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Jüdische Wochenschau · 1963-05-31 · 2014 (31.5.1963) · p. [Seite 5]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
24 (1963)
Issue
2014 (31.5.1963)
Date
1963-05-31
Page
[Seite 5] (sequence 5)
Language
German, Spanish
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Viernes, 31 de Mayo de 1963 LA SEMANA ISRAELITA Año XXIV. — N«. 2014— S Die Stadt der guten Theater î- (3. Fortsetzung) ERLEBNISSE UND ERKENNTNISSE EINER REISE Berlin war in den zwanziger Jahren wahrscheinlich die Stadt in Europa, die das reichste Theater-Leben hatte. Obwohl ich davon über zeugt bin, dass es verfehlt ist, Vergleiche zwischen Völkern, Ländern und Städten zu ziehen, dürfte diese Feststellung von vielen akzeptiert werden. Der Glanz der Aufführungen, der mit den Namen Max Reinhardt. Vic tor Barnowsky und vielen anderen verknüpft ist,strahlt noch auf alle zurück, die heute in Berlin mit dem Theater verbunden sind. Die Namensliste der grossen Schauspieler und sonstigen Künstler, die zwischen den beiden Weltkriegen die Kunstfreudigen aller Völker und Länder nach Berlin zogen, ist ungewöhnlich lang, ein Zeichen für die Bedeutung, die einst die alte Reichshauptstadt als Kulturzentrum gehabt hat. Kunst und Wissenschaft gaben dem alten Preussisch Berlin ihr Gepräge. Berlin war seit langem ein Mittelpunkt für die jü. -däeche intellektuelle Welt. Dort studierten all die Grossen, die im Leben und in der ’ Geschichte des jüdischen Volkes eine Rolle ge spielt haben: unter . ihnen Chaim Weizmann und Jizchak Ben Zwi. die beiden ersten Präsidenten des Staates Israel sowie Salpnan Shazar, der soeben in dieses hohe Amt berufen wurde. Ein yvenig vom früheren Glanz jst geblieben. Berlin ist auch heute diejenige Stadt in Deutschland, in der bestes Theater gespielt wird. Zahlreiche Bühnen, meist nach dem alten Grundsatz der Volkßbühnen- Abonnement aufgebaut, geben Stücke', die sehenswert sind, sodas« dem Besucher, der nur wenige Tage in die ser Stadt bleibt, die Auswahl erschwert wird. Nur wenige der früheren Stars sind noch an der Bühne tätig, noch geringer ist die Zahl derer, die zurückgekehrt sind. Fritz Kortner arbeitet in Berlin als Regisseur Ernst Deutsch tritt nur gelegentlich noch auf, die Bergner kommt hin und wieder zu einem Gastspiel. Auf dem Spielplan des Renaissance - Theaters wurde ein Stück des Amerikaners Tennessee Williams ,,Die Nacht des Leguan“ gegeben, ein Stimmung«- und Unterhaltungsstück, das uns in ein kleines mexikani- ¡ sches Hotel führt. Die Hauptl-olle spielt Grete Mosheim. Mich interessiert das Stück wenig, aber ich will Grete Mosheim Wiedersehen. Kindheit«- und Jugenderinnerun gen werden wach, wie sie, eine Mitschülerin meiner Schwester auf dem Viktoria-Lyzeum in Berlin ihre ersten Rollen in unserer Wohnung spielte. Unsere Väter waren Aerzte Kollegen, die Mutter, eine Urberlinerin, steht noch vor mir. Es ist nicht mehr dieselbe Grete Mosheim, die wir aus dem Dreimädelhaus kennen, nicht mehr die Kati au« Alt-Heidelberg, sondern eine grosse, gereifte Künstlerin, deren Spiel mitreissend und ergreifend ist, die Zuhörer in ihren Baun zieht und zum Schluss endlosen. Beifall hervorruft. Alle Rollen sind vorzüglich besetzt. Das war wieder einmal echtes Theater. Ein Wort muss auch über das Publikum gesagt wer den, das sich nicht sonderlich von dem anderer Theaterbesucher unterscheidet. Auch hier fällt die Beteiligung jugendlicher Kreise auf, die interessiert und dankbar dem Geschehen auf der Bühne folgen. Man hat den Eindruck, als wäre in den letzten Jahrzehnten nichts Aufregende« gesche hen. Das Leben geht eben weiter. Unwillkürlich denkt man an das alte Landsknechtslied, das in seiner Grausamkeit nur die bittere und unerbittliche Realität des menschlichen Daseins wider spiegelt: . . ,,W<er fällt, der bleibet liegen, „Wer steht, der kann noch «iegen, „Wer übrig bleibt, hat Recht, „Und wer entflieht, ist schlecht!“ Wir haben dieses Lied damals’ auch in den Bünden der jüdischen Jugendbewegung gesungen, ohne uns von der Wirklichkeit seiner Worte Rechenschaft zu geben. .. Auch in andere*.! Städten Deutschlands wird gutes Theater gespielt, in Hamburg, wo der umstrittene Gustaf Gründgens mit seiner früheren Frau Marianne Hoppe auftritt. Wir sahen beide in „Das Konzert“, Lustspiel von Hermann Bahr, ebenfalls einem Gesellschaftsstück, das eki wenig antiquiert ist, aber auch heute noch Lachsalven her. HERSCH SINGER und Frau ARON MERR und Frau geben die VERLOBUNG ihrer Kinder MARTHA und MANFREDO bekannt. Buenos Aires, den 1. Juni 1963 LUACH — (KALEND ER) Freitag, den 31. Mai 8. Sivan .Sonnabend, den 1 Juni 9. Sivan Parschat NASSO. 4. B. M. IV. 21 — Haftara Richter XIII, 2—25 VII, 89 Sonntag, den 2. Juni Montag, den 3. Juni 10. Sivan 11. Sivan Dienstag, den 4. Juni 12. Sivan Mittwoch, den 5. Juni 13. Sivan Donnerstag, da« 6. Juni 14. Sivan Freitag, den 7. Juni 15. Sivan Sonnabend, den 8. Juni 16.’ Sivan Parschat BEHA’ALOTCHA I B M. VHI 1 — XII, 16 Haftara Secharya 11, 14 — IV, 7 Sonntag, den 9. Juni 17. Sivan Montag, den 10. Juni 18. Sivan Dienstag, den 11. Juni 19. Sivan Mittwoch, den 12. Juni 20. Sivan Donneretag, den 13. Juni 21. Sivan vorruft. Dass dieser Gründgens Theater spielte, während die Nazis ihr Blutregiment führten, trägt ihm heute niemand nach. Sogar der Altdemokrat und frühe, re Bundespräsident Professor Heuss nahm keinen An stoss daran, dem Goebbel«- Favoriten Werner Kraus, der in der Bundesrepublik mit dem Iffland-Ring ausgezeichnet wurde, das Ver dienstkreuz zu überreichen... In München sah ich eine hervorragende Aufführung des „König Lear“, die mehr als drei Stunden dauerte. Aber das war „ewiges“ Theater. Shakespeare schrieb nicht für seine Zeit, sondern für alle Zeiten. In der Hauptrolle ein vorzüglicher Berliner Schauspieler alter Schule. Wieder das theaterfreudige, kunstbeflis sene Publikum, in dem Jugend prädominierte. Erwartungsvoll bis zum letzten Worte harrten sie aus, voller Spannung, voller Hingegebenheit an das Werk, an die Kunst, an die Bretter, die vielleicht doch eine Welt, die bessere^ Welt bedeuten, die Welt des Theaters, das die rauhe Wirklichkeit in die Sphären der Kunst erhebt. Auch in München ist das Kabarett nicht mehr das al te, wie es eiret gewesen ist, auch nicht die kleine , beinahe unsichtbare Bühne, die ein Joachim Ringelnatz beherrschte, der sang, soff und dichtete, jene einzigartige Mischung von Verkommenheit, Verzweiflung, Charme und Genialität, die ich als junger Rechtsstudent der Münchner Universität anno 1927 bewunderte, damals, als ich die ersten Zusam menetösse mit den Nazis hatte, mit dem Auch-Studenten Baldur von Schirach, der später die höchsten Sprossen der Nazi-Hierarchie erklomm. Das politische Kabarett in Deutschland spielt eine erhebliche Rolle. Nur junge Leute treten auf; ihre Darbietungen sind eine einzige und erbitterte Anklage gegen alles, was nach einem Rückfall in den Nazismus auseieht. Die Grössen der Regierung, allen voran der Bundeskanzler ' Adenauer, werden mit heissendem Spott kritisiert und verulkt. Mitunter hört man ein leises Raunen, als wolle jemand protestieren. Aber dazu kommt es nicht, jedenfalls noch nicht Dann gibt es eine neue Form des Theaters, die «ich Zimmer-Theater nennt. Ich habe das in Bad Godesberg gesehen. Der Raum, in dem .Bühne und Publikum ineinander übergehen, ist wirklich nicht viel grösser als ein Zimmer. Weniger als 70 Menschen haben dort Platz, aber was geboten wird, war gutes, glänzend gespielte« Theater. Da mir Vergleiche nicht am Platz« erscheinen, will ich auch kein Urteil abge ben, ob es anderwärts besseres oder schlechteres Theater gibt. Auch in Argentinien geht eine suchende Theater-Jugend auf neuen Wegen. Man braucht nur an das „Strassen-Theater“ in der bonaerenser Boca zu denken. Vielleicht sollten alle Menschen mehr Theater spielen und dafür weniger Politik betreiben. Das wäre ein echter Versuch internationaler Verständigung. Im Zeichen dieser Bemühungen, neue Wege, zu be schreiten, um die Menschen einander näher zu bringen, stehen einige Theaterstücke, die vor allem in Berlin gespielt werden. Praktisch gesehen, ist Berlin heute eine Stadt ohne Juden. Denn die wenig mehr als 8.000 jüdischen Bürger der Stadt fallen weder im Stadtbild — einmal abgesehen von einigne „Emigranten-Cafes“ — auf, noch spielen sie eine nennenswerte Roll^. Das alte Berli >. mit seinen grossen jüdischen Wissenschaftlern, mit seinen vielen jüdischen Aerzten und Anwälten, mit seinen jüdiechan Künstlern und bedeutenden Kaufleuten besteht nicht mehr. Dagegen ist die Thematik des jüdischen Schicksals in Berlin viel aktueller als an j den Orten, wo wirklich Ju- I den in nennenswerter Anzahl leben. Seit langem steht das Theaterstück „Der zehnte Man*!“ auf dem Berliner Spielplan. Ein weiteres ,,jü dißches“ Stück ist „Andorra“, das ich gesehen habe. Es wird im Schiller-Theater gegeben, wo einst die klassischen Dramen für das sogenannte „Schüler“ Theater auf geführt wurden. „Andorra“ hat nur volle Häuser. Es ist ein Stück von Max Frisch, einem heute bekannten Dramatiker. In New York hatte „Andorra“ keinen Erfolg In Berlin wirkte es auf die vielen Zuhörer, die e« gesehen haben. Es ist ein eigenartiges Stück, das ein Ereignis in einem Phantasiestaat Andorra erzählt, einem Stadtstaat, in dem es keine Juden gibt. Nur der Adoptivsohn des Lehrers ist ein Jude oder jüdischer Abstammung. Ein undurchdringliches Geheimnis umgibt diesen jungen Menschen, dem jeder Mitbürger in schonender Form beibringt, er sei doch wirklich anders als die anderen Fricch schreibt in seinen Erläuterungen zu diesem Stück u. a.: „Er, der jüdische Junge, wird auf die Schärfe seines Intellekts verwiesen, der i sich eben dadurch schärft, notgedrungen. Oder sein Verhältnis zum Geld, das in Andorra auch eine grosse Rolle «pielt: es wusste, er spüre, was alle wortlos dachten; er prüfte sich, ob es wirklich so ist, dass er stets an das Geld denke, er prüfte sich, bis er entdeckte, da«s es stimmte, es war so, in der Tat, er dachte stets an das Geld“. — Dasselbe erlebte der Jun- Gebettag in der ganzen Welt Jerusalem. — Ein Welttag für Bittgottesdienste um die Befreiung aller Juden von den herrschenden Spannungen und die Errettung der russischen Juden von den Verfolgungen — ohne die Sowjetunion namentlich zu nennen —, wurde von Oberrabftiner Jizchak N:«sim für den 23. Mai proklamiert. Der Oberrabbiner wandte sich an alle Juden in der Welt mit der Aufforderung, an diesem Tag in den Synagogen für die Befreiung der Juden und die Stärkung Israels zu beten. In dem Appell heisst es, dass Israel auch heute noch von Feinden umgeben ist, die seine Zerstörung planen, dass aber auch in den Gebeten der grcesen Teile des jüdischen Volkes gedacht werden solle, welche immer noch des Rechtes beraubt sind, nach ihrem Glauben zu leben, und „um die wir besorgt sind, wenn Berichte über ihre Lage und ihre Leiden zu uns dringen“. Ferner verwies der Aufruf auf die erhöhte Missiorotätigkeit, deren Bemühungen darauf zielen, die Juden von ihrem Glauben abzubringen. (ITA) Gouverneur Herbert Lehmann Z 1 M Auf besondere Einladung nahm der Direktor der ZIM für Südamerika, Herr Menachem Rotstein, an dem Kongress der CÖTAL Verband der Reisegesellschaften in Lateinamerika) in Lima teil, bei dem 250 Delegierte aus allen Ländern des Kontinents in Vertretung von Reiseagenturen, Schifffahrts- und Luftfahrtegesellschaften und staatlicher und privater Unternehmen zur Förderung des Tourismus ■anwesend waren. Herr Rotstein nahm Gelegenheit, sich aktiv an den Sitzungen des Kongresses zu beteiligen und die Rolle der ZIM im Reiseverkehr aller 6Üdamerikanischen Länder nach Israel zu betonen, der in den nächsten Monaten durch die Veranstaltung von vier direkten Reisen der „Theodor Herzl“ zwischen Buenos Aires und Haifa gefördert werden soll, welche der Einrichtung einer regelmässigen Schiffsverbindung nach Israel dienen sollen. Während seine« Aufenthal tes in Lima liess es sich Rotstein angelegen sein, auf die Vorzüge Israels als Reiseziel hinzuweisen. Im Rahmen dieser Bemühungen er. schienen nicht nur Artikel in den Zeitungen, sondern es wurden auch in der Television israelische Filme gezeigt- - . Ende März vollendete eine de angesehensten jüdischen Persönlichkeiten der Vereinigten Staaten. Gouverneur Herbert H. Lehmann, das 25. Lebensjahr. In New York kam er 1878 zur Welt; drei- S6ig Jahre zuvor war sein Vater aus Deutschland nach Nordamerika gekommen, hatte sich zunächst im Staat Albany niedergelassen und war nach Beendigung des Bürger i krieges nach New York über.! siedelt. i Der junge- Herbert Leh-! mann besuchte Mittelschule | und Universität und trat ge auf anderen Gebieten des! Lebens in seinem Denken, in j seinem Gefühlsleben. Er I war schliesslich auch davon überzeugt, da«s er, ein Jude, anders war. Als er dann später nach dem Einmarsch feindlicher Truppen als Ju- | de umgebracht wurde, wird das Geheimnis seines Lebens enthüllt: dieser Junge war gar kein Jude. Die Leute von Andorra hatten es r.ur angenommen, er selbst hatte e« sich eingeredet. Und so traten sie dann alle einzeln hervor: der Schankwirt und der Soldat, der Schreiner und der Arzt sowie alle anderen und beteuerten ihre Unschuld. Sie seien es nicht gewesen, die den Jungen zu Tode gehetzt hät ten, bis er endlich sterbsn musste, weil er ein Jude war. Das Stück entlarvt die Falschheit und die Trägheit der Herzen, die Verlogenheit. das« niemand es gewesen war. der sich an der kleinen Tragödie eines einzelnen, die hier für die Gesamtheit steht, schuldig gemacht habe. Durch seine Unmittelbarkeit wirkt dieses ■ Stück. Es mag bessere Dramen geben, aber wenige, die | mit dieser Offenheit die Verirrungen einer eben erst j beendeten Epoche brandmarken. Das Publikum schweigt. Ob es ergriffen oder schuld bewusst ist, konnte nicht festgestellt werden. Langer, starker Beifall könnte als ein Zeichen für die Anerkennung der Wahrheiten dieses Stückes und nicht nur für die glänzenden schauspielerischen Leistungen ge deutet werden. Für die Regie zeichnete Fritz Kortner verantwortlich. Es dürfte überflüssig sein hervorzuheben, welche Gefühle einen Juden bewegen müssen, der einen solchen Theaterabend ‘in Berlin mitmachte, im selben Berlin, das zwanzig Jahre zuvor die Hauptstadt des Dritten Reiche« gewesen ist. (Fortsetzung folgt) dann in eine Textilfabrik ein. um kurz darauf Schatzmeister und Vizepräsident der Firma J. Spencer Turner Company in Brooklyn zuwerden. Im Jahre 1908 wurde er Mitinhaber des bekannten Bankhauses Lehmann Brothers in New York. Als er zwanzig Jahre später in öffentliche Dienste trat, zog er sich völlig vom Geschäftsleben zurück. Bei Ausbruch des Weltkrieg ge«, 1914, meldete sich Lehmann freiwillig zum Dien»* im amerikanischen Marineminister ium, mit dessen damaligen Unterstaatssekretär und späteren Präsidenten Franklin D. Roosevelt ihn seither Freundschaft verband. 1917 war Lehmann Hauptmann und bei Kriegsende Genrealstabsoberst der Armee. Im Jahre 1910 hatte er Edith Altschul aus San Francisco geheiratet, und das Ehepaar hat zwei Söhne und eine Tochter. Herbert H- Lehmann, der im Jahre 1928 zürn stellvertretenden Gouverneur des Staates New York gewählt, 1930 wiedergewählt und dann. 1932, 34, 36 und 38, immer wieder zum Gouverneur gewählt wurde, ist der erste Gouverneur des Staates New York, der bei seiner letzten Wahl für vier Jahre Amtszeit gewählt wurde und vier Mal hintereinander das hohe Amt eines Staatsgouverneurs bekleidet hat. Als er noch als stellvertretender Gouverneur amtierte, war f. D. Roosevelt Staats?ouvernuer: so wurde Lehmann sein Nachfolger, als FDR die Präsidentschaft der Nation antrat. Die Fülle der Ehrenämter ist Legion. Lehmann ist Ehrendoktor einer ganzen Reihe von Universitäten und auch der „Jewischa-Universität“ von New York. Seine Interessen umfassen da« jüdisch-religiöse, kulturelle und soziale Leben: er steht seit Jahrzehnten positiv dem Aufbau von Erez Israel gegenüber. und jüdische und allgemeine humanitäre Werke fanden und finden immer seine grosszügige Unterstützung. Mann der praktischen Arbeit. Politiker, Kulturträger und Humanist, das ist Gouverneur Lehmann, hochgeachtet bei Juden und Nichtjuden, weit über die Grenzen seines Landes hinaus. CUBT WILK Spende für die H. U. Der Pharmazeutische Abteilung der Hebräische Universität in Jerusalei spendete Joseph Lindem am USA, 10.000 Dollar. Di« Grabsteinsetzung für meinen unvergesslichen Vater LEON AISINSCHARF findet s.G.w. am Sonntag, den 2. Juni, pünktlich um 10 Uhr in Tablada — Manzana 17, Tablón 781 _ statt. JULIO AISINSCHARF Bei Regenwetter findet die Zeremonie eine Wo. che später statt.

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