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Jüdische Wochenschau · 1962-10-13 · 1981 (13.10.1962) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
23 (1962)
Issue
1981 (13.10.1962)
Date
1962-10-13
Page
[Seite] (sequence 12)
Language
German, Spanish
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FRANQUEO PAGADO Concesión 908 - J*; •— r ti f~ ** s w *» «. < w TARIFA REDUCIDA Concesión 1629 Año XXIII. ISRAELITA BUENOS AIRES, SABADO 1?, DE OCTUBRE DE 1962 No. 1981 10, EL EJEMPLAR en toda la República PUEVRREDON 2190 1« T. E. SS 2013 Buenos Aires DER FALL LANDWEHR Nasser und die Casablanca Staaten von JAKOB KATZ-ROGAStN Einer deutschen Zeitung entnehmen wir die Geschieh te des Ludwig Landwehr, der ein Widerstandskämpfer gegen die Nazis gewesen ist. Die Nazis warfen ihn als Gegner ihres Regimes, offensichtlich weil er Kommunist war. zunächst ins Gefängnis, dann ins KZ. Da wir den Gedanken der Meinungsfreiheit verteidigen, halten wir nichts von dem Verbot von Ideen. Wer den Kommunismus bekämpfen will, der soll die Voraussetzungen für die Popularisierung der kommunistischen Gedanken beseitigen. Bisher haben wir nur immer wieder und wieder beobachten können, dass es gerade diejenigen waren, die den Kommunismus vorbereiten und ihm den Weg ebnen, die offiziell als seine vehementesten Gegner auftreten, z. B. Hitler. Nasser u. .a Wir lesen: Kurze Zeit, nachdem Ludwig Landwehr gegen den ehemaligen KZ Aufseher und heutigen Lehrer in Geldern Otto Strafantrag wegen Mittäterschaft bei der Ermordung Ernst Thälmanns gestellt hatte, wurde er in seiner Wohnung verhaftet. Seine „Parlamentarischen Nachrichten“ wurden beschlagnahmt. Angeblich hatte sieh Landwehr der Herstellung und Verbreitung kommunistischen Schrifttums schuldig gemacht. Der ehemalige KZ Wäch ter Otto läuft aber heute noch frei herum.“ . Es würde sicherlich eine breite Oeffentliehkeit interessieren, ob diese Angaben zutreffen. Die Fragen, die wir stellen sind konkret: 1. ) Ist es zutreffend, dass ein Mensch in der Bundesrepublik eingesperrt wird, weil er kommunistische Gedanken verbreitet? 2. ) Warum werden diejenigen nicht eingesperrt, die auch heute noch nationalsozialistisches Gedankengut verbreiten? 3. ) Warum unterhält die Bundesrepublik mit einem kommunistischen Staat diplomatische Beziehungen? 4. ) Warum steht die Bundesrepublik mit kommunistischen Ländern in Handelsbeziehungen? 5. ) Ist es zutreffend, dass der in dem zitierten Zeitungsartikel genannte Lehrer Otto aus Geldern Wächter in einem KZ gewesen ist? 6. ) Ist es zutreffend, dass er auch heute noch als Lehrer arbeitet? 7. ) Warum entzieht man einem ehemaligen KZler, offensichtlich weil er Kommunist ist, die Rente, zahlt aber ehemaligen hohen Dienern des nationalsozialistischen Unrechtsstaats hohe Pensionen! Die Beantwortung dieser Fragen dürfte absolut not wendig sein, um falsche Vorstellungen zu beseitigen. DIE ARABISCHEN FLÜCHTLINGE Jerusalem. — Die Vor schlage, die Dr. Joseph Johnson, der Sonderbeauftragte der UN-Schlichtungs konimission, zur Lösung des Problems der arabischen Flüchtlinge machte, sind vom israelischen Kabinett und der Knesset-Kommissi ] on für auswärtige Angele-; genlieiten abgelehnt worden,! wie aus eingeweihten Kreisen verlautete. I Die Position Israels wurde j den Vereinigten Staaten, i Frankreich und der Türkei, : den drei Mitgliedstaaten der j UN Kommission, zur Kennt-1 nis gebracht. Die Vorschläge Dr. Johnsons sind den | UN noch nicht vorgelegt worden, doch wurde ihr Inhalt ausführlich in der Weltpresse veröffentlicht. Ein Sprecher des Aussen ministeriums erklärte. Dr. Johnson habe geäussert. dass die Vorschläge von ihm ausgingen und noch nicht von der Schlichtungskommission angenommen worden seien. Er fügte hinzu, die israelische Stellungnahme würde im gegebenen Au genblik publik gemacht werden. Die sogenannten „Johnson- Vorschläge“ werden als völlig unannehmbar und wirk lichkeitsfremd betrachtet Die Zeitung „Haaretz“ wandte sich gegen die Auf fassung, dass die FHichtlinge die freie Wahl haben sollten. entweder nach Israel zuriiekzuk^hren oder sich an anderen Orten nnzusiedeln. Das Blatt schreibt, die ara bischen Länder, in denen die Flüchtlinge heute leben,1 würden sie zwängen, die Rückkehr nach Israel zu „wählen“, womit sie konsequent das von ihnen erklärte Ziel, Israel zu zerstören, verfolgen würden. Der Artikelschreiber stellt lest, dass Israel als souveränem Staat das Recht zustehe, uarüber z.u bestimmen, wen es in das Land lassen w-oUe und wen nicht. „Haaretz“ erinnert daran, dass Dr. Johnson in seinem Bericht an die vor jährige Generalversamm lung darauf hingewiesen habe, das Problem könne nur innerhalb einer allgemeinen Regelung zwischen Arabern und Israelis gelöst werden, und stellte gleichzeitig fest, dass keine wirtschaftlichen Schwierigkeiten zur A'nsiedlung der arabischen Flücht linge in den arabischen Län dern existieren lind die Fra ge W'eiter einen politischen Charakter trägt. Wie „Ilaboker“. das Sprachrohr der Liberalen Partei ausführt, würde der Vorschlag Johnsons, einen Verwalter für die Flüchtlinge zu ernennen, der bestim men soll, wer zurückkehren solle und wer nicht, die herrschende gefährliche Verwirrung nur noch erhöhen. In dem betreffenden Artikel heisst es: „Dr. Johnson w-eiss, dass Israel den arabischen Flüchtlingen nicht seine Türen öffnen kann und ferner weiss er. dass die arabischen Führer die i Flüchtlinge auch weiter als Die Konferenz ter sogenannten Casablanca-Staaten mach dem Ort der Gründungs Konferenz benannt; hat zwei wichtige Beschlüsse gefasst. Erstens, die Gründung eines Allafrikanischen Markts. Zweitens die nischen Militärgeneralstabs. So allafrikanisch sich aber auch die Konferenz in Kairo gebärdete, vertrat sie nur 6 von über 30 afrikanischen Nationen: Aegypten, Marokko, Guinea. Mali, Ghana und die F.L.N. als Vertreterin Algeriens. Es kann kein Zweifel darüber bestehen, dass das grösste persönliche, weil politische Gewicht auf der Konferenz, wie in nerhaib der Casablanca- Staaten überhaupt, dem ägyptischen Diktator Nasser zufällt. Und so hörten wir auch auf der Konferenz in Kairo aus seinem Munde die uns bekannte Melodie von dem „gefährlichen imperialistischen Agenten Israel, der in den afrikanischen Kontinent eingedrungen ist“ und unbedingt von dort hinausgedrängt werden muss. Tatsächlich hat dann die Konferenz in Kairo unter ih len Resolutionen auch die gefasst, dass „vor der Gefahr der israelischen Infiltration : in Afrika) unter j dem Deckmantel der teehnij sehen und wirtschaftlichen j Hilfe gewarnt werden muss.“ j Eine ähnliche Resolution j w'urde schon vor vielen Mo-! naten, bei der Gründungsj konferenz in Casablanca, | auf ägyptische Initiative hin, j angenommen. Doch haben j von da an Ghana und Mali \ die israelische „Infiltration“ | in ihren Ländern kaum we sentlich eingeschränkt. j Nkruma hat kein Geheimi nis daraus gemacht, dass er i nicht jede von Nasser inspi-1 rierte Resolution als ver- ( bindlich ansieht. Er kam \ nicht nach Kairo, angeblich weil die in diesen Tagen in Akkra eröffnete „Anti Atom- Konferenz“ seine Anwesenheit erforderte. Ueberhaupt ist Nkruma ein ehrgeiziger Mann, der sich kaum mit der Führerschaft eines anderen — in diesem Falle Nassers — in w'elchem Gre mium auch immer — abzufinden bereit ist. Doch Aegypten ist Ghana gegenüber eine Grossmacht, und so duldet Nkruma vorläufig — wohl oder übel — die füh rende Rolle Nassers. Aber ieicht wird er es ihm nicht machen, falls es zu einer wirklich ernsten und engen Kooperation der Casablanca- Staaten kommen sollte. Wenn wir die beiden wichtigsten Beschlüsse der Kon ferenz in Kairo untersuchen, so zeichnen sich sofort zwei Fragezeichen am Horizont ab. Wenn die Casablanca- Staaten einen „Gemeinsamen Markt“ einzurichten beschlossen haben — was werden sie einander verkaufen? Was die im Aufbau und Entwieklungsstadium befindlichen neuen afrikanischen Staaten in erster Linie brauchen, sind Technik und Techniker, Maschinen und Traktorenüber die sie nicht verfügen und die sie nicht hersteilen können. Sie sind also für ihre lebens wichtige Einfuhr i.uf Europa oder Amerika angewiesen. Von innerer Autarkie — wie der Europäische Markt — können sie kaum j träumen. j Was den Beschluss der! Bildung eines den Armeen j der Casablanca-Staates über ) stellten afrikanischen Mili tärgeneralstabs betrifft, ergibt sich die Frage: Gegen wen ist dieser Generalstab gerichtet? — Es dürfte wohl j kaum noch einen westlichen „Imperialismus“ (mit Ausnahme von Angola) in Afrika geben, der eine allafrikanische Mobilisation erfordert und einen Oberbefehl nötig macht. Die dem Monrovia- Block angehörenden afrikanischen Staaten wissen sich einen Reim darauf zu machen. Der Casablanca Block, der sich nach dem Vorbild Nassers „positiv - neutralistisch“ deklariert, will sei- | ne Führerschaft den west . lieh orientierten, neuen afrii kanischen Staaten aufzwingen. Mit militärischen Mitj tcln sogar, in fernerer Zu j kunft, und wie es scheint — . mit sowjetischen Waffen. j Dass Nasser die Ambition . hat, die Führung Afrikas an | sich zu reissen, bestreitet ' er gar nicht. Er hat das in j seiner „Philosophie“ schrift-; lieh niedergelegt, als er von den „drei Ringen“ sprach: Dem arabischen, moslemischen und afrikanischen „Ring“, in denen Aegypten (also er) das führende Glied ist. Bisher gelang es ihm nirgends, den „Ring“ zu schliessen! Der arabische „Ring“ ist geplatzt, den moslemischen konnte er nicht zusammenschweissen — jetzt versucht er es zur Abwechslung mit dem afrikanischen „Ring“. Doch im mer treibt ihn dieselbe imperialistische Ambition: Zu herrschen und zu beherrschen. BEIGELBOtCK ANTE PORTAS... Verhaftungen und Verbots London. — Verschiedene Führer der jüdischen Gemeinde von Lwow sind unter der Anschuldigung, Devisenschiebungen begangen zu haben, verhaftet worden, wie aus hier eingetroffenen Nachrichten hervorgeht. Des weiteren wird gemel det, dass die Behörden die Auflösung der lokalen Synagogen-Kommission verfügt haben. (ITA) politische Waffe gebrauchen wollen.“ — „Habexer“ regt an, dass Israel einen Aufklä rungs-Feldzug durchführen sollte, um auf diese Weise die UNWRA. die UN-Behörde für die Rehabilitierung der arabischen Flüchtlinge, zu Enthüllungen über das zu zwingen, „was sie wirklich von der wachsenden Bereitschaft der Flüchtlinge zur Annahme einer Wiederansiodluni? weiss“. Wien. — In der Zeit vom 15. bis 20. Oktober 1962 wird in der Wiener Hofburg der 16. Oesterreichische Aerztekongress — Van Swieten-Tagung — abgehalten. Mitglieder der Bundesregierung sowie der Bürgermeister von Wien, Jonas, werden bei der Eröffnung des Kongresses Ansprachen halten. Bei Durchsicht des Kon gress-Programms fällt ein Name auf. Man glaubt, nicht richtig zu lesen, und liest noch einmal den Namen, doch es stimmt. Herr Professor Dr. Wilhelm Beig-slböck aus Buxtehude" soll ibzw. wird) am 19. Oktober im Rahmen der Schulärzte Tagung (!) ein Referat halten. Sind wir schon so tveit, dass Herr Beige.böck wieder salonfähig ist? Anscheinend sind die Veranstalter des Kongresses dieser Mei nung, oder aber sie haben vergessen, wer Herr Beige] böck war. Es scheint daher angemessen, einiges aus der Vergangenheit des Arztes Dr. Bei gelböck in Erinnerung zu rufen. Dr. Beigel böck war Mitarbeiter Professor Eppingers, der unmittelbar nach Ende des Zweitin Weltkrie ges Selbstmord verübt hat Dies geschah nach der er sten gerichtlichen Einvernahme Professor Eppingers. als er über Experimente an Menschen, zumeist Häftlingen aus den KZ-Lagern. aus den KZ Lagern, Auskunft geben sollte. Professor Enpinger befasste sich nämlich im Auf trag der SS mit Versucher, über die Geniessbarkei) von Meereswasser für Menschen. Es sollte erprob’ w'erden, ob beispielsweise aligeschossere deu*sche Fl e ger, die im Meer lan.’en, ih- Aber — vorläufig stehen die Beschlüsse nur auf den» Papier. Zwar soll der-,afrikanische Militärgeneralstab1 unter dem Kommando eines Aegypters, Mohammed Fau si, stehen — doch sein Stellvertreter ist ein Marokkaner, und der Sitz des Generalstabs wird in Akkra sein, also unter der Kontrolle Nkrumas. Ob die übrigen Beschlüsse in Taten umgesetzt w'erden, ist gewiss eine grosse Fra ge — auch für die Konferenzteilnehmer. Dennoch denken wir nicht daran, die Konferenz d£r Casablanca-Staaten zu baga. tellisieren. Ob und wie sich der Casablanca Block in weiterer Zukunft entwikkeln wird, wollen und können wir nicht prophezeien. Was uns natürlich besonders interessiert, ist, inwieweit Nasser seinen Stempel der Gestaltung dieses Blocks aufdrücken kann und wird. Ob es ihm gelingen wird, aus dem „Block“ ein gefügiges antiisraelisches Werkzeug zu machen. Ob er es schaffen kann, die für ihn ziveifellos gefährliche israelische „Infiltration“ nach Afrika einzuschränken. Doch besteht kein Grund zu übertriebener Sorge. Schon auf der letzten ÜN- Konferenz in New York sagten eine beträchtliche An zahl afrikanischer Vertreter (während der Debatte über die arabische Fliichtlingsfra? ge) recht genau, was sie von Nasser denken — und es wa-! ren keine Komplimente für j den ägyptischen Diktator. | Und was die .Infiltration' | anbetrifft, sehen w'ir gerade; in diesen Monaten in Israel j eine afrikanische .Infiltra-; tioir — die jedoch recht will : kommen ist. Eine beträeht- | liehe Anzahl führender afri j kanischer Staatsmänner be-! suchten Israel ¡kürzlich j Präsident Tubman aus Ltbe- | ria) und schieden durch- W'egs als treue Freunde. Sie werden — nicht nur Israels wegen — das ihrige tun. um die Wühlereien Nassers in Afrika, soweit wie möglich, zu unterbinden. ren Durst mit Meerwasser stillen könnten. Professor Eppinger entsandte seinen engsten Mitarbeiter, Dr. Beigelböck, ins KZ-Lager Dachau, woselbst -die menschlichen Versuchskaninchen bereits in einer Sonderbaracke untergebracht waren. Es handelte sich um Häftlinge nicht nur aus Dachau, sondern auch aus anderen .magern. Die Häftlinge wurden angelockt, sich zu einem Sonderkommando zu melden, wo es nur ganz leichte Arbeit und gute Verpflegung gebe. Dr. Beigeböck Hess den Häftlingen in der Sonderbaracke zunächst eine sehr gute Verpflegung und zwar eine solche, wie sie normalerweise Flieger bekommen, verarbeichen. um sie einerseits auf „die Höhe“ zu bringen, andererseits für die geplanten Versuche die Normalbedingujtgen zu schaffen. Nur eines beka men die Häftlinge nicht — Wasser. Als sie schon ganz i ... unmenschlich an Durst lit-' ten, . . erhielten sie Meer- ' Sollte Beigelböck tatsäehwasser. Beigelböc-k hat mit j lieh zum Oesterreichisehen wissenschaftlicher Akribie j Aerzte - Kongress kommen die Reaktionen dieser i oder gar ein Referat halten. ten für die SS-Aerzte inter veniert, Gnadengesuche wurden geschrieben, die Amerikaner wurden weich . . Bei gelböck wurde begnadigt. Nach Oesterreich kehrte er jedoch nicht zurück. Er übernahm die Leitung einer Klinik in ... Buxtehude menschlichen Versuchskaninchen festgehalten. Die meisten von ihnen starben unter schrecklichen Qualen Nach 1945 wurde Beigel böck wegen dieser unmenschlichen Exoerimentp in einem Prozess, in dem er mit anderen SS-Aerzten auf der Anklagebank sass. in Deutschland zu 15 Jahren Kerker verurteilt. Darn erfolgte das Uebliche. Nach einer verhältnismässig kurzen Ifa'tzeit wurde von allen möglichen Seidann würde ein Aufschrei aller Opfer der Experimente der deutschen SS Medizin — soweit sie noch am Leben sind — erfolgen, ein Aufschrei aller überlebenden Opfer der Verfolgung des Naziregimes. Oesterreichs Weltruf als Kulturmacht basiert nicht zuletzt auf seiner weltbe rühmten Wiener Medizim sehen Schule. Dieser Weltruf verpflichtet. Schickt Beigelböck zurück nach ... Buxtehude. UPN> Registro de la Propiedad Intelectual No. 735-101 Impreso en la Imprenta POLIGLOTA — Rivadavia 8J’

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