Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 23 (1962)
- Issue
- 1952 (23.3.1962)
- Date
- 1962-03-23
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/9616703-9612947-9613112--1991-9613113- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
TÄ w; PUEYRREDON 2190 — 1? izq. JGxJenxxwaJsSijoueUlcL T. E. 832613 Aña, XXIII. BUF.XOS AIRES. VIERNES 23 OE MARZO DE 1962 No. 1952 DIE SYRISCHE AGGRESSI Jerusalem. — Eine span-; nungsgeladene Ruhe war an der israelischen Grenze mit Syrien, am Tiberias-See, zu | beobachten, nachdem am \ Morgen israelische Truppen | die syrischen Artillerie-Stel- lungen, welche von den Höhen aus den See beherr-1 sehen, angegriffen hatten. Von diesen Positionen aus! hatten die Syrer auf Israeli i sehe Fischerboote und die , Wasserpolizei geschossen. Zumindest 30 Syrer wurden getötet, und ein syrischer i Soldat gefangen genommen. : Die Israelis erbeuteten gro- . sse Mengen russischer Muni-1 tion. Die israelischen Ver-1 laste betrugen 5 Tote und;!0 Verwundete, von denen j sechs schwere Verletzungen j davontrugen. | A-ussenminister Golda Meir I enthüllte, dass die israeli sehe Regierung vor diesei Operation den Stell.vertre tenden UN-Generalsekretär ir Thant, sowie den General Stabschef der Kontroll Orga nisation der UN-Waffenstill stände. General Carl von Horn, benachrichtigt hatte, dass die syrischen Attacken auf israelische Schiffe auf dem Tiberias-See „eine gefährliche Situation” schaf fen und die Syrer „mit dem Feuer spielen". „Israel”, warnte Golda Meir, ..kann diese Provokationen vonseiten Syriens nicht dulden”. Sie teilte mit, dass ihre Regierung U Thant zwei Mal in der vergangenen Woche von dem Stand der Dinge informiert habe .doch die israelischen S'chritte im Wege der UN. um die Syrer an der Fortsetzung ihrer Angriffstaktik zu hindern, hätten .keinen Erfolg gezeitigt”. Daher sei Israel kein anderes Mittel! geblieben, als gegen die Or I te. von denen das Feuer aus-| ging, in Aktion zu treten. I Der Botschafter der Ver-! einigten Staaten Wehvorth Barbour konferierte mit Aussenminister Meir. GENERAL ZWI TSUR ERSTATTET BERICHT Wieder Unruhe im Gazasfreifen f Tel Aviv. — Ein Infiltrant wurde gefangen genom « men und ein anderer in der Nähe des Gazastreifens , getötet. Die israelischen Beamten verweisen auf eine , bemerkenswerte Zunahme der Grenzüberschredungen | vom Gazastreifen her, die in den letzten Tagen beobachtet werden konnte. Die Infiltranten wurden von einer israelischen Patrouille gestellt, lind es entspann sich ein kurzer Feu- , erwechsel. Die Grenzkolonien melden zahlreiche Dieb- | stähle grosser Mengen von Ausrüstungen für die Landwirtschaft und Bewässerung durch Araber, die sich aus den der Grenze naheliegenden Lagern ein-; schleichen. UTA) j WIE ICH ES SEHE Bildhauer vergeblich gesucht »an JEHÜDA GOTTHEIMER „Deutsche Künstler haben : ieider keine Zeit für Nazij Opfer”. Dieser Satz stammt weder von einem Gegner ■ Deutschlands noch von ei-1 nem Juden. Man konnte ihn j vor kurzem in der bekann-1 ten Zeitung „Die Welt” le-j sen, die u. a, schrieb: I ..Die Stadt Essen hat seit i einiger Zeit den ehrenwerten! Plan, in der Innenstadt ein | grosses Ehrenmal für die Opfer des Krieges und der . nationalsozialistischen Ge-1 wattherrschaft zu errichten. I Sie trat an mehrere deut- ‘ sehe Bildhauer mit der Bitte um Entwürfe heran. Sie | erhielt nur Absagen. Als; Grund dafür gaben die: Künstler, wie der Essener Baudezernent Professor Hollatz mitteilte, „Arbeitsüber- ’ lasfung” an. — Künstler ha. ben leider keine Zeit, für die Opfer des NS-Regimes ein. Ehrenmal zu entwerfen.... Muss man daran erinnern, j dass andere 'Zeit hatten: I dass z. B. Zadkine die Zeit fand, ein Ehrenmal für die . Opfer der Zerbombung von 1 Rotterdem zu schaffen? : Barlach und Maillol hatten ' Zeit, der Toten des Ersten Weltkrieges zu gedenken, j und Mataré, eine Bronzetür für die Weltfriedenskirche ¡ in Hiroshima zu entwerfen. Keine Zeit .... wie gemein können diese beiden Worte I klingen.” — Wenn die deutsche Zeitung „Die Welt” solche Anklagen erhebt, so müssen wir annehmen, dass sie hierfür ih | re Gründe hat, dass die Ablehnung der aufgeforderten! Künstler, ein Ehrenmal für ' die NS-Opfer zu schaffen.' aus anderen als zeitlichen Gründen erfolgte .. j Offensichtlich ist die Hai-! tung der vergeblich gesuch-. ten Bildhauer nur im Gej Samtzusammenhang zu verj stehen. Man darf sich aller Generalmajor Zwi Tsur. der Chef des Generalstabs der Israel-Armee, erstattete aem Kabinett in seiner Wo-! chcnsit2ung Bericht über die Lage. Hierauf setzte er j | den Fall vor der Knesset- ■ i Kommission .für auswärtige j | Angelegenheiten und Sicher-, I heit auseinander. Minister- , I Präsident David Ben Gurion 1 j wohnte dieser Sitzung nicht | bei. da er sich in Urlaub : I befindet. Der Stellvertreten- I de Premierminister Levi j Eshkoi gab der Zufrieden- ■ heit der Regierung mit dem t Heer Ausdruck und sprach; den Familien der bei der Aktion Gefallenen sein Bei- 1 leid aus. Gleichzeitig wünschte er den Verwunde-1 ten eine baldige Genesung. \ In gut informierten Kreisen | ist energisch in Abrede gej stellt worden, dass die Verluste grösser waren als anj gegeben wurde. I NEUER ANGRIFF | Tel Aviv. — Die syrische j Artillerie feuerte auf ein is- I raelisches Patrouillenboot, i Zwei Mann der Besatzung | wupden verwundet, einer da- 1 von schwer. Das Boot kreuzte auf einer Routinefahrt längs des östlichen JJf-ers.?Is aus den syrischen Stellungen nördlich von Nukeib. der Position, die drei Tage DIE WARNUNG DES SENATORS Brooklyn. — Der republikanische Senator Jacob Javifs für New York bezeichnete die Schritte seiner Regierung angesichts der wiederholten Anfragen und Ersuchen um^fnlei vintion zugunsfen der sow jetischen Judenheii als „völlig unzureichend”. Er forderte den Präsidenten John F. Kennedy auf. das State Department anzuweisen. „heut? noch" gegen die Verfolgungen zu protestieren, die die Sowjetregierung gegen ihre jüdischen Bürger entfesselt hat. Vor einem Russercrdenllich zahlreichen Publikum der Bne Brit erklärte der Senator, ein Präzedenzfall für eine derartige Aktion sei im Jahre 1899 geschaffen worden. als di** Vereinigten S’aaitn formell gegen die Misshandlung der Juden durch das zaristische Regime Protest einlegten. „Wir verfügen über genügend Beweise”, liihrte Javits aus. „um einen Protest unserer Regierung vor den Behörden in Moskau zu rechtfertigen.” Javits zeigte sich höchst besorgt über die Weigerung des State Deoartment, in dieser Angelegenheit irgendwelche Schritte zu unternehmen. Er verwies auf den kürzlichen Schriftwechsel mit dieser Behörde, deren Auf_ merksamkeit auf den Umstand gelenkt wurde, dass zwölf .luden wegen angeblicher Geschäfte auf dem Schwarzen Markt zum Tode verurteilt worden sind. „Trotzdem erklärt sich das State Department heute noch über den antisemitischen Charakter dieser Verfolgungen im Zweifel”, stellt? Javits fest. ..Statt direkt zu intervenieren, haben die betreffenden Beamten den Verschlag gemacht, dass private Organisationen ohne Hinweis auf die USA- Regierung protestieren sollten.” Er versprach, die Frage „von Zeit zu Zeit” vor den Vereinten Nationen zur Sprache zu bringen. „Meiner Ansicht nach”, fuhr der Senator fort, „ist all dies völlig unzureichend, wenn man die Gefahr des Antisemitismus für die Menschheit, den Frieden und die Gerechtigkeit kennt.” Der letzte formelle Protest seiner Regierung gegen die Judenverfolgungen in Sowjetrusslard wurde nach .Tuvits Aussage im September 1959 erhoben, als der damalige Präsident Eisenhower anlässlich des Besuches des sowjetischen Ministerpräsidenten Nikita Krutschew in Washington diesem „unsere Besorgnis” über das Schicksal der russischen .Juden mitteilte. Seither, so schloss .Tavis. ..haben wir anscheinend keine direkte Bemühung unternommen, um uns über die Tatsachen zu informieren und haben auch keinen irgendwie gearteten direkien Protest geien die Verfolgung der Juden in Russland erhoben.” (ITA) Berufung im Fall Eichmann Jerusalem. — Gestern begann das Berufungsverfahren im Fall des Adolf Eichmann, der wegen der Ausrottung von sechs Millionen Juden zum Tode durch den Strang verurteilt worden ist. Im Gegensatz zum Prozess, über den die Presse der ganzen Welt Phase für Phase bis zu seinem Ende sorgfä:tig berichtete. sind zu dem jetzigen Appellationsverfahren nur 12 Korrespondenten aua dem Ausland in Jerusalem eingetroffen. Die Mehrzahl der Israelis ist besorgter über die Zusamenstösse an der syrischen Grenze oder beschäftigt sich eher mit den Festivitäten zum Purimfest. Die Verhandlungen vor dem Obergericht finden vor einem aus fünf Richtern zusammengesetzten Ap. pellationsgericht statt und werden schätzungsweise vier bis fünf Tage dauern. An den beiden ersten Vormittagen wird der Gerichtshof von der Berufung Kenntnis nehmen, und an den Nachmittagen werden die Richter den Fall studieren. Die Verteidigung stützt ihre Berufung auf die Behauptung. Israel habe kein Recht gehabt, Eichmann abzuurteiien. sowie auf den Einwand, der ehemalige Obersturmbannführer sei nur ein Beamter gewesen, der Akten verwaltet hat und von seinen Vorgesetzten die Befehle zur Deportation der Juden in die Todeslager empfing. Adolf Eichmann wurde vor Beginn der Verhandlungen aus dem Gefängnis von RamL in der Nabe von lei Aviv in das Bet Haam in Jerusalemüberführt. wo der Prozess der zweiten Instanz stattfindet. Während dieses Transports wurden strenge Sicherheitsmassnahmen getroffen. Die an das Justizgebäude angrenzenden Strassen sind neuerlich abge sperrt worden. UTA) -r dings nicht von den „radi- (Fortsetzung auf Seite 3) kalen” Elementen bei seiner Beurteilung der Situation zu j stark beeinflussen lassen.' Ebenso wenig soll man in! den Fehler verfallen, derar-! tige bedenkliche Symptome einfach zu übersehen. Man; kann sich nicht darauf beru-! fen, dass es nicht so I .schlimm’ sei- Die Urteilsbil-1 düng ist schwer. Objektivität ist ein erstrebenswertes! Ziel. Aber wer hat die Kraft und wer hat heute das Recht im Angesicht des Geschehens und der Entwicklung wirklich objektiv zu bleiben oder zu sein? Schliesslich kann auch nie mand erwarten dass wir unsere eigenen geschichtlichen Erfahrungen einfach vorgessen oder unberücksichtigt lassen. Dies wäre ein Unrecht gegen uns selbst, gegen unsere Kinder, aber auch ein Unrecht gegen alle anderen, die genau so wie wir von einer betrüblichen Rückwärtsentwicklung betroffen werden würden. Ohne Zweifel hat die überwiegend? Mehrheit der deutschen Zeitungen im Fall j Eichmann, die einzig mögli-1 che Haltung eingenommen und angesichts des Grauens die Verurteilung eines Kriegsverbrechers gebilligt. Die Bonner Regierung hat offiziell von einem gerechten Urteil gesprochen. Gewiss bedurfte es dieser Bestätigung nicht. Dennoch braucht man an dieser Tatsche nicht vorbeizugehen. Dass es auch andere Pressestimmen gab. nicht nur in Deutschland, zeigf uns zur Genüge, dass die Gefahr eines Rückfalls in die Barbarei durchaus nicht gebannt ist. Die Ereignisse, die den traurigen Hintergrund des Eiehmann-Prozesses bildeten. werden in absehbarer Zeit im grossen Auschwitz- Prozess noch einmal aufgerollt werden, der in Deutschland vorbereitet wird. Schon milden sich die Verteidiger des Nazitunis, um die öffentliche Meinung im Sinne ihrer alten verbrecherischen Irrlehren zu beeinflussen. Die Deutsche Soldatenzeitung hat in ihrer Ausgabe vom 26. Januar einen Leitartikel mit der Ueberschrift „Die Wahrheit über Auschwitz” veröffentlicht. Diese 1 Zeitung ist das Organ der ' ehemaligen Soldaten des! Dritten Reiches, nicht der * heutigen Bundeswehr, was ' der Klarheit halber hinzuge-! fügt werden muss. Mit diesem Artikel wird der Veri such unternommen, die Ani klage des Oberstaatsanwal-; tes Wolf von der Ludwigs, burger Zentralstelle gegen - 30 Angeklagte zu ersehnt-, lern. Seit langem richten sich die ersten Angriffe stets j gegen die Zahl der Ermor-; deten. Mit allerlei Kunststücken bemüht sieh die 1 Soldatenzeitung, die Angaben des ehemaligen Lagerj kommandanten von Auseh-1 witz Rudolf Höss zu widerle- I gen. Höss habe sich geirrt. ] Bekanntlich schreibt Höss, der längst von den Polen ab- I geurteilt und hingerichtet worden ist, dass er seine An-, gaben über die Höhe der! Opfer von Auschwitz auf : Mitteilungen Eichmanns stüt- | ze. In ihren weiteren Ausführungen bemüht sich dann die Deutsche Soldatenzeitung. die Berechnung der Gesamtzahl der jüdischen Opfer anzuzweifeln, indem sie sich auf neueste Stastiken über die Zusammensetzung der verschiedenen jüdischen Bevölkerungen beruft. Man fragt sich, was eigentlich hiermit erreicht werden soll. Leider ist an der Zahl der sechs Milionen nicht zu zweifeln. Aber die Sachlage würde sich in nichts ändern, wenn anstatt der sechs Millionen, „nur” drei Millionen Juden ums Leben gebracht worden wären. Hierdurch würde das Verbrechen nicht geringfiigi-1 ger. In Wahrheit geht es aber nicht um die Anzahl der jüdischen Opfer der Nazifurie. Man ist darum bei müht, die Spuren einer | scheusslichen Vergangenheit zu verwischen. Warum war-I tet man nicht das Ergebnis des Auschwitz-Prozesses ab,! sondern schreibt schon jetzt, dass die Vorwürfe zu Un-: recht erhoben werden? Soll man in diesem Artikel der; Deutschen Soldatenzeitung ■ den verachtenswerten Versuch sehen, mit einem Frontalangriff? gegen die histori-; sehe Wahrheit zugleich noch Eichmann zu .rehabilitie-; ren’? Immerhin bemerkt die Deutsche Soldatenzeitung zum Schluss.es „sei bedrükkend. dass mehrhunderttausendfacher Mord übrigbleibt. ■ Einiges Licht in das Dunkel wird wohl der kommende; Auschwitz-Prozess bringen”. Für di? Deutsche Soldatenj zeitung bedarf es also noch der Aufklärung, was geschah. Und das ist ausser-! ordentlich betrüblich. Man , hätte gerade von ehemaligen I Soldaten eine and?re Reaktion als diese erwarten dürfen Solche Artikel wie der zitierte aus der Deutschen Soldatenzeitung tragen zur Verwirrung der Gemüter bei. Wie könnten sonst die vielen Friedhofschändungen erklärt werden. Jetzt haben das niedersächsische Innenminislerium und der Landkreis Hannover eine Belohnung von 4.000.— DM für ‘ sdie Ermittlung der noch unbekannten Friedhofschänder ausgesetzt, die nach Neujahr den jüdischen Friedhof in Barsinghausen bei Hannover verwüstet hatten. Kurz zuvor war der jüdische Friedhof in Innsbruck geschändet worden. Auch die Täter dieses Verbrechens blieben unbekannt. Dagegen reagierten Kreise der Bevölkerung in einer ausserordentlich würdigen und vielleicht auch wirksamen Form. Um nicht nur negative Erscheinungen zu berichten, sei hier die „Tiroler Tageszeitung” zitiert, die unter der Ueberschrift „Christliche Sühnefeier an jüdischen Gräbern — Schweigemarsch katholischer und evangelischer Jugend und freiheitlicher Hochschüler” ausführt: „In der Abenddämmerung das Samstags zogen über 600 Mädchen und Burschen der Katholischen Jugend schweigend von der Kirche „Zur Heiligen Familie” in den israelitischen Friedhof. Auch eine starke Gruppe der evangelischen Jugend hatte sich dem Schweigemarsch angeschlossen, an dem sich auch Dekanatsieiter Kaplan Jrinser, die Kaplane Egger Aind Stecher sowie Vizebürgermeister Maier beteiligten. .* Der Vertreter^der ■liatholischen Jugend eidUärfe. hier redeten Steine und führten eine stumme Klage über den Hass, der nicht verlöschen wolle, der seit Jahrhunderten ein Volk verleum- (Schluss auf Seite 2) Technische Hilfe für Brasilien Recife. — Brasilien und Israel Unterzeichneten vor einigen Tagen ein Abkommen über technisch«? Hilfe, die Israel für die Entwicklung der Wassernorkommen und kooperative landwirtschaftliche Gemeinschaften Brasiliens leisten wird. Nach den Bestimmungen dieses Vertrages wird Israel technisches Personal nach Brasilien entsenden, um das Vorhandensein von Grundivasser zu studieren und die Brasilianer in modernen Bewässerungsmethoden zu unterweisen. Eine andere israelische Gruppe wird die Errichtung einer landwirtschaftlichen Kolonie organisieren, die nach einem ähnlichen Plan wie die israelischen Gemeinschaftssiediungen geleitet werden soll, wobei schwei e Maschinen und die Erträge dem Gemeinwesen gehören. Aus den Zuwendungen des nordamerikanischen Programms „Bündnis für den Fortschritt” dürften gewisse Summen bereitgestellt werden, um die Durchführung dieser Vorhaben zu erleichtern. Das neue Abkommen ist das Ergebnis der Bemühungen, die Isaac Levy. der Generaldirektor des israelischen Ackerbauministeriums, seit einigen Monaten in diese Sinne entfaltet hat. (ITA: ' 'M