Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 23 (1962)
- Issue
- 1948 (23.2.1962)
- Date
- 1962-02-23
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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Viernes, 23 di l ebrero de 1962 L A S E M A XA I S K A K LITA AB« JXI1). — No. 194S — 9 1. St. T. E. 83 - 2613 NACHRICHTEN AUS ISRAEL Einordnung von JWITTKLSTA E NI) LE R N Die .Tewish Agent)/ befass! sich eingehend mit der; Einordnung von Angehöri- ■ gen des Mittelstandes. Die einschlägige Tätigkeit wird j von der Wirtschaftsabteilung der Jewish Agency ■ vorgenommen, die u. a. viel ' •zur Errichtung von Kiriat Zanz und zur Aufnahme der i dort angesiedelten Einwanderer aus den Vereinigten \ Staaten beigetragen hat. Die; ersten Pläne zu dieser Ak.- | tion wurden vor drei Jahren in New York bei einer Besprechung zwischen Eeo | Dulczin, Vorstand der Wirt-; schaftsabteilung der Jewish; Agency, und Rav .Tekutiel Haiberstamm. dem Rav von ' Klausenburg, entworfen. ENDE DER. DIASPORA VON COCH1N Die Exekutive der Jewish Agency beschloss, in Bälde den letzten 300 Seelen zäh-' lenden Ueberrest der Juj denbeit von Cochin in Süd-; indien nach Israel zu brin-; gen. Seit Gründung des j Staates sind in Israel mehr i als 3.000 Juden aus Cochin ■ eingewandert; sie haben’ sich in allen Lebensberei- , chen, insbesondere in land-1 wirtschaftlichen Siedlungen ’ und Entwicklungs-Städten , eingeordnet. AKADEMIKER Vom Januar 1957 bis Ende 1961 sind etwa 1.300 .Aerzte eingewandert. Sie haben zum Grossteil in den Krankenhäusern und Institutionen der verschiedenen Krankenhäuser, in erster Reihe jener der Histadrut Arbeit gefunden. Eine kleine Anzahl Aerzte hat eine Privatpraxis eröffnet. Im Zentralkrankenhaus der Histadrut in Beer Sehewa wird jetzt der dritte Kurs zur Ausbildung eingewanderter Apotheker abgehalten. der sie mit den Arbeitsbedingungen in Israel und den hier gebräuchlichen Medikamenten und Methoden vertraut machen soll. Die Mehrzahl der Absolventen wird bei der Krankenkasse Anstellung finden. In Bälde werden von der Absorptions - Abteilung der Jewish Agency drei Heime für akademisch gebildete Einwanderer eröffnet werden u. z. in Jerusalem. Kiriat Schmone und Aschkelon. Nach ihrer Eröffnung wird die Zahl der von der Jewish Agency aus Keren Hajessod - Geldern erhaltenen ..Hostels” für Akademiker 24 und die der darin wohnenden Familien 1000 erreicht haben. BEWA ESSERUNG Die Fläche der bewässerten Böden in den Keren Hajessod-Siedlungen wird in diesem Jalr insgesamt 632.000 Dunam — gegenüber 595.000 im Jahre 1961 — betragen. Laut eines bereits genehmigten Planes sollen in den neuen Siedlungen auf 11.000 Dunam Zitruspflanzungen angelegt und auf " 5.000 Dunam subtropische Obstbäume gesetzt werden. Baumwolle wird auf 64.000 Dunam. Zuckerrüben sollen auf 37.0000. Kartoffeln auf 33.000 und Erdnüsse auf 17.000 Dunam angebaut Werdern. PEROLEUM UND GAS Hie Ruche nach Erdöl und Gas dauert im ganzen Lande an. Selbstverständlich ist Dkht jede Bohrung erfolgreich, abetmanche zeigen Ergebnisse, die sich auf die israelisch i Volkswirtschaft giinslig auswirken werden. Vor kurzem wurde bekannt, dass man auf dem ,.Har Hakanaim” (Berg der Zeloten) unweit Schar auf Gas gestessen ist. Von der Gesellschaft ..Xaf- Im Jahre 1961, in dem d<e sterblichen Ueberreste von j Moses Hess, einem der Vorläufer des politischen Zionismus und Verfasser des berühmten Buches ..Rom von J I/CH AK GOLDSCHLAG fa” angestellte Versuchsj Hlltj Jerusalem” nach Israel bohrungen ergaben, dass ] überführt und dort beerdigt von einer 1.130 Meter unter 1 wurden, jährte sich auch der Erdoberfläche befindüj hundersten Male das chen Schicht 5 Millionen! Datum der Veröffentlichung Kubikfuss Gas im Tag gej ¿|es Buches ,,Drischat Zion" wonnen werden können, was | von Rabbiner Zwi Hi/sch 125 Tonnen Rohöl entj Kalischer, spricht. Der Gasdruck im \ neuen Bohrloch ist grösser als in den alten Bohrstellen ‘ in Sobar. KLZIOT Der Nachal - Stützpunkt ' Keziol im Gebiet von Niza- | na soll in eine ständige Sied-; Jung umgewandelt und in j das Siedlungsbudget der : Jewish Agency (Keren Ha-; iessod) einbezogen werden. : Keziot wurde ein Jahr vor; der Sinai-Aktion gegründet; und ist heute der einzige in diesem Landstrich bestehen-; de Siedlungspunkt, nachdem die übrigen dort Versuchs- , weise vor fünf Jahren gej gründeten inzwischen aufgelöst. wurden. Es wurde bereits der Anfang mit einer kleinen Wirtschaft gemacht, deren Grundstock eine Schafherde von; 200 Stück. 2.000 Hühner und ein Gemüsegarten bilden. Wasser liefert ein am Ort I vorhandener Brunnen. INVESTITIONEN AUS IN- UND AUSLAND Die Beteiligung inländischer und ausländischer Investoren in der israelischen Beide sind gestorben. DER ERSTE IN ZION Rabbiner Kalischer wurde ..Eischon Leziin” 'Der Erste in Zion) genannt, da er: einer der Väter des Zionis- ( Dieses Zusammentreffen 1 mus und ein Gründer der | zweier historischer Ereig-; ..Schiwat Zion” - Bewegung; niss-e ist jedoch kein Zufall. I war. Er wurde im Jahre | Erstens erschienen ihre Bü- : 1795 in der alten jüdischen eher, die zu den klassischen Gemeinde Lissa in der west-1 Werken des Zionismus ge- ' polnischen Provinz Posen, hören, beide im Jahre 1861.! an der Grenze zwischen Ost j ..Drischat Zion” wurde ei-I und'West, geboren. Er eignige Monate vor „Rom und i ncte sieh dort eine gründli- Jerusalem” veröffentlicht, j che jüdische Bildung bei be- und Moses Hess zitiert in rühmten Toragelehrten an, seinem Buch einige Stellen! einer von ihnen war der beaus Kalischers Plan zur Be- ' rühmte Rabbiner Akiba Siedlung von Erez Israel. I Eger in Posen. Kalischer Hess unterhielt herzliche wurde bald selbsc ein gro- Beziehungen zu Kalischer, j sser Talmudgelehrter, und Sie standen in regem Brief.-. bereits durch seine ersten Wechsel über Projekte zur Bücher über Fragen der Israels Kranken - Fürsorge Kolonisierung Paläs'inas | Halacha machte er sich einnd über die Verbreitung : nen grossen Namen. Gleichd' r jüdisch-nationalen Idee. | zeitig hatte er auch eine im Jahre 1875 gründliche Kenntnis der europäischen Philosophie und Literatur. Für ihn existierte kein Widerspruch zwischen Tora und Wissenschaft, und in seinen Schriften versuchte er. den religiösen Glauben mit der Philosophie in Einklang zu bringen. Es war jedoch nicht die wissenschaftliche Arbeit, die im Mittelpunkt, seines Lebens stand. sondern das Stieben, das Volk Israel in seine Heimat zuriiekzuführen. Er war noch ganz jung, als er den Gedanken der Besiedlung von Erez Israel fasste. Als er dann in reiferen Jahren Zeuge des Kampfes der Italiener. Po- Israels durch eine gemeinschaftliche Aktion des Volkes und die Konzenlrie/ung der zerstreuten Söhne Israels auf dem heiligen Boden ihrer Heimat erreicht werden könne, denn nur dann würde das jüdische Volk seine einstige Grösse und Ruhm wiedererlangen. Einer seiner berühmten Aussprüche lautete; „Die Besiedlung von Erez Israel wird das Tor zur Erlösung öffnen.” Kalischer war jedoch nicht nur ein Denker und Seher, sondern auch ein praktischer und tatkräftiger Mann, der Mittel und Wege zur Verwirklichung seiner '• Ideale suchte. Er verfasste sogar einen detaillierten Plan zur Gründung einer Gesellschaft, die in Erez Is- ' rael Land erwerben, Städte und Dörfer errichten und Juden aus Russland, Polen len und Ungarn um ihre na-! und Deutschland ansiedeln tionale Befreiung w’urde, j und sie unterstützen solle, Die Regierung Israels i hat so weitgehend auunmittelbare, eigene Kranken-; fürsorge verzichtet, dass sie bereits 45 Prozent vom Budget des Gesundheits-Ministeriums zur direkten und indirekten Unterstützung der Krankenkassen verwende-. Das Budget des Ge-und- , heitsministeriums belief sich Industrie mmmt ein immer. im Finanzjahr 1961/62, das grosseres Ausmass an. Es ist erfreulich, dass die Investitionen zu einem grossen Teil im Süden des Landes vorgenommen werden. Eine private Investitionsgesellschaft, die aus nordamerikanischen Kapitalisten sowie einigen Investoren aus Tel Aviv besteht, beabsichtigt in Kfar Jerucham zwei am 31. März zu Ende geht, j auf 62.020.000 IL, also etwa! 3.2 Prozent vom gesamten Staatsbudget, das sien auf; 1.994.500.000 IL beläuft und daraus wurden an Krankcn- : kassen folgende Zahlungen i geleistet: | Das Gesundheitsministet rium zahlte 12,5 Millionen; IL Zuwendung an die Krani kenkasse der Allgemeinen womit sie 10 Prozent des Budneue Fabriken zu gründen < « , „ <•*. — eine für Papierwaren, die i Arbeiter8e'verkscllaf,:> andere für plastische Eri g€ts dieser grossen Kl.fcn. lionen TL beläuft. Die Regierung hilft also der K’ ankenkasse der Allgeivu ir.en Arbeitergewerkschaft im Finanzjahr 1961/62 in Geld und Gegenwert mit 26.9 Millionen IL. Die kleineren Krankenkassen erhielten Subventionen in folgender Höbe: Krankenkasse der nationalen Arbeiter (Chtuut) 547.831.— IL; Volkskraukenkasse (Kupat Cholim Amamit) 140.408.— IL; Makkabi- Krankenkasse (Libeiale) 72.004.— IL; Krankenkasse der Allgemeinen Zionisten (Liberale) 62.403.— IL zusammen: 822.646.— IL. Die Auseinandersetzung um Verstaatlichung der Krankenkassen resp. der Gesundheitsversicherung ruht zwar momentan, doch haben die Liberalen und die Cherut dies? Forderung keiverstärkte sich die Inbrunst in seinem Herzen. „Wie kön- 1 nen wir. die Söhne Israels, die rechtmässigen Erben ei-: nes herrlichen Landes, untätig bleiben?” : Im Jahre 1836 sandte Kalischer seinen ersten Brief an Anschel Rothschild, ei-; nen der mächtigsten Finanz- ’ leufe und einflussreichsten! Männer seiner Zeit. und schlug ihm vor. sich für j „Schiwat Zion”, die Rück- ‘ kehr nach Zionveinzusetzen. [ LTnter anderem schrieb er;! ..Was nun die Erlösung Is- ' raels und das Kommen des , Messias betrifft, die wir täg- ’ lieh erwarten und für die wir beten, so dürfen wir \ nicht annehmen, dass der Ewige plötzlich vom Him- , mel herabsteigen und zu j seinem Volke sagen wird:! „Macht Euch auf den Weg”! Noch wird er einen anderen vom Himmel senden, um i das Schofar zu blasen und die Verbannten heimzuführen. Wir werden nicht in Ei- ..bis das Land Frucht zu tragen beginnt”. Er sah auch die Gründung einer Ileimwehr vor. die „die Araber an der Vernichtung der Ernte und Pflanzungen hindern sollte.” Die wichtigsten Ideen seines Planes wurden im Laufe der Zeit zu Grundprinzipien der zionistischen Lehre und Praxis. Kalisehers Buen rief in der jüdischen Welt einen starken Widerhall hervor, und viele Juden schlossen sich Kalischer an, unter ihnen der berühmte Rabbiner Elijahu Gutmacher, der sein eifriger Anhänger und Mitarbeiter wurde. Die Namen der beiden grossen Rabbiner wurde in den beiden benachbarten Kibbuzim im Beisan-Tal, „Tirat Zwi” und „Scle Elijahu”, verewigt. KALISCHERS SCHRIFTEN Anlässlich des hundertsten Jahrestages des Erscheinens von ..Drischat Zion” aufbrechen, sondern die Erlösung wird langsam und allmählich kommen.” Zeugnisse. Sie will auch die : beiden bereits in Kfar Jeru-! cham bestehenden Industriebetriebe — eine Salzmiihie | und eine Kristallglasfabrik die still gelegt worden sind, 1 erwerben und wieder in Be-! trieb setzen. NEUE WASSERLEITUNG Die Ingenielre von Tahal , haben unlängst mit der Planung und Legung einer 6 Kilometer langen und aus I Rohren im Durchmesser von 6 Zoll bestehenden Wasj serleitung von Ein Bokek | nach Sohar begonnen. Die Quelle von Ein Bokek lie-! fei t, täglich 600 Kubikmeter Wasser, von denen nur ein | kleiner Teil an Ort und Stelle verbraucht wird, während ' d?r Rest bisher nutzlos ins 1 Tote Meer abfloss. Die neue Wasserleitung, die bald fertiggestellt sein . soll, wird Süsswasser an die I Arbeiterlager in den Wer-; ken am Toten Meer sowie! nach Sohar liefern. ERRICHTUNG NEUER SIEDLUNGEN Nach einer gewissen Pause sollen wieder drei neue Siedlungen gegründet wer-; den. Eine Gruppe von Sol-, daten. die bald ihren Mili- ■ tärdienst beenden, werden , im Besorgebiet eine Sied-1 lung auf genossensehafiiij eher Basis gründen. Zu ei-1 , , , ,, „ , neswegs aufgegeben. Einer kenkasse deckte. Ferner bej jer Gründe, weshalb die Koalitions - Verhandlungen le und nicht in einem Tage | wurde im Zentralarchiv der Zionistischen Weltorganisation in Jerusalem eine Ausstellung eröffnet. Sie zeigt Heute, nach der Entste-! Manuskripte und Briefe von kam die Krankenkasse vom Gesundheits-Ministerium für ihre Hospitäler eine Unterstützung von 1.000 IL im Jahr pro belegtes Betf, 'vas einem Betrag von 2,7 Millionen IL entspricht, und gleichzeitig damit noch 2.7 Millionen IL für Kra.ikenhausdienste wie •ärz'Lche Behandlung von Sozialfällen. Hospitalisierung von Einwohnern des Negew u. dgl. Ferner unterstützte die Regierung die Krankenkasse durch Aufnahme ihrer Mitglieder in staatliche Krankenhäuser zu besonders ermässigfem Tar>t im Umfang von 500.000 Hospitalisierungs-Tagen. wofür die Differenz zwischen Zahlungen der Krankenkasse und Selbstkosten sich auf 9 Milder Mapai mit den Liberalen gescheitert sind, war die Bedingung der Letzteren, die Gesundheitsfürsorge zu verstaatlichen. Die Befürworter der Verstaatlichung betonen, dass bei dem grossen Geldaufwand und dem hohen I rozentsatz an Aerzten in Israel durch Vereinheitlichung der Gesundheitsfürsorge ein viel grösserer Nutzeffekt erreicht werden könnte als dies angesichts der jetzigen Zersplitterung und Dt>gpelgcleisigkeit der Krankenpflege möglich ist. ir. der Nichtorganisierte zu kurz kommen und die Krankenkassen von ihren Organisationen auch parteipolitisch ausgenützt werden können. m. r hung des Staates Israel, ist es schwer, den kühnen Weitblick und die wahrhaft revolutionäre Haltung eines Kalischer, diesich auf die Besiedlung von Erez Israel beziehen. Eine besondere Abteilung ist einer praktinem bereits organisierten Vortrupp sollen dann später weitere entlassene Soldaten 1 stessen. ln der nächsten Zeit wird die Landnahme für die erste Siedlung im Korasimgebiet durch Nai chalmifglieder erfolgen. Die neue Siedlung wird Almai gor heissen und sieh in Meereshöhe über dem Spie- . g,-:l des in der Nähe liegen-1 den Kinneretsees befinden. 1 Die d»ilte Siedlung in Ga- : liläa soll an dem Ort erstehen. wo einst die alte jüdische Stadt Jodefet stand, die I scher, im Jüdischen Krieg gegen' Male Rom als Festung diente. Der erste Schritt zur Wiederauflichtung des alten .Jodelet wurde im vorigen Jahr getan, als sich eine eine Gruppe von 30 jungen Burschen und Mädchen, zum Grossteil Mitfelschulabsolventen aus Haifa an diesem Ort niederliess. Rabbiners zu würdige”., der j sehen Tätigkeit gewidmet: damals, vor 130 Jahren. : es findet sich dort auch ein wagte, öffentlich zu erklä-! Aufruf an die Weltjudenheit. ren. dass die Juden nicht ihre Hände in den Schoss legen und untätig auf das Kommen des Messias warnten. sondern selbst mit der praktischen Arbeit beginnen sollten: Einwanderung nach Palästina. Erwerb des Bodens und seine Besiedlung, die der „Anfang der Erlösung” seien. „DRISCHAT ZION” Zu Kalischers Zeiten blühte die Assimilation. Viele Juden strichen aus freien Stücken die Worte „Zion” und „Jerusalem” aus ihren Gebetbüchern. Zur selben Zeit stand Kaliseher auf und Hess den Ruf ergehen: „Auf nach Zion!” „Drischat Zion” ist der Name des Werkes von Kaliin dem zum ersten .Schiwa Zion”, die Rückkehr nach Zion und die Besiedlung des Landes als eine „Mizwa”, eine religiöse Pflicht, bezeichnet werden. Kalischer legte seine Vorstellungen von der jüdischnationalen Wiedergeburt dar und versuchte, an Hand von Bibel- und Talmudzitaten zu beweisen, dass die Erlösung zur Kolonisierung Palästinas beizutragen. Bei der Eröffnung der Ausstellung schlug Salman Schasar, Mitglied der Zionistischen Exekutive, vor, eine billige Volksausgabe von „Drischat Zion” herauszubringen und die Gebeine Kalischers von Thorn in Polen. wo er fünfzig Jahre als Rabbiner gewirkt hatte, nach Israel zu überführen. Jizchak Rafael, Mitglied der Knesset, erläuterte die wichtigsten Gedanken Kalischers und betonte, dass bis zur Zeit von Rabbiner Kook der religiöse Zionismus be. Kblischer Inspiration geschöpft und seine Lehre hauptsächlich auf „Drischat Zion” basiert habe. Dr. Israel Klausner vom Zionistischen Zentralai chiv erzählte vom Schicksal der Manuskripte, bis sie schliesslich ins Archiv gelangten. Ein grosser Teil des literarischen Vermächtnisses wurde während des ersten Weltkrieges vernichtet und der Rest wurde von Josef Jcffe. einem Wanderpr-idiger in Russland, gerettet und nacu Erez Israel eebraehf