immer noch aktuellen und leben’swerten Ausführungen finden wir folgende Darstellung- “Eine polnische Stadt, Ende 1942. Einige tausend Juden ziehen durch die Gassen; eine Eskorte führte sie zum Bahnhof. Man hat ihnen mitgeteilt, dass sie ein Lager erwarte, wo sie zwar sehr hart arbeiten, aber am Leben bleiben würden. Sie müssten ahnen, dass es eine dumme, schändliche Lüge ist; denn nun ist es gewiss, dass das Ende bevorsteht. „Sie werden von wenigen Männern bewacht, die zu überwältigen ein Kinderspiel wäre. Aber danach? Die Begleiter haben nur eine symbolische Bedeutung,' sie repräsentieren die stärkste Armee der Welt. Und die sechzigtausend Einwohner der Stadt sind ebenso viele Feinde. Gewiss, sie hassen die Deutschen, aber sie veraoscheuen nicht weniger die Juden und sind froh, sie nun endlich loszuwerden und ihre Häuser und andere Güter zu erben. Und selbst wenn einige Christen durch das Los ihrer jüdischen Nachbarn betroffen sind? Was können sie tun? Sollen sie ihr eigenes Leben gefährden, um einen Juden zu retten? „Niemand erwartet Hilfe ... Von den Gestaden des Ozeans, die so fern sind, als lägen sie auf einem anderen Planeten, werden eines Tages Freunde, Retter komme,,. Das ist gewiss. Alles erleiden. jede Pein ertragen, nur um Zeit zu gewinnen. Ein Tag mehr könnte genügen, eine Woche, ein Monat. Wie der Messias kann die Erlösung plötzlich koouuea, yoa einem Augenblick zum anderen. „Die Jungen spähen nach einer Gelegenheit zu flüchten. Einigen von ihnen wird es gelingen. Sie werden die grossen Wälder erreichen und dort auf Partisanengruppen stossen. Manchmal darf man bei einer von ihnen bleiben, häufiger wird man weggejagt. Jedes menschliche Wesen, dem der Flüchtige begegnet, ist gefährlicher als das wildeste Tier. Die Bauern berauben ihn zuerst und liefern ihn dann aus ...’’ Dies hat Manes Sperber im Jahre 1956 geschrieben, „um die verletztende Dummheit jener anzuprangern, die den Massakrierten vorwarfen, dass sie — ohne Waffen, ohne Verbündete, ohne jede Hilfe von aussen — nicht Widerstand geleistet hatten gegen die Armeen der Wehrmacht, gegen die SS und den SD. gegen die Gestapo, gegen die Nazi-Spezialisten der Ausrottung, gegen die Hilfsformationen der ukrainischen, litauischen, lettischen und anderen Milizen.’’ — Und dennoch gab es einen jüdischen Widerstand, schon seit den Anfängen der nazistischen Gewaltherrschaft. Es ist wahr, dass das deutsche Volk, als es frei wählen konnte, niemals mehr als 44% der Stimmen der Nazipartei gegeben hat. Es ist; auch wahr, dass die Mehrheit gegen die nazistischen Greuel, auch gegen die an den Juden begangenen, jedenfalls am Beginn des' Ng- Regimes, gewesen ist. Wo waren die übrigen 54 %? Wo waren die gut durchorganisierten Sozialisten und Demokraten mit ihrem Reichsbanner, die deutschen Kommunisten mit ihren militärähnlichen Stosstrupps, als man gegen sie vorging und ihre Leute verhaftete, knebelte, in die Konzentrationslager warf und meuchlings ermordete? Wo war der Widerstand der zweifellos starken antinazistischen Opposition? Sollten die Juden in Deutschland, verstreut über das ganze Reich, sollten die 9,9% der Bevölkerung bewaffneten Widerstand leisten? Wer die Wirklichkeit kennt, weiss, dass solche pa piernen Forderungen weite nichts als hohle, irreführen de, sinnlose Redensartei sind. Welchen Widerstand ha ben die angeblichen Rebel len. hat die bis zum letzt» Mann schwer bewaffnete Si am 30. Juni 1934 der SS ent gegengesetzt, als diese hun derte unliebsame Parteige nossen einfach abknallte? - Aus der Geschichte wissei wir, dass es zahlreiche Völ ker und nicht nur einzeln Stämme oder nationale Min derheiten gegeben hat. di< ohne jeden Widerstand siel haben vernichten lassen Warum haben sich die Ar menier nicht gegen die Tür ken erhoben. Im Jahre 189t haben die Türken 85.000 Armenier niedergemetzelt, ohn< dass sich die Opfer zur Weh] gesetzt hatten. In den deut sehen KZ schmachteten hun derte, wenn nicht tausend* •Nichtjuden, unter ihnen Norweger, Franzosen, Griechen, Polen und selbst Deutsche Es ist auch nicht ein einziger Fall des Widerstande* bekannt geworden. Aus einem offiziellen amerikanischen Bericht über die Situation der Nichtjuden in Lager Flössenburg lesen wir: „Das Flossenburger Konzentrationslager kann am besten als eine Fabrik beschrieben werden, die sich mit dem Tod befast. Obgleich dieses Lager in erster •Linie die Massen der Arbeitssklaven zum Arbeitseinsatz bringen sollte, war ein anderer hauptsächlicher Gegenstand die Vernichtung von menschlichem Leben durch die Methoden, die angewendet wurden in der Behandlung der Gefangenen. Hunger und Hungerrationen, Sadismus, unzureichende Bekleidung, ärztliche Vernachlässigung, erzwungene Selbstmorde, Erschliessungen um dieses Ziel zu erreichen, um dieses iZel zu erreichen. Gefangene wurden nach Belieben ermordet.” Das war die Technik. Wer konnte ihr entweichen? Im Auschwitz-Prozess in Frankfurt sagte ein Zeuge, ehemaliger Lagerhäftling, es seien dort 11.000 russische Kriegsgefangene gewesen, die au je 500 Mann in die Gas- Noch nicht in Kraft Das vom Deutschen Bundestag beschlossene Schlussgesetz, mit dem die Entschädigungsgesetzgebung nach der Auffassung vieler deutscher Parlamentarier beendet werden sollte, ist bisher nicht verkündet worden und deswegen auch nicht in Kraft getreten. Alle entgegenlautenden Informationen wie z. B. solche in bezahlten Ankündigungen etwa im Gemeindeblatt in Montevideo sind unzutreffend und irreführend. Das Sohlusgesetz wird auch nicht zum 1. Juli in Kraft treten. Niemand kann heute mit Sicherheit sagen, dass es bei der vom Bundestag beschlossenen Form verbleiben wird. Man nimmt zwar allgemein an dass die beim Bundesrat aufgetretenen Schwierigkeiten nicht den Gesetzestext betreffen, sodaas auch eine inhaltliche Aenderung nicht zu erwarten ist. Aber Endgültiges kann hierüber nicht gesagt werden. Die Schwierigkeiten beim Bundesrat, die zu einer Verzögerung geführt haben, sollen sich auf die Verteilung der Lasten zwischen Bund und Ländern beziehen. Wird das Gesetz in der vom Bundestag vorgelegteo Form vom Bundesrat angenommen, muss es dem Busdespräsidenten zugeleitet werden. Erst nachdem der Bundespräsident seine Unterschrift geleistet hat, kann das Gesetz verkündet werden ES ist möglich, dass es dann sofort in Kraft tritt, aber es ist durchaus nicht ausgeschlossen, dass ein späterer Termin für das Inkrafttreten des Gesetzes gewählt wird. — Mit anderen Worten: Im Augenblick lässt sich weder mit Sicherheit sagen, welches der genaue Wortlaut des Gesetzes sein wird, noch wann in Kraft tritt. Zwischen Recht und Unrecht Dr. W.: — Wenn an dieser Stelle eine weitere Auseinandersetzung mit der Rede des Bundesfinanzministers Dr. Dahlgriin, mit der Debatte im Bundestag und den Meinungsäusserungen der verschiedenen Partei-Sptecher erfolgt, st» soll hier eine Bemerkung vorausgesohiokt werden, die notwendig erscheint, um aufgetretene oder mögliche Missverständnisse zu vermeiden. Noch niemals ist behauptet worden, dass der gute Willen wenigstens zur materiellen Wiedergutmachung der den Verfolgten in der Hitleraeit zugefügten Schäden nicht vorhanden sei. Die jüdischen Zentral- Organisationen und ihre Repräsentanten, in erster L nie Dr. Nachum Goldmann, haben bei jeder Gelegenheit hiervon gesprochen. Das schliesst aber Kritik nicht aus und muss stets die Möglichkeit offen lassen, weitere Vorstellungen zu erheben oder Vorschläge zu machen. Man darf auf keiner der beteil'gten Seiten übersehen, dass die nun einmal gewählte Form der Wiedergutmachung ausserordentliche Mängel aufweist und zu Fehlerquellen führen muss, wenn einmal ganz von den entsprechenden Gesetzen und ihrer vielfältigen Interpretation durch Entschädigung-; behörden und Gerichte abgesehen wird. Unzweifelhaft leistet die*Bundesrepublik die Wiedergutmachung für Unrecht, das vom Deutschen Reich begangen worden ist. Wir wollen hier nicht in die Debatte eintreten, ob die Bundesrepublik die Rechtsnachfolgerin des Dritten Reiohes ist oder nicht. In mancher Hinsicht nimmt sie diese Nachfolge in Anspruch, vor allem dort, wo sie als die alleinige Repräsentanz des deutschen Volkes in der Welt angesehen zu werden wünscht. Andererseits lehnt sie die Rechtsnachfolge dort ab, wo es nicht angenehm ist, Erbe zu sein. Dass aber mit der Bundesrepublik ein völlig neuer Anfang gemacht worden ist, dass ein neues, ein anderes Volk die Bürger der Bundesrepublik bilden, kann ernsthaft nicht behauptet werden. Damit machen sich in Fragen der Wiedergutmachung diejenigen, die den Schoden verursacht haben zu. gleich zu Richtern, was den Verfolgten ,gewährt’ wird. Das ist der erste spürbare Mangel. Die Bundesrepublik hat sich bereit erklärt wiedergutzumachen, was sie will. Und diese Einstellung, die u. a. auch darin ihren Ausdruck findet, dass man diesen Fragenkomplex dem Finanzminister überschrieben hat, ist näht mit dem Gedanken des Rechtes, selbst nicht mit dem Willen zur Wiedergutmachung zu vereinbaren. Hier hegt die Wurzel der Schwierigkeiten, die an dieser Stelle zur Darstellung gelangen. Fiir einen Finanzminister ist es seiostverständlich, dass er finanzielle Gesichtspunkte iu den Vordergrund steilt. Mit dem Gedanken des Rechtes hat dies nichts zu tun. So kommt es, dass man sogenannte Härfcefonds geschaffen hat. Dies bedeutet, dass man ein Unrecht durch Pauschalzahlung zu erledigen oder zu beseitigen gedenkt, dass also die Opfer zum Gegenstand eines sozialen Problems gerecht werden, wo sie doch eindeutig Träger bestimmter Rechte, nämlich der Forderungen auf materielle Beseitigung geschehenen Unrechts sind. Diese Zwischenbemerkung musste gemacht werden bevor wir auf die weiteren Einzelheiten dieser denkwürdigen Debatte im Bundestag in einem nächsten Artikel eingehen können. Wir sind daran interessiert, diese Diskussion auf einer Ebene zu führen, die von persönlichen oder globalen Anschuldigungen frei ist. Für uns ist es eine sachliche, ernste und für einen grossen Personenkreis Geschädigter überaus wichtige Debatte. Öfen geschickt worden seien, ohne den geringsten Widerstand zu leisten. E5s handelte sich nicht um jüdische Kinder, Frauen oder Greise, sondern um kampferprobte russische Soldaten, also um die Kameraden derer, die im offenen Felde die braunen Armeen niederrangen. Wie ist das Verhalten der 11.000 zu verstehen? — In Bergen Belsen wurden 50.000 (fünfzigtausend) kriegsgefangene Russen in einem Massengrab beigesetzt, die durch Hunger, Kälte, Krankheiten und Erschiessen den Tod gefunden hatten. Warum haben die 50.000 nicht rebelliert? Diese und viele andere Beispiele bringt K. Schaöbetai in seinem Buch „Wie Schafe zur Schlachtbank erführt?“, um der ungerechtfertigten Behauptung entgegen zu treten, die Juden hätten sich aus Feigheit Äie Schafe zur Schlachtbank, führen lassen. Die vielen anderen Argumente und Fragen, die in diesem Zusammenhang immer wieder und zu Recht vorgetragen werden, brauchen hier nicnt wiederholt zu werden. Waren es doch sehr viele Ueberlebende der Lager, die dort alle Peinigungen und Demütigungen über sich ergehen liessen, die wenige Jahre später heldenhaft in der Freiheit und für die Freiheit Israels gekämpft haben. Waren wirklich aus den russischen Soldaten, die auf (.Schluss auf Seite 2)