Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 22 (1961)
- Issue
- 1873 (5.5.1961)
- Date
- 1961-05-05
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
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Viernes, 5 de Mayo de 1861 L A SEMANA ISRAELITA Año XXII. — No. 1873 — 9 Massenmorde an juedischen Kindern (Fortsetzung von Seite 7) schenfälle solcher Art vor. bereitet. Deswegen wurde auch Eichmann in eine kugelsichere Zelle gesetzt. Die Zuhörer, die zu die. sein Prozess in sehr begrenzter Zahl zugelassen det. Ungefähr 1.000 Juden wurden in das Lager Jancwska überführt. Mit mir waren meine beiden jüngeren Brüder Jakob und Aron. Ich selbst war damals IS Jahre alt, 'mein jüngster als sie von den Greueltater, der Nazis erfuhr. Ein Zeuge sagte: ..Ich habe nur dadurch überlebt, weil meine Mutter mich aus dem fahrenden Zug geworfen hat. als wir in ein Todeslager deportiert v.ur tungsposten” waren wir et-Kinder setzten sich zur Wehr sehe und nahm ein kleines wa 20 Menschen Wir besä- {und schrieen zur gleichen Paket heraus, das in einem eine Pi.ioie, »ei Ge; | ZeiP Mn.ie, Mu,«e, Cocktails ^n'd^inige selbst j Dr. Berman berichtete, und nahm ein Paar geangefertigte Bomben. Aehn-' dass die Waisenhäuser und i biauchter Kindersandalen lieh waren die anderen be-1 Kinderheime als erste ge-. heraus, die mit Strassenwaffnet Damals sahen wir1 räumt wurden. Die Kinder , schlämm und Lehm belutsche? Blut auf den Stra-, wurden mit ihren Aufse. ■ schmutzt waren. Dieses ssen von Warschau fliessenJ hern in Waggons verladen I Paar Schuhe gehörte einem auf jeden Strassen, auf de. j und in die Ausrottungslajüdischen Kird von unge. nen von den Deutschen so, ger gebracht. Ifahr vier Jahien In? Ge_ viel unschuldiges jüdisches Dann berichtete Dr. Ber- , nehtssaal herrschte ein e*- Biut vergossen worden war.! man. wie er nach der Be-• siges Schweigen, das nur Wir hatten Erfolge, die uns! freiung das Ausrottungsla. von dem Seufzen der Fiaumit Stolz und Hoffnung er-, ger Treblinka besucht hat. en ianterbrochen war. Wells füllten Uns war es schon Er sagte wörtlich: . ■ Wahrend der Staatsanwalt i Der' Zeuge sagte: mein gleichgültig was am näch-! „Das, was meine Augen dem -engen dankte, er. Als Zeuge sagte der heu- Vater, meine Mutter, mei- \ stfn Tag geschehen wird. dort sahen.jst ^unglaublich; ^l,rJ«„d„er ig*lnie 30 Jahre alte Ingenieur Dr. Leon Wells aus, der 1948 nach den USA mit einem Stipendium kam, um tev1 zultiudie'en!S!Während Früh-iahl 1943 | Uzurär:kge^ogen ^erden. er solle es aufheben. Im Augenblick, als er sich danach bückte, hat der SS- Führer auf den Jungen ge. schossen, ihn aber nicht getötet. Er'befahl dann einem seiner Leute, er solle den Jungen endgültig liquidiej Bruder 13. Viele Kinder ren. „Das wird euer Schickversuchten vor Angst zu werden, sind meistens Ver. isai Sein”, sagte er, „wenn | fliehen. Sie wurden erfolgte, die während der1 ifo, a,JS der Reihe tretet,! schossen. Auch mein Bru. Verhandlungen schluchzen! wjf der Junge es gemacht'der Jakob machte einen urd in höchste Erregung | hat.” Und dies, nachdem | Versuch zu entkommen; er geraten. I er dem Jungen selbst be. ’wurde erschossen. Der an- Unter den Zuhörern be- I fohlen hatte, das Brot zu;dere Bruder wurde etwas fand sich der israelische j j1< «or später getötet, sagte Dr. Aussenminister. Frau Golda i Wells Meir. die ebenfalls während; ZEUGE Dr. WELLS der Verhandlungen weinte. „. ne Grossmutter. meine On-! Die Deutschen waren keU Tanten. Kousins und über den Widerstand der Kcusinen, meine Geschwi.- Juden erschrocken. Sie gaster. alle wurden in der : ben nicht den Befehl, dass Jer.n Zeit zwischen Oktober 1942 ¡hre Toten oder Verwunde. d<r etwa einstuneuger den. Dort, ist meine Mutter s;We dieses Zeugen ist das umgekommen.” | Wort Eichmann nicht ge fallen. Der Zeuge gab eine AlISiAND IM GHETTO : „u(e \yaffen besser als sie Dann kam unter anderen ' iemals zuvor besessen hat BERICHTE IJEBER DIE GREUELTATEN ten. Schilderung seiner eigenen Zeugen eine Stimme aus Erlebnisse. Er wurde in der j dem Warschauer Ghetto, I KAMPF MIT TANKS Nähe von Lemberg mit vieorheimlich, überwältigend, s und nicht zu beschreiben. ' er keine Fragen an den Auf einem grossen Gelände j Zeugen zu sto.‘er. habe, von vielen, vielen Kilome- 'Weitere Intormahonen lagen zehntausende und Belichte ir, :er reich. Leichen und Knochen ver- 1 sten Ausgabe der Jadisireut. Zehntausende und sehen Wochenschau, ua d;e über die Don- Sitzung im Eich, dieser Schuhe habe ich mit ruanii-Prozess bei Redakmir goiicmmen.” Dr. Beiliciisehhiss noch nicht vor. inan öflncte seine Akienla. i lagen ■. —- ' Auf diese Weise erhielten Mimtausende Schuhe von Meldungen die Ghetto-Kampfer neue, Kltlne" Kl,lde)nisin Paar iM-r.slag-öit. „EL MW UEBER DEN PROWS Ei c, ios!e\ ideo. -- Die h:-;.a:¿e Ta•.•hmiuagszeilung „El i” bezog rieh in zwei Leitartikeln auf den Eichniannt.,s.. In de;, einen Lei . riik*. ’ argt sie: ...Nach der Ni< Jennge der Nazis war es dem Un. mci,sehen gelungen, reinen Richtern zu entgehen und nací: Arger, linku zu flüchten, wo Perón vielen Kriegsverbrechern Schutz gewährte. Eicbmann wurde jedoch von Angehörigen seiner Opfer verfolgt, aufgebracht und der israelischer, Justiz übergeben.” „Kurz nachher erhoben sieh Zweifel und Einwen- Ztuge erklärte, dass 2.000 se{z(en sje wurden scharf scher Widerstandskämpfer c„hen mit Tanks und A Juden zwischen 15 und verhört .Währenddessen hörauf unterirdischen Wegen : tillerio. Wir hatten in gan. 80 Jahren von den Nazis ■ teR sje ununterbrochen i ins Ghetto und erzählte, I zen einer. Cichorien T..: V, im Dezember 1939 zusam-1 Schüsse. Am nächten Mor-Glass die Juden aus dem . .Jen wir ir der \ ,.-he:g;-- mengetrieben und durch Pogen mussten sie feststellen, ' Ghetto nicht in andere La. henden Nacht erbe Jet hatten an die russische Grenze daSs dje meisten bereits j ger, sondern in die Gas-;ten. Wir batten Verluste, gebracht wurden. Der Z^u-jerschossen waren. Auf ei-jkammern von Treblinka ge-1 sbe* ¿je Verluste der Deut, ge wurde vom Generalem jj0£ lagen die Leichen.* bracht werden. Zunächst scher, waren um ein Viel Staatsanwalt unterbrochen, | xieberlebenden wurden j konnte niemand so etwas faches höher. Der Kampf der ihn fragte -wieviel Ju- ,gczwungen, die Leichen weg. glauben. Man konnte nicht dauerte mehrere Tage, düngen bezüglich der Zuständigkeit des Gerichts, es gab den u ei e a e.r] zuschleppen und beizuset- . verstehen, aus welchen [ Dann wirkte sich die; sogar Anzeichen eines drohenden internationalen Kon- Zeuge sagte: , behr wemj zen später wurden wir in Gründen die Deutschen eiheure Uebcrlegenheit der - fl:kt£;# V/as befürchten Hess, nass der Prozess verhindert 8^- eine un €} ■ r , ein Sammellager gebracht, nem ganzen Volk den Krieg j Deutschen aus deren Veicdt:.. r.umirciest seir.c normale Durchführung erschwert schilderte dann, wie die Ju. j?0 sagte der Zeuge, wo Ty-! erklärten und entschlossen j luste geringer wurden, : wrrJci: vU-V. Glücklicher«- ete/* sind diese Befüichtun frfh°ssen wurden. Er j phus herrschte. Jeder verj waren, die Juden auszurot. während unsere sehr anstie. j j,s;d v u.ehw-mder, mü wir werden;-:e Sumde frselbst habe gehört, wie ein Sl,chte> den Eindruck zujten. Dann kamen Juden ins , gen. ..Wir wussten, so sag-1 fci C1, { c:rs «. der iv tie ee-cell, cier Nazi den anderen fragte:; macben dass er gesund ist, j Ghetto zurück, die das be- | te die Zeugin, wir werden! mensch'-Icfern"« 'f r?t> l'hc-E r i ' i «.re « re" hevlrd ’ „Wie viele hast du heute n-, dfnn die Kranken wurden stätigten, was der Pole uns; nicht überleben. Aber wir! v , r, , VerfehVm- - v-'‘-'e-v ) e..ann wortete*-?” ¡ST*?Dritter Sofort erschossen. j kurz zuvor berichtet hatte, waren glücklich Einen Mo-;le1c^ Ar^U,;, Flchmai-r. 'hättt r; r ‘ i.n=er ' B-d.vhung W1°A0>>C' ’ en t>ntt€ri Es gab eine Zeit, wo ich Am 19. April gaben wir uns nat hindurch haben wir der; EC.;rcs Liters IcfcEci < ■derer«;, ivu-.cvt sich .El Pla- , 102 Bei einer anderen Gelegenheit habe ein SS.Führer eir, Stück Brot auf die Erde geworfen und einem 15jährigen Jungen befohlen, „Wir sollten unterscheiden” Kopenhagen. — Der Oberrabbiner in Kopenhagen, Dr. M. Melchior, fürchtet, dass der Eichmann-Prozess auch auf Menschenherzen vergiftend wirken könnte, die sich an den Gedanken einer Zusammenarbeit mit Deutschland gewöhnt haben. „Heute wächst eine deutsche Jugend heran, der wir nicht der, Rücken kehren dürfen“, s-, starken Durst erduldete, \ davon Rechenschaft, dass dass ich bereit gewesen wä_ i die Deutschen das Ghetto re, mein eigenes Blut zu bereits abgeriegelt hatten. trinken. Der Zeuge sagte weiter, dass er der einzige seiner Familie ist, der am ¡Leben blieb. „Der einzige i Beweggrund, der mich wei-; ter leben liess war das Bewusstsein, dass wenigstens einer diese Schreckenszeit überleben musste, um der In der Zwischenzeit hatten wir uns selbst Waffen angefertigt, so gut es ging. Wir waren entschlossen, eher zu sterben, als uns in die Gaskammern treiben zu lassen. Wir hatten ohnehin keinen anderen Weg oder; Ausweg als den Tod. In die- Welt zu berichten, was geser Nacht erging ein Be. sc-hehen ist. — Der Verteidiger Serva. tius unterbrach die Zeugen-; aussage und bat darum, | dass sie abgekürzt werde. : da sie nichts mit der An- I k’age zu tun habe. Das Ge- I rieht stellte sich demgegen. i über auf den Standpunkt, ¡dass die Zeugenaussage wesentlich sei und forderte fehl des Ghetto-Kommandanten, dass alle Juden, die keine Waffen haben, in die unterirdischen Schutzkeller gehen sollten. Dann setzte der Kampf ein. Wäh. rend der Wirren, die hierdurch ausgelöst wurden, versuchten viele zu entfliehen. Bei Morgengrauen konnte LIN PAAR SANDALEN Widerta” wie folgt: ,.Zweifellos laor man rieht \er, G.hor. Strasse für Strasse und ííaus ^aUs wurde ge. normalen Mensel er-’ deutschen Armee stand geleistet.! sam spieohen. wen: er {'«nun :ehi, Beietre su-zufhhj ren, die einerseits j:ii Ividc-i spriu-h mit Skrupeln des ¡normalen Mensel erverstaiices mw! der inenr.en’k-hen kampit Als alles verloren; Moral standen nret anc.eietseU's keine Alternative zwiwai, gelang es uns. durch, gehen Töten oder S erben iie.-scn. Dies '.edenfabs konn. die unterirdischen Entwas-1 *e Leine Gültigkeit haben für einen Mann, der dank der . , .Stellung, die er einnahm, hunderte Möglichkeiten hatherauszukommen : te |ns Ausland zu fliehen, lim so sein kostbares Leben , ,, „arischen leil Zl1 rettcn. Er tat cs nicht und Mess s ich nicht die cera '™fcMzu Selangen. Un- rj,;g£ten Skrupel gegen so unmenschlich« RrfehTe erken scre Waffen u—*— ‘ mitnehmen. - Ghetto und in den „arischen konnten wir Wir konnten „Für seine Schuld gibt cs keine Milderungsgründe dann in den Kampf gegen; und jedes wahrhafte Gewissen muss für ihn die Todes- Q«e Deutschen wahrend des strafc fordern.” Aufstandes in Warschau 1944 zurückkehren. Damals mussten wir wiederum der Uebermacht weichen und blieben versteckt, bis uns In dem anderen Leitartikel, der den Titel ..Es wal. t«- Gerechtigkeit” trägt, bezieht sich ...E! Data” ani einige Ansichten über die Art der Gefangennahme Eichmanns und sagt: „Unsere Meinung ist, dass die Art der u Verbrechen, die diesem Prozess zugrunde liegen, es i_ sen - iei a' nicht nur zulässig, sondern geradezu unerlässlich notwendig erscheinen lässt, die fi'.r gewöhnliche „kleine” Verfahren gesetzten Grenzen ausseracht zu lassen. Denn diese Verbrechen übersteigen durch ihre Perver. ben. — sagte der - Oberrabiner injdfn zeugen auf, seine Er-'ich beobachten wie tausen-; TT , . einem Voitiag in Kopenlia- Li-irung fortzusetzen d« Deutsche in voller Be 1 Unter den Zeugen, die . sitat und monstruose Grausamkeit oic Grenzen jeder gen, über den die dänische. “ ' vaffnun? in das Ghetto einüber die Liquidierung des menschlichen Vorstellungskraft. Sechs Millionen Men- Presse berichtete. ¡LIQUIDIERUNG DES 1 drangen um es zu beset- Warschauer Ghettos berichsehen wurden gefoltert und ermordet' Unter ihnen eine Dr. Melchior erklärte, die GHETTO LEMBERG zen. In unserem „Beobach. tefe». befand sich Dr. Adoif, Million vier hunderttausend Kinder! Ist es überhaupt westlichen Demokratien j i; Abraham Berman. Urmöglich, sind von diesen Schreckenstaten, selbst unter hätten nach 1918 die junge' Der Zeuge Dr. Wells sag.-spriinglich waren 500.000, den entsetzlichsten Delirien eines Mönchen m«-e Vorrieutsche Demokratie im ■ te dann über die Liquidie. I Menschen in diesem Ghetstellug zu machen? Slich gelassen. Er habe ei-, rung dos Lemberger Ghet- B> G* UD6T QG GdUllG | to konzentriert. Anfang ■ .»Vor einer solchen Tragödie verlieren Gesetze wie ne panische Angst vor einer; aus. Von den mehr als 1943 waren es noch 60.000. I ,,Nulla pena sine lege” und die gewöhnlichen Normen Wiederholung. „Wir sollten 1150.000 Juden waren nUr Jerusalem. — ..Ich bewun- Das war das Ergebnis der 1 die in der internationalen Strafgesetzgebung angewandt «••.Ihriml PinVim Ann.Dv*A. 1 nfinh iWL iiKpier rroV\K ohnn! rJorö rlio iirirbröl/iiphlipnp! a .. i. i__ _ i . n _* m. ■»>- während des Eichmann-Pronoch 15.000 übrig geblieben. I dere die unvergleichliche j Ausrottung und der Depor zesses nicht der Versuchung ' Eines Nachts erschienen : Korrektheit, mit der Genetationen. °Von den 500 000 unterliegen, Deutschland zu ¡Lastwagen der SS, um die rai de Gaulle die Erhebung ' waren ungefähr 100.000 Kinverurteilen. Wir sollten unj Endlösung zu realisieren. | in Algier niedergeworfen : der oje Kinder wurden terscheiden zwischen dem Deutschland, das gewesen isr. und dem Deutschland, das heute ist.“ Ein Entkommen war unj hat“, erklärte Ben Gurion in möglich. Alle Gebäude, in ¡einem Interview’, das er der denen die Nazis Juden ver-; Zeitung Dawar gewährt hatmuteten, wurden angezün.t ts (ITA) Israel - Marken und Marken aller Laender — Neuigkeiten — “Tematicos” ln greesster Auswahl: u. a. VIERERBLOCKS — MARKEN MIT PLATTEN NUMMERN — MARKEN MIT BAND — KOMPLETTE BOGEN (planchas) — K VOLLSTAENDIGE SAMMLUNGEN — WERTVOLLE AUSGABEN - ERSTE ‘ SERIE VORHANDEN — VERTRAUENSWUERDIGE BERATUNG ALFONSO MORITZSON Guanacachf 2351, tlep. 2 esq. CABILDO fast ausnahmslos von den Nazis ermordet, obwohl die Juden alles versuchten, um ihre Kinder zu retten. Die Kinder gingen an Hunger zu Grunde oder wurden in den Ausrottungslagern ermordet. Der Zeuge sagte dann: „Die ersten Massendeportationen begannen am 2?. Juli 1942. Die ersten Op. fer waren «iie Kinder. Niemals werde ich die schrecklichen Szenen vergessen, die ich selbst gesehen habe. als die SS.Truppen in einer unvorstellbar grausawc.rden, ihre Kraft, denn diese konnten derartige Auswüchse eines solchen Hasses nicht vorarsseheu, eines Hasses, den man nicht einmal bestialisch nennen kann, da selbst die wilden Tiere im Urwald bei weitem nicht so grausam sind. „In Nürnberg wurden die berüchtigsfen Kriegsver. breeber, Komplizen Eiehmanns prozessiert und abgeur,c?.1*ä «nd zwar durch ein Gericht das ausserhalb qer gewöhnlichen Straf- und Gerichtsverfahren-Ordnung kon. statuiert wurde, um dem Weltgewissen, das in der Dentalsten und rohster Weise beleidigt worden war, gerecht zu werden.” Der Artikel schlosst: „Nein, und tausendmal nein, es ist nicht mögh> h durch Spitzfindigkeiten und Trugschlüsse, die vielleicht auf Prozesse ganz anderer Art als den Fall Eichmann Anwendung finden könnten, einen Verwand zu suchen, damit dieser der Gerechtigkeit entgeht. Legt mas d'^se Gründe in die Wagschaie. so verlieren sie jegliches Gewicht «m Vergleich z«. dem Gebirge an Schmerz und Leid. Iie diese teuflisch/' Kreatur verursacht hat. Der Kampf für das Recht und die :V*omen Form die Kinder an-jral wurde durch das Gerichtsverfahren ir Israel urri aufgriffen die sie auf; nen Wir «ind sicher dass niemand und nichts ihm Ein den Strassen antrafen. Die : halt gebieten kann und wird.”