Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 25 (1964)
- Issue
- 2077 (14.8.1964)
- Date
- 1964-08-14
- Page
- [Seite 7] (sequence 7)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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Viernes, 14 de Agosto de 1964 LA SEMANA ISRAELITA Año XXV. — N? 2077 — 7 , K£R£tl RAy£m£T C.EtSK'AEC PP Musik in Buenos Aires COMITE CENTROEUROPEO Corrientes 2294 — VI. Stock — T. E. 48-3695, 48-5683 bevorstehende Tischri-Aktion des KKL Der den Jamim Noraim vorangehende Monat Elul steht im Zeichen der TischrLAktion, die zu den wesentlichsten Einnahmequellen des Keren Kajemeth Lejisrael gehört. Dieser hat auch im jetzt zuendegehenden Jahr sehr bedeutende Leistungen durchführen können, zu denen die Schaffung neuer ver. bindungswege zwischen den Siedlungen sowie umfangreiche Porstarbeiten gehören. Erinnert sei u. a. an den in Vorbereitung befindlichen „John F, KennedyJFriedeiswald“, der aus fünfeinhalb Millionen Bäumen — ein Baum für jeden amerikanischen Juden — bestehen soll. Der Grundstein für diese Gedächtnisstätte, ein Monument inmitten des Waldes, wird am 22. November gelegt werden. Der Gedächtniswald wird vom KKL gepflanzt werden, und die israelische Regierung wird die Verantwortung für die Errichtung des Monu. ments tragen und eine Strasse anlegen, den .John F Kennedy Memorial Park Way“. Die Bevölkerungszunahme Israels beträgt gegenwärtig etwa 100.000 Seelen im Jahr. Gewaltige Probleme müssen in diesem Zusammenhang gelöst werden, wie Wohnraum- und Arbeitsplatzbe. Schaffung. Hieran nimmt der KKL, in engem Zusammenwirken mit der Regierung starken Anteil, ferner in der Berücksichtigung des Sicherheitsmoments in den Grenz. Siedlungen. Die Jahreswende mit der traditionellen Ablösung der Glückwünsche durch den KKL muss daher alle unsere Menschen veranlassen auch dann, wenn £ie wirklich ihrer Verpflichtung gegenüber der „Campaña Unida“ rrachgekommen sein sollten, ein zusätzliches Opfer für i den KKL zu bringen. An der Art wie man unsere Jugend an den nächsten Sonntagen, wenn diese ihre Rosch ha- , schara.Gratulation präsentieren wird, empfängt, wird man , feststellen können ob das ¡ Verständnis für die Aufgaben der Gegenwart gewachsen ist < und man überall die Zeichen 1 der Zeit zu begreifen beginnt. Nachum Goldmann- I Ehrung Gemeinsam mit der Ge. , meinde „Bet Israel“ führte unser Comité eine Ehrung für Dr. Nachum Goldmann anlässlich seines kiirzlichen 70. Geburtstages durch. Unser Vorsitzender, Chaw r Curt Wilk, von Dr. Rosen- I berg begrüsst, gab einen Ue_! berblick über die wichtigsten! Geschehnisse innerhalb der ' jüdischen Welt dieser letzten vierzig Jahre, die mit dem | Namen und dem Wirken Na. chum Goldmanns untrennj bar verbunden sind, der seit ' langem die Schlüsselpositionen, vor allem der gesamten ¡ Diaspora, in seiner Hand ver. einigt, und dessen Wort auch | auserhalb der jüdischen Reihen gehört und beachtet wird. Wie gross die moralische Verpflichtung der einstigen deutschen Juden ist, sich dieses jüdischen Staats, mannes dankbar zu erinnern und seine ständigen Mahnungen, Warnungen und Deutungen der jüdischen Situation j zur Kenntnis zu nehmen, wurde vom Redner unterstri-! chen. Der zweite Teil des inter, essanten, aber leider nicht gut besuchten Abends, brach. „MACBETH“ VON VERDI Wiederaufführung im Colón Vor fast genau zwei Jahren kritisierten wir an dieser Stelle die grossartige, in jeder Hinsicht ungewöhnliche Aufführung der seiten gehör, ten Verdi-Oper, deren Textdichter Piave getreu den shakespearischen Spuren folgt. Der „team“ Fernando Previtali am Pult und Ernst Poett. Gemeinden und Vereine (Fortsetzung der Veretnsnachrichten von Seite 6) also ein Programm, das sich sehen und hören lassen darf. Bitte, feiern Sie mit uns — und besorgen Sie sich Ihre Karten (nur!) im Vorverkauf am 15„ 16. und 17. August von 14 bis 17 Uhr. AM 26. AUGUST um 2« Uhr ist Generalversammlung. Um 20 Uhr 30 findet der zweite Aufruf statt. AM 29. AUGUST ist ein grosses Bridgetumier 1 mit fachmännischer Leitung ' und Schiedsrichter. Wir bit.! ten um Anmeldung im Sekre-! tariat der ACIBA. L.I.F.A.-Meisterschaft Für die Anteilnahme, die uns anlaesslich des Ablebens unserer lieben Mutter,, Franziska Horenczyk geb. Hirsch s. A. in so reichem Masse entgegengebracht wurde, danken wir auirichtigst. LEO, FRANZ, ARNO HORENCZYK und Familien AMENABAR 2972 — Capital in der Division A mussten die Spiele wegen schlechter Bodenbeschaffenheit ausfallen und werden nach der Makkabiade nachgeholt. Division B: Aciba — Lamrot Hakol w.o. BAMI — NCI, V. Ball. 2:1 Bet Hanoar — Adama w.o. Bet Israel — Bet El 0:0 CASA _ Ttel Aviv 1:1 Diesen Sonntag, den 16. August, finden keine Meisterschaftsspiele statt, da einige Mannschaften an der Mak. kabiade in Tucumän teilnehmen. te die Vorführung zweier Israel-Filme, von denen na mentlich „Israel, una nueva Patria“, starken Anklang fand. Unser Mitarbeiter, Chawer Juan Bukofzer, war freundlicherweise bereit, unter i den Anwesenden eine Sammlung zu Gunsten des KKL zu veranstalten, was ganz dem Sinn einer solchen Feierstunde entsprach. UNTER MITWIRKUNG des ZENTRALEUROPAEISCHEN COMITES DER EINHEITSKAMPAGNE (Keren Hajessod) NCI - V. Ballester SONNABEND, DEN 8. AUGUST. 21 Uhr InL Witcomb 331, Villa Ballestor REDNERt Dr. León Lapaco „Die Welt und Israel“ FARBFILM: „Das ist Israel“ Im Anschluss: GESELLSCHAFTLICHES BEISAMMENSEIN MtlllllllllHIIIIIIIHIIIIIMIIII I ACIBA MITTWOCH, DEN 19. AUGUST, 21 Uhr ARAOZ 2854 REDNER: Df. A. Gorbatt Dr. George G. Flesch „Die Welt und Israel“ CHOR der AMU Lesen Sie unter Vereinsnaehricbten „Die Einheitskampagne teilt mit" ALLE? IHHHWHHIHHIIIItHIWIHM j gen als Regisseur zeitigten auch bei der Reposition die reifen Früchte der seinerzei-; tigen Premiere. Von den Sän- | gern gehörten nur Amy Shu. ard (Lady Macbeth) und Wil. j liam Wildermann (Banquo)! dem damaligen Ensemble an. ' Sie wiederholten beide ihre j glanzvollen Leistungen. Giuseppe Taddei, dessen sonorer, | opulenter Bariton der blut. rünstigen Titelrolle perfekt gerecht wurde, feierte ein bejubeltes „Rentrée“ (Ein. durcksvolle Darstellung, in welcher Poettgens Meisterhand sichtbar wurde). „Mac. duff“: von Bruno Prevedi ebenso gut verkörpert wie „Malcolm“ von Enzo Betti. Das Orchester klang unter Previtali, von einigen Schnitzern abgesehen, gut. Tullio Bonis Colonchor, speziell in der impressionant-statischen Szene der verbannten Schotten, war wieder über jede Kritik erhaben. Spontaner Beifall von Beginn bis zum Schluss. ZWEITES LEITNER; KONZERT BEI „AMIGOS“ Als südamerikanische Erst, auffiihrung dirigierte Ferdinand Leitner mit dem in bester Form spielenden Orchester der „Amigos de la Müsi. ca“ die reizende leicht ins Gehör eingehende „Ouvertüre in c-dur“ von Georg Philipp Telemann. Durch die chorisch besetzten Oboen wurde eine hier seltene Ausgeglichenheit zwischen den einzelnen Instrumentalgruppen erzielt. — 172 Jahre nach ihrer Uraufführung erblickte die uns nur von der Schallplatte her vertraute wundervolle Haydn-Symphonie Nr. 98 b-dur das Licht der argen, tinischen Musikwelt. Leitner musizierte das Opus leichtbeschwingt, mit einem eleganten „presto“ und einem klangschönen „adagio cantabile“, dessen Grundthema die englische Nationalhymne ist (die ebenfalls vom Schöpfer der „Jahreszeiten“ stammt). Im Mittelpunkt des Programms standen zwei Werke zur Ehrung des Ende 1963 gestorbenen, grossen und aufrechten, freiwilig emigrierten Komponisten Paul Hindemith. Der 18jährige, hier aufgewachsene und zur Zeit bei Helfetz und Zimbalist studierende Violinist Nicolas Chumachenco war der ausge. zeichnete, seine steten Fortschritte wahrnehmenlassende Solist in der originellen „Kammermusik Nr. 4“ (Violinkonzert) , dessen Partitur keine Orchestergeigen auf weist. Das Werk (ebenfalls argentinische Erstaufführung) wurde von Leitner mu. stergültig musiziert, der Ohu. machenco ein sorgender und besorgter Helfer war, ebenso wie den fünf Solisten Alfredo Ianelli (Flöte), Alfredo Perona (Oboe), Mariano Fro. gioni (Klarinette), Enrique Bragato (Fagott) und Maria Urbanski (Harfe), in dem originellen Konzert für Holz, bläser, Harfe und Orchester. Besonders im „gracioso“ kommt der sprichwörtliche hindemithsohe Humor zur Geltung; die Klarinette spielt — als Ueberraschung für seine Frau zur Silberhochzeit gedacht — den mendelssohuschen Hochzeitsmarsch völlig durch, während das Orchester in scheinbarem Fehlen eines Zusammenhangs ande. re Wege geht. Dennoch geht überraschenderweise die polyphonisehe Gleichung auf. Ferdinand Leitner, Solisten und Orchester wurden nach jedem Stück herzlich und anhaltend gefeiert. Curt M. B. Weissetein TEATRO COLON Viernes 14 a las 21 horas: 10a. función de Gran Abono: “Job“, respes, sacra de Luigi Dallapiccolla (estr. sudamericano), con: Mattiello, Bene. gas, Casey, Valori, Mostromei, Sassola, Algorfa. — “Turandot“ fábula china seg. Cario Gozzi. Texto y música de Fe. rruccio Busoni (estreno sud. americo), con: Marg. Roberti, Luisa Bartoletti, Cossutta, Algorfa, Ed. Ferracani, Falzetti, Mastromeí, Catena. Dir. de orq.: Fernando Previtali. Regie: Ernst Poettgen. Escen. y vest.: Paul Walter. Dir. Je coro: Tulio Bor.i, Coreogr.: Tamara Grigorieva. Orques. ta, coro y cuerpo est. del baile del T. Colón. — Nota: para esta fuñe, es obligat. vest. de etiqueta p. damas y caballeros en plat. y palc. Sábado 15 a las 17 horas: 6to. conc. ab. a 10: Ensemble Barroque de París. Sábado 15 a las 21 horas: fuñe, extraord.: “Macbeth“, ópera de Giuseppe Verdi (ver. sión 1962). Dir. de orquesta: Fernando Previtali. Regie: Ernst Poettgen. Esc. y vest.: Paul Walter. Dir. de coro: Tulio Boni, con: Shuard, Taddei, Prevedi, Algorfa, Betti. Domingo 16 a las 10.30 hs.: Conc. sinf. de la Orq. Sinf. Nacional. Domingo 16 a las 17 horas: 10a. función ab. domingo: “Job“ repres. sacra de Luigi Dallapiccola (estr. sudameri. cano). — “Turandot“, fáb. china seg. Cario Gozzi, texto y mús. de Ferruccio Busoni Busswallfahrt nach Auschwitz Freiburg. — Eine Gruppe des deutschen Zweiges der internationalen katholischen Friedensbewegung Pax Christi hat aus Anlass des frankfurter Auschw itz.Prozesses eine Busswallfahrt nach dem ehemaligen KZ Auschwitz in Polen unternommen. Einem Bericht der freiburger Zentrale der Friedensbewegung zufolge legte die Gruppe „zum I Zeichen der Trauer und der | Scham“ im Hof der berüchi tigten Baracke 11 des Lagers j einen Kranz nieder. (AWZ) (estr. sudam.), con los mism. intérpretes del día 14. Lünes 17 a las 17 horas: 7mo. conc. del ab. a 10 de solistas, rec. de Claudio Arrau (piano). Lünes 17 a las 21.30 horas: lio. conc. de la Orq. Filarmónica de Bs. Aires. Dir.: Bruno Maderna, sol. Audini Ca- : rela (piano). j Martes 18 a las 21 horas: 9a. func. ab. noct.: “Job“, re- ¡ pres, sacra de Luigi Dalla. ' piccola (estr. sudam.). “Turandot“, fáb. china seg Car- , lo Gozzi, Texto y mús. de Fe-; rruccio Busoni (estr. sudam.) con los mism. intérpretes del día 14.; Jueves 20 a as 21 horas:! “Simone Boecanegra“ ópera de Giuseppe Verdi (versión i 1962). Dir. de orq.: Antonio ] Tauriello. Reg.: Ernst Poett.! gen, esc. y vest. Paul Walter, : con: Mattiello, Carini, Cos- . sutta, Mastromei, etc. Theodor Herzl Gesellschaft Gottesdienst an den Hohen Feiertagen KARTENAUSGABE IM SALON SARMIENTO 2523 JEDEN SONNTAG VON 10—12 UHR TELEFONISCHE AUSKUENFTE: 73.4696 Wir bitten dringend, die reservierten Karten ahzuhelen. Japanisch« Studenten Tel Aviv. — Eine Gruppe von japanischen Medizinstu. denten besuchte für einen Monat Israel, um die israelischen Gesundheitsdienste ku studieren. Gratulieren Sie Ihren Verwandten und Freun- den in Amerika, Israel und Europa zu Rosch Haschonoh 5725 mit einer l n m tD n: &! Glückwunsch-Anzeige j in der * JUEDISCHEN j WOCHENSCHAU i LA SEMANA ISRAELITA j Die SONDERNUMMER erscheint am Freitag. DEN 4. SEPTEMBER 1964. I Annahme taeglich ausser Sonnabend und Sonntag in unserem Büro in der Pueyrredon 2190, f. St. links (esq. Las Heras) T. E. 83.2613 J •••»•••••••••••••••••••••••••••••••••i*