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Jüdische Wochenschau · 1960-04-01 · 1766 (1.4.1960) · p. Seite 7

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
21 (1960)
Issue
1766 (1.4.1960)
Date
1960-04-01
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German, Spanish
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Viernes, 1® de Abril de 1960 LA SEMANA ISRAELITA Año XXI. — No. 1766 COMITE CENTROEUROPEO Corrientes 2294 — VI. Stock — T. E. 48-3695, 48-5683 Neuerungen in der Urbarmachung Wissenschaftliche Methoden. die neuerdings im Urbarmachungswesen des Keren Kayemeth Leisrael eingeführt wurden, haben au Einsparungen bis zu 50 Prozent an Arbeit und Material beim Sprengen tiefverankerter Felsen und bei ihrem Aus unserer Arbeit Anlässlich der Hcchxeiisfeier von Herrn Guido B. Bieber und Fri. Evelina A. Jakob: wurde unter den anwesenden Gästen eine Sammlung für den KKL durchgeführt. die die Summe von $ 2.820.— ergab; auf den Namen der Jungvermählten werden Bäume in Israel gepflanzt Anlässlich der Abschiedsfeier für Herrn Max Nebel im Kreise seiner Familie und seiner Freunde ergab die spontan zu Gunsten des KKL durchgeführte Sammlung den Betrag von 1.200.— Pesos. Das Ehepaar Peler O. Katx und Frau Greta, geb. Lerse, V. Löpez, spendete anlässlich der Barmizwah ihres Sohnes René Miguel die Summe von $ 2.000.— für den KKL; der Junge wird in das „Sefer Barmizwah” eingetragen. Bei der Feier des 80. Geburtstages voa Frau Frieda Sternberg in Lomas del Mirador ergab die Sammlung für den KKL d|irch die Mitarbeit von Fra« Ruth Bär de Sternberg die Summe von $ 530.—; auf den Namen der Jubilarin werden Bäume gepflanzt. Wir danken allen unseren Spendern und Mitarbeitern. KLM An Bord eines DC-7C Flugzeuges flogen acht Mitglieder der jüdischen Kollektivität von Entre Ríos nach Israel ab. Es handelt sich um Dr. Shapira und Gattin, den Notar Jaimovich mit Tochter die Herren Koffman und Reiss mit Gattinnen, die alle in Paraná leben. Die Reisenden werden ebenfalls Europa besuchen und zweieinhalb Monate unterwegs sein. Abtransport geführt. Eine sorgfältige Kartenaufnahme der Felshänge noch vor ihrer eigentlichen Urbarmachung ermöglicht es, in jedem Falle die benötigte Menge von Sprengmaterial von voA&herein genau zu berechne™ während Wege gefunden-wurden, das kostspielige Bohren von Sprenglöchern mit Pressluftbohrern überflüssig zu machen. Jn Galiläa hat der KKL vor kurzem die Urbarmachung von 200 Dunam Akkerland für die Bergsiedlung Kefar Hachoresch bei Nazaret abgeschlossen, sowie 500 Dunam Weinbergboden bei dem Neu-Einwandererstädtehen Migdal Haemek; und 300 Dunam Obstgärten j und Weinbergen für das neue Kleinsiedlerdorf Segew. In der Nähe des Kibbuz Hasolelim werden gegenwärtig 3.700 Dunam Boden, der bisher eine dürftige Weidefläche war, für intensive landwirtschaftliche Bearbeitung vorbereitet. Unser Telegrammdienst: Bei freudigen und traurigen Begebenheiten rufen Sie, | bitte, eine der folgenden Te-! lefon-Nummern an, um Ihre j Wünsche durch unsere KKLi Telegramme zum Ausdruck j zu bringen, sowie Verwand- I te ur J Freunde mit Baum- I Pflanzungen zu beschenken, bzw. das Andenken Ihrer teuren Toten zu ehren; 70-9931 73-4916 68-7004 64-2966 54-3209 76-1396 (Fiambreria j Coghlan); 48-3695 (Sekretariat) i 48-5683 i Wayikra Midraschim zum Wochenabschnitt: 3. B. M. I, 1 — V, 26 Von den Opfern Bei allen Opfern — ob es nun ein grosser Farren, ei« kleines Lamm oder nur eine bescheidene Getreide-Gabe war — heisst es „ein Feueropfer, dessen Duft Gott angenehm war”. Dies lehrt uns, dass nicht entscheidend ist, ob der eine mehr oder der andere weniger gibt, sondern dass der Mensch seinen Sinn auf Gott richte, f Wer glaubt etwa, Gott brauche diese Opfer? Heisst es I nicht in den Psalmen (L 10—13) „mein ist alles Wild des ¡Waldes, das Vieh auf den tausenden Bergen. Wenn ich hungrig wäre, würde ich es d i r nicht sagen, denn mein ist das Erdenrund und alles, was darinnen. Werde ich Fleisch oder Böcke essen, das Blut der Widder trinken?”! Ich gebot euch nicht die Opfer, dass ihr sagen könnt: Seinen Willen erfülle ich, möge er auch meinen Willen erfüllen! Nicht mir zu Willen opfert ihr, sondern euch zu Willen, wie es im Abschnitt Kedoschim heisst; „nach euerem Willen opfert es!” Der König'Agripas wollte an einem Tage tausend Opfer darbringen und befahl dem Hohepriester: ..Kein Mensch ausser mir opfere an diesem Tage!” Da kam ein Armer und brachte dem Priester zwei Täubchen; „Opfere mir diese!” Der Priester entgegnete nach des Königs Gebot, dass keiner ausser diesem heute opfere. Klagte der Arme: „Vier Tauben fange ich jeden Tag: zwei opfere ich, zwei sind meine Speise. Wenn du sie nicht opferst, so raubst du mir morgen meine Speise.” Der Priester verstand das Anliegen des Armen und brachte seine zwei Tauben dar. In der Nacht sah Agripas im Traum, was geschehen, dass das Opfer des Armen dem seinen vorangegangen sei. Er befahl den Hohepriester vor sich und forderte von ihm Rede und Antwort. Der erzählte ihm, wie der Arme um seine tägliche Speise bangte, wenn er nicht Gott seinen Anteil opfere. „Sollte ich sie ihm nicht opfern?” fragte er den König. Agripas antwortete ihm: „Recht hast du gehandelt!” Einst verschmähte ein Priester das Getreideopfer einer armen Frau: „Seht, was diese opfert! Was kann man davon essen, was davon opfern?” Im Traum erschien ihm Gott: „Verschmähe die Gabe dieser Frau nicht, was sie darbringt, ist, als wenn sie ihre Seele darbrächte.” Die Aufzählung der Opfer beginnt: „ein Mensch, wenn er Gott ein Opfer bringt vom Vieh, vom Rind oder vom Schaf...”, aber bei der Beschreibung des Getreideopfers heisst es: „eine Seele, wenn sie Gott ein Opfer bringt vom Mehl...”— Gott sprach: ,,WTer bringt ein solches Opfer? Ein Armer! Ihm will ich es an rechnen, als habe er mir seine Seele dargebracht!” Der plötzliche Heimgang von Dr. Abraham Mibashan bedeutet einen unersetzlichen Verlust für cLs gesamte jüdische Leben. Mit seiner Persönlichkeit und seinem überragendem Wissen hat er unserer Gemeinde oft zur Verfügung gestanden, die ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren wird. NUEVA COMUNIDÄD ISRAELITA Mit tiefer Trauer geben wir unseren Mitgliedern vom Ableben des Präsidenten der DAIA, Herrn Dr. ABRAHAM MIBASHAN Kenntnis, der unserer jungen Gemeinde freundschaftlich zugetan war und ihren Aufbau mit grossem Interesse verfolgte. Wir werden diesem gerechten Menschen und hervorragenden Juden stets ein ehrendes Andenken bewahren. Círculo Religioso Israelita BET ISRAEL DIE BRUECXE ZWISCHEN UNS UND ISRAEL IST DIE BLAUE BÜCHSE DES XXL DIE ARGENTINISCHE ZIONISTISCHE FRAUEN¬ ORGANISATION beteiligt sich an der Lösung der Probleme, die die Alija in Israel schafft. Beteiligen auch Sie sich, indem Sie an der Woche der Sparsamkeit teilnehmen, die die WIZ0 vom 4. - APRIL -11. veranstaltet. Mein innigstgeliebter Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager und Onkel, Herr Hans Schottlaender ist an seinem 65. Geburtstag am 30. März 1960 plötzlich und unerwartet verstorben. Im Namen der Hinterbliebenen WALLY SCHOTTLAENDER geb. ZEIDLER Juncal 2170, Dp. 16 Die Beerdigung hat beretis stattgefunden. Tief erschüttert beklagen wir den allzu frühen Tod unseres allgemein hoch geschätzten Chawers und treuen Freundes, des Hen Dr. Abraham Mibashan der vom Tage der Gründung unserer Organisation an unser immer hilfsbereiter* Berater und aufopferungsvoller Mitarbeiter gewesen ist. Wir sprechen seiner Gattin und seinen Kindern unser tief empfundenes Mitgefühl aus. Das Andenken an den Heimgegangenen wird in unseren Kreisen stets gegenwärtig sein. Der Vorstand der THEODOR HERZL-GESELLSCHAFT Im Namen des Vorstandes und der Mitglieder unserer Organisation sprechen wir der Familie des heimgegangenen Präsidenten der DAIA, unseres. langjährigen Freundes und Mitarbeiters, Herrn Dr. ABRAHAM MIBASHAN unsere herzlichste und aufrichtigste Anteilnahme aus. ASOCIACION CULTURAL ISRAELITA BUENOS AIRES (J. K. GJ DIE LEITUNG VON Kehilla und Vaad Hakehillot drücken ihr tiefstes Beileid zu dem plötzlichen Ableben des zionistischen Veteranen und unermüdlichen Vorkämpfers für jüdische Arbeit, des Expräsidenten der Kehilla und des Vaad Hakehillot und Präsidenten der DAIA-, Herrn Dr. Abraham Mibashan aus. Mit grossem Schmerz erfüllt uns die traurige Nachricht vom Ableben unseres unvergesslichen Freundes, des Präsidenten der DAIA, Herrn Dr. Abraham Mibashan Seit dem Bestehen des Gemeinsamen Gottesdienst^ hat der Verewigte durch seine belehrenden und aufbauenden Predigten uns allen Trost und Weisung gegeben sowie durch sein reges Interesse und sein großes Wissen unsere Bestrebungen gefördert. Dafür sei ihm m dieser Stunde unser Dank ausgesprochen. Die Erinnerung an diesen kiu'gen und gütigen Menschen wird von uns stets bewahrt werde«. Die Kommission des GEMEINSAMEN GOTTESDIENSTES üer Theodor Herzl Gesellschaft und Nueva Comunidad Israelit« Der JUEDISCHE WELTKONGRESS beklagt mit der ganzen jüdischen Gemeinschaft in Argentinien den plötzlichen Tod des allgemein beliebten zionistischen Veteranen und Kämpfers für das nationale Recht, den Präsidenten der DAIA und Mitpräsidenten der vierten Generaversammlung des Jüdischen Weltkongresses in Stockholm, ■ unseres treuen. Freundes, Herrn Dr. Abraham Mibashan und drückt der Familie sein tiefstes Beileid aus. Möge sie Trost in seinen Verdiensten um die jüdische Kultur und jüdisches Ansehen finden.

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