Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 22 (1961)
- Issue
- 1883 (3.6.1961)
- Date
- 1961-06-03
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
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P’J--.. 2190 — J? Uq. JûzJktnxÀJi&Jsà&jelila T. E. 8 3 - 2 6 1 3 Año XXIL BUENOS AIRES, VIERNES 9 DE JUNIO DE 1961 No. 1333 Eichmann schwer belastet KOMPLIZEN DES NAZISMUS ’ ■ das Leben von einer Million , sehe Führer den Aussenmi- ' Eines der vorliegenden | I Juden abzukaufen. Richter nister Hitlers Joachim von Dokumente ist ein Schrei- 1 Benjamin Halevi hat die Ribbentröp auffoiderte, alles ben, das vom Mufti ge- Jetzt wird eine Reihe von1 Staatsanwaltschaft ersucht, in seiner Macht Stehende meinsam mit Raschid el Filmstreifen vorgeführt, die . die Dokumente über diesen zu tun, um die alliierten Gilam aus dem Irak unter, von den alliierten Truppen I Vorschlag einer nochmaligen Verhandlungen mit Rumazeichnet ist. Hierin wird zum erbeutet wurden, in denen , Prüfung zu unterziehen, um nien, Bulgarien und Ungarn Ausdruck gebracht, ,,dass die nazistischen Methoden * festzustellen, wie die Ruszu stören, deren Tore die das arabische Volk sein in Auschwitz und anderenisen hierauf reagiert haben. ¡Alliierten für die jüdische Vertrauen auf die Achsen.; „Todesfabriken“ gezeigt i Die Israelis zeigen gros- Auswanderung zu öffnen , machte und ihre edlen Ziele werden. Servatius und Eichj ses Interesse an einigen der sich bemühten. Der Mufti setzt.“ j mann haben diese Filme in der vorigen Woche von hatte sich schriftlich an die MIT MUSIKBEGLEITUNG schon gesehen. Ferner wird | Staatsanwalt Dr. Hausner : rumänische und bulgarische Der Zeuge Josef Rezmk die Anklage weitere Einzelunterbreiteten Dokumente, Regierung mit dem Begeh. I erklärte, dass die Nazis heiten über die Rolle der; aus denen die Rolle hervorren gewandt, die jüdische Musik Kapellen spielen lies-, Sowjetunion in der bewuss. ■ geht, die der ehemalige Ex- Auswanderung nach Palästij sen, während sie die Juden te« Angelegenheit der 10.000 mufti von Jerusa’em unter na zu verbieten und die Ju- Lastwagen beibringen. Die dem Hitlerregime gespielt den statt dessen ..unter starbisherigen Zeugenaussagen hat. Diese Dokumente wur. krr und energischer B?wahaben erwiesen, dass einige den von den Alliierten im chung nach Polen zu trans. hohe britische Beamte die! Jahre 1945 in Oesterreich portieren, lim auf diese Weise die Gefahr zu banner den Nazis mit Lastwagen ’ sichtlich, dass der islamidie Juden darstellen.“ ermordeten, um auf diese Weise die Schmerzensschreie der unglücklichen Opfer zu übertönen. Reznik war früher polnischer Sol- WÍE ICH ES SEHL Bemühungen verhinderten, gefunden. Ans ihnen ist erse die Gefahr zu bannen, die ' datals Kriegsgefangener wurde er ins Lager Maida. i ek gebracht, wo er Zwangsarbeiten verrichten musste. „Lange Reihen von Menschen wurden gezwungen, direkt an ihre Gräber zu marschieren, sagte der Zeuge. Die Menschen wurden abg* ¡chlenpt, während die Mus kkap?l!en laut spielten. Die Nazis richteten es so ein. dass die anderen Gefangenen rieht wussten, was voreing.“ Die Staatsanwaltschaft (Fortsetzung aut Seite 3) I Eine kleine Zwischenbilanz! con JEHUDA G07 THEIMER Die Beweisaufnahme im Eiclimann-Prozess ist im. m;.- noch nicht abgeschlossen. Ein ungeheuer umfangreiches Material wurde von c!:r israelischen Staatsanmanchen Seiten die Mei_ klamierte für diese Zeugen nung g:äussert worden ist, das Recht freien Geleites, os wäre besser gewesen, das ihm vom Gericht nicht I __ wenn der Prozess vor eizugebilligt werden konnte. ~”— nein internationalen und Handelt es sich doch hierbei dem Angeklagten — selbst nicht vor einem israelium eine Mcssnahme, die diesem Angeklagten — nicht waltschafj; vorgelegt. Tat. sehen Gerichtshof abgewikausserhalb der Kompetenz zeugen wurden vernommen, ke’.t worden wäre. Der Vereines Gerichtes liegt, die die ihre elg:nen Erlebnisse leidiger hat in den ersten vielmehr von den hierfür zuschil 'erten. Es kam zu ei- Sitzungen die Zuständigkeit ständigen staatlichen Behörncr Fülle dramatischer Szedes israelischen Gerichtes den getroffen werden muss, neu. Dia FRANKREICH UND ISRAEL paris. — Ministerpräsident David Ben Gurion uni Präsident Charles de Gaulle sind bei ihrer 7!) Minuien währenden Unterredung zu „einem völligen Einv. rstüncnis über alle Probleme“ gelangt. Wie ver autet. habe.» die beiden Staatsmänner die verschiedenen Aspekle c.er französisch-israelischen Beziehungen besprochen, und t.? Gaulle setzte Ben Gurion von der Ila'tur.g in Kenntnis, di? Frankreich in der nächsten UN-Gereralversammlung bei der Debatte über die arabischen Flüchilirge und andere Fragen einnehmen wird. Ben Gurion unterhielt sich zweimal mu cl? Gaulle, ein Mal vor dem Frühstück, das der Präsident fr s:.- nen Gast aus Israel gab, und ein zweites Mal nach dem Essen. Der zweiten Unterredung wohnte nur Bo'si-naKer Walter Eyton bei, der Dolmetscherdienste leistete De Gau le nannte Israel den ..Freund und Aliiler'en Frankreichs“ und versicherte Israel c’er „französischen Solidarität“. In seinem Brindis führte er aus: Es ist em besondees Vergnügen tiir uns, Sie mit Ihrer Gattin, sowie Frau Meir und Herrn Peres unter uns zu sehen. In der Welt, in der wir leben, ist es von Nutzen, dass Menschen gut?n Willens Zusammentreffen, um eine gemeinsame Basis zu finden. Dies trifft für a le Probleme zu, im besonderen ist es jedoch wichtig für die Fragen, di? Israel angehen, dessen Mut und Grösse wir all3 kennen. Aber wir kennen auch die Schwierigkeiten, mit denen der junge Staat zu kämpfen hat. Gestatten Sie mir Ihnen unsere Solidarität und Freundschaft zu versichern. ,Wlr begrüssen Israel a’s unseren Freund und Alliierten.” Ben Gurion antwortete auf französisch urd dankt? im Namen Israels für alles, was Frankreich sei* S.aatr. griindung für das Land getan hat. ..Frankreich hat uns in vergangenen schweren Stunden Hilfe ge'eiriet und s-eht uns auch in unseker heutigen schwierigen T age bei” betonte der Ministerpräsident. ..Ich möel'e daher naciima.s. der tiefen Dankbarkeit, die Vöik uni Regierung von Israel für Ihr Land empfinden, si.nie unserer persönlichen Bewunderung für General de Gaule Ausdruck verl-ihen. Das fanzösische Kabinett vertagte seine wöchentliche Sitzung, um drei Ministern die Möglichkeit zu geben, e.- i nem Bankett beizuwohnen, das Botschafter Evtan za Ehren Ben Gurions veranstaltete. Ausser Aussenminister | Maurice Couve de Murville. Justizminister Eamond Michelet und dem Erziehungsminister folgte auch Maurice Schumann, der Präsident der Parlaments-Kommission für auswärtige Beziehungen, der eigens aus der Provinz nach Paris kam. der Einladung in die Israel-Botschaft. Ferner erschienen drei ehemalige Premierminister Pierr? Mendes Franc?. Guy Mollet und Jules Moch. zwei Generäle. Generalstabschef General Martin und General Lavaud, der Chef der Proviantabteilung im Verteidigungs- Ministerium, sowie Prof. Francois Pcrrin. Präsident der französischen Atomenergie-Kommission. Es wurden keine Tischreden gehalten, aber rach dem Essen fanden sich einz.olre Gruppen zu angeregter Diskussion zusam. men. (ITA) zu nehmen, erklärte sich das Gericht bereit, im Wege d~r Rechtshilfe diejenigen Zeugen an ihrem jetzigen Wchnort durch fremd? gross?, in ihren t bestritten. Er hat verschie. Die Regierung und in ihrem Richter in Gegenwart eires unvorstellbar? dere juristische urd ande- Aufträge der Gen-eralstaats- Repräsentanten des Gerichts Aufdeckung eines Komplotts Einzelheiten Tragödie des jüdischen Volj re Argumen'e angeführt, anwalt Israels verneinten der Staatsanwaltschaft und bes wurde vor den Augen um seinen Standpunkt zu das Recht c’es freien Geleits d:r Verteidigung vernehmen der Weltöffentlichkeit aus-j begründen. Das Gericht für Kriegsverbrecher, die— zu lassen, die d3r Verteidigebreite*. D*r Prozess ist selbst hat über diese Frage wenn sie israelischen Boden ger benennen will. Diese i i c en Mittelpunkt unseres | beraten und ist zu dem Erbetreten sollten. — auch als Zeugenaussagen sollen dann Lebens g.rückt. Er fce-.gebris gelangt, dass nur ein Kriegsverbrecher behandelt, als vollgültige Beweismittel herrscht und beschattet die-: israelisches Gericht das verhaftet und vor Gericht der Entscheidung d»s Oese Wo-hcn. Vielleicht mag . Recht habe, über Eichmann gestellt werden würden. Um richtes bei seiner Uiteilses vefr iht sein, den Ver-1 den Urteilsspruch zu fällen, aber die Möglichkeiten einer findurg zugrunde gelegt such ein r k’einen Zwi-. Der Vorsitzende erklärte, wirksamen Verteidigung werden. s'‘he’bilanz zu machen; sie dass dieses Gericht auch d"‘r' e aber aus manchen; objektiv entscheiden könne - —- —-—— --- Gründen zweckmässig sein,! und werde, soweit überwenn w'r auch nicht alle , haupt eine Objektivität im AsneVe berührten können, ‘ Angesicht der ungeheuerlidb» sich bisher gezeigt haeben Verbrechen möglich . London. — Vier londoner Zeitungen berichteten über bc- I sei, die dem Angeklagten ein Komplott, das von Nazianhängern geplant worden Wir wi-sen, dass von zur Last S«l<?gt werden. | war, um den israelischen Botschafter Arthur Lourie zu Inzwischen hat der Ver. *nt/iihren »!"<* ihf» »'s Geissei zu benutzen und die Austeidiger festestem, dass Eiehmanns zu erzwingen. Sowohl Scotland Yard wie die Israel-Botschaft bestritten, von dieser Verschwö- I rung Kenntnis zu haben. Die Zeitungen behaupten, eine Grupne von Detektiven sei von dem Plan durch drei Mitglieder der extremen Rechten unterrichtet worden, die zur Teilnahme aufgefordert waren, jedoch das Unterfangen für .wahnsinnig“ hielten. Wie es heisst. soll die Entführung vor mehreren Monaten von englischen Faschisten in einer londo. ner Privatwohnung geplant worden sein. Man beabsichtigte, kleine Stossgruppen im ganzen Land aufzustellen, um Juden und Neger zu überfallen. Botschafter Lourie sollte auserhaib der Botschaft auf dem Wege zu einer offiziellen Veranstaltung umstellt und entführt werden. Die drei Denunzianten erzählten den t: t Zsituhrift («plant V*' ■ . — F'"» Zeitschrift in ii 'rischer Sprache mit den» Ti‘el „Dos sowjetische sehe alle zwei Monate in der Sowj?terr-heinen. Chefre. d’!Ue'>r der mit einer Auf- 1 \ge von 25.000 Exemplaren galanten Z:»fschrift. di? sich in ers'er Linie mit der Kunst und der modernen Literatur befassen soll, wird seinem Schutzbefohlenen eine gerechte Behandlung zuteil geword?n ist. Damit ist das Argument in Fortfall geraten, das er selbst ein- Hemlaud” 'Die sowjetische ' Heimat) soll in Kürze alle ,'W strichen, dass Eichmann dass al'e Möglichkei en einer Rechtfertigung erhalten ha. be und werde, während er keinem einzigen seiner Opfer auch nur eine leichte Chance eingerüumt hat, sich zu verteidigen. Hier Detektiven, sie hätten einer Gruppe von 12 Kommandos c,„r“ junn*e jüdische Schrifter eben wir einfach die Bebeitreten sollen, die mit der Entführung betraut waren, *_,gegnung zwei Systeme, die und man habe ihnen al'e vorbereitenden Einzelheiten h«. s'e’ler Aren Wergelis. habe ihnen al'e vorbereitenden Einzelheiten des Fa'ls der Plan* realisiert sich ,,nvereinbar gegenüber- Komplotts mitgeteilt. Ein Mann, der „Generaldirektor” ird wäre es die erste jid!st€hen: dem Rechts- und genannt wurde, habe an der Spitze der Operation gestan- Gewaltstaat, dem den. Dieser Mann trug eine grüne Uniform nach Nazivdrd, wäre es die erste jiddische Zeitschrift in der D ,, . . , . ~ - - - Sowjetunion ceit dem End“ ■ cc“'ss'aa*’ der Indern, muster. und die Wände seien mit Hakenkreuzen geder vierziger Jahre. (AWZ) auch cem 8rössten Verbreschmückt gewesen. Der „Generaldirektor” habe die An. I eher das Recht der Verteiwesenden aufgefordert, ihre „Loyalität” durch die Schän- Hensr Botschafter ¡digung und der Meinungsdüng einer Synagoge' unter Beweis zu stellen Gruppen ¡aussrrung zugesteht,.das der von deutschen und ungarischen Nazis seien bei den Ver- Tel Aviv. — Der neue Gewaltstaat niemandem ein-1 Sammlungen zugegen gewesen Botschafter Kolumbiens in (räumt | Der Plan sah vor, Lourie in eine einsame sumpfige Ist ael. Gei man Arcjenagas, | Zu einer Kontroverse kam Gegend an der Grenze von Wales zu bringen wo er als “^er„e‘cht„e . der? es, als der Verteidiger die Geissei festgehalten werden sollte, bis man die Ausliefe- L B Zw» seine Beglau. | Vorladung und Vernehmung1 rung Eichmanns erlangt habe. „Daily Meil schreibt bigungssehre'ben. Justizmi- «»mger Zeugen verlangte, | der .Generaldirektor” sei ein Faschist, der im Jahre 1959 nister Dr. Rosen nahm *n die vom Staat Israel als I mit EichmTnn zusammengetroffen sei, als dieser sein der Zeremonie in Reprä- Kriegs verbre eher angesehen: Versteck in Argentinien verlasst habe um nach Lin" seutauz der Regierung teil.- werden. Der Verteidiger re-zu reisen. (ITA) ’ um “*c‘* ijinz - •' ‘ ' - ' .‘r: dem . Hierdurch hat der israeü-! sehe Gerichtshof erneut seii'e wahrhaft rachtsstaatliche Auffassung bewiesen. Die Rechte des Angeklagten sollen in keinem Punkt und durch keine Schwierigkeiten ausgeschaltet werden. Auch diese gerichtliche Massnahme ist allgemein mit grosser Genugtuung aufgenommen worden. Sie unterstricht die objektive Haltung des Gerichtes, das trotz des bereits vorgetragenen Belastungsmaterials jede Möglichkeit einer weiteren Klärung der dem Angeklagten zur Last gelegten Straftaten erlaubt. 1 Im Laufs des Prozesses | wurden zahlreiche Zeugen gehört und Dokumente un , terbreitet, die nicht unmit- ' telbar den Angeklagten be- | lasteten, sondern ein Ge-! samturteii über den Ausrot-; ■ tungsfeldzug ¿er Nazis gegen I das jüdische Volk formen j sollten. Die Verteidigung i hat sich darum bemüht, die* I Schuld Eichmanns an der | „Endlösung der Judenfrage”! j entweder ganz abzustreiten j I oder seinen Anteil lediglich als die befohlene Tat eines | untergeordneten Befehls- [ empfängers darzustellen. 1 Um diese Argumente und! Behauptungen, zu entkräften, ' musste die Staatsanwaltj schaft zunächst einmal ein Gesamtbild der grossen jüdischen Tragödie vermitteln und durch Zeugen und Urkunden einwandfrei beweisen welche Ausmasse diese Tra-! ¡ gödie unter dem verbrecherischen Nazisystem ange. 1; nommen hat. Aber nicht nur , aus diesem Grunde war die-! se Beweisaufnahme erfor- : derlich. 1 Der Angeklagte dieses . Prozesses ist der frühere SS-Führer Adolf Eichmann. 1 Aber alle haben vom ersten! Augenblick verstanden, dass , nicht nur Eichmann auf der Anklagebank sitzt. Der deut-! sehe Bundeskanzler, der seine Gewissheit Uber die Obj jektivität und die Berecbti-l fiung des israelischen GericlPs b?reits vor Begin* des Prozesses zum Ausdruc’ brachte, betonte auch, das: durch diese Verhandlungen nicht allein die Schuld eine einzelnen vor aller We t er kennbar werden würde Dennoch fiel es jedem B3 obachter auf. dass d?s G? rieht selbst darum bemüh war. c’i? Verhar.d’ungei nicht zu einer Abrechnunf mit dem Dritten Reich, gan; gewiss aber nicht mit de heutigen Bnndesrepubli’ oder anderen Milcht n wer den Zn lassen. An zahirei ch-n Stellen der Beweisauf nähme griff der Vorsitzen de ein und bat. zu dem ei rentliehen Gegenstand de: Prozesses zuriiekzukehre: oder sich auf d;e dir?k»: Anklage geg:n Eichmann z>. beschränken. Dennoch haben aüle ein gesehen, dass der Hinter grund des .Prozesses, di« durch die nazistisch *n Ge waltmassnabmen pus^elfisP Tragödie des j';dischet Volkes nicht verständewerden kann, wenn man au all die Einzeibeit-?n ver zichten würde, die über haupt erst erklären wie e1 zu den Verbrechen eine; Eichmann kommen konnte Wie viele Menschen, auet Juden, hatten schon ver gessen. was damals g?s<»he h-n war? Wie vie’e Men sehen haben niema > rech daran geglaubt, dass all: Greuel und Verbrech?n vor. gekommen sind von dener sie hörten, die sie;n Film streifen sahen und über di* sie in Büchern. ArUbe’r oder Bildern unferriehte' wurden? Wir müssen auch zureben dass es sehr schwer?-t. ar a’I das zu glauben. U?berrieigen doch die Schreckens taten der Nazis jede Vorste-1 lungskraft der menschlicher Phantasie. Jetzt hörten all« aus dem Munde von Men. sehen, die selbst dabei wa r»n, wie ein entartetes deutsches Volk in seiner nazisti (Schltts* auf Seite 2>