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Jüdische Wochenschau · 1961-04-06 · 1866 (6.4.1961) · p. Seite 11

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
22 (1961)
Issue
1866 (6.4.1961)
Date
1961-04-06
Page
Seite 11 (sequence 11)
Language
German, Spanish
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M*«¡ lift SOnHcbea Se. wir. Jueves, 6 de Abril de lí>61 LA SEMANA ISRAELITA Año XXII. — No. 1866 11 ir _ nité¡ orsch]ag. Swar_ nten: p und £r; 2- Sekre. XeküüVe wurde 3) ¡neu. legierten °rgani wie bis. für dij nemiiht isky be ewählter ’sonders Herrn dem er einsam ausge. keswor. ‘ ich 11) * * * * * * * * * * * * * Î? * * * * % * * HHi V*-.. DIE EREIGNISSE DER WOCHE WOCHH DES JÜDISCHEN B ü C H E S i J;,£e,?d die sie Eine bemerkenswerte Initiative hat die Jugendgrup. pe der Gemeinde BET IS. RA EL ergriffen; sie organisiert eine Woche des jüdischen Buches die zwischen dem 9. und 16. April veranstaltet wird. Jede Initiative zur Ver. breitung der jüdischen Kultur ist ausserordentlich begrüssenswert. Geht aber die Anregung von der Jugend aus, so verdient sie nicht nur die volle Beachtung aller Kreise, sondern auch de. ren wirksame Gnterstüt, j zung. Das angesetzte Progiamm ist das folgende: Am Sonntag, den 9. April, findet die Eröffnung der Ausstellung statt, die dann von 9—11 Uhr gezeigt wird. Am Montag vor. 18 bis 21 Uhr steht dann die Ausstel. lung einem hoffentlich breiten Publikum zum Besuch zur Verfügung. Am Mittwoch, den 12. April, findet eine ,.Mesa redonda” statt, an der wichtige und interessante Persönlichkeiten teilnehmen. Es werden anwesend sein und sprechen die Schriftsteller Möses Shenderey, ein auch in unseren Kreisen bekannter Historiker und jüdischer Gelehrter, sowie Samuel Pecar, diese beiden in Vertretung der jüdischen Schriftsteller, sowie in Repräsentation der Verleger Herr Abraham J. Weiss (Editorial Acervo Cultural Editores) und Dr. Asher Mibashan (Editorial Candelabro). Ferner hat Herr Dr. Natan Lerner, einer der Vizepräsi. j denten der DAIA, bekann-: ter jüdischer Politiker und j Kritiker, sein Erscheinen zugesagt Für die Leser ¡ nimmt Herr Joaquin Schuster a*i dieser ,,mesa redonda” teil, die ausserordentlich interessant zu werden verspricht. Die Ausstellung wird dann noch am folgenden Donnerstag und Sonntag gezeigt werden, und zwar im Heim der Agrupación Juvenil Bet findet im Heim Conde 1345 statt. Sinn der Ausstellung Alle unsere Organisationen verlangen die Erziehung unserer lugend in einem jüzu der Initiative, rgriffen hat, und wünschen dieser Aktion einen vollen Erfolg Wir hoffen, dass alle Jugendlichen, auch wenn sie anderen Ju. gend-Orgaiiisattoncn angehören, die Ausstellung besuchen; wir hoffen, dass nie jüdischen Eltern ihren Kin dischen Sinn, verlangen von j dern Bücher kaufen. Schenkt der Jugend, dass sie sich mit der Jüdischen Kultur vertraut mache. Was tun sie aber dafür? Diese, durchaus nicht polemisch gemeinte Frage ist sehr ernst. Wie kann es kultur oder jüdische Kultur geben, ohne dass man der Jugend das Material in die Hand gibt, das ihr diese Kultur vermittelt? Es ist der anerkennenswerte Verdienst der jüdischen Verlags - Anstalten, dass sie jüdische Bücher in spanischer Sprache herausgeben, um auf diesem We- Biicher nei allen jüdischen Feier- und Festtagen, zur Bar Mitzwa, zu Geburtstagen, kurzum zu jeder Gelegenheit. Jhr macht damit den Jugendlicher, eine Freude von bleibendem Wert und ausserdem tragt Ihr unsichtbar dazu be->, dass unsere Jugend mit Stoffen der jüdischen Literatur und mit jüdischem Wissen vertraut gemacht wird. Winter- und Kultur-Arbeit Unsere Organisationen ha. Empfang für J. Cohen, Geschäftsführer der Industrial- & Comercial Bank, Tel Aviv ge unserer Jugend die Per-' ben berzits oder werden un. len unserer Tradition, unse. mittelbar nach Pessach mit res Schrifttums und unseres ihrer Winter- und Kulturar- Wissens zu vermitteln. Das beit beginnen. Die THG ver. ist keine einfache Aufgabe, | anstaltete vor kurzem einen rieht der ACIBA schicken führt: Abfahrt Cabildo und men dieses Ereignis zu feiwürden, wenn dieser in der ' Juramento um 9 Uhr, Aräoz Strasse Cerrito stattfände, ' und Santa Fe 9 Uhr 05, werden gebeten, in dieser J Pueyrredon und Santa Fe 9 Woche zwischen 10 und 13 Uhr bei Herrn Silbermann (T. E. 791-0990) anzurufen, damit wir wissen, ob wir unseren Unterricht in der Maure belassen oder in die Uhr 10, Callao und Santa Fe 9 Uhr 12, Callao und Comientes 9 Uhr 15, Plaza Congreso 9 Uhr 18, Entre Ríos und Moreno 9 Uhr 20, Entre Ríos und San Juan 9 weil das spanisch-sprechende Publikum kein Lesepublikum ist. Jüdische Bücher haben bisher nur sehr kleine Auflagen erreicht, wenn man von einigen Ausnah. men absieht. Ein Geschäft” ist die Herausgabe von jüdischen Büchern nmht, wohl aber eine Pionierarbeit, die auch die Anerkennung unserer Gemeinden und Organisationen verdient. Schenkt Bücher war ein altes Motto. WTie merkwürdig, dass das Volk des Bu- | ches nicht mehr Bücher unserer jüdischen Literatur liest. Wie viele jüdische Bücher, so fragen wir, haben Eure Kinder? Das Buch ist satien in diesem Jahr nur ein stark reduziertes Programm bringen kann. Unsere Anregung zur Aufstellung eines gemeinsamen Kultur-Programms für die immer der Mittler des Wis.! Gemeinden und Organisatio. Informations Abend, und die Jugend beginnt mit einer ..Woche des jüdischen Buches”. Die Programme der Organisationen wurden bisher nicht bekannt gegeben; leider begegnet die-JKG, die Jüdische Kulturgemeinde, aus bautechnischen Gründen sehr erheblichen Schwierigkeiten, sodass diese, auf dem Gebiet der kul- Cerrito verlegen. Auch die j Uhr 25, Entre Rios und Ca_ Eltern, deren Kinder bereits j sercs 9 Uhr 30. am Religionsunterricht teil. nehmen, mögen die obige Nummer anrufen, wenn die Strasse Cerrito ihnen bequemer liegt als der äugen, biickliche Ort des Unterrichts. OMNIBUSDIENST Wir geben allen Interessierten bekannt, dass ab turellen Arbeit sonst au.! nächsten Sonntag unser Omserordentlich aktive Organi. j r.ibusdienst nach Banfield mit folgendem Stundenplan BARKOJ0À Gorriti 3951 T. E. YOM-HAATZMAUT BALL Am Sonnabend, den 22. April, feiert Bar Kochba im Salon Belga, Hipólito Irigoyen 2521 die Bar Mitzwah von Medinath Israel. Alle Mitglieder und Freunde sind eingeladen, zusamern. RAY KUPER und sei. ne Sängerin spielen zum Tanz und werden für Stirn, trung sorgen. Buffet — Bar — und wie immer bereitet Bar Kochba grosse Ueberraschungen vor. Als Ehrengast wird eine Delegation von Macabi-Montevideo an. wesend sein. Merken Sie sich das Datum bereits vor. Am 22. April trifft sich alles zur Bar-Mitzwah von Medinath Israel im Bar Kochba. Vorverkauf: H. Zimmer, spitz, Junir, 342; Laus und Pfennig, Juramento 2476, Casa Adriana K. Herzberg, Santa Fe 2395. HEIM Aus technischen Gründen bleibt unser Heim im Monat April geschlossen. TEX MX JSSk Taä TO. Tä tA. T2X sens gewesen! Nun kommt die Initiative von der Tugend selbst. Aber de Jugend verfügt nicht über die erforderlichen finanziellen Mittel, um Bücher zu kaufen. Geht zu die. ser Ausstellung und kauft Bücher, die dort mit gro. sser Ermässigung allen zu- Isrr.el. Monroe 3394; die Ver. gänglich gemacht werden, anstaltung (mesa redonda) 1 Wir beglückwünschen die Nach kurzer schwerer Krankheit ist am 1. April unser geliebter Bruder, Schwager und Onkel, Herr WALTER KATZ im Alter von 61 Jahren sanft entschlafen. Sein vorzeitiger Tod bedeutet für uns, mit denen er sieh so eng verbunden fühlte, einen unersetzlichen Verlust. ALFREDO und FRIEDEL KATZ XODOLFO und HAFTE KATZ 3RNF.STINA M, de KATZ MARGOT P. de MANASSE CURT und ELENA I.AMM, geh. KATZ GERARDO und INFS KATZ r.en unseres Sektors blich auch in diesem Jahr unerfüllt, obwohl eigentlich der Mangel an geeigneten Referenten immer stärker fühlbar wird — Gemeinden und Vereins (Schluss von Seite 10) Wir betrauern das .»b’chen unseres lieben Freundes und Chawers, des Herrn WALTER KATZ den wir als einen aufrechten Menschen ir. gemeinsamer Arbeit schätzen lernten. Treu ur,d unermüdlich ist er stets für unsere nationalen Ideale ein. getreten. Wir werden ihm, der unserem Präsidium Jahre hindurch angehörte, stets ein ehrendes Andenken bewahren. Der Vorstand der Theodor Herzl Gesellschaft t£Ti für Herrn Lcvy, der sich auch weiterhin für die j Kampagne-Arbeit einsetzen wird, wies Herr Dr. Swar. : sensky auf das Barniizwah- Jahr des Staates Israel hin i und betonte dass „Geben! für Israel — Geben für sich | seihst” bedeutet. Israel braucht keine Mitleid. In | Anbetracht der politisch, ökonomischen Lage müssen sich unsere Menschen auf ein entsprechendes Niveau s eilen. Anlässlich der diesjährigen Landeskonferenz (KL. nus) der CAMP.ifiA UNI- DA PRO ISRAEL wurde die Festsetzung des Mindesbei. trages auf m$n 1.500.— beschlossen Wir bitten auch an dieser Stelle unsere Freunde, eir.e entsprechen, de Selbstbesteuerung als Ausdruck;hrer Verbundenheit mit Israel vorzuneh. men. Maure 2325 PESSACHGOTTESDIENST Morgen Freitag, den 7. April, um 18 Uhr 45, voran- I & stalten wir in den Räumen | ß der Bene Berith Loga, Junj cal 2573, einen Pessachgot. 1 ß tesdienst mit Predigt und j Soclenfeier unter Mitwir. ' w kung des Chors für Mitglie- «4 der und Gäste. P RELIGIONSUNTERRICHT i Die Eltern, die ihre Kin- |g der in den Religionsunter. , «Tniatt seiner AnnahmcsMIen CAMP ANA’ UN IDA PRO ISRAEL, COMITÉ CENTIiOEUROPEO Sarmiento 2376, 3“ — T. E. 47-3820 und sämtliche SeKretariate der angeschlossenen Organisationen und Gemeinden

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