Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 22 (1961)
- Issue
- 1889 (30.6.1961)
- Date
- 1961-06-30
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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4 — VieriKí, .1(1 i)« Juni« de lMrl LA SEMANA ISRAELITA Aña XXII. — X«. 18»9 Vier"** K£R£n K¿*y£m£T PP Zwanzig neue Staedte in Israel COMITE CENTnO£Ui-i-?:.J Corrientes 2294 — VI Slock — V. E. 43-3635. 48.568Ï HERZL-BIALIK-FEIER Wie wir bereits vorige Woche in Vortutr.e-lsc mitgeteilt haben, veranstalten wir gemeinsam mit der THEO¬ DOR HERZL GESELLSCHAFT und \\ IZO-CENTRO- F.CKOl’EO Donnerstag, den ti. Juli, um iö IJlir JO im Saal des V.’IZO-HAUSKS. Larrea 1225. eine HERZL-BtA- LIK-FEIER mit folgendem Programm: Begriissung: Curt Wük; Hcrzl Gedenkrede: Dr. Hugo Lifozits; Rezitation: Frau Eva Mayer — Juan Meyer Kevt. Künstlerische Umrahmung. Wir laden unsere Freunde ein, an dieser würdigen Feier zum Gedenken des grossen Propheten und des grossen Dichters des jüdischen Volkes, zahlreich teiizunehmen. Ein Israel-Reisebericht Im überfüllten Saal der Gemeinde ..Bet Israel”, in einer gemeinsamen Veranstaltung mit unserem KKL- Ccmite. hielf unser Vizepräsident Werner Rosenberg einen Vortrag über ..lsrael- Reiseeindrücke ’, der ausserordentlichen Beifall fand. Von dem Vorsitzenden unseres Comités, Chawer Curt Wilk. begriisst, der in seiner Ansprache auf die ungeteilte jüdische Aktivität des Chawer Rcsenbcrg hinwies. welcher mit gleicher Einsatzbereitschaft für Israel wie die Gemeinden der Diaspora wirke, stellte der Redner dann interessante Vergleiche zwischen seinem Besuch im Lande vor 11 Jahren und heute an. Damais herrschte Rationierung, jetzt dagegen Feberfluss an Waren Die berüchtigten ..Maabaröt” sind fast völlig verschwunden, und das ganze Land ist, dank der wunderbaren Aufforstungstätigkeit des KKL, weit grüner alc es damals war. Ueberproduktion bestehe z. B. für Geflügel und damit auch für Eier. Die Wohnkultur könne nicht hoch genug geschätzt werden. und der Wunsch, schöne Gardinen, Bücher. Bilder. Farbdrucke etc. zu besitzen, sei überall spürbar. Die Eröffnung des neuen Wohnbauamtes. das die Auf gäbe der Wohnbauabtei- Jung des Arbeitsministeriums übernommen hat, spiegelt unsere veränderte Einstellung zum öffentlichen Wohnbau wider, die das Resultat der Erfolge und Irrtiimer der letzten dreizehn Jahre ist. Verstärkte Bautätigkeit, wachsende Erkenntnis der Wichtigkeit umfassender Planung, das schwerwiegende P-oblem der Landreserven. die Notwendigkeit der Schaflung weiterer Gesetze zur Regelung verschiedener Aspekte des öffentlichen Wohnbaus und intensiver Erforschung technischer Probleme und der Verwendung von Baumaterialien, ebenso wie Veränderungen in der Art der Finanzierung der verschiedenen Wohnbauprojekvon DAUS TANNE, DIREKTOR DES WOHNBAUAMTES | auf Wirtschaftszweige zu beschränken, die direkt zvr Verbesserung der Handels- I büanz beitragen könnten. Städte errichlet oder wieder eben Selbständigkeit Israels t aufgebam und ihre Bevölj bedeuten.; wu,de im Jahre 1959 das und i kerung vergrössert woden. Unter dem Druck der Masseneinwanderung mussten wir die übliche Methode ändern, sodass dieses Städte t gebaut, vergrössert und mit Einwohnern besetzt wurden, ehe genügend Arbeitsmüg- . lichkeiten fiir diese vorhanden waren. Dies verursachte schwierige soziale und wirtschaftliche Probleme, mit deren Lösung erst jetzt durch die Fertigstellung einiger schwer- und leichtindustrieller Unternehmen begonnen wurde. In den neuen Städten — I einschliesslich Arad — die Beim öffentlichen Wohn, bau unterscheiden wir zwischen zwei Kategorien: Sozialer Wohnbau. der für diejenigen bestimmt ist. die keine Mittel zur Beschaffung einer Wohnung aufbrin gen können und Standard- Wohnbau. der in erster Linie für Personen mti einem Durchschnitts Einkommen bestimmt ist und w’irt- Gesetz zur Förderung von Kapitalzufluss dahin abgeändert, dass es Wohnbau- und Hypothekeninvestitionen einschloss. Seitdem ist das Interesse an Anlagen im öffentlichen Wohnbau so gewachsen, dass die Regierung in diesem Jahr ihre finanzielle Beteiligung an dem Wohnsparsystem autgeben und es auf die übliche Art durch Hypotheken li- .schaftiich '•eiuabc! sein soll, ’nanzieren konnte. Beide Kategorien werden , Der Anteil der Regierung jetzt errichtet werden len, können wir jedes aus zwei Quellen finanziert: einer Barzahlung des künftigen Mieters ooer Käufers und Baufonds die meist durch Hypotheken gesichert . I soli sind. Je schlechter die fi- Denanzielle Lage des Mieters. ev vom Grundstein an pla- .desto kleiner ist seine prote _ ah dies f.inrte zur Ernpn sodasg die Schaffung 1 zentuel e Beteiligung. Weiterung der Befugnisse der Wohnbauabteilung, die durch das Wohnbauamt ersetzt wurde. Durch die initiative der Regierung sind etwa 20 von Arbeitsplätzen mit dem Anwachsen der Bevölkerung , QUELLEN DER Schritt halten wird. | FINANZIERUNG Jede dieser neuen Mädte Tealro Solei! CORRIENTES 3150 T. E. 86-2307 Täglich um 22 Uhr Sonntag 18 und ^2 Uhr Paul Burstein Lilian Lux in der jüdischen Operette WER IST MEIN MANN? Auf Grund des Erlebten vermocht*. Werner Rosenberg in einer Plauderei, die von trockenem und gutem Humor durchsetzt war, von seinem Aufenthalt in der Kwutza ,.Gan Sohemuel” zu erzählen, von der Anpassung der Jemeniten, deren Ankunft im Lande man einst mit Sorge betrachtet hatte, an das moderne Leben, von dem Strukturwandel im Kibbuz in welchem heute eine Familie weitgehend für sich leben könne, ohne doch ganz die Gemeinschaft entbehren zu müssen. Nicht genug könne die Opferwilligkeit der Eltern gelobt werden, die ihren Kindern die beste Berufsausbildung und die entspre- , chende erzieherische Vorbereitung angedeihen lassen. Streiflichter aus Tel Aviv und Haifa, für Chawer Rosenberg die schönste Stadt Israels, ergänzten die Ausi Rührungen, die auch noch die Naturschönheiten von Sichron Jaakob. den argentinischen Kibouz Nizanim, einen Abstecher nach Tibe- : rias und einen Besuch von Elat hervorhoben, um mit j dem Erlebnis der Parade! am Jom Haazmauth in Jeruschalajim abzuschliessen. Einen tiefen Eindruck versoll anfänglich eine Bevölkerung von 13.000 Einwohnern haben und bei ihrer i Fertigstellung ein Maximum von 50.000. Daher müssen Die Hauptquelle finanmittelte dom Reterenten die Vi im ersten stadium 3.000 ganz neue Stadt Aschkalon zieller Beihilfe ist das Staatsbudget. Dadurch ist der öffentliche Wohnbau gezwungen, sich nach der Prioritätsordnung zu riehsn Bauvorhaben in Israel ist von 45 Prozent im Jahre 1957 auf weniger als -30 Prozent <70 Millionen Dollar bei einem Gesamtbetrag von 225 Millionen Dollar) im laufenden Finanzjahr gefallen. Augenblicklich sind Verhandlungen mit einzelnen und Gruppen von Kapitalisten im Gange, die bei günstigem Verlauf der Regierung ermöglichen werden, ihren Anteil selbst bei verstärkter Bautätigkeit weiterhin zu reduzieren. Seit Gründung des Staates am Meere, ferner ein Besuch im Weizmann-Institut zu Rechowöt. Chawer Roser-nerg. der aus der Fülle des Gesehenen nur einen Ausschnitt geben konnte, ergänzte seinen Bericht durch selbst aufgenommene Bilder, die recht gut gelungen waren und sehr gefielen. — Auch Wohnungen bauen. Strassen I asphaltieren und sie mit | den Hauptstrassen verbin- , den, Wasserleitungen. Kai nalisation, elektrische Leitungen legen und schliess- I lieh verschiedene öffentli.; che Gebäude errichten, j Natürlich können diese Investitionen nicht ausschliesslich aus dem Stadtj budget gedeckt werden. W7ir ten. nach der Gelder ent-' find 300.000 Wohnungen ge- I sprechend dem allgemeinen baut worden. Weitere 150.000 Entwicklungsprogramm zu- | Wohnungen, einschliesslich; geteilt werden. Naturgemäss der notwendigen öffentlichen erscheint von einem weite- Einrichtungen, werden in ren Gesichtspunkt aus gej den nächsten fünf Jahren sehen der Wohnungsmangel erstellt werden, nicht so dringlich und hat j Die Gründung neuer Städeine niedrigere Priorität — te dje Errichtung neuer obgleich das nicht bedeutet; Wohnbloeks an Stelle von dass er unwichtig ist. Un- Elendsvierteln, der Wohnbau sere Bemühungen, diesem nach dem Wohnsparsystem, an abzuhelfen, gehen unvermindert fort, selbst wenn wir nicht genügend Mittel zur Verfügung haben. Aus Bauvorhaben diesem Grunde machen wir ¡verstärkte Anstrengungen. die Schaffung öffentlicher Institutionen für die wachsende Bevölkerung stellen nicht nur eine nationale und soziale Aufgabe dar, sondern öffnen auch ein ein ganz neuer Film des ' beabsichtigen, einheimisches KKL ..Der Weg nach Jeru-jund ausländisches Privatkasalem”, gelangte an diesem I pital heranzuziehen, das Abend zur' Vorführung. Hier I wachsendes Interesse wird zum ersten Male mit-1 öffentlichen tels einer Eisenbahnfahrt' zeigt. . leinheimisches und auslänweites Feld für schöpfen von Tel Aviv nach Jerusa-1 Der Plan zur Errichtung | _i*„„u lern, die man fast mitzuer-1 einer Anzahl neuer Städte, leoen meint, die Schönheit I die sich durch Industrie und und Vielseitigkeit der Land-1 Ausbeutung von Bodensehaft offenbar, die den1 schätzen der Umgebung er- Weg vom Meer hinauf zur’halten werden, wird zweifel- Hauptstadt des Landes be-1 los ein weiterer Schritt auf gleitet. ‘ dem Wege zur wirtschaftli- I disches Kapital heranzuziehen. sehe Privatinitiative, werden dieser mit all Wir den Vor Jahren, als der Man. \ technischen Fähigkeiten und gei an ausländischer Valu-j Erfahrungen, die wir in den ta kritisch war, sah sich I dreizehn Jahren unserer die Regierung gezwungen, j Tätigkeit gesammelt haben Investitionen von Devisen 1 zur Verfügung ' ’ stehen. EINHEITSKAMPAGNE « « ♦♦♦♦♦♦♦♦ +-+*-*+-* ♦♦♦♦♦■ 1961 im TEATRO ODEON HEUTE, Freitag, den 30. Juni, um iS Uhr 45 EINER VON UNS Geben fuer Israel bedeutet geben fuer sich selbst das packende Zeitstück von MICHAEL MANSFELD } Regie: KLAUS JAEGEL ♦ Eintrittskarten an der Theaterkasse, Esmeralda 367,’I ... j ic io m,r f I tmuiu.-cnucn an uv., * --- - i 1. E. 45-3591. werktags von 10—12 und 15—19 unr. . Cn enel «i i‘r>n 111— Tri I 'hf ▼ Samstag von 10—13 Uhr B F £ BOLOGNE SUR MER 547 T. E. 88 9420 FREITAG und SONNABEND (um 22 Uhr) SONNTAG UM 18 UHR L E T / I E VORSTELLUNGEN DIE FAMILIE KUBICH Im Barmizwah-Jahr Israels: Mobilisierung der Herzen ujid der Taschen ANNAHMESTELLE** PETER K-\RVAS (gespielt in iiddi-cner Sprache) ' Regie und Leitung: YIRAIR MOLIAN CAMPAÑA UNIDA PRO ISRAEL, COMITE CENTROEUROPEO Sarmiento 2376, 3’ — T. E. 47-3820 und sämtliche Sekretariate der angeschlossenen Organisationen und Gemeinden KM Der wann die den wohnen Badio folgen, hlgen, der Zen manns wählen ihre auf. 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